Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 18 von 18

Thema: Latente Hyperthyreose und bifokale Autonomie

  1. #11
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.04.21
    Beiträge
    14

    Standard AW: Latente Hyperthyreose und bifokale Autonomie

    Also, ich nehme jeden Tag 1.000 IE Vitamin D. Wurden mir im KH verschrieben. Muss den Wert jetzt noch mal kontrollieren lassen. Die Schlafstörungen waren aber schon lange vorher da.

    Hätte nicht gedacht, dass die Schilddrüse so arg Beschwerden machen kann. ^^;

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    06.03.13
    Ort
    anderswo - siehe Profil
    Beiträge
    6.046

    Standard AW: Latente Hyperthyreose und bifokale Autonomie

    Zitat Zitat von mazo Beitrag anzeigen
    Also, ich nehme jeden Tag 1.000 IE Vitamin D. Wurden mir im KH verschrieben. Muss den Wert jetzt noch mal kontrollieren lassen.
    Nein, das ist eher zu wenig als zu viel, aber wenn du gern Sonne tankst, gleicht das das Defizit vielleicht mit aus. Du könntest auch erst bei Herbstbeginn schauen, wo du stehst. Oder nächsten Winter einfach ein wenig mehr nehmen als jetzt.

    Hätte nicht gedacht, dass die Schilddrüse so arg Beschwerden machen kann. ^^;
    Tja ... ich kenne mich ja auch nur so gut aus, weil ich früher gar keine Ahnung hatte und die Gewichtsschwankungen irgendwann fast normal fand.
    Geändert von Irene Gronegger (07.04.21 um 21:39 Uhr)

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    41.730

    Standard AW: Latente Hyperthyreose und bifokale Autonomie

    Zitat Zitat von mazo Beitrag anzeigen
    Das mit der Autonomie werde ich auf jeden Fall abklären. Danke für den Hinweis. Einen Basedow will ich auf gar keinen Fall und die AK sind auch im Vergleich zu den letzten Jahren stetig angestiegen. Vor zwei Jahren hatte ich noch gar keine AK. ^^;
    Die Autonomie hat der NUK klar festgestellt:
    Struma nodosa mit bifokaler Autonomie rechts cranial und links claudal,
    Das geht nur per Szintigrafie, der Endo wird das nicht können und bestätigen geht auch nur mit einer 2. Szinti.

    Die Frage wäre für mich eher, ob *auch* eine Autoimmunität da ist. Falls ja, wäre ich mit einer RJT äußerst vorsichtig. Darum betonte ich: alle 3 Antikörper nochmal kontrollieren und vielleicht könnte ein zweiter NUK so gütig sein, auf die Gewebebeschaffenheit der Schilddrüse (außer der heißen Knoten) etwas mehr einzugehen, denn genau das ist für Autoimmunität auch kennzeichnend.

  4. #14
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.04.21
    Beiträge
    14

    Standard AW: Latente Hyperthyreose und bifokale Autonomie

    Sorry, hab mich verschrieben. Meinte natürlich Autoimmunität. ^^;

  5. #15
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.04.21
    Beiträge
    14

    Standard Carbimazol nehmen bei Werten im Normbereich?

    Hallo,

    war am 15.06. zur Kontrolle beim NUK and habe gestern folgende Resultate erhalten, zusammen mit einem Rezept von Carbimazol 10mg.

    Werte: 15.06.21 12.05.
    TSH 0,370 0,305 (0,27 - 4,20)
    FT3 4,48 4,33 (3,10 - 6,80)
    FT4 16,36 16,30 (12,00 - 22,00)
    TPO- AK 8,93 8,69 (0,00 - 34,00)
    TRAK 1,24 <0,80 (0,00 - 1,75)
    Calcitonin 0,52 0,55 (0-5,17)

    Volumen 24 ml 23 ml

    Inhomogenes Schallmuster

    Diagnose:

    Grenzwerthyperthyreose bei Struma nodosa ohne Medikation


    Eine Szinti wurde nicht gemacht, hielt er nicht für nötig, da der neue Knoten sich wieder zurückgebildet hat.

    Hatte in letzter Zeit öfter Kreislauf/Herzprobleme, hab ich dem NUK natürlich gesagt. Hab aber auch gesagt, dass ich nicht weiß, ob es eventuell mit der Impfung/Angst/Wetter zusammenhängt (das meint meine HA). Nun möchte er, dass ich Carbimazol nehme wegen dem Herzen. Da ja so ein Hemmer nicht gerade eine Zuckerbonbon ist, bin ich mir jetz nicht sicher ob ich den bei dieser Hormonlage schon nehmen sollte. Mein NUK ist eigentlich sehr gut and ziemlich erfahren, trotzdem kommt es mir ein bisschen vor als würden wir da mit Kanonen auf Spatzen schießen. Trozt der Herzstolperer/-klopfen habe ich auch ehrlich gesagt das Gefühl es geht mir besser als schlechter. Muskelschmerzen sowie nervige Neuropathie sind besser (Gelenkschmerzen hab ich noch), der im März diagnostizierte Bluthochdruch (1°) scheint weg zu sein, weniger Atemnot (bis auf leichtes Asthma), ich schlafe besser und auch die Angst/Unruhe hat sich sehr reduziert.

    Mein Problem ist ja auch kein ständig erhöhter Puls (Ruhepuls immer im Normbereich) sondern nur Herzklopfen/stolpern und ein harter Puls, den ich manchmal selbst im Bauch, Rücken und den Fingern fühlen kann. EKGs (auch Langzeit) bis auf ein paar SVES/VES und ein bisschen Sinustachykardie nachts, immer in Ordnung, kein Anzeichen für Rhythmusstörungen. Kontrolltermin beim Kardiologen (wegen Blutdruck, niederiger LV) ist leider erst im August.

    Bevor jemand fragt, Ferritin und Vitamin D (sind bei mir chronisch schlecht) und auch Blut/Leberwerte werd ich kommende Woche noch mal beim HA kontrollieren lassen. Und ja, einen Betablocker (Bisoprolol) hatte ich schon, hab ich aber (nach Absprache mit HA) abgesetzt wegen zu niedrigem Blutdruck nachts, Reizhusten und vermehrten Muskelschmerzen. Magnesium nehme ich. Auf die Jodzufuhr achte ich auch.

    Was meint ihr, Carbimazol nehmen trotz Werten im Normbereich oder lieber noch abwarten?

    Achja, hab Verdacht auf Bandscheibe und Rheuma/Autoimmungeschichte (wird gerade abgeklärt). Und ein sehr krummes Skelett (Lumbar- und Kyphoskoliose, Hüftdysplasie, etc.). Evtl. haben die Stolperer auch damit zu tun?
    Geändert von mazo (20.06.21 um 10:57 Uhr)

  6. #16
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    41.730

    Standard AW: Carbimazol nehmen bei Werten im Normbereich?

    Zitat Zitat von mazo Beitrag anzeigen

    Hatte in letzter Zeit öfter Kreislauf/Herzprobleme, hab ich dem NUK natürlich gesagt. Hab aber auch gesagt, dass ich nicht weiß, ob es eventuell mit der Impfung/Angst/Wetter zusammenhängt (das meint meine HA). Nun möchte er, dass ich Carbimazol nehme wegen dem Herzen. Da ja so ein Hemmer nicht gerade eine Zuckerbonbon ist, bin ich mir jetz nicht sicher ob ich den bei dieser Hormonlage schon nehmen sollte. Mein NUK ist eigentlich sehr gut and ziemlich erfahren, trotzdem kommt es mir ein bisschen vor als würden wir da mit Kanonen auf Spatzen schießen.
    Schade, dass du nicht deinen alten Faden fortgesetzt hast, dann wären jetzt alle im Bild, dass du eine Autonomie hast. Ich habe dir hier: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...kale-Autonomie detailliert geantwortet, so dass dir klar ist/sein müsste, dass deine Autonomie irgendwann behandelt gehört. Wenn du jetzt mit Herzbeschwerden hingehst, schlägt dir der NUK natürlich vor, ein wenig Hemmer zu nehmen, eben wil bereits eine latente Hyperthyreose/eine milde sich anbahnende Mehrproduktion, die nicht mehr gut kompensiert werden kann, dem Herz usw. schadet.

    Vitamin D etc. hat mit all dem gar nichts zu tun. Deine freien Werte zeigen nicht unbedingt immer an, dass deine Schilddrüse öfter mal mehr Hormone in die Blutbahn schickt, weil sie das nicht unbedingt gerade dann tut, wenn du zur Blutabnahme gehst. Dass sie das aber wohl tut, zeigt das grenzwertig gewordene TSH, das deinen durchschnittlichen Hormonstatus wiederspiegelt, und der wird eher grenzwertig sein, wenn das TSH grenzwertig ist.

    Achte strikt auf Jod, das kann die Lage etwas entspannen. Aber weder Jodvermeidung, noch Hemmer lösen das Grundproblem. Du kannst natürlich ein wenig Hemmer nehmen, aber Hemmer sind keine Lutschbonbons, ich würde also, wenn es wirklich eine bifokale Autonomie ist, dem Problem ins Auge sehen und über eine definitive Lösung nachdenken.

    Wenn es dir so gut geht, kannst du es natürlich einfach so weiterlaufen lassen. Aber du bist immerhin mit Herzproblemen zum Arzt gegangen ... und auf die Skelettprobleme würde ich sie nicht schieben.

  7. #17
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.04.21
    Beiträge
    14

    Standard AW: Carbimazol nehmen bei Werten im Normbereich?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Schade, dass du nicht deinen alten Faden fortgesetzt hast, dann wären jetzt alle im Bild, dass du eine Autonomie hast. Ich habe dir hier: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...kale-Autonomie detailliert geantwortet, so dass dir klar ist/sein müsste, dass deine Autonomie irgendwann behandelt gehört. Wenn du jetzt mit Herzbeschwerden hingehst, schlägt dir der NUK natürlich vor, ein wenig Hemmer zu nehmen, eben wil bereits eine latente Hyperthyreose/eine milde sich anbahnende Mehrproduktion, die nicht mehr gut kompensiert werden kann, dem Herz usw. schadet.

    Vitamin D etc. hat mit all dem gar nichts zu tun. Deine freien Werte zeigen nicht unbedingt immer an, dass deine Schilddrüse öfter mal mehr Hormone in die Blutbahn schickt, weil sie das nicht unbedingt gerade dann tut, wenn du zur Blutabnahme gehst. Dass sie das aber wohl tut, zeigt das grenzwertig gewordene TSH, das deinen durchschnittlichen Hormonstatus wiederspiegelt, und der wird eher grenzwertig sein, wenn das TSH grenzwertig ist.

    Achte strikt auf Jod, das kann die Lage etwas entspannen. Aber weder Jodvermeidung, noch Hemmer lösen das Grundproblem. Du kannst natürlich ein wenig Hemmer nehmen, aber Hemmer sind keine Lutschbonbons, ich würde also, wenn es wirklich eine bifokale Autonomie ist, dem Problem ins Auge sehen und über eine definitive Lösung nachdenken.

    Wenn es dir so gut geht, kannst du es natürlich einfach so weiterlaufen lassen. Aber du bist immerhin mit Herzproblemen zum Arzt gegangen ... und auf die Skelettprobleme würde ich sie nicht schieben.
    Da hab ich natürlich nicht dran gedacht, sorry. Danke fürs Zusammenfügen.


    Ja, über eine definitive Lösung habe ich auch schon nach gedacht. Mich nervt das ganze tierisch und ich würde das Ganze gerne schnellst möglich beheben. Werde meinen NUK darauf ansprechen (hab ihn noch nicht erreicht - doofe Telefonzeiten).

    Das Herzstolpern hat sich wieder gelegt (wusste ja nicht, ob es eventuell auch von der Impfung oder meiner Angststörung kam) und mir geht es eigentlich gut momentan. Ich achte auf Jod und alles. Ich werde mit dem Carbimazol erst einmal abwarten bis ich mit ihm gesprochen habe. Fand es gelinde gesagt ziemlich bescheiden, dass er mir einfach das Rezept schickt ohne mit mir über die Situation gesprochen zu haben oder mich zu informieren. Wenn ich darüber nachdenke hat der mir eigentlich noch nie wirklich irgendwas was erklärt. Ich bin ja kein Experte. Woher soll ich denn wissen was ich da machen soll, wenn der Arzt mich nicht aufklärt.

  8. #18
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.04.21
    Beiträge
    14

    Standard AW: Carbimazol nehmen bei Werten im Normbereich?

    Ok, hab mit meinem NUK gesprochen. Werde jetzt mit dem Carbimazol anfangen und einfach aufs Beste hoffen.

    Edit:

    Fragen:

    Mein Arzt will erst in ca 3 Wochen meine Werte kontrollieren. Woran merke ich, dass die Werte vorher zu weit runtergehen und eventuell kontrolliert werden müssen?

    Und falls ich Aufschlag bekomme, kann ich da wohl Cortison (Triamcinolonacetonid) drauf machen? Hab das für mein chronisches allergisches Ekzem.
    Geändert von mazo (23.06.21 um 13:16 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •