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Thema: Petition GdB für Hashimoto Thyreoditis

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von stuppsi
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    Standard AW: Petition GdB für Hashimoto Thyreoditis

    Vielleicht erstmal mit den Voraussetzungen für GDB durchlesen und verstehen.

  2. #22
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    Standard AW: Petition GdB für Hashimoto Thyreoditis

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Ein Grad der Behinderung ist doch kein Ersatz für gründliche Diagnostik und Behandlung.
    Kann ich so nur unterschreiben.

  3. #23
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    Standard AW: Petition GdB für Hashimoto Thyreoditis

    Was macht man eigentlich mit einem Gdb von 20 oder 30%. Wofür ist das genau gut?

    lissie (echt ohne Ahnung)

  4. #24
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    Standard AW: Petition GdB für Hashimoto Thyreoditis

    Für so gut wie nichts.
    Lohnen tut sich ein GdB erst ab 50.

    LG Ellen

  5. #25
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Sugarhashi
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    Standard AW: Petition GdB für Hashimoto Thyreoditis

    Zitat Zitat von lissie Beitrag anzeigen
    Was macht man eigentlich mit einem Gdb von 20 oder 30%. Wofür ist das genau gut?

    lissie (echt ohne Ahnung)
    Ab einem GdB von 30 besteht die Möglichkeit für Arbeitnehmer, sich von der Agentur für Arbeit gleichstellen zu lassen. Dann hat man ähnliche Rechte im Arbeitsleben wie eine Person mit GdB 50, also Schwerbehinderung. Die fünf zusätzlichen Urlaubstage gibt es aber nicht für Gleichgestellte.

    Bei weniger als 30 liegt der Sinn wahrscheinlich darin, beim nächsten Antrag nicht bei 0 anfangen zu müssen, wobei ja auch immer wieder Herabstufungen erfolgen. Also 20 ist tatsächlich erst einmal ziemlich nutzlos, denke ich.
    Geändert von Sugarhashi (10.08.22 um 20:21 Uhr)

  6. #26
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Braunbär
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    Standard AW: Petition GdB für Hashimoto Thyreoditis

    Ist eine ältere Debatte, aber ich ergänze deshalb, weil sich was geändert hat: Die Pauschalen für Behinderte (ab GdB 50 gilt man als "schwer" behindert) wurden angehoben, so dass , wer Steuern zahlt, schon mit einen GdB ab 20 eine verminderte Steuerlast fällig wird. Es gibt also ein paar Euro mehr vom Staat zurück.

    Und die Petition ist in meinen Augen komplett überflüssig. Instruiert lieber eure behandelnden Ärztinnen und Ärzte, so dass diese anständige, ausreichend informierende Berichte an die Ämter senden, dann können auch höhere GdB dabei herauskommen.

  7. #27
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    Standard AW: Petition GdB für Hashimoto Thyreoditis

    Zitat Zitat von peth009 Beitrag anzeigen
    Bei vielen wird keine andere
    Grunderkrankung als Hashimoto festgestellt und die Probleme
    als somatisch abgetan.
    Rund 80 % der Leute mit Hashimoto sind Frauen. Frauen werden tendenziell weniger untersucht als Männer (Männer haben dadurch nicht nur Vorteile, bei denen wird die Psyche oder der Alkoholkonsum später ernst genommen und das ist auch nicht gut).

    Speziell über die Frühphase der Wechseljahre ist noch nicht alles erforscht und in den Praxen angekommen (z.B. eventuelle Möglichkeiten mit Pregnenolon bei leichten Depressionen).

    Ich behaupte mal, ich würde da bei einem erheblichen Teil der Betroffenen noch Probleme und ungeklärte Dinge finden (Feintuning der LT-Dosis, Sexualhormone, Unverträglichkeiten, Eisenspeicher ...) und sie zum Arzt zurückschicken. Oder einen Tipp für einen harmlosen Selbstversuch mit frei verkäuflichen Dingen (Zink ...) geben.

    Auch manche angebliche "Zuckersucht" ist eine unerkannte Insulinresistenz, die nach dem Essen komatös müde machen kann und noch ganz andere Dinge nach sich ziehen kann.
    Geändert von Irene Gronegger (04.02.24 um 13:02 Uhr)

  8. #28
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Braunbär
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    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Rund 80 % der Leute mit Hashimoto sind Frauen. Frauen werden tendenziell weniger untersucht als Männer (Männer haben dadurch nicht nur Vorteile, bei denen wird die Psyche oder der Alkoholkonsum später ernst genommen und das ist auch nicht gut).
    Wohl wahr, aber bei Männern wird ein solches "Versäumnis" anders bewertet als bei Frauen.
    Die Letzteren sind ja sooo leidensfähig und selber schuld, sich nicht richtig ausgedrückt zu haben....

    Was ich sagen will: Nett, dass du auch eine Lanze brichst für die Herren der Schöpfung, aber es ist und bleibt das weibliche Geschlecht das weniger beachtete und Wert geschätzte....

  9. #29
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    Zitat Zitat von Braunbär Beitrag anzeigen
    Wohl wahr, aber bei Männern wird ein solches "Versäumnis" anders bewertet als bei Frauen.
    Die Letzteren sind ja sooo leidensfähig und selber schuld, sich nicht richtig ausgedrückt zu haben....

    Was ich sagen will: Nett, dass du auch eine Lanze brichst für die Herren der Schöpfung, aber es ist und bleibt das weibliche Geschlecht das weniger beachtete und Wert geschätzte....
    Frauen und Männer werden (auch ohne Sachgründe) oft unterschiedlich behandelt, und das führt zu vielen Schieflagen. Ich will das gar nicht im Detail werten, dafür fehlt mir der komplette Überblick.

    Ob ein übersehenes psychisches Problem schlimmer ist als ein übersehenes körperliches Problem, hängt vom konkreten Fall ab.

    Für einiges sind Männer eher selbst verantwortlich, z.B. wenn sie Früherkennung viel weniger nutzen als Frauen. Ein Arzt sagte mal so schön auf Youtube: Männer halten sich für unheilbar gesund.

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