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Thema: Unklare SD-Lage beeinträchtigt mich zunehmend / nervende Frage nach dem Jod

  1. #11
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    Standard AW: Unklare SD-Lage beeinträchtigt mich zunehmend / nervende Frage nach dem Jod

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Und dann aber noch etwas, was wirklich ins Auge springt, wenn du richtig abgetippt hast : was hat dir der Arzt, der Calcitonin bestimmen ließ, zu dem stark erhöhten Wert gesagt? Calcitonin ist ein Regulator des Claciumhaushalts und wird in der Schilddrüse produziert, von den so genannten C-Zellen der Schilddrüse. Ein erhöhter Wert ist absolut nicht normal, den sollte man ernst nehmen.
    Nur ganz kurz hierzu: nein, der Wert war nicht erhöht. Die Zahlen in Klammern sind meine Werte, das davor sind die Referenzwerte. Hier unter 5,0, ich hatte einen Wert von unter 2).

    (1) Was mir eigentlich unklar ist: Warum bist du überhaupt zum Arzt gegangen, d.h. welche Beschwerden waren es, dass man an die Schilddrüse dachte? Denn deine Hormonwerte sind picobello.
    Die Sache mit der Schilddrüse stand be mir in ganz jungen Jahren schon mal im Raum, da meine damalige HNO meinte, ich hätte Basedow'sche Physiognomie (sehr euphemistisch ausgedrückt. Tatsächlich sagte sie sowas wie "Sie haben Kuhaugen, lassen Sie das mal untersuchen"). Was soll man sagen? Ist fast 30 Jahre her, damals lief noch einiges anders. Ich war jung und glaubte der Ärztin, naja... Untersuchung (Sono? Szinti? Ich weiß es echt nicht mehr) war wohl ok, danach hatte ich lange Zeit gar nicht mehr an meine Schilddrüse gedacht.

    Ende 2015 ging es mir extrem schlecht. Gewichtszunahme, Depressionen usw. Ich ging damals zu einer Endokrinologin, die u.a. auch meine Schilddrüse schallte und da eben diese Konglomerate feststellte, die sie genauer untersucht haben wollte. Sie empfahl eine Szintigrafie, vor der ich mich aber wieder rund 2 Jahre drückte, weil ich Angst davor hatte. Ich hatte das aber die ganze Zeit im Hinterkopf und rang mich anderthalb Jahre später durch, endlich mal aktiv zu werden. Den Termin hatte ich im Frühjahr für Spätsommer 2017 vereinbart (Vierteljahr Wartezeit). In der Zwischenzeit passierte das im Urlaub mit dem Fisch usw. Im Spätsommer und Herbst 2017 dann die Konsultation und das Szintigramm, unmittelbar danach war ich in dieser Klinik bei der Chirurgin, aber da ich von niemandem wirklich hilfreiche Empfehlungen bekam und sich die Symptome dann Ende 2017 langsam wieder beruhigten und verschwanden, habe ich das Ganze wieder auf die lange Bank gelegt.

    Bis letztes Jahr im Sommer, als ich wieder Probleme bekam. Da wandte ich mich an die Praxis meines damaligen Internistens, der mittlerweile im Ruhestand ist. Seitdem bin ich regelmäßig bei seinem Nachfolger zur Kontrolle.

    Zeitgleich wurde bei mir HPU festgestellt, woraufhin parallel das Thema Schilddrüse und Jod - aber diesmal aus ner anderen Richtung - aufkam. Über HPU möchte ich an dieser Stelle aber nicht diskutieren. Ich weiß, dass es schulmedizinisch nicht anerkannt ist und de facto nicht existieren kann (was ich persönlich etwas vermessen finde, aber ok. Wie gesagt, nicht hier).

    (2) Die Chirurgin: Was sagte sie zu den Befunden? War sie diejenige, die sonografierte? Weil: Internisten traue ich mit Sonografie weniger, erst recht nicht zur Knotenbeurteilung. Hat die Chirurgin den Calcitonin-Wert gesehen?
    Die wußte ehrlichgesagt gar nicht, was ich bei ihr will. Sie hörte sich das alles an, dachte aber eher, dass ich wegen einer Operation zu ihr käme. Der Termin war völlig am Thema vorbei (meine Schuld, ich dachte echt, das wäre ne allgemeine Schilddrüsensprechstunde). Letztlich empfahl sie halt auch die Jodtabletten.

    (3) Szintigrafie: Die von 2017 ist bekannt, gibt es eine neuere? Wenn ja, dann: bitte Uptake-Wert(e) und Knotenbeurteilungen wären interessant.
    Nein, es gibt keine aktuellere Szintigrafie.
    Geändert von Pine (01.12.21 um 15:16 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: Unklare SD-Lage beeinträchtigt mich zunehmend / nervende Frage nach dem Jod

    Zitat Zitat von Pine Beitrag anzeigen
    Nur ganz kurz hierzu: nein, der Wert war nicht erhöht. Die Zahlen in Klammern sind meine Werte, das davor sind die Referenzwerte. Hier unter 5,0, ich hatte einen Wert von unter 2).

    Ach OK. 2000 gehört zum Assay-Namen. Schreck lass nach

  3. #13
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    Standard AW: Unklare SD-Lage beeinträchtigt mich zunehmend / nervende Frage nach dem Jod

    Zitat Zitat von Pine Beitrag anzeigen
    Die Sache mit der Schilddrüse stand be mir in ganz jungen Jahren schon mal im Raum, da meine damalige HNO meinte, ich hätte Basedow'sche Physiognomie (sehr euphemistisch ausgedrückt. Tatsächlich sagte sie sowas wie "Sie haben Kuhaugen, lassen Sie das mal untersuchen"). Was soll man sagen? Ist fast 30 Jahre her, damals lief noch einiges anders. Ich war jung und glaubte der Ärztin, naja...
    Was ist deine Meinung und deine Erinnerung? Hattest du hervorstehende Augen und / oder ein Druckgefühl (von hinten)?

    Ich verstehe nicht ganz, wieso du an Jod festhalten willst, wenn eine Basedow-Vorgeschichte im Raum steht, Hashimoto nicht ausgeschlossen ist und du es nicht mal verträgst. Du musst dich nicht zu irgendeiner Jodempfehlung passend machen.

    Zeitgleich wurde bei mir HPU festgestellt, woraufhin parallel das Thema Schilddrüse und Jod - aber diesmal aus ner anderen Richtung - aufkam. Über HPU möchte ich an dieser Stelle aber nicht diskutieren. Ich weiß, dass es schulmedizinisch nicht anerkannt ist und de facto nicht existieren kann (was ich persönlich etwas vermessen finde, aber ok. Wie gesagt, nicht hier).
    HPU hat aber nichts mit Jod zu tun. Außer du gerätst zufällig an jemand, der auf beide Themen steht.

  4. #14
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    Standard AW: Unklare SD-Lage beeinträchtigt mich zunehmend / nervende Frage nach dem Jod

    Zitat Zitat von Pine Beitrag anzeigen
    Die Sache mit der Schilddrüse stand be mir in ganz jungen Jahren schon mal im Raum, da meine damalige HNO meinte, ich hätte Basedow'sche Physiognomie (sehr euphemistisch ausgedrückt. Tatsächlich sagte sie sowas wie "Sie haben Kuhaugen, lassen Sie das mal untersuchen"). Was soll man sagen? Ist fast 30 Jahre her, damals lief noch einiges anders. Ich war jung und glaubte der Ärztin, naja... Untersuchung (Sono? Szinti? Ich weiß es echt nicht mehr) war wohl ok,
    Wenn es OK war, dann hast du halt Kuhaugen gehabt, das haben wirklich verblüffend viele. Die Basedow-Augen sollen übrigens nicht einfach nur hervorstehen (was sie gar nicht immer tun, auch bei Augenbeteiligung nicht unbedingt merkbar).

    Zeitgleich wurde bei mir HPU festgestellt,
    Was ich davon halte: Nichts. Aber OK, du willst das nicht in Frage stellen. Aber wenigstens was die Schilddrüse angeht: Hände weg von Heilpraktikern.

    Fazit - Die Probleme können einfach nicht von deinen SD-Hormonwerten kommen, denn die sind gut.
    Deine Probleme scheinen immer wieder jodinduziert zu sein. Es ist unerklärlich, warum du dich zum Extra-Jodkonsum nötigen willst. Einfach normale Jodzufuhr durch die Nahrung und Josalz ist doch fein. Bei echtem Jodmangel hat man doch keine solchen Werte, wie du sie hast. Da wäre wenigstens das TSH etwas erhöht, weil die Schilddrüse nicht genug Stoff bekommt, um daraus Hormone zu bauen. Bei dir ist wenn überhaupt, dann das Umgekehrte der Fall - bei gesteigertem Jodkonsum Beschwerden.

    Und noch einmal: auch ein halbes Dutzend Internisten und Endos ersetzen einen wirklich guten Nuklearmediziner nicht, wenn es um die Beurteilung deiner Knoten geht. Mag sein, dass das bei dir nicht so einfach geht, aber das ändert leider nichts daran, dass anderen Ärzten die nötige Expertise für die Sono-Visualisierung fehlt - ich sehe das doch an den kargen Befunden. Eben auch der Chirurgin. Und was anderes als die Knoten scheint bei deiner Schilddrüse nicht wirklich problematisch zu sein.
    Geändert von panna (01.12.21 um 16:53 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Unklare SD-Lage beeinträchtigt mich zunehmend / nervende Frage nach dem Jod

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Was ist deine Meinung und deine Erinnerung? Hattest du hervorstehende Augen und / oder ein Druckgefühl (von hinten)?
    Ich hatte und habe schon immer große Augen gehabt. Und ja, ich habe Augenprobleme, die aber tatsächlich nichts mit der Schilddrüse zu tun haben.

    Ich verstehe nicht ganz, wieso du an Jod festhalten willst, wenn eine Basedow-Vorgeschichte im Raum steht, Hashimoto nicht ausgeschlossen ist und du es nicht mal verträgst. Du musst dich nicht zu irgendeiner Jodempfehlung passend machen.
    Es ist unerklärlich, warum du dich zum Extra-Jodkonsum nötigen willst. Einfach normale Jodzufuhr durch die Nahrung und Josalz ist doch fein. Bei echtem Jodmangel hat man doch keine solchen Werte, wie du sie hast. Da wäre wenigstens das TSH etwas erhöht, weil die Schilddrüse nicht genug Stoff bekommt, um daraus Hormone zu bauen. Bei dir ist wenn überhaupt, dann das Umgekehrte der Fall - bei gesteigertem Jodkonsum Beschwerden.
    Ich habe das vor allem mit den HP eingehend besprochen. Strenggenommen waren es sogar drei Heilpraktikerinnen, mit denen ich über die Jodgeschichte sprach. Die eine wollte irgend einen Seetang (kein KELP) mittels Homotoxikolgie (also tiefe D-Potenzen) verabreichen und/oder Organpräparate. Das habe ich aber nicht (noch nichtmal versuchsweise) weiterverfolgt.

    Über die zweite HP, die ziemlich stringent war, kam ich zu KELP. Mit der hatte ich echt "Kämpfe", weil es eine von denen war, die meinte "entweder machst du es so, wie ich sage, oder du läßt es ganz bleiben". Sie sagte, mal ein bißchen hier, mal ein bißchen da, Dosen halbieren, kürzen, weglassen wäre kontraproduktiv, und eine Kapsel KELP wäre ja schon mega-wenig und überhaupt und sowieso. Ich muß dazu sagen, dass es aufgrund der HPU sowieso einen recht langen Medikationszettel mitgab, der mir allein vom Lesen schon schlecht werden ließ. Ich habs dann tatsächlich gelassen, weil ich mit ihrer Art nicht klar kam. Grundlegende fachliche Kompetenz hatte sie aber, zumal auch sie einen wissenschaftlichen Background hatte (irgendwie Dipl.-Biologin, lang in der Forschung) und selbst SD-geschädigt war (bzw. gar keine mehr hatte). Trotzdem hats für mich nicht gepasst.

    Die dritte HP, bei der ich jetzt bin, ist tatsächlich etwas verpeilt in die Richtung, sie ist halt primär auf HPU spezialisiert, für sie ist meine SD-Geschichte "nur" ein Nebenschauplatz. Sie gibt ganz offen zu, dass sie davon weniger Ahnung hat, insistierte daher nicht auf KELP und meinte, ich sollte es dann vielleicht nochmal mit den Tabletten probieren. Ich hab diesbezüglich auch nochmal einen Urintest gemacht, bei dem die Jodausscheidung unterhalb der wünschenswerten Grenze ist (moderater Jodmangel). Der Test ist jetzt ziemlich aktuell vom Oktober. Also scheint ja doch was im Argen zu sein.

    Einen anderen Ansatz für meine Unverträglichkeit könnte wohl der sein, dass ich aufgrund der HPU eh schon eine gestörte Entgiftung habe und Jod ansich wohl die Entgiftung ankurbelt. Wenn man da auf der anderen Seite nicht konsequent mit B6 und Selen gegensteuert und die Entgiftung begünstigt, kann es da vielleicht zu Kollisionen kommen.

    Wenns nach mir persönlich ginge, würde ich am liebsten gar nichts nehmen. Ich mag noch nichtmal Kopfschmerztabletten. Ich bin nicht eine von denen, die hier und da optimieren und sich für jeden Kram irgend ein Pillchen einwerfen müssen. Ich bin mir über die Gefahr der Orthomolekularmedizin schon im Klaren, stehe dieser skeptisch (aber eben nicht komplett ablehnend) gegenüber und habe daher auch oft Streitgespräche mit den HP gehabt. Ich habe halt immer gehofft, dass mir gerade Heilpraktiker tatsächlich ein auf mich persönlich zugeschnittenes Konzept anbieten können, aber die arbeiten leider mittlerweile auch alle mehr oder weniger nach Schema F.

    Ich habe heute mittag tatsächlich nochmal etwas herumtelefoniert und in "meiner" Radiologie angerufen, die auch Schilddrüsendiagnostik macht. Überraschenderweise bekam ich für in knapp 2 Wochen einen Termin. Vielleicht weiß ich danach mehr. Die Werte stelle ich dann gerne hier ein.

    Nichtsdestotrotz habt ihr mir aber schonmal sehr weitergeholfen. Dankeschön!

    PS: Es tut mir leid, dass manches verworren oder unlogisch rüberkommt. Ich kann mich momentan sehr schwer konzentrieren und bin auch ständig am Korrigieren, nachdem ich den Text schon abgesendet habe. Sollte ich vergessen haben, auf etwas einzugehen, bitte nicht böse sein. Ich bin total durch gerade.
    Geändert von Pine (01.12.21 um 18:07 Uhr)

  6. #16
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    Standard AW: Unklare SD-Lage beeinträchtigt mich zunehmend / nervende Frage nach dem Jod

    Vielleicht magst du das trotzdem lesen:

    https://medwatch.de/2020/12/18/was-s...krankheit-hpu/

  7. #17
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    Standard AW: Unklare SD-Lage beeinträchtigt mich zunehmend / nervende Frage nach dem Jod

    Ja, den Link mit dem dazugehörigen Artikel kenne ich. Ich habe mich mit HPU sehr kritisch auseinandergesetzt, stimme nicht mit allem, was dazu gesagt oder geschrieben steht, überein (deshalb wollte ich ja meinen eigenen Weg mit den NEM gehen). Und ich finde vor allen Dingen, dass es eine sehr, sehr individuelle Geschichte ist. Kein/e Betroffene/r gleicht der/dem anderen. Die Symptomatik ist sehr diffus und sehr breitgefächert, was das Ganze noch zusätzlich erschwert. Ich kenne einige Menschen, die richtig leiden, die mega-viele Baustellen haben und denen kein Arzt helfen konnte, wohl aber die Orthomolekularmedizin. Ich kenne auch einige Fälle, in denen tatsächlich eine intensive Unterstützung mit NEM erfolgreich war. Diesen Menschen geht es wieder richtig gut. Trotzdem: was für sie gilt bzw. galt, muß noch lange nicht für mich gelten. Und trotzdem kann das alles seine Richtigkeit haben. Es wird halt leider zu stark pauschalisiert.

    Aber wie gesagt, ich möchte das hier nicht diskutieren, weil es zum einen nicht der richtige Ort dafür ist und zum anderen, weil wir momentan vermutlich alle sehr stark in medizinisch-gesundheitliche Themen involviert sind (Stichpunkt Corona) und ich zumindest diesbezüglich diskussionsmüde geworden bin. Nur so viel: das hundertprozentig Richtige wird es nie geben, trotzdem sollte man sich alles möglichst genau anschauen und sich eine eigene Meinung zugestehen. Selbst wenn diese Meinung bedeutet, dass man zu einem bestimmten Thema keine hat (das finde ich überhaupt nicht schlimm). Mir z.B. wäre es wumpe, ob es HPU nun "in echt" gibt oder nicht, wenn ich nicht einen persönlichen Bezug dazu hätte und für mich bestätigen kann, dass es zumindest sowas in die Richtung gibt.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Pine Beitrag anzeigen

    Die dritte HP, bei der ich jetzt bin, ist tatsächlich etwas verpeilt in die Richtung, sie ist halt primär auf HPU spezialisiert, für sie ist meine SD-Geschichte "nur" ein Nebenschauplatz.
    Dafür müsste man wissen, was du hast oder auch nicht.

    Sie gibt ganz offen zu, dass sie davon weniger Ahnung hat, insistierte daher nicht auf KELP und meinte, ich sollte es dann vielleicht nochmal mit den Tabletten probieren. Ich hab diesbezüglich auch nochmal einen Urintest gemacht, bei dem die Jodausscheidung unterhalb der wünschenswerten Grenze ist (moderater Jodmangel). Der Test ist jetzt ziemlich aktuell vom Oktober. Also scheint ja doch was im Argen zu sein.
    Vielleicht. Übrigens kann man auch bei Hashimoto scheinbar Jodmangel haben, extra Jod bringt aber trotzdem nichts oder schadet.

    Einen anderen Ansatz für meine Unverträglichkeit könnte wohl der sein, dass ich aufgrund der HPU eh schon eine gestörte Entgiftung habe und Jod ansich wohl die Entgiftung ankurbelt. Wenn man da auf der anderen Seite nicht konsequent mit B6 und Selen gegensteuert und die Entgiftung begünstigt, kann es da vielleicht zu Kollisionen kommen.
    Was verstehst du denn unter Entgiftung? Die Leber braucht kein Jod. Unspezifische Symptome auf eine Vergiftung oder Schlacken zu schieben ist Raten oder Alternativmedizin.

    Was der ganze Stoffwechsel braucht: Eine funktionierende Schilddrüse und ausreichend Hormone. Womit wir wieder bei der Diagnostik sind ...

  9. #19
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    Zitat Zitat von Pine Beitrag anzeigen
    Ja, den Link mit dem dazugehörigen Artikel kenne ich. Ich habe mich mit HPU sehr kritisch auseinandergesetzt, stimme nicht mit allem, was dazu gesagt oder geschrieben steht, überein (deshalb wollte ich ja meinen eigenen Weg mit den NEM gehen). Und ich finde vor allen Dingen, dass es eine sehr, sehr individuelle Geschichte ist. Kein/e Betroffene/r gleicht der/dem anderen. Die Symptomatik ist sehr diffus und sehr breitgefächert, was das Ganze noch zusätzlich erschwert. Ich kenne einige Menschen, die richtig leiden, die mega-viele Baustellen haben und denen kein Arzt helfen konnte, wohl aber die Orthomolekularmedizin. Ich kenne auch einige Fälle, in denen tatsächlich eine intensive Unterstützung mit NEM erfolgreich war. Diesen Menschen geht es wieder richtig gut.
    Ja klar, wenn ein wichtiger Stoff fehlt, dann kann man Symptome haben und wenn man das Fehlende einnimmt, geht es wieder besser.

    Der wichtigste bei HPU empfohlene Stoff ist Zink. Und das darf man einfach ausprobieren, ob es hilft, weil man sich damit nicht vergiften kann, höchstens überdosieren.

    Eine vernünftige und anerkannte Zink-Diagnostik gibt es ja nicht (Serumwert ist wenig verlässlich), vielleicht landen ja deshalb viele bei HPU/KPU ...

  10. #20
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    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Was der ganze Stoffwechsel braucht: Eine funktionierende Schilddrüse und ausreichend Hormone. Womit wir wieder bei der Diagnostik sind ...
    Bei der Knotendiagnostik. Weil ja die Hormonwerte eigentlich sehr gut sind.

    Am ehesten könnte ich mir noch vorstellen: etwas Autonomie, die normalerweise so gut kompensiert ist, dass sie nur bei zu viel (nicht bei: genug) Jod spürbar wird? Da müsste man wissen, ob Jodkonsum und Probleme zeitlich zusammenhingen.

    Der Besuch bei der Endo 2015: Wenn sie nur die Knoten überprüft haben wollte, müsste das auch heißen, dass sie hormonwertemäßig nichts gefunden hat. Hast du Werte und Befund noch?

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