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Thema: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Zitat Zitat von Cartman06 Beitrag anzeigen
    Erhöht habe ich auf Anraten meines Hausarztes (wie oben geschrieben), ob dieser von dieser speziellen Materie einen Plan hat, kann ich nicht beurteilen.
    Was ganz aktuelles habe ich leider nicht, meine nächste Untersuchung beim Spezialisten dafür (NUK) habe ich leider aufgrund von Corona erst im Mai.

    War halt die Frage, ob ich aufgrund der verschlimmerten UF-Symptome zu schnell gesteigert habe ?

    Hab dich ja richtig verstanden. - Ob das bei dir alles UF-Symptome sind, lass ich zumindest offen. Es sind Symptome bei unbekannten Werten. Und die Frage, die du stelltest, versuchte ich zu beantworten: ja, ohne Werte *und* bei 50 mcg als Basis hast du eher kraftvoll zugeschlagen.

  2. #22
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Gibt es für die Fettleber einen Befund? Wie sehen die Blutfettwerte aus? und sonst, was so mit lebergenerierten Werten zu tun hat? Ein Internist, der schon einmal von Nicht-alkoholischer-Fettleber gehört hat, wäre da vielleicht der richtige Ansprechpartner.
    Als Fettleber ist vom Internisten bestätigt worden. War im Abdomen-Ultraschall letzten Monat eindeutig zu sehen. Die dazugehörigen letzten Blutwerte muss ich mal raussuchen. Warum aber Fettleber konnte ich dem Internisten auch nicht beantworten: ich trinke nur ganz selten Alkohol und ernähre mich eigentlich auch sehr gesund

  3. #23
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Zitat Zitat von Cartman06 Beitrag anzeigen
    Als Fettleber ist vom Internisten bestätigt worden. War im Abdomen-Ultraschall letzten Monat eindeutig zu sehen. Die dazugehörigen letzten Blutwerte muss ich mal raussuchen. Warum aber Fettleber konnte ich dem Internisten auch nicht beantworten: ich trinke nur ganz selten Alkohol und ernähre mich eigentlich auch sehr gesund
    Es gibt einen Zusammenhang von Nicht-alkoholischer-Fettleber bei Schilddrüsenunterfunktion und eventuell einen Zusammenhang bei Schilddrüsenautoimmunität noch vor offensichtlicher Unterfunktion. Da weiß ich aber selbst nur drüber, dass man das gelegentlich bei Pubmed in den Überschriften von Fachartikeln liest. Wenn du nicht säufst oder wöchentlich ein halbes Schwein ist:; was meint denn der Internist, wo die Fettleber herkommt? (Sollte ja er beantworten können und nicht du, wofür hat er studiert und die Facharztausbildung.) Kann, glaube ich (ich hab das weder studiert noch eine Facharztausbildung) auch gesondert autoimmun sein.

  4. #24
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Zitat Zitat von Cartman06 Beitrag anzeigen
    Auch habe ich gelesen, dass bei Hashimoto man erst in die Überfunktion rutscht und dann deutlich in die Unterfunktion ?! Das würde natürlich auch erst den deutlichen Gewichtsverlust und dann den mittlerweile sehr starken Zugang an Gewicht erklären
    Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Auch bei mir fing die manifeste Phase der Hashimoto mit einer massiven Überfunktion an: Panikattacken, Angst, Schlaflosigkeit, Agitiertheit, Kribbeln, Schwitzen, Mißempfindungen etc.pp.

  5. #25
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Guten Morgen zusammen,

    ich habe nach Absprache mit dem Hausarzt meine tägliche Dosis auf 62,5 reduziert. Die Beschwerden (siehe weiter oben) hatten sich nochmal verschlimmert. Grade die muskulären Sachen (Rückenschmerzen, Wadenprobleme) und Gelenk- bzw. Knochenschmerzen sind nochmal deutlich schlimmer geworden. Auch die geringe Körpertemperatur bzw. die kalten Füße wurden nicht wirklich besser.

    Nun bleib ich erstmal (hoffentlich) die nächsten Wochen bei 62,5 (50 früh + 12,5 abends) und versuche (wie schon von Euch geschrieben) langsam hochzudosieren.


    Wenn das alles gar nicht klappt, wäre zumindest lt. Hausarzt auch ein Kombipräparat (T3+T4) möglich.

  6. #26
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Zitat Zitat von Grünspecht Beitrag anzeigen
    Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Auch bei mir fing die manifeste Phase der Hashimoto mit einer massiven Überfunktion an: Panikattacken, Angst, Schlaflosigkeit, Agitiertheit, Kribbeln, Schwitzen, Mißempfindungen etc.pp.
    Sehr interessant, bei mir war das tatsächlich auch so, dass ich nach besagter OP mit Vollnarkose auf einmal ca. 20kg abnahm (OHNE jegliche Änderung meiner Essgewohnheiten), voller Energie war (fast schon überdreht manchmal) und auch lange Spaziergänge absolvierte und dann plötzlich ein halbes Jahr später genau dass Gegenteil: starke Gewichtszunahme, Träge, Müde, Muskelschmerzen usw. (SIEHE ERÖFFNUNGSTREAD)

    Auch war komischerweise der TSH nach der OP erst immer um 1 herum und als ich wieder schön zunahm NIE unter 2.


    Grünspecht, kannst gerne auch mal deine Erfahrungen kundtun - würde mich einfach mal interessieren

  7. #27
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Es gibt einen Zusammenhang von Nicht-alkoholischer-Fettleber bei Schilddrüsenunterfunktion und eventuell einen Zusammenhang bei Schilddrüsenautoimmunität noch vor offensichtlicher Unterfunktion. Da weiß ich aber selbst nur drüber, dass man das gelegentlich bei Pubmed in den Überschriften von Fachartikeln liest. Wenn du nicht säufst oder wöchentlich ein halbes Schwein ist:; was meint denn der Internist, wo die Fettleber herkommt? (Sollte ja er beantworten können und nicht du, wofür hat er studiert und die Facharztausbildung.) Kann, glaube ich (ich hab das weder studiert noch eine Facharztausbildung) auch gesondert autoimmun sein.
    Hab ich ja auch gesagt, ich kann mir die Fettleber auch nicht erklären !!

    Wie gesagt, trinke nur selten mal ein Bierchen, Wein + Schnaps überhaupt nicht !! Auch mein Essverhalten würde eine Fettleber definitiv nicht erklären !! Das eine Fettleber aber eventuell mit einer SD-Unterfunktion bzw. einer chronischen Entzündung der SD zusammenhängen kann, ist ein interessanter Fakt, den ich noch gar nicht kannte (und in diesem Fall aber Sinn machen würde)

  8. #28
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Eventuell kann Zurückhaltung bei kohlendydratreichen Speisen etwas helfen:

    https://www.ugb.de/ernaehrungsplan-p...bererkrankung/

  9. #29
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Eventuell kann Zurückhaltung bei kohlendydratreichen Speisen etwas helfen:

    https://www.ugb.de/ernaehrungsplan-p...bererkrankung/

    Natürlich ernähre ich mich schon seit längerer Zeit dementsprechend. Sicherlich gibts bei Gelegenheit auch mal was mit kohlenhydraten, aber grundsätzlich gibts gesunde Sachen.

  10. #30
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    Standard AW: Wirklich Hashimoto ?? oder doch nicht

    Hallo Cartman,

    deine Symptome schauen mir schon nach Hashimoto aus und auch dein Wechsel zwischen Gewichtsabnahme und -zunahme. Ich habe damit seitdem ich diese Erkrankung habe nämlich auch ständig zu kämpfen. Auch, dass deine Tochter Hashimoto hat, könnte ein Hinweis sein. Wie sieht es bei dir mit Mängeln aus, die oft mit Autoimmunerkrankungen einhergehen. Hast du das schon mal testen lassen?

    Vitamin D Mangel z. B. verursacht Knochen- und Muskelschmerzen, bei manchen sind die B Vitamine nicht in Ordnung. Das könntest du erstmal testen lassen. Was die Ernährung angeht, so
    solltest du Fertigprodukte und Lebensmittel, die mit Jodsalz gewürzt wurden, möglichst vermeiden.

    Mir wurde nach einer OP auch gesagt, dass ich eine Fettleber habe, obwohl ich wie du nur gelegentlich Alkohol trinke und auch keinerlei harte Getränke. Ich konnte mir das auch nicht erklären.

    Diesen Wechsel zwischen extremen Abnehmen, bei mir waren es zuletzt 15 Kilo, ohne dass ich etwas dafür getan habe und anschließender wieder Zunahme erlebe ich als Achterbahnfahrt und denke, dass das auch nicht gesund ist. Ich habe so viel abgenommen, weil ich ständig Durchfall und verminderten Appetit hatte.

    Die daran anschließende Gewichtszunahme ist erstmal normal, aber wenn es dann immer weitergeht, ist das auch ungesund und geht auf Herz und die Knochen bzw. Gelenke. Gewichtszunahme erfolgt bei Unterfunktion und die Abnahme bei einem Zuviel an Schilddrüsenhormon (Überdosierung).

    Mir geht es momentan wieder besser, ich nehme seit Jahren Vitamin D gegen den nachgewiesenen Mangel und seit ein paar Monaten einen Vitamin B Komplex und im Herbst und Winter Zink. Seitdem habe ich keine kraftlosen Haare mehr und die gesplitterten Nägel sowie die trockene Haut sind auch verschwunden.

    Du könntest das erstmal bei dir abklären, ob du Mängel hast und dann je nachdem, was dabei herauskommt, reagieren.

    Alles Gute!

    Artista
    Geändert von Artista (25.03.21 um 08:51 Uhr)

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