Sport und Hashimoto-Thyreoiditis:
Viele Hashis fragen sich, ob und in welchem Umfang Sport sinnvoll ist. Dazu folgende Anmerkungen:
  • während einer aktiven Hashitoxikose ist Sport nicht sinnvoll. Der Organismus, insbesondere das Herz-Kreislaufsystem, ist durch die Überfunktion bereits sehr stark belastet und sollte keiner zusätzlichen Belastung ausgesetzt werden.
  • Bei geringen oder mäßigen UF-Symptomen scheint es so, dass körperliche Bewegung nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele guttut. Wichtig ist allerdings, sich nicht zu überfordern. Insbesondere nach längerer Sportabstinenz ist es wichtig, langsam anzufangen und genügend Regenerationszeit einzuplanen. Auf keinen Fall sollte sportliche Aktivität so bemessen sein, dass danach länger anhaltene Erschöpfungszustände auftreten.


Dabei sollte man folgendes wissen:
  • Körperliche Anstrengung kann sich auf den Hormonhaushalt auswirken. Bekannt ist, dass starke körperliche Anstrengung (auch in Verbindung mit Hitze und verminderter Kohlehydratzufuhr) ein Faktor ist, der den fT3 senken kann. Ausschlaggebend ist dabei dass unter Belastung T3 in rT3 umgewandelt werden kann, das nicht im Organismus wirksam ist. Bis der fT3 wieder aufgefüllt wird, dauert es eine Weile und wenn man nicht genügend Regerenerationszeit zuläßt, kann es sein, dass der fT3 dauerhaft niedrig bleibt. Ein niedriger fT3 kann verschiendene Unterversorgungssymptome zur Folge haben.
  • Zudem können weitere " Nebenbaustellen " vorhanden sein, die das Sporttreiben schwierig machen können. Zu nennen sind z.B. Eisenmangel (Atemnot) und Vit.-B-Mangel (Unterzucker).