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Thema: Interleukin Entzündungsprozesse künstlich drosseln (viele Krankheiten vorbeugen)

  1. #21
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    Standard AW: Interleukin Entzündungsprozesse künstlich drosseln (viele Krankheiten vorbeugen)

    an dich denkend habe ich heute früh nur Physiogel gecremt und himmlische Ruhe herrscht ... :-)
    Sollte ich Halicar nun wieder abbestellen? Im Grunde ist es mir egal was hilft, Hauptsache es hilft irgendwas davon. Jetzt habe ich ja demnächst alle Möglichkeiten...
    Und da es leider am Ohr immer kribbelt, kann ich ja eine Studie machen. Mal sehen was dabei raus kommt. Hat aber natürlich wieder keine Aussagekraft zu anderen Ohren.
    LG

  2. #22
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    Standard AW: Interleukin Entzündungsprozesse künstlich drosseln (viele Krankheiten vorbeugen)

    Ich hatte meine Mutter schon damals gefragt wegen der Überfunktion.
    Vor meiner Zeit war sie leitende Krankenschwester auf Intensiv in Neuburg (das sage ich nur damit klar wird, dass Sie sich auch einigermaßen auskennt)
    und hat eine peinlich genaue Krankenakte von sich selbst erstellt. Da steht alles drin mit Jahreszahlen.
    Überfunktion ist nicht dabei. Wobei man natürlich nicht weiß ob das bei ihr in noch jüngeren Jahren auftrat (sie lebte vor ihrem Berufsleben
    mit der Familie auf einem Bauernhof... weiter weg von Ärzten). Ich glaub da geht bei nem Kind / Jugendlichen sowas durchaus mal unter

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Interleukin Entzündungsprozesse künstlich drosseln (viele Krankheiten vorbeugen)

    @Amarillis,
    Halicar haut einen finanziell nicht um und hilft auch bei Insektenstichen usw. Aber eben auch beim Jucken. Die Salbengrundlage ist eine neutrale, nicht direkt hypoallergen oder Hautbarriere helfend. Aber gegen Juckreiz. Das ist anders bei Physiogel und den sehr guten Eubos Cremes.

    Juckreiz, Haut mal wieder knochentrocken/aufreißend: Eubos Ecto-Akut forte 7%. Und tägliche quasi Normalpflege, auch mehrmals am Tag: Physiogel.

    Die andere Eubos (Haut Ruhe Kinder Gesicht, nicht die ohne "Gesicht" drin) ist auch sehr gut.

    Geh doch mal in eine Apotheke, frag nach, ob sie für diese beiden Eubosse Proben anfordern können, Eubos schickt sie gern an die Apos.

  4. #24
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    Standard AW: Interleukin Entzündungsprozesse künstlich drosseln (viele Krankheiten vorbeugen)

    Geh doch mal in eine Apotheke, frag nach, ob sie für diese beiden Eubosse Proben anfordern können, Eubos schickt sie gern an die Apos.
    Das ist ein guter Tipp! Ich frage mal.
    LG

  5. #25
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    Standard AW: Interleukin Entzündungsprozesse künstlich drosseln (viele Krankheiten vorbeugen)

    Ich werde mich wegen der Cremes informieren.

    Mein Anliegen hier zielt aber vor allem auf die URSACHE von Autoimmunerkrankungen, den verantwortlichen Fehlfunktionen in der Immunabwehr und einen evtl. Zusammenhang zur Alzheimer-Demenz ab:

    Zu den häufigsten und bekanntesten Autoimmunerkrankungen zählen rheumatoide Arthritis, Psoriasis, multiple Sklerose, Typ-1-Diabetes, Morbus Basedow und die Hashimoto-Thyreoiditis.

    "Wieso erkranken so viele Menschen an Autoimmunerkrankungen?
    Forscher vermuten, dass eine genetische Veranlagung dazu beiträgt und auslösende Umweltfaktoren wie eine Viruserkrankung hinzukommen. Den groben Prozess kennen Wissenschaftler mittlerweile. Dabei kann es sowohl über die T-Zellen als auch die B-Zellen zu einer Autoimmunreaktion kommen, erläuterte Beerhues. In beiden Fällen müssen zwei fehlgeleitete Zelltypen zusammenkommen, die unterschiedliche Epitope fälschlich als fremd einstufen: Entweder T-Helferzellen und B-Zellen oder T-Helferzellen und zytotoxische T-Zellen. Beerhues gab dazu einen ausführlichen Einblick in die Reifung des erworbenen Immunsystems."

    (...)

    "»Klassisch werden Autoimmunerkrankungen mit Immunsuppressiva behandelt, mittlerweile gibt es aber immer mehr gezielte Antikörper«, erklärte Beerhues – und zwar dank eines immer besser werdenden Verständnisses der Pathogenese der einzelnen Erkrankungen, wie die Referenten der zwei anschließenden Vorträge anhand von MS und Psoriasis erläuterten."
    https://www.pharmazeutische-zeitung....chlechte-gene/

    UND HIER:
    "Bei Patienten mit einer Psoriasis-Diagnose besteht eine mehr als 50% höhere Wahrscheinlichkeit als bei Patienten ohne Schuppenflechte, an mindestens einer weiteren Autoimmunerkrankung zu leiden, und mit etwa doppelter Wahrscheinlichkeit haben sie mindestens 2 weitere Autoimmunkrankheiten. (Dies berichteten Dr. Jashin J. Wu, Leiter der Dermatologieforschung und Associate Direktor des Residency Programms an der Dermatologieabteilung von Kaiser Permanente Los Angeles Medical Center, Kalifornien, USA) "

    (...)

    "Patienten mit Psoriasisarthritis zeigten ein höheres Risiko für Autoimmunerkrankungen als Patienten, die nur Psorias hatten."

    >>>>>!!!!<<<<<<

    Wu riet: „Kliniker sollten sich dieser erhöhten Risiken bewusst sein, da sich die Psoriasis-Behandlung in unterschiedlicher Weise auf die Autoimmunerkrankung auswirken kann. Wenn ein Patient sowohl an Schuppenflechte als auch an einer Autoimmunkrankheit leidet, könnte eine Therapie zur Behandlung beider Manifestationen gewählt werden.“

    " Falls es sich jedoch herausstellt, dass der Schweregrad der Psoriasis mit der Manifestation weiterer Autoimmunerkrankungen assoziiert ist, sollten wir als Mediziner in der Lage sein, weitere Tests anzuordnen."

    "Mindestens 10 nicht-HLA-verwandte Risikogene und Risikoloci sind laut Wu und seinem Team an RA beteiligt und 6 an Psoriasis. Das Forschungsteam folgerte aus der Studie, dass es eine übergreifende, allen Autoimmunerkrankungen gemeinsame genetische oder umweltbedingte Ursache geben müsse. „Die weitere Erforschung von Personen mit multiplen Autoimmunerkrankungen könnte wichtige Hinweise auf den Ursprung und die Pathogenese der Krankheit liefern."
    https://deutsch.medscape.com/artikel/4900462

    Je genauer wir Zusammenhänge und mögliche Ursachen verstehen desto eher kommt man zu Behandlungsmöglichkeiten.


    "Auslöser des Morbus Alzheimer sind nach dem heute vorherrschenden Konzept Ablagerungen von Beta-Amyloiden im Gehirn, die zum allmählichen Absterben von Neuronen und zur Bildung von Plaques und Neurofibrillen führen. In den Läsionen findet man auch Mikrogliazellen, die im Gehirn Aufgaben der Immunabwehr übernehmen. Seit einiger Zeit wird deshalb eine Beteiligung des Immunsystems am Morbus Alzheimer diskutiert. (...) zwei Forscherteams (haben) gezeigt, dass genetische Varianten in Immun-Genen das Krankheitsrisiko deutlich erhöhen."

    Zu den Signalsubstanzen des Immunsystems gehören die Zytokine Interleukin-12 (IL-12) und Interleukin-23 (IL-23), deren gemeinsamer Nenner die Untereinheit p40 ist. Das Team um Frank Heppner vom Institut für Neuropathologie an der Berliner Charité und Burkhard Becher vom Institut für Experimentelle Immunologie an der Universität Zürich kann in einem Mäusemodell zeigen, dass die Gliazellen beim Morbus Alzheimer vermehrt IL-12 IL-23 bilden. Das Ausschalten dieser beiden Zytokine verringerte die Beta-Amyloid-Last um etwa 65 Prozent. Die stärksten Effekte traten laut Heppner und Becher auf, wenn das Immunmolekül p40 betroffen war.
    https://www.aerzteblatt.de/nachricht...z-verlangsamen



    Ich bin auch mit Prof. Dr. Pahnke in Kontakt. Er forscht seit vielen Jahren an Alzheimer und unterrichtet an der Universität Oslo.
    http://pahnkelab.eu/

    Er antwortete kürzlich auf meine Frage zwecks Zusammenhang Psoriasis und Alters-Demenz:
    "(...)wäre interessant, wenn bekannt ist welche Epitope diese abdecken."


    Nun fand ich zum Thema Epitope dies hier:
    "Wir haben postuliert, dass Psoriasis eine Autoimmunerkrankung ist, die durch T-Zellen vermittelt wird, die auf Epitope reagieren, die bei Streptokokken-M-Proteinen und -Keratinen üblich sind.“
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9020931/


    Das ist gerade mein Status-Quo. Ich werde natürlich weiterrecherchieren und meinen Post auch in ein Alzheimer-Forum stellen.
    Ein Psoriasis-Forum habe ich auch angeschrieben. Ich finde es sehr wichtig solche Informationen zu teilen, da man nur so auf andere
    Erfahrungsberichte / Zusammenhänge stoßen kann.

    Mein Ziel wäre es eine Psoriasis Antikörper Behandlung bei meiner Mutter zu machen um auch das Verhalten ihrer Demenz (Kurzzeitgedächtnis stark betroffen) zu beobachten. Denn es gibt Hinweise die eine Verbesserung der Demenz unter zB.: Ustekinumab (das wurde bereits 2012 erwähnt) und nun gibt es das noch viel wirksamere Medikament Bimekizumab seit 15.09.21 auf dem Markt (als Spritzen).
    Geändert von Baba30 (14.10.21 um 12:32 Uhr)

  6. #26
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Interleukin Entzündungsprozesse künstlich drosseln (viele Krankheiten vorbeugen)

    Du bist ja auch an MB mit großer Entschlusskraft rangegangen damals, lass bitte wissen, was du nun bei dieser Geschichte erreichst.

    (Wie du siehst, nenne ich sie "diese Geschichte" lieber als Psoriasis, das darf dich bitte nicht stören. Ich selbst bin schon der Meinung, dass man beim Thema AI-Krankheiten manchmal offen bleiben muss, weil die vorhandenen Schubladen auf Kategorien beruhen, die noch teils auf veraltetem und teils auf mangelhaftem Kenntnisstand beruhen. Auch nur die autoimmunen SD-Krankheiten betreffend wird öfter nach deren Neukategorisierung gerufen.)

    Die Annahme über die viralen Trigger ist schon lange bekannt, die viralen Verursacher verhindern zu wollen erscheint mir illusorisch, zumal die meisten der mehrere 100.000 (glaube ich) Viren unbekannt sind und wir wissen gar nicht, wie viele (und welche) von ihnen täglich durch den Körper sausen. Aber wenigstens kann man die Folgen besser behandeln. die monoklonalen Antikörper sind auch in der EO-Behandlung im Versuchsstadium.

    @Amarillis:
    Kannst mir deine Erfahrungen auch per PN schildern oder wir verziehen uns in eine kleine Ecke für gesalbte Ohrmuschel, mal sehen :-))

  7. #27
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    Standard AW: Interleukin Entzündungsprozesse künstlich drosseln (viele Krankheiten vorbeugen)

    Kannst mir deine Erfahrungen auch per PN schildern oder wir verziehen uns in eine kleine Ecke für gesalbte Ohrmuschel, mal sehen :-))
    Ich melde mich auf jeden Fall wieder.
    LG

  8. #28
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    Standard AW: Interleukin Entzündungsprozesse künstlich drosseln (viele Krankheiten vorbeugen)

    Danke Panna!

    Ich berichte gerne weiter, sobald ich neues in Erfahrung bringe!
    Natürlich darfst du das gern so nennen. Da hab ich keinen Schmerz mit.

    Klar kann man grundsätzlich in Frage stellen ob Autoimmunerkrankungen überhaupt komplett in Silos einteilbar sind?
    Da gibt es sicher viele Autoimmunerkrankungen die sich nicht typisch verhalten und evtl. nur Psoriasis ähnlich genannt werden können.
    So komplex wie der Körper, Gene und die Reaktionen eben sind.

    Ich meine mit Verursacher suchen nicht, dass man Viren ausschaltet. Klar geht das nicht. Die wird es immer geben.
    Aber so wie ich das bisher recherchiert habe gibt es Nachweise, dass bestimmte Erreger für bestimmte Autoimmunreaktionen verantwortlich sind.

    zB hier:
    Wird Psoriasis durch Streptokokken-Superantigene induziert und durch M-Protein-spezifische T-Zellen aufrechterhalten, die mit Keratin kreuzreagieren?
    Abstrakt


    "Infektionen mit beta-hämolytischen Streptokokken der Gruppe A wurden mit dem Auftreten einer akuten Psoriasis und einer Exazerbation einer chronischen Psoriasis in Verbindung gebracht."
    (...)
    "Auch zeigen neuere Berichte, dass Streptokokken-Superantigene die Expression von kutanen Lymphozyten-Antigenen (CLA) induzieren können, von denen angenommen wird, dass sie eine Hauptrolle bei der Ermöglichung der Migration von T-Zellen in die Haut spielen.
    Darüber hinaus können aus psoriatischen Läsionen isolierte T-Zelllinien eine starke Reaktivität gegenüber Streptokokken-Antigenen zeigen."
    (...)
    "Wir haben postuliert, dass Psoriasis eine Autoimmunerkrankung ist, die durch T-Zellen vermittelt wird, die auf Epitope reagieren, die bei Streptokokken-M-Proteinen und -Keratinen üblich sind."

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9020931/


    Wenn man entschlüsseln kann welche Antikörper-Epitope im Zusammenhang zu Entzündungsprozessen bei bestimmten Autoimmunkrankheiten stehen (wie Psoriasis) dann weiß man um die Beschaffenheit dieser Andockstellen (Epitope) und kann Rückschlüsse auf die auslösenden Erreger bekommen und so auch Biologicals entwickeln... die in Zukunft auch Demenz und MB entgegenwirken, verbessern, vorbeugen oder sogar heilen.

    UND wenn verschiedene Autoimmunerkrankungen bei einer Person auftreten (was wie oben belegt sehr häufig der Fall ist), dann kann es auch sein, dass das Medikament das gegen Psoriasis hilft auch andere Immunkrankheiten bessert die auch auf Entzündungsprozesse zurückzuführen sind
    Geändert von Baba30 (14.10.21 um 13:40 Uhr)

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