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Thema: MB - Ernährungsumstellung - Mikronährstoffe

  1. #11
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    Standard AW: MB - Ernährungsumstellung - Mikronährstoffe

    Zitat Zitat von Mrs.Mimi Beitrag anzeigen
    Liebe Panna,
    ...
    Ich möchte gerne auf zwei deiner Punkte näher eingehen.
    1.) Remission.
    Du sagst, dass die Ernährung eine Rolle spielt, diese aber nicht wirklich etwas mit der Remission zu tun hat. Also Ernährungsumstellung oder nicht, die Remission kommt irgendwann, habe ich das richtig verstanden? Das würde bedeuten, das auch Nahrungsergänzungsmittel rein in Bezug auf die Remission überflüssig sind.
    Was könnte die Remission und auch deren Ende aus deiner Sicht auslösen?
    Man kann MB nicht wirklich reinreden, was er tun oder lassen will, da wir letztendlich weder die Ursache noch alle schubauslösenden Faktoren kennen, mal abgesehen vom Jodexzess und hormonelle Umschwünge wie Schwangerschaft, Wechseljahre. S. dazu die Beiträge hier: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...Remissionsrate

    Ernährungsumstellung ist wohl kein Faktor. Nahrungsergänzungen dienen der allgemeinen Gesundheit, falls ein Mangel besteht. Und wegen Stress und dergleichen: In der stressigsten Phase meines Lebens habe ich kein Rezidiv bekommen. Aber ein halbes Jahr, nachdem ich das Rauchen gelassen habe, also anfing, etwas für meine Gesundheit zu tun, da kam das Rezidiv. Das halbe Jahr lässt mich schon aufhorchen als relevante Zeitspanne, denn ca. 6 Monate sind auch die typische Zeitspanne zwischen Geburt eines Kindes und MB-Rezidiv. Also mit gesunder Kost hat das alles eher wenig zu tun.

    2.) Knoten
    Vielen Dank dafür. Ich wusste nicht, dass es sog. Enzündliche Herde gibt, die als Knoten misinterpretiert werden können. Sehr interessant, werde dazu etwas nachforschen. Ich persönlich habe mich schon des öfteren gefragt, ob man am Ultraschall alles erkennen kann.
    Was könnte zu dieser Misinterpretation führen? Fehlende Komptenz des Arztes, Meßgeräte…was denkst du?
    Das ist keine Misinterpretation, der Ultraschall bietet kein messerscharfes Bild wie ein Foto und bietet auch keinerlei Dreidimensionalität. Manche der entzündungsbedingten Störungsgebiete stellen sich eben wie "Knoten" dar, beruhigt sich die Entzündung, verschwinden manche dieser unruhigen Areale. Klar, nicht alle. Aber es kommt vor.

    PS
    Ketogene Diät ist übrigens, soweit ich informiert bin, eher kontraproduktiv für die Schilddrüse, da sie gerne die Konversion von T4 in T3 verringert (ähnlich wie Hungerdiäten). Das mag jetzt bei aktivem MB weniger wichtig sein, da hat man genug T3. Aber sonst ist das schon wichtig.

  2. #12
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    Standard AW: MB - Ernährungsumstellung - Mikronährstoffe

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    PS
    Ketogene Diät ist übrigens, soweit ich informiert bin, eher kontraproduktiv für die Schilddrüse, da sie gerne die Konversion von T4 in T3 verringert (ähnlich wie Hungerdiäten). Das mag jetzt bei aktivem MB weniger wichtig sein, da hat man genug T3. Aber sonst ist das schon wichtig.
    Wenn man Bruce Fife, dem Keto-Papst, glauben möchte, ist schon ein Zusammenhang zu finden.
    Er beschreibt positive Wirkungen vor allem bezogen auf Hashimoto. Ankurbeln des Stoffwechsels bei Senkung von entzündlichen Prozessen. Natürlich begründet mit der Wirkung des Kokosöls.

    Zwischen meinem Umstieg auf ketogene Ernährung und dem ersten Auftreten des MB waren es bei mir vielleicht zwei Monate. Die Diagnose an sich kam noch ein bis eineinhalb Monate später.
    Mein Ziel war ja durchaus auch vor allem die Gewichtsreduktion, so dass dieser Übergang zum krankhaften Gewichtsverlust, zusammen mit anderen MB-Symptomen, die ich ja noch nicht kannte, fließend war.
    In der Nuklearmedizin wurde mir tatsächlich "verboten", weiter ketogen zu essen (wobei ich da schon so einen Kohlehydrathunger bekommen hatte, dem ich auch nachgab, weil ich mich dann besser fühlte), weil die Ernährung, vor allem durch die hohe Zufuhr von Kokosöl, meinen Stoffwechsel so beschleunigt hatte.
    Das beschreibt Fife ja auch als Effekt, nur nicht bezogen auf MB natürlich, aber eben die Tatsache, dass Menschen durch eine reine Zugabe von Kokosöl in nicht einmal so hohen Mengen wie bei LCHF/Keto eine Gewichtsabnahme erreichen.

    Ich denke, ich hatte einfach Pech, weil ich darauf so reagiert habe, und denke schon, dass mein Körper so darauf reagiert hat. Ketogene Ernährung ist definitiv Stress für den Korper, weil man ihn zwingt, in einer Art Notmodus zu laufen, die nicht für längere Zeiträume vorgesehen ist.

    Aber so, wie einige eben gut mit Jod klarkommen, und andere eben gar nicht, gibt es sicher auch anderes in der individuellen Ernährung zu beachten. Muss man aber erst für sich rausfinden.
    Da stehen die SD-Leute auch nicht alleine da, ist bei anderen AI-Krankheiten ebenso.

    Grundsätzlich denke ich aber, dass Ernährung zwar einen großen Einfluss hat oder haben kann, aber als ein alleiniger Auslöser für, oder als Heilmittel gegen eine Krankheit, definitiv nicht taugt.
    Geändert von Suffragette (24.05.22 um 07:16 Uhr) Grund: Typos

  3. #13
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    Standard AW: MB - Ernährungsumstellung - Mikronährstoffe

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das ist keine Misinterpretation, der Ultraschall bietet kein messerscharfes Bild wie ein Foto und bietet auch keinerlei Dreidimensionalität. Manche der entzündungsbedingten Störungsgebiete stellen sich eben wie "Knoten" dar, beruhigt sich die Entzündung, verschwinden manche dieser unruhigen Areale. Klar, nicht alle. Aber es kommt vor.
    Ich habe verstanden, danke! Ich habe die Qualtät der US Bilder nie besonders hinterfragt, weil ich darauf so gut wie nichts erkennen kann, bin allerdings davon ausgegangen, dass es eine gewisse Eindeutigkeit dem Arzt bietet, weil die Berichte sehr eindeutig geschrieben sind und auch so kommuniziert werden. Zumindest meine Erfahrung. Danke, hilft mir sicherlich bei zuküntigen Enntscheidungen und vorallem Fragestelungen an meine Ärzte.

    Wegen Keto, nunja, Stärke ist nicht mein bester Freund wie es scheint, meine Ärztin hatte mir auch abgeraten lännger als 3 Monate keto zu machen. Nachdem sie meinen Befund gesehen hat, meinte sie naja low carb ist dann eigentlich besser für mich. Ich muss sagen, ich fühle mich besser, und ich esse gesund - viel gesünder als zuvor. Ich glaube, dass es stark auf die Lebensmittel ankommt. Viele die mit Keto beginnen denken "oh wie schön, Fett, Zuckerersatz..aber das ist es nicht gut. Wenn Menschen sich vorwiegend von Sahne und fetten Milchprodukten ernähren, um so auf den täglichen Fettgehalt zu kommen, ist das nicht gut. Ich denke, deshalb ist die Diät so verschireben
    Ich verwende Ghee und Kokosöl zum kochen und sonst Olivenöl, MTC Öl und Leinsamenöl, viele Nüsse (Pecans, Walnüsse und Makadamias). Rest Gemüse, Fleisch. Käsescheiben hie und da mal als Snack zwischendurch.

    PS: Im allgemeinen kann es sein, dass die Leber ein Problem hat und deshalb T4 nicht in T3 umwandeln kann.
    Geändert von Mrs.Mimi (24.05.22 um 18:55 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: MB - Ernährungsumstellung - Mikronährstoffe

    Zitat Zitat von Suffragette Beitrag anzeigen
    Wenn man Bruce Fife, dem Keto-Papst, glauben möchte, ist schon ein Zusammenhang zu finden.
    Diesen Typen kenne ich nicht, aber weißt du was ich mir schon gedacht habe bezgl. Keto: Es ist sicherlcih eine enorme Umstellung für den Körper, wenn er nach so vielen Jahrzehnten plötzlich seine Energiegewinnung von Kohlehydrate auf Fett umstellen muss. bei mir hat das auch einige Wochen gedauert. Aber ich muss sagen, mit diesem Lifesytle tu ich mir echt am leichtesten. Ich muss auf nichts verzichten (bis auf Unmengen an Käse). Gut ich bin von Wein auf Wodka umgestiegen lol.

    Allerdings muss ich dir mit "Notmodus" widersprechen, der Körper stellt sich um, das dauert 2-3 Monate, aber hungern muss der Körper nicht.
    Ich vermute, wenn wir ab 40 gewisse einschneidende Veränderunen an unserem Körper durchführen, dann ist die Auswirkunng, die wir erleben auch noch einmal größer als mit velleicht 20.
    Hast du schon mal was von Dr. Burg gehört? Er hat so eine Einfache Erklärung wie die Prozesse und auch Hashi im Körper zusammenspielen.

    Hier ein Video zum Thema Keto und Schilddrüse:
    https://www.youtube.com/watch?v=R6b8JCnRxaw&t=279s

    Und dieses kann ich wirklich nur sehr empfehlen. Er geht im Grunde auf 3 wichtige primäre Ursachen für die SD Erkrankung ein: 1.) Leber/Gallen Problem, das für die Umwandlung von T4 zu T3 verantwortlich ist/sind. 2.) Nebennieren - könnnen Autoimmunerkranken durch ein Stressereinis der SD auslösen. 3.) Östrogen
    Er zeigt auch Möglichkeiten auf, was dem Körper fehlen könnte bzw. was helfen kann.

    https://www.youtube.com/watch?v=IdDMMs96N9A&t=204s

    LG,
    Mimi

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