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Thema: Private KV oder gesetzl. KV

  1. #11
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    Standard AW: Private KV oder gesetzl. KV

    Zitat Zitat von helleborus63 Beitrag anzeigen
    Mittlerweile haben viele einen Anstellungsvertrag ab den Sommerferien bis zu Beginn der nächsten Sommerferien, ergo sechs Wochen garantierte Arbeitslosigkeit im Jahr. Und ob die Bezahlung überall gut ist - ich glaube es eher nicht.
    Da heiße ich die Lehrer freundlich Willkommen in der Kulturbranche...
    Nach allem, was ich so mitbekomme (das Gebähren ist nicht meins), braucht frau eine Hebamme, die was taugt, auch eher dann im Wochenbett (Mütter mögen mich korrigieren), und die sucht und findet frau unabhängig vom Versicherungsstatus.

  2. #12
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    Standard AW: Private KV oder gesetzl. KV

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen

    Wenn Kinder dazu kommen?, ich war bis 19 über die private meiner Mutter versichert.* Wie es heute ist, würde ich mir von einem externen Berater erklären lassen. Und wenn es um die Geburt und Nachbetreuung geht, garantiert die PKV keine bessere Betreuung.

    *damit stand die verschriebene Antibabypille auf der Abrechnung meiner Mutter. Kann auch blöd sein.
    Ich kannte mal eine Studentin, die ihre Psychotherapie privat zahlte, weil sie nicht wollte, dass ihre Eltern davon wissen. Bei der gesetzlichen kann das gar nicht passieren.

    Was bei Zusatzversicherungen funktioniert: Zahnersatz und erste Klasse im Krankenhaus. (Wobei ich den Anspruch auf Chefarzt-Behandlung unsinnig finde. Steht halt bei der Visite einer mehr am Fußende.)

  3. #13
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    Standard AW: Private KV oder gesetzl. KV

    Zitat Zitat von helleborus63 Beitrag anzeigen
    Mittlerweile haben viele einen Anstellungsvertrag ab den Sommerferien bis zu Beginn der nächsten Sommerferien, ergo sechs Wochen garantierte Arbeitslosigkeit im Jahr. Und ob die Bezahlung überall gut ist - ich glaube es eher nicht.
    Genau so ist es. Hatte auch nur befristete Verträge, und wenn man mehr gearbeitet hat, weil mehr Auftragsvolumen da war, ist das zwar bezahlt worden, aber schlechter als im Vertrag stehend - da konnte man nichts machen; mein letzter Arbeitgeber sah das so vor. Der vorletzte nicht: Da gab's 1:1.
    Vorher als Freiberuflerin hatte ich mehr netto in der Tasche, einige Jahren keine finanziellen Sorgen, durfte aber keinen Tarif auf Krankengeld abschließen und war auch nicht arbeitslosenversichert, weil in meinem Fall nicht vorgesehen. Garantierte Arbeitslosigkeit waren dann bei mir Urlaub; dafür hatte ich dann vorher wesentlich mehr gearbeitet und musste nach dem Urlaub wieder gleich mit mehr Stunden anfangen, um den Urlaub rezufinanzieren.

    Unterm Strich: Beides Müll. Ich bin raus. Pünktlich mit Corona - da lief mein letzter Vertrag aus. Die letzten Jahre bis zur Rente tue ich mir DAS nicht mehr an. GsD habe ich noch ein paar andere Berufe und bin Autodidaktin; da mache ich mir keine Sorgen.

    Was Psychotherapie angeht: Ich bezahle meine selbst, weil es im Ruhrgebiet einfach nur allerübelst mit Plätzen und Wartezeiten ist. Und wenn man dann was bekommt, was einem die KK so zuweist, weil man ja ein Anrecht darauf hat, so bin ich so vermessen zu sagen, dass ich mich lieber selbst therapiere als mir so einen Müll anzutun. Das hat mich alles daran erinnert, wenn früher die verkrachten Existenzen in den Verbraucherzentralen oder Mietervereinen rumsaßen und bei weitem nicht die Kenne hatten. Wer sich nicht selbst helfen kann oder weiß, wo und wie man sich Hilfe holt, der ist zuweilen in diesem System verloren. Ich habe mir meine Therapeutin selbst ausgesucht, bin hochzufrieden, bezahle sie gerne. Und keinen Stress mehr mit irgendwelchen Ämtern bzw. Krankenkassen ...

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von helleborus63
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    Standard AW: Private KV oder gesetzl. KV

    Ja, aber traurig ist es schon, oder? Du hast die Behandlung schließlich selber (vor)finanziert?

  5. #15
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    Standard AW: Private KV oder gesetzl. KV

    Klar ist es traurig. Aber meine Nerven geschont. Und keine faulen Kompromisse. Das ist es mir wert. Ich kämpfe schon genug an anderen Fronten bzw. bin ja diejenige in unserer Familie, die alle Widersprüche etc. schreibt. Und scheue auch Klagewege nicht, wenn Aussicht auf Erfolg besteht.
    Auf DEN Widerspruch mit der Bitte u.a., die Kosten zu übernehmen, habe ich seit einem halben Jahr nix gehört. Habe ich ohnehin schon abgeschrieben und hole mir einen Teil über die Steuer zurück. Mal davon ab, so alt wie ich bin, ist das wirklich die beste Therapeutin, die ich jemals hatte. Allerdings auch mit einer besonderen Art der Behandlung, die mal wieder NICHT von den Krankenkassen übernommen wird. Wenn was ist, könnte ich sie sogar nachts anrufen - was ich toi-toi-toi noch nie in Anspruch nehmen musste.

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