Hallo zusammen,

ich war lange nicht mehr online. Nach der stillen Geburt meiner Tochter 2015 hatte ich das Glück, mit ICSI noch einmal schwanger zu werden und bin nun Mutter eines 3 1/2-jährigen Jungen. Gestillt habe ich ihn bis 2 1/2, also vor gut einem Jahr abgestillt. Anschließend habe ich 8kg abgenommen und wiege jetzt wieder 55kg auf 1,60m.

Soviel zur Vorgeschichte. Während meiner sehr langen Kinderwunschzeit (10+ Jahre) habe ich von LT auf Prothyrid umgestellt. Lange Zeit ging es mir damit ganz ok. Seit ein paar Monaten ging es mir aber zunehmend schlechter. Ich musste reduzieren von 100/10 auf 75/7,5. Bei 100/10 hatte ich etwa eine Stunde nach morgendlicher Einnahme extreme Stimmungsschwankungen und regelrechte Wutanfälle. Das ist dann nach der Reduzierung nicht mehr so stark aufgetreten, jedoch fühle ich mich jetzt gleichermaßen in der UF und irgendwie trotzdem ÜF. Ich denke, das T3 brauche ich einfach gar nicht mehr.

Meine Werte unter 100/10 bei neu erreichten 55kg Gewicht im April 2020 waren mit 70% und 68% eigentlich gut und mein Befinden war da auch gut, nur dass es da langsam anfing mit den Wutanfällen kurz nach Einnahme. Ich denke, die Dosis war da einfach zu hoch. 75LT ist mir aber offenbar jetzt zu wenig und gleichzeitig 7,5 T3 zu viel.

Aktuelle Werte sind auch eher niedrig mit 42% fT3 und 37% ft4. Mein Hausarzt ist jetzt bereit mir 88 LT aufzuschreiben. Nach 8 Wochen mache ich neue Werte und dann schauen wir, ob es tatsächlich so ist, dass ich kein T3 mehr einnehmen muss.

Hat hier schon jemand so eine Erfahrung gemacht? Eingeführt wurde das PT bei mir unter beinahe ständiger Hormontherapie wegen Kinderwunsch. Vorher hatte ich mit den Werten nie Probleme. LT nehme ich schon seit ich 18 bin (jetzt bald 46).