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Thema: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

  1. #41
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    ich danke euch zweien (sehr!!). Je öfter ihr mir das sagt, desto mehr dringt es zu mir (und durch meine Ängste) durch. Ja Panna, du hast recht, es ging nicht (zumindest nicht gut).

    Angst habe ich vor Verstärkung meiner Depression + Suizidgedanken.

    Amarillis, du bist ja in etwa so groß und schwer wie ich und total-operiert (habe mal deinen alten Einstellungs-Thread durchstöbert), darf ich fragen, bei welcher Dosis du am Ende dann dauerhaft gelandet bist? Die Umfrage, die Panna netterweise ins Spiel gebracht hat mit der Dosis bezogen aufs Körpergewicht bezieht sich ja nur auf T4-Monotherapierte, daher würde es mich interessieren..

  2. #42
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    So, ich lasse nochmals ein Update da. (es hilft mir auch, die Gedanken/Beschwerden/Symptome niederzuschreiben, um mich zu sortieren).

    Meine Dosis beträgt nun 100 mcg LT (nicht nüchtern) und 5 T3, beides 3-fach gesplittet (bei T4 nicht vermeidbar, da ich Prothyrid nehme).. jaa habe mich nun dazu durchgerungen Das ganze halte ich mindestens bis zum 07.03., da habe ich einen nächsten Endotermin (hatte ich mir bereits kurz nach der OP gemacht). Werte werde ich dann hier einstellen.

    Gebessert hat sich:
    Ich schlafe wieder durch. Kann auch gut einschlafen. Schwitze nicht mehr nachts. Weniger Muskelschmerzen in den vorderen Oberschenkeln morgens nach dem Aufwachen (Muskelkater-ähnlich, nicht verspannungs-mäßig/drückend wie bei meinen sonstigen Muskelschmerzen).

    Unverändert: antriebsgemindert. gefühlt kraftlos. (könnte beides jedoch auch Symptom der Depression sein). Negative Gedanken bzgl. der Zukunft (was ist, wenn ich nicht mehr auf die Beine komme? nicht mehr arbeiten kann etc.?)

    Schlechter:
    -wieder vermehrt Muskelschmerzen in der Kaumuskulatur, Nacken, Rücken, Gesäß, dumpf-drückend. Hier bin ich mir aber nicht sicher, ob es nicht doch Fibromyalgie ist (dieses Symptom begleitet mich seit Beginn von Hashi und war mal besser und mal schlechter, aber nie weg.) Im Normalfall ist es jedoch so, dass ich dieses Gefühl bei Ablenkung ausblenden kann (also mein Gehirn). Aktuell hat es aber wieder so zugenommen, dass ich es nicht ausblenden kann, auch bei Ablenkung jeglicher Art nicht. Daher empfinde ich es aktuell wieder als sehr quälend.
    -sehr trockene Haut, Ringe unter den Augen
    -morgens extreme Müdigkeit (nicht Antriebslosigkeit, die ist unverändert), gefühlt 10x Schlummeralarm, bevor ich halbwegs wach werde nach ausreichend Schlaf.
    Diese Symptome sind erst nach einer Woche nach der Reduktion sukzessive aufgetreten und hat sich jetzt die zweite Woche nach der Reduzierung konstant so eingependelt.


    Der Psychiater empfiehlt mir eine psychosomatische stationäre Therapie. Dieser Vorschlag hat mich erst sehr runter gezogen. Nachdem ich es aber sacken gelassen habe, konnte ich mich mehr damit anfreunden. Wenn ich es nicht probiert habe, dann weiß ich auch nicht, ob es nicht vllt. doch helfen könnte Habe in den zwei Kliniken, welche mir empfohlen wurden, angerufen, jedoch beträgt die Wartezeit in der einen 11-12 Monaten und in der anderen 3-4 Monate. Das war natürlich erstmal ernüchternd.




    Mein Plan ist nun:

    -meine Fehler aus der Vergangenheit nicht zu wiederholen: sprich, zu ungeduldig zu sein und immer schnell etwas zu ändern zu wollen. Fällt mir extrem schwer, da ich generell ein sehr ungeduldiger Mensch bin (schon immer war ) und mir die Arbeit auch sehr fehlt und ich gerne schneller wieder arbeitsfähig werden würde. Aber ich muss versuchen, es langfristig zu sehen. Es belastet aber einfach auch mein Ego extrem, in jungen Jahren in der jetzigen Situation ohne wirkliche Erklärung zu sein und selbst aktiv nicht schnell etwas daran ändern zu können

    -mich um einen Therapeuten bemühen und mich dann unvoreingenommen darauf einzulassen (hatte schonmal ein halbes Jahr VT gemacht und hat nix gebracht, daher sind meine Erwartungen eher negativ behaftet)

    -mich auf die Warteliste der psychosomat. Kliniken setzten lassen (quasi als Notnagel, falls sich mein Zustand bis in ein paar Monaten nicht gebessert haben sollte)

    -ggfs. neues AD ausprobieren (hier bin ich aber noch unentschlossen). Escitalopram scheint nicht (mehr?) zu wirken. Vorschlag war Venlafaxin.

    -Überweisung zum Schmerztherapeuten holen (gibt hier eine gute Praxis, die chron. Schmerzen und Fibro unterstützend behandelt)

    -die SD dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Dass es ein kompletter Zufall ist, dass sich das ganze in dem Hormonchaos nach der OP nun so zugespitzt hat, glaube ich nämlich nicht.

    -mich so gut es geht ablenken (viel mit dem Hund raus, soz. Kontakte nicht vernachlässigen etc.) -> nicht einfach aufgrund der Antriebslosigkeit und gefühlten Kraftlosigkeit, aber ich zwinge mich und bleibe dran

    -keine erneuten Sportversuche (gehen nach hinten los (Befindensverschlechterung) und ziehen mich dann aus Frustration noch mehr runter)



    So, nun wünsche ich allen potentiell Mitlesenden und auch Ratgebenden ein schönes Wochenende. Freue mich wie immer über Input oder Erfahrungsberichte, falls es jemandem ähnlich ging, falls nicht ist mir aber auch schon geholfen, meine Gedanken hier in dem Faden niederschreiben zu dürfen.

    Twiix
    Geändert von Twiix (19.02.22 um 16:31 Uhr)

  3. #43
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Also Gedanken dazu usw. - das wird jetzt ohne Profilangaben nicht mehr gehen, ich habe nur noch eine sehr unbestimmte Vorstellung von deinen Dosierungen seit der OP, sehr gerade noch, dass du Anfang Februar noch auf 112 LT warst, keine Ahnung, wie viel T3 ... ich müsste die bist jetzt 5 Seiten neu lesen und mir Notizen machen. Verstehst du, was ich meine? Sei doch so nett, mache diese Angaben im Profill.

    Nur eines ist sicher: Wenn Anfang Februar noch Dosisänderungen waren, dann ist die Wertekontrolle Anfang März garantiert viel zu früh.

  4. #44
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Hallo Panna

    habe das Profil aktualisiert.. hoffe es ist so halbwegs ersichtlich, was ich wann gemacht habe. Verstehe, dass es total unübersichtlich war.

    Also die Dosis hätte ich dann seit dem 03.02. gehalten.. ich habe nie die 112,5 genommen. Ich kam ja von 125 LT und mein Ziel waren 112,5. Mein Plan war es, ein paar Tage nur 100 zu nehmen (quasi paar Tage 125, paar Tage 100 = 112,5), damit die Senkung schneller ankommt und dann mit 112,5 weiter zu machen. Nach eurem Rat hier habe ich mich dann aber doch gegen die 112,5 entschieden und bin bei den 100 LT geblieben (+ 5 T3).

    Problem ist, dass wenn ich den Termin am 07.03. beim Endo absage ich mit Sicherheit erst 1,5 Monate später einen neuen bekomme..ich dachte, es würde vielleicht Sinn machen, dann schonmal Zwischenwerte zu machen (hätte die Dosis dann 4,5 Woche gehalten), um zu sehen, ob etwas völlig verkehrt ist? Kann die Dosis dann ja trotzdem noch weiter halten..
    Geändert von Twiix (19.02.22 um 20:31 Uhr)

  5. #45
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Zitat Zitat von Twiix Beitrag anzeigen
    .ich dachte, es würde vielleicht Sinn machen, dann schonmal Zwischenwerte zu machen (hätte die Dosis dann 4,5 Woche gehalten), um zu sehen, ob etwas völlig verkehrt ist? Kann die Dosis dann ja trotzdem noch weiter halten..
    Jaja, ich höre dich - du klingst ganz genau so wie die vielen Leute vor dir, die ähnlich gedacht haben , mal eben den Stand kennen ... wenn du aber die Dosis weiter halten willst, was notwendig wäre, weil eben 4,5 Wochen nicht ausreichen, dann brauchst du keine Zwischenwerte und keinen Zwischenstand.

    Die "Zwischenwerte" sind nur dazu gut, als Erklärung für womöglich quersitzende Pupse missbraucht zu werden und unverzüglich Hand an die Dosis zu legen. Es gibt kaum Unproduktiveres als die zu frühe Wertemacherei.

  6. #46
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    ok ok.. hab ich mir schon gedacht und trotzdem auf eine andere Antwort gehofft hatte gehofft, dass du/jemand sagt: bei einem so großen Sprung von 25 mcg LT und nach SD-Total-Entfernung, was ja schon ein deutlicher Eingriff in den Hormonhaushalt ist, können Werte nach 4 Wochen bereits ein Anhaltspunkt sein zumal meine jetzige Dosis ja nur auf einer halbwegs Gewichts-adaptierten Schätzung beruht..aber Input bleibt Input, egal, ob es der war, den man hören wollte oder nicht, also danke

    weist du, wären es nur ein paar Zipperlein, dann würde es mir deutlich leichter fallen zu warten. Ich glaube, da spielt auch einfach die Psyche mit rein. So von meinem Eindruck, den ich hier bekommen habe, tendieren Leute, die psychische Symptome haben (ob nun von der SD oder nicht, seien es Panikattacken, Angst wegen des Herzen/Extrasystolen oder Depressionen) eher dazu, vorschnell zu handeln..quasi dysregulierte Psyche vs. Vernunft..und dass du mit gnadenloser Ehrlichkeit infrage stellst, ob das richtig ist finde ich gut und werd es daher durchdenken. Aber natürlich empfindet man, gerade wenn man zusätzlich depressiv ist und mit AU zu Hause sitzt, die Beschwerden nicht als quersitzender Pups sondern als großes Problem..

    Gut aber neben den Werten stehen ja noch einige andere Dinge auf meiner Liste oben, um die ich mich kümmern kann, um irgendetwas zu tun..es muss nicht von der SD kommen und von alleine wird es nicht besser werden.

  7. #47
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    bei einem so großen Sprung von 25 mcg LT und nach SD-Total-Entfernung, was ja schon ein deutlicher Eingriff in den Hormonhaushalt ist, können Werte nach 4 Wochen bereits ein Anhaltspunkt sein
    Ja sie können das sein, aber ich erlebe kaum jemanden, der dann widerstehen kann - plus machen vorschnelle Werte dann eigene Symptome - man neigt dazu, sich so zu fühlen bzw. das Fühlen so zu deuten, wie man denkt, dass die Werte sind. Und das gilt keineswegs nur für Leute mit psychischen Problemen, ich kenne es auch von mir. Besonders reizvoll ist da das TSH, das womöglich noch länger braucht, als die freien Werte - und das Befinden sowieso.

    zumal meine jetzige Dosis ja nur auf einer halbwegs Gewichts-adaptierten Schätzung beruht.
    Schon, ja, aber wir haben doch einen zweiten Anhaltspunkt: Deine bisherige Einstellung. Und dann: Ich führe hier seit so vielen Jahren mit Totaloperierten Dialoge - die gewichtsbasierte *Erst*einstellung ist oft modifizierungsbedürftig, aber so total haarsträubend daneben ist sie selten.

    Das mit den Pupsen war eine bewusst verallgemeinert gehaltene Aussage. Dir macht deine Psyche Probleme, das ist sicher kein Pups. - Was die AD angeht, weiß nicht, seit wann du welche nimmst, manche funken in die Einstellung hinein, s.:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post2740430

    Über Citalopram schrieb jemand, auf dessen Aussage ich mich verlasse:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post2494789
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post1696839

    und hier ein Hinweis Cipralex vs. Citalopram:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3436686

    (bzw., je nach dem, seit wann du welche nimmst, sie machen ja eigene Symptome, ich stelle mir vor, dass es schwierig sein kann, die Nebenwirkungen von den Einstellungssymptomen zuverlässig auseinanderzuhalten, vor allem wenn man an beiden Stellschrauben dreht).

  8. #48
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Schon, ja, aber wir haben doch einen zweiten Anhaltspunkt: Deine bisherige Einstellung. Und dann: Ich führe hier seit so vielen Jahren mit Totaloperierten Dialoge - die gewichtsbasierte *Erst*einstellung ist oft modifizierungsbedürftig, aber so total haarsträubend daneben ist sie selten.
    hast du recht panna danke! bin auch froh, dass ich mich nun zunächst danach richte, denn mir selbst vertrauen kann ich mir aktuell nur in geringem Maße ich kann ÜD/UD/Psyche schwer auseinander halten.

    Danke für die Links mit den ADs. Genau ich nehme ja auch Cipralex seit 11/1018, inzwischen 20 mg (Höchstdosis)..mein Psychiater meinte damals auch, dass es eines der SSRIs mit den geringsten Nebenwirkungen sein soll.. Nehme es seit 11/18 und habe es gut vertragen. Es kam dann auch Besserung des Befindens (insbesondere mehr Antrieb, Unternehmungslustigkeit, gefühlt mehr Kraft) hatte aber zeitgleich weiter gesenkt.

    Hab dann zwischendurch mal auf Duloxetin gewechselt, in der Hoffnung, dass es als SSNRI bei den Muskelschmerzen hilft..dann aber wieder auf Escitalopram zurück, da keinerlei Benefit und, da ich die ADs bisher privat zahlte, deutlich höhere Kosten für mich. Habe aber damals von der Umstellung nichts gemerkt (weder pos. noch neg.), außer paar neuen Nebenwirkungen wie vermehrtes Schwitzen/Verstopfung.

    Bin bisher zum Glück recht unsensibel, was Nebenwirkungen angeht, kann sonstewas schlucken, egal ob NEM (bis auf Selen), AD, Triptane, Cortison.. kein Vergleich zu Wirkungen, welche Änderungen der SD-Hormone in der Vergangenheit auf mich (zumindest gefühlt) hatten *seufz*

    heute auf jeden Fall etwas Haushalt gemacht, gekocht, super schnell ins Schwitzen gekommen und erledigt gewesen, musste dann stoppen, aber besser als nichts. Zudem mal wieder gewogen, aktuell nur noch 53,5, also spricht schon vieles für ÜD..mal sehen.
    Jetzt erstmal noch etwas unter Leute zum Vietnamesen, Ablenkung auch wenn ich mich zwingen muss, grr


    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    (bzw., je nach dem, seit wann du welche nimmst, sie machen ja eigene Symptome, ich stelle mir vor, dass es schwierig sein kann, die Nebenwirkungen von den Einstellungssymptomen zuverlässig auseinanderzuhalten, vor allem wenn man an beiden Stellschrauben dreht)
    jap, hast recht. deswegen bin ich auch noch unschlüssig..danke, dass du das nochmals unterstrichen hast.



    LG, Twiix

  9. #49
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    Reißt die Bretter von den Stirnen! Erich Kästner für Erwachsene
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Ja, ADs können nach einiger Zeit "nicht mehr greifen". Habe ich selbst schon durch. Über Jahre SSRIs jetzt schon einige Jahre SNRI. Duloxetin hilft mir schon sehr, vor allem beim mangelnden Antrieb und die Dauererschöpfung durch die dauerflorierenden Entzündungen. Ich bin/war aber nie depressiv sondern bekomme es als Unterstützung bei der Rheumabehandlung. Die Unterdrückung der Schmerzweiterleitung hilft schon sehr. Jedenfalls bin ich arbeitsfähig.

    Warum musst du die ADs selbst bezahlen ?

    Psychosomatische Klinik klingt nicht schlecht, vor allem wenn du derzeit sowieso AU bist. Da kannst du dich dann in Ruhe mit Bewältigungsstrategien beschäftigen die dir helfen und diese auch einüben.Das ist ja sehr individuell, wem was hilft.

  10. #50
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Ja, ADs können nach einiger Zeit "nicht mehr greifen". Habe ich selbst schon durch. Über Jahre SSRIs jetzt schon einige Jahre SNRI. Duloxetin hilft mir schon sehr, vor allem beim mangelnden Antrieb und die Dauererschöpfung durch die dauerflorierenden Entzündungen. Ich bin/war aber nie depressiv sondern bekomme es als Unterstützung bei der Rheumabehandlung. Die Unterdrückung der Schmerzweiterleitung hilft schon sehr. Jedenfalls bin ich arbeitsfähig.
    Hi KapscII, das freut mich für dich, dass dir das Duloxetin so gut hilft und vor allem auch dauerhaft und auch, dass du arbeiten kannst...finde es schade, dass das Escitalopram nicht (mehr) wirkt, Duloxetin hatte ja bei mir nichts gebracht, daher jetzt möglicherweise Venlafaxin. Überlege da noch...schade, dass es keine Biomarker gibt, welche vorher schon zeigen können, bei wem welches AD gut wirkt.


    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Warum musst du die ADs selbst bezahlen ?
    Hab ich freiwillig gemacht, da ich damals überlegt hatte, evtl. noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und dachte, dass dieses mit einer F-Diagnose und Einnahme von ADs schwierig werden könnte..


    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Psychosomatische Klinik klingt nicht schlecht, vor allem wenn du derzeit sowieso AU bist. Da kannst du dich dann in Ruhe mit Bewältigungsstrategien beschäftigen die dir helfen und diese auch einüben.Das ist ja sehr individuell, wem was hilft.
    Ja das denke ich auch. Nur schwerer als Gedacht mit dem Platz.. bei meiner favorisierten Klinik (unter anderem, weil man seinen Hund mitnehmen kann) beträgt die Wartezeit aktuell 11-12 Monate. Da will ich schon lange wieder bei der Arbeit rumflitzen Aber schaue mich jetzt nach Alternativen um..

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