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Thema: MB und Hormone sowie RJT

  1. #1
    Monika
    Gast

    Standard MB und Hormone sowie RJT

    Hallo liebe Mitleidensgenossen/innen,
    ertmal, das sind ja super Seiten für MBler.
    Nun zu mir: habe seit Nov. 99 MB und fast zeitgleich endokrine Orbitopathie.
    Habe am Anfang der Krankheit Favistan, Cortison, Betablocker und kurzfristig
    auch ein Antidepressiva genommen. Nachdem die Nebenwirkungen mit Favistan zu extrem wurden, nehme ich jetzt Propycil 50 - 2,5 Tab. am Tag. Da ich schon
    seit ca. 3 Jahren unter Zyklusstörungen leide und auch diverse Hormontablet-
    ten ausprobiert habe, nehme ich seit gut 1 Jahr Liviella, das ist ein künst-
    liches Hormon, welches nicht, wie die herkömlichen Hormontabletten, das
    Brustkrebsrisiko erhöhen soll. Kennt jemand das Präparat? Leider muß ich sagen, dass ich nach wie vor ganz extreme Zyklusstörungen habe (Periode alle 2 -3
    Wochen) - obwohl meine SD-Werte sich ziemlich normalisiert haben. Wer kann
    mir einen Gynäkologen, der sich auch in der Endokrinologie auskennt, im Raum
    Mainz/Wiesbaden empfehlen.
    Wenn ich eine normale Stoffwechsellage ohne Tab. erreicht habe, soll eine RJT
    in Verbindung mit Cortison gemacht werden. Ziel ist, die komplette Ausschal-
    tung der SD. Habe trotz Besserung der Werte immer noch Konzentrationsstörungen,
    bin nervös, gereitzt (!), schwitze, unregelmäßiger Puls, manchmal Bluthochdruck
    Muskel- und Gelenkschmerzen, Sicca Symtomatik und bin absolut nicht belastbar.
    Wem geht es genauso, ich würde mich über einen Austausch sehr freuen (man fühlt
    sich manchmal sehr allein und unverstanden). Ist man nach RJT wie die "Alte"?
    Herzliche Grüße Monika

  2. #2
    Anke Wanka
    Gast

    Standard RE: MB und Hormone sowie RJT

    >Hallo liebe Mitleidensgenossen/innen,
    >
    >ertmal, das sind ja super Seiten für MBler.
    >
    >Nun zu mir: habe seit Nov. 99 MB und fast zeitgleich endokrine Orbitopathie.
    >Habe am Anfang der Krankheit Favistan, Cortison, Betablocker und kurzfristig
    >auch ein Antidepressiva genommen. Nachdem die Nebenwirkungen mit Favistan zu extrem wurden, nehme ich jetzt Propycil 50 - 2,5 Tab. am Tag. Da ich schon
    >seit ca. 3 Jahren unter Zyklusstörungen leide und auch diverse Hormontablet-
    >ten ausprobiert habe, nehme ich seit gut 1 Jahr Liviella, das ist ein künst-
    >liches Hormon, welches nicht, wie die herkömlichen Hormontabletten, das
    >Brustkrebsrisiko erhöhen soll. Kennt jemand das Präparat? Leider muß ich sagen, dass ich nach wie vor ganz extreme Zyklusstörungen habe (Periode alle 2 -3
    >Wochen) - obwohl meine SD-Werte sich ziemlich normalisiert haben. Wer kann
    >mir einen Gynäkologen, der sich auch in der Endokrinologie auskennt, im Raum
    >Mainz/Wiesbaden empfehlen.
    >
    >Wenn ich eine normale Stoffwechsellage ohne Tab. erreicht habe, soll eine RJT
    >in Verbindung mit Cortison gemacht werden. Ziel ist, die komplette Ausschal-
    >tung der SD. Habe trotz Besserung der Werte immer noch Konzentrationsstörungen,
    >bin nervös, gereitzt (!), schwitze, unregelmäßiger Puls, manchmal Bluthochdruck
    >Muskel- und Gelenkschmerzen, Sicca Symtomatik und bin absolut nicht belastbar.
    >Wem geht es genauso, ich würde mich über einen Austausch sehr freuen (man fühlt
    >sich manchmal sehr allein und unverstanden). Ist man nach RJT wie die "Alte"?
    >
    >Herzliche Grüße Monika
    >
    Willkommen im Kreis, liebe Monika,
    seit gestern bin ich auch dabei. Wir haben ja eines schon gemeinsam, nämlich dass wir Ende letzten Jahres /Anfang dieses die Diagnose erfahren haben. Was deine Zyklusstörungen und Blutungen angeht, kann ich nur sagen, dass ich das vor zwei Jahren und davor auch mitgemacht habe. Es war so schlimm, dass ich fast aus den Windeln nicht mehr herauskam, an eheliche Beziehungen war nicht mehr zu denken. Es wurde ein größeres Myom in der Gebärmutter festgestellt. Die Gynäkologin schlug mir vor, die Gebärmutter entfernen zu lassen. Dies war ein entscheidender Entschluss für mich. Ich habe die OP ohne Bauchschnitt durchführen lassen und kann nur sagen, dass diese Zyklusbeschwerden Legende wurden. Ich weiß ja nicht, wie die Entwicklung gewesen wäre, wenn tatsächlich die Schilddrüse Auslöser gewesen wäre für das Zyklusgeschehen. Immerhin fühlte ich mich ohne Gebärmutter (sicherich ein halbes Jahr Schonung war wichtig, drei Monate war ich insgesamt arbeitsunfähig) wohl.
    Auf deine Fragen wirst du sicherlich auch hier Antworten bekommen. Für mich war es ein großes Glück, die Verbindung gefunden zu haben.
    Bis dahin
    gute Besserung
    Anke

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