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Thema: Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

  1. #1
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    Standard Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin ziemlich durcheinander momentan, verstehe meine SD einfach nicht und bin psychisch ziemlich am Ende...aber mal von Vorne...

    Bis letzten Sommer war alles gut, durch eine Senkung um 12,5 LT stieg mein TSH von April bis Ende Juli von 0,1 auf 0,6 an. Da ich mich bei einem supprimierten TSH besser fühle, habe ich im Juli wieder um 12,5 LT gesteigert. Ich nahm dann 137,5, fuhr in den Sommerurlaub (alles war gut).
    Anfang September fing ich an die Pille (Valette) wieder zu nehmen. Eine Woche später war die BE:

    TSH: 1,92 (0,3 - 3,5)
    ft3: 3,31 (1,9 - 4,8)
    ft4: 1,36 (0,8 - 1,8)


    Damals war ich schon sehr über meinen plötzlich so hohen TSH verwundert, so hoch war er bei mir nicht, seit erkannt wurde, dass ich Hashi habe.
    Und das in so kurzer Zeit? Zumal ich mich zwar nicht fit fühlte, aber längst nicht so, wie ich mich fühlen müsste bei einem solchen TSH...wenn meine Magenbeschwerden nicht gewesen wären, hätte ich mich sogar ganz gut gefühlt glaube ich.

    Zusätzlich hatte ich in dieser Zeit merkwürdige Magenbeschwerden, andauernde Übelkeit und damit verbundene Panikattacken. Aber auch sehr sehr viel negativen Stress (privat und beruflich)

    Ich steigerte dann auf 150 LT, in dieser Zeit steckte ich mich dann mit Corona an, leichter Verlauf, kaum Symptome, nur schreckliche Angst und psychischer Stress (vielleicht durch die SD so extrem empfunden?). Auch der Stress hielt weiterhin an, es war wirklich eine schwere Zeit für mich, die mich heute gedanklich noch belastet.

    Ich hatte Panik, Angst, war nervös und war einfach ziemlich erschöpft.

    BE Ende Nov:
    TSH: 0,08 (0,3 - 3,5)
    ft3: 4,47 (1,9 - 4,8)
    ft4: 1,74 (0,8 - 1,8)

    Also habe ich wieder gesenkt, diesmal nur um 6. Das habe ich bis Weihnachten ausgehalten, war aber immer noch so nervös und ängstlich(panisch) und mein Magen machte immer wieder Probleme, war aber insgesamt besser geworden. Weihnachten senkte ich dann um weitere 6 und nahm somit seit dem wieder 137,5.
    Es folgten Wochen in denen es mir seit langem mal wieder gut ging. Ich kämpfte noch etwas mit den Folgen von Corona, aber meine Panik war so gut wie weg, mein Magen beruhigte sich, auch mein Appetit war wieder voll zurück.

    Dann Zwischen-BE Mitte Januar:
    TSH: 0,11 (0,3 - 3,5)
    ft3: konnte nicht genommen werden, da Labor keine Test Lieferung aus China erhalten hatte
    ft4: 1,22 (0,8 - 1,8)

    Ich hielt die Dosis weiter, Mitte/Ende Februar bekam ich dann plötzlich wieder Magenprobleme, ein ständiger Druck, wie ein Stein im Magen und Nervosität. Ansonsten war ich etwas müde, antriebslos und nicht wirklich belastbar. Nach einem 2 stündigen Spaziergang fühlte ich mich Abends als ob ich krank werden würde und war völlig erledigt.

    BE 18.02.2021 unter 137,5 LT:
    TSH: 1,61 (0,3 - 3,5)
    ft3: 2,49 (1,9 - 4,8)
    ft4: 1,41 (0,8 - 1,8)

    TSH also wieder innerhalb weniger Wochen von 0, auf 1, 6 hoch, sehr ähnlich wie im September. Wieder habe ich Magenbeschwerden.
    Fühle mich auch müde usw., aber ich nehme zum Beispiel eher ab als zu (sonst habe ich immer zugenommen, wenn ich in UF war). Denke bei dem TSH müsste ich den ganzen Tag nur schlafen wollen, bin zwar nicht fit, aber so schlimm ist es auch nicht. Alles komisch.

    Mein Arzt hat mir nun die LT Tropfen verschreiben, da er meint, dass ich ein Sensibelsten bin. Nehme jetzt 125 LT in Tablettenform und 3 Tropfen (15LT).
    Aber ich bin so verunsichert, ich hab noch nie Steigerungsprobleme gehabt, konnte meistens problemlos um 12 steigern und plötzlich soll ich so sensibel sein, dass so kleine Mengen so viel ausmachen?

    Oder besteht ein Zusammenhang mit meinem Magen? Oder ist mein Magen eher so, weil ich in einer Unterdosierung bin?

    Ich weiß langsam gar nichts mehr, nur das es mir seit Monaten aus den verschiedensten Gründen (SD, Corona, Magen; Rosazea) nicht gut geht und ich langsame einfach nicht mehr kann. Imme wenn ich denke, dass es bergauf geht kommt wieder etwas um die Ecke, das ist so frustrierend und raubt Kraft.

    Die neue Dosis von 140 nehme ich jetzt seit fast einer Woche...fühle mich wieder etwas nervöser momentan, Magen ist aber etwas besser...Zufall?

    Ach so und alle anderen Werte sind wohl gut (Vit -D: 45,8 (>20); Vit B12: 393,4 (201 - 804), Ferritin: 127 (22-112))

    Habt Ihr eine Idee? Ist irgendetwas davon für Euch logisch oder greifbar? Reicht es, wenn ich jetzt von 137,5 auf 140 steigere oder ist das so lächerlich, dass ich gar keine Veränderung spüren werde?

    Nächste BE ist Mitte April...halte den Zustand einfach nicht mehr aus, gehe langsam vor die Hunde hier

    Ich bin dankbar für jeden Beitrag von Euch und nochmal sorry für den langen Text, ich hoffe ihr habt die Geduld ihn mal zu lesen und mir trotzdem zu antworten.

    LG Chero

  2. #2
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    Standard AW: Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

    Hab ich es überlesen oder schreibst du es nicht: wann war die Corona-Infektion bzw. wie war der Abstand von positivem Test bis zur 'BE Ende Nov'?

    Deine Werte bei dieser BE waren recht hoch, das würde zu der Beobachtung aus der Fachliteratur passen, dass es bei/ nach Corona zu einer Schilddrüsenentzündung kommen kann. Allerdings beziehen sich diese Beobachtungen nur auf Menschen ohne bestehende Schilddrüsenerkrankung. Bei einer virusbedingten Schilddrüsenentzündung geht Schilddrüsengewebe kaputt und die dort gespeicherten Hormone werden auf einmal freigesetzt. Das setzt natürlich voraus, dass du vorher noch funktionsfähiges Schilddrüsengewebe hattest.

    Stress, der dauerhaft besteht, wirkt sich auch auf den TsH-Wert aus.

    Wenn ich richtig gezählt habe, bist du jetzt die Dritte hier im Forum mit Einstellungsproblemen nach Covid-19. Leider fällt mir nicht mehr ein, als den Arzt darauf hinzuweisen, dass es nach Covid-19 bei schilddrüsengesunden zu SD-Problemen kommen kann, dass die Auswirkungen bei vorbestehender SD-Erkrankung bisher nicht beforscht sind und dann engmaschig die Werte zu kontrollieren.

  3. #3
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    Standard AW: Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

    Corona, schwankende Werte, Post-Covic, Long-Covid... Die Liste der Bezeichnungen ist lang. Am Ende wissen wir eigentlich nur, dass solche Infekte eine Fatique/CFS auslösen. Meist sind auch die Hormone der Nebennieren betroffen. Diese greifen auch in den SD-Regelkreis ein. Eine Patent-Lösung gibt es leider nicht. Vieles was da probiert wird gehört zu Alternativen Medizin. Schau mal was da so Richtung Ebstein Barr abläuft.

  4. #4
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    Standard AW: Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

    Guten Morgen ihr Lieben,

    danke für Eure Antworten.

    Corona wurde bei mir am 27. Oktober positiv getestet. Da hatte ich es aber schon über eine Woche ganz sicher. Gefühlt auch schon länger, aber weiß nicht ob das sein kann. Also bis zur BE im Nov ca 4 Wochen seit dem positiven Test.

    Da mein TSH von Juli bis September schon so schnell (von 0,6 - auf 1,9) hochging, habe ich das mit Corona gar nicht so in den Vordergrund gestellt bisher. Was denkt ihr?

    Schilddrüse...naja mein Arzt sagt immer, dass da eigentlich nichts mehr vorhanden ist, was genau das jetzt aber bedeutet kann ich leider gar nicht sagen.

    Meine Nierenwerte, Natrium usw. waren alle gut bei der letzten BE.

    Das mit dem engmaschig kontrollieren ist wahrscheinlich gut, wie oft würdet ihr denn zur Kontrolle gehen? Der Körper braucht ja auch immer etwas oder?
    Und was meint Ihr zu dem Steigern von 137,5 auf 140, kann das einen Unterschied machen?

    Bin wirklich froh über Eure Unterstützung, danke!

    LG Chero

  5. #5
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    Standard AW: Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

    Ich meine Nebennieren du hast die Nierenwerte verstanden, gel? Das ist ein Unterschied. Schau mal meine Hinweis zum Thema Ebstein Barr...

  6. #6
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    Standard AW: Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil Ja, hatte auf die Schnelle nur die Niere wahrgenommen. Weißt Du zufällig welche Werte im Blut die Nebenniere widerspiegeln?
    Danke für den Hinweis

  7. #7
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    Standard AW: Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

    Z. B. Cortisol. Aber auch Östrogen kann erhöht sein.

  8. #8
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    Standard AW: Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

    Hallo zusammen,

    ich bin am WE leider nicht dazu gekommen zu schreiben, aber jetzt ist es wieder etwas ruhiger.
    Cortisol wurde auch untersucht, war wohl gut für die Uhrzeit.

    Kennt ihr Nervosität in Unterdosierung?
    Ich bin durchgehend nervös und mache mir über alles Tausende von Gedanken und natürlich sind die immer negativ ��

    Fühle mich eigentlich fast immer gestresst und bis auf weniger Belastbarkeit habe ich sonst gar keine typischen UF Symptome. Normalerweise schlafen Nachts meine Hände ein, ich nehme zu usw sobald mein TSH auch nur etwas ansteigt. Jetzt ist er so hoch und ich merke davon gar nichts.
    nichts davon findet statt, allerdings habe ich Haarausfall seit ein paar Tagen bemerkt.

    Es ist als wenn der Wert nicht zu meinem Empfinden passt, ich müsste doch so müde sein.

    Habt ihr Erfahrung mit so einer geringen Steigerung (von 137,5 auf 140 LT)?

    Bin so verunsichert von allem und mag doch nur, dass es schnell
    wieder in Ordnung ist. Grad auch mal wieder einen neuen Job begonnen, super Zeitpunkt für Hashi-Probleme☹️

  9. #9
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    Standard AW: Werte spielen verrückt - zu hoch oder zu niedrig dosiert - brauche Rat

    Zitat Zitat von cherokee Beitrag anzeigen
    ich bin am WE leider nicht dazu gekommen zu schreiben, aber jetzt ist es wieder etwas ruhiger.
    Cortisol wurde auch untersucht, war wohl gut für die Uhrzeit.
    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, magst du den Wert posten?

  10. #10
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    Ach so, na klar
    Cortisol: 77 mag/ml bei Abnahme gegen 17Uhr

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