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Thema: Schwanger 5. Woche, TSH < 0,005, T4 38, T3 14,4, TRAK 4,7

  1. #61
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    Standard AW: Schwanger 5. Woche, TSH < 0,005, T4 38, T3 14,4, TRAK 4,7

    Glückwunsch minini!

    Man sieht, dass sich das fT4 trotz Absetzen langsam erholt, beobachte das mal weiter. Wenn die TRAK ein höheres TSH erlauben (und das tun sie momentan), müsste sich der Wert erholen. Hoffentlich bekommst du kein Rezidiv, bzw. wenn, dann wandele ich das ab: Hoffentlich hast du erstmal eine gute Zeit mit deinem Baby.

    Und danke fürs Feedback!

  2. #62
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    Standard AW: Schwanger 5. Woche, TSH < 0,005, T4 38, T3 14,4, TRAK 4,7

    Auch von mir Glückwunsch und danke, dass du den Faden nicht einfach versanden lassen hast und eine schöne Zeit.

  3. #63
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    Standard AW: Schwanger 5. Woche, TSH < 0,005, T4 38, T3 14,4, TRAK 4,7

    Hallo allerseits, ich bin wieder da... :-/

    Mein Arzt meinte nach den positiven Testergebnissen 3 Wochen nach Entbindung, dass nun keine weiteren Kontrollen nötig seien, ich soll bei Symptomen wiederkommen. Das fand ich recht abenteuerlich angesichts der hohen Rate von Rezidiven nach der Schwangerschaft (aber inzwischen wundere ich mich im hiesigen Gesundheitssystem auch nicht mehr).

    Deswegen habe ich letzte Woche privat einen Bluttest durchführen lassen, und ich bin leider wieder in der Überfunktion. Da ich erst in 1.5 Wochen wieder zu Hause bin (zur Zeit bin ich auf Familienbesuch in Deutschland) und zum Arzt gehe, wollte ich euch um eine erste Einordnung bitten.

    2023-12-20, 10 Wochen nach Geburt
    TSH <0,010 mE/L (0,40-4,00)
    T4 21 pmol/L (9,0-19)
    T3 9,7 pmol/L (2,4-6,0)
    TRAK <1,5 E/L (<2,9)
    TPO-AK 26 kE/L (<5.6)

    Symptome habe ich bisher wenige, bis auf einen ziemlich hohen Ruhepuls, der mir aber auch erst auffällt, seit ich nach den Testergebnissen darauf achte.

    Trotz Überfunktion ist TRAK bisher weiterhin negativ. Sehe ich es richtig, dass es sich dann, zumindest bisher, nicht um ein Rezidiv des Morbus Basedow handelt?

    Bei meiner Google-Recherche bin ich auf Postpartale Thyreoiditis gestoßen --- eine Schilddrüsenentzündung nach der Schwangerschaft, die wohl gar nicht so selten ist. Laut Internet bei Frauen mit positivem TPO-AK (die habe ich schon seit vielen Jahren) sogar 30-50%. Momentan halte ich das für die wahrscheinlichste Ursache. Seht ihr das auch so bzw. was könnte es noch sein? Auf welche Tests und/oder Behandlungen sollte ich einen Arzt ansprechen?

    Ach ja, ich stille voll, falls das eine Rolle spielt.
    Geändert von Minini (30.12.23 um 03:26 Uhr)

  4. #64
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    Standard AW: Schwanger 5. Woche, TSH < 0,005, T4 38, T3 14,4, TRAK 4,7

    Zitat Zitat von Minini Beitrag anzeigen
    Trotz Überfunktion ist TRAK bisher weiterhin negativ. Sehe ich es richtig, dass es sich dann, zumindest bisher, nicht um ein Rezidiv des Morbus Basedow handelt?

    Bei meiner Google-Recherche bin ich auf Postpartale Thyreoiditis gestoßen --- eine Schilddrüsenentzündung nach der Schwangerschaft, die wohl gar nicht so selten ist. Laut Internet bei Frauen mit positivem TPO-AK (die habe ich schon seit vielen Jahren) sogar 30-50%. Momentan halte ich das für die wahrscheinlichste Ursache. Seht ihr das auch so bzw. was könnte es noch sein? Auf welche Tests und/oder Behandlungen sollte ich einen Arzt ansprechen?

    .
    Hallo minini, die TRAK sind negativ, aber du hast ja auch nicht erst bei schlimmen Symptomen kontrolliert, ich meine, man kann nur sagen, was jetzt *ist*, nicht, was es bei dir wird.

    Und richtig mit den positiven AK, aber da du einen MB-Hintergrund hast: die haben ja auch positive TPO- AK, du hast sie schon immer gehabt, da greift die TPO-AK-Statistik nicht so ganz. Es kann PPT sein, die kommt üblicherweise so ca. nach 3 Monaten, allerdings kommt MB etwas später, genauer gesagt: wird meist später entdeckt, was bei deinen Kontrollen nicht so sein muss, deswegen: was nicht ist, kann noch werden. Aber bei dem fleißigen fT3, hmmm, muss ich schon irgendwie leise an MB denken.
    PPT behandelt man ebenfalls mit Hemmern, wenn die Werte schlimm sind, ich würde da nicht mehr Propycil nehmen und wenn die ÜF anhält und du was nimmst, dann so wenig wie möglich und in zeitlichem Abstand vom Stillen.
    Ich sehe das momentan noch als ungewisse, leider kannst du nur kontrollieren und aufpassen, dass die ÜF nicht stärker wird. Man kann auch ohne Symptom-Warnzeichen plötzlich aus heiterem Himmel ... also achte gut darauf.
    Geändert von panna (30.12.23 um 11:10 Uhr)

  5. #65
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    Standard AW: Schwanger 5. Woche, TSH < 0,005, T4 38, T3 14,4, TRAK 4,7

    Ja klar, ich werde natürlich weiterhin die TRAKs kontrollieren!

    Dazu mal eine Frage: Ist es eigentlich zwangsläufig so, dass man Morbus Basedow hat, wenn die TRAKs positiv sind? Eigentlich dachte ich, das wäre so, aber hier und da im Forum liest man auch anderes.

    Konkret fragte ich mich, ob meine ursprüngliche Überfunktion vom Januar 2023 (und anschließende Unterfunktion) vielleicht auch PPT gewesen sein kann (von der Schwangerschaft/Fehlgeburt Juni-Oktober 22). Oder eine Entzündung wie sie manchmal nach Atemwegsinfekten vorkommt, ich hatte nämlich Covid Ende Dezember 2022. Klar, beide diese Ereignisse können natürlich auch Morbus Basedow triggern.

    Behandelt man PPT oft mit Hemmern? Bisher hatte ich im Internet gelesen, dass man da meistens in der Überfunktionsphase gar nichts tut außer eventuell Betablocker gegen starke Symptome.

  6. #66
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    Standard AW: Schwanger 5. Woche, TSH < 0,005, T4 38, T3 14,4, TRAK 4,7

    Zitat Zitat von Minini Beitrag anzeigen
    Dazu mal eine Frage: Ist es eigentlich zwangsläufig so, dass man Morbus Basedow hat, wenn die TRAKs positiv sind? Eigentlich dachte ich, das wäre so, aber hier und da im Forum liest man auch anderes.

    Konkret fragte ich mich, ob meine ursprüngliche Überfunktion vom Januar 2023 (und anschließende Unterfunktion) vielleicht auch PPT gewesen sein kann (von der Schwangerschaft/Fehlgeburt Juni-Oktober 22).
    Etwas TRAK können auch bei PPT oder Autonomie dabei sein. Man stellt die Diagnose nicht allein durch positive TRAK. Deine Werte im Januar -

    2023-01-31, Thyroxin seit 3 Tagen abgesetzt, SSW 4+5
    TSH <0,005 mIE/L (0,27-4,2)
    T4 34 pmol/L (12-22)
    T3 14,3 pmol/L (3,1-6,8)
    Anti- TPO 55 kIE/L (<34)
    TRAK 4,7 E/L (<1,75)
    zeigen einen anderthalbfach erhöhten fT4 und ein stärker erhöhtes fT3 - bei klar und nicht nur grenzwertig positiven TRAK im ersten Schwangerschaftstrimester möchte ich darin keine PPT sehen. Bei einer entzündungsbeindgt entstehenden Leck-Hyperthyreose dominiert eher fT4 - oer ziehen beide freien Werte etwa gleichauf, je nach Referenzbereich, hier vermag ich nichts dergleichen zu sehen.


    Oder eine Entzündung wie sie manchmal nach Atemwegsinfekten vorkommt, ich hatte nämlich Covid Ende Dezember 2022. Klar, beide diese Ereignisse können natürlich auch Morbus Basedow triggern.
    Eben, und das erste Trimester tut es ebenfalls gerne.


    Behandelt man PPT oft mit Hemmern? Bisher hatte ich im Internet gelesen, dass man da meistens in der Überfunktionsphase gar nichts tut außer eventuell Betablocker gegen starke Symptome.
    Das kommt immer auf die Werte an. Zu hoch lässt man sie nicht werden.

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