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Thema: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

  1. #41
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Ob du ohne LT leben (oder eine Weile auskommen, auch das gibt es) kannst, kann ich dir nicht sagen, deswegen der Vorschlag: Ein guter NUK sollte den Status zuverlässig feststellen. Mit der Größe ist es immer so eine Sache, jeder misst anders (falsch), denn z.B. die Tiefe des dreidimensionalen Organs kann man gar nicht messen, d.h. man gibt bei HöhexBreitexTiefe eine fiktive Zahl ein und auch sonst ist die Größenmessung - nun ja, etwas subjektiv, hinzu kommt, dass das Organ unter Substitution schrumpft, was meist reversibel ist. Deswegen sage ich: Ein versierter NUK wäre gut. Und den Gewebezustand sollte man kennen (Echogenität, Homogenität) sowie den aktuellen Antikörperstatus, dann weißt du mehr. - Aber es muss nicht Schwarzweiß sein, wenn du einfach mit sehr wenig auskommst, ist das auch fein.

    An einen Schub dachte ich auch schon, aber dann wäre es ja trotzdem im Moment zu viel.
    Wenn es ein Schub wäre, würde das TSH nicht höher gehen, sondern niedriger werden.

    Ob 44 oder 37,5: Kann keiner sagen. Probiere es mit 44, bei niedriger Dosis ist ein kleiner Schritt vielleicht besser und ein Runter und ggf wieder Rauf ist vielleicht unangenehmer als zweimal leicht Runter? Aber grundsätzlich: Dein Befinden, deine Entscheidung.

  2. #42
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Ok, das mit dem Nuk behalte ich auf jeden Fall mal im Hinterkopf. Müsste mich da erstmal kundig machen, wo es hier in der Nähe einen guten gibt.

    Das mit dem TSH klingt logisch. Habe manchmal den Eindruck, dass meine Schilddrüse selbst arbeiten möchte, ich aber mit dem LT immer dazwischenfunke...nun ja, da muss ich jetzt nur noch rausfinden, ob und wieviel sie zusätzlich braucht.

    Ich werde jetzt erstmal mit 44 LT weitermachen und schauen, wie es sich entwickelt. Melde mich dann zu gebener Zeit wieder!

    Danke und noch ein schönes Wochenende!

  3. #43
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Hallo, ich nehme ja jetzt seit 4 Wochen LT 44. Leider konnte ich vom Befinden her keine große Verbesserung feststellen. Es wurde sogar eher etwas schlechter. Ein paar Symptome traten auch zusätzlich auf. So habe ich seit 2 Wochen immer mal wieder Atemprobleme, also das Gefühl nicht richtig durchatmen zu können. Auch hatte ich vermehrt Missempfindungen, was aber auch am niedrigen Vitamin D liegen könnte. Die Missempfindungen sind momentan auch wieder weg. Ich war deshalb schon nach 4 Wochen neue Werte machen lassen:

    früh nüchtern, ohne LT 44 bei Hausarzt, 4 Wochen nach Senkung
    5.11.21

    TSH 2,40 (0,30-3,94)
    ft3 4,37 (3,71-6,70)
    ft4 19,70 (12,3-20,2)


    zum Vergleich die Vorwerte:

    früh nüchtern, ohne LT 56,25 bei Hausarzt, 4 Wochen nach Senkung (von 62 LT)
    08/21 1,67 (0,30-3,94) 4,19 (3,71-6,70) 19,10 (12,3-20,2)

    ab 20.08.21 Senkung auf 50 LT

    früh nüchtern, ohne LT 50 bei Hausarzt, 6 Wochen nach Senkung
    10/21 2,29 (0,30-3,94) 4,39 (3,71-6,70) 18,90 (12,3-20,2)


    Mmh, ich versteh' das nicht. Auch wenn die BE nach nur 4 Wochen war und sicher keinen Endstand anzeigt, sollte der ft4-Wert nicht trotzdem ein klitzekleines bisschen sinken? Insgesamt hab ich seit Juli ja um 18 mcg reduziert. Oder liegt ein anderes Problem vor? Hab ich vielleicht eine Umwandlungsstörung? Kann man sowas testen?

    Noch weiter senken? Bin grad etwas ratlos.

  4. #44
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Dein trotz Senkung nicht sinkendes fT4 hat nichts mit der Umwandlung zu tun, sondern eher mit einer scheinbar arbeitswilligen Schilddrüse.

    Ich würde als Nächstes (wie schon voriges Mal vorgeschlagen) wirklich den Status deine Schilddrüse bei einem guten Nuk überprüfen lassen. Du hast ja damals wegen Knoten und Zysten LT bekommen, Hashimoto hast du demnach nicht - lass doch mal alles genau überprüfen, Größe und Gewebe und Aktivität.

    Die 4 Wochen sind, wie du ja weißt, zu wenig, nicht nur der fT4-Wert, sondern der gesamte Regelkreis inklusive Schilddrüse muss die Senkung zur Kenntnis nehmen und sich anpassen. Sicher, die Senkung ist klein, trotzdem. Aber die nächste Kontrolle würde ich beim Nuk machen.
    Geändert von panna (14.11.21 um 13:06 Uhr)

  5. #45
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Hallo, entschuldige dass ich jetzt erst antworte. Du hast natürlich vollkommen recht mit dem NUK. Aber ganz ehrlich, ich mag nicht mehr. Wieder zum nächsten Arzt, wer weiß was der wieder sagt. Außerdem bin ich nicht so mobil, da stellt das für mich schon wieder eine große Hürde dar. Momentan komme ich sowieso nirgends hin. Meine Hoffnung ist immer noch, dass sich mit der richtigen Dosis auch wieder das dauerhafte Wohlbefinden einstellt...

    Ich bin nach den letzten Blutwerten auf 37,5 mcg LT runter. Und mir ging es ab dem Tag der Dosissenkung drei Tage richtig gut! Ich hatte keinerlei Symptome durch die Senkung! Tja, und dann kam Corona. Nach ein paar Tagen stellten sich die letzten Beschwerden wieder ein. Auch diese blöden Atemprobleme. Es ist manchmal, grade auch beim Einschlafen, als ob ich mit Atmen aufhöre, ich hatte das schon mal vor zwei Jahren eine Zeit lang, hat also nichts mit Corona zu tun. Kennt das vielleicht noch jemand und weiß den Grund dafür?

    Ich hab mich die letzten Zeit natürlich auch nicht viel bewegt, so dass die Dosis wieder zuviel ist? Ich weiß ja auch nicht, wie sich generell der Hormonbedarf während eines Infektes ändert, braucht man mehr oder weniger? Solange ich krank bin, ist es wahrscheinlich auch nicht sinnvoll, an der Dosis nochmal was zu ändern, oder?

  6. #46
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Hattest du Corona?

  7. #47
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Ja, hab es auch noch.

  8. #48
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Zitat Zitat von Habiby Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja auch nicht, wie sich generell der Hormonbedarf während eines Infektes ändert, braucht man mehr oder weniger? ...Solange ich krank bin, ist es wahrscheinlich auch nicht sinnvoll, an der Dosis nochmal was zu ändern, oder?
    Oft wird fT3 niedriger bei einem Infekt. Aber was nun bei dir in diesem Fall hier und jetzt passiert, das kann keiner sagen. Vielleicht auch nichts. Wegen eines Infekts ändert man die Dosis nicht. Und wegen sich etwas weniger bewegen vorübergeend auch nicht. So etwas beeinflusst eine ansonsten gute Einstellung wenn überhaupt, dann vorübergehend. Dass du seit vielen Monaten keine gute Einstellung hast, hat ja nicht mit Corona zu tun.

    Ich bin nach den letzten Blutwerten auf 37,5 mcg LT runter.
    Datum wäre gut ... auch im Profil. Dass du runtergegangen bist, war schon eher richtig, obwohl die Werte unter 44 zu früh gemacht wurden. Aber was du jetzt tun sollst - ohne Werte lieber nichts und versuch abzuwarten, bis es dir etwas besser geht. Spekulieren über die Atemprobleme: Hat für mich wenig Sinn. So viele Ursachen möglich. Da kannst du nicht davon ausgehen, dass weil XY auch Atemprobleme hatte, bei dir etwas Analoges vorliegt.
    Geändert von panna (25.11.21 um 18:58 Uhr)

  9. #49
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Bist du zweifach geimpft? Seit wann hast du Corona? Die Atemprobleme werden wohl eher damit zusammenhängen. Ich würde jetzt nicht ständig etwas an der Dosis ändern. Das verursacht eher Probleme so ein Hin und Her so zumindest meine Erfahrung.

  10. #50
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    Standard AW: Nach Reduzierung Werte fast unverändert

    Die 37,5 nehme ich seit 14.11., also noch nicht sehr lange. Die ersten Corona-Symptome hatte ich am 16.11. Und nein, ich bin nicht geimpft. Allerdings glaube ich nicht, dass die Atemprobleme damit zusammenhängen, da ich sie ja auch davor schon mehrmals hatte. Ich denke schon, dass es eher mit der Schilddrüse zusammenhängt. Was mir noch aufgefallen ist, mein Blutdruck ist in letzter Zeit sehr niedrig und der Puls oft recht hoch, vielleicht hängt es ja damit zusammen?

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