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Thema: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

  1. #1
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    Standard Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    Hallo liebe Community,

    ich bin seit ca. zwei Wochen stiller Mitleser und habe mich entschlossen, jetzt auch mal "mitzumischen".

    Kurz zu mir: Ich bin männlich, 30 Jahre alt, wohne in Baden-Württemberg, bin gelernter Industriekaufmann, arbeite jedoch seit zwei Jahren nach einem Branchenwechsel als Rettungssanitäter (die Ausbildung habe ich
    neben meinem Beruf und im Ehrenamt absolviert).

    Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, ich versuche möglichst alles in einen Text zu packen. Wie viele von Euch, habe ich eine lange Odyssee zwischen unterschiedlichen Ärzten hinter mir,
    wo es letztlich immer darauf rauslief, dass es auf die psychische Komponente geschoben wurde. Ich bin jedoch überzeugt, dass körperlich etwas nicht stimmt.

    Meine Symptome sind hauptsächlich:

    - Ständige Müdigkeit, bis hin zur körperlichen Erschöpfung. Vor allem bei Anstrengungen (geistig oder körperlich)
    - Konzentrationsschwierigkeiten
    - Gedächtnisprobleme (ich vergesse so gut wie alle Kleinigkeiten, die ich mir merken muss)
    - Blasse, trockene Haut
    - Augenringe bis zum Boden, unabhängig vom Erholungszustand. Ein Kollege nennt mich gerne Pandabär.
    - "Raue" Haare, im letzten Jahr kamen extrem viele graue Haare dazu
    - Herzstolpern, meistens als einzelne Extrasystole, gelegentlich als "Rumpeln" in Form von mehreren Rhythmusstörungen hintereinander
    - Intoleranz Stress gegenüber
    - Emotionen gegenüber bin ich sehr anfällig (Starke Euphorie oder Angespanntheit und Nervosität äußern sich in vermehrten Extrasystolen, ist ja normal, aber bei mir ist die Messlatte dafür immer niedriger)
    - Schnell gereizt und tlw. unausstehlich (auch zu meiner Freundin)
    - "Gewichtsprobleme". Ich bin mittlerweile bei 90 +/- 1kg, dort dümpel ich herum. Ich nehme zwar nicht kontinuierlich zu, aber auch so gut wie gar nicht ab, egal, was ich esse. Und mein Beruf ist auch körperlich anstrengend.
    - Gelenkschmerzen
    - Häufiges Infektgefühl (als würde sich eine Erkältung anbahnen)
    - Depressive Grundstimmung
    - Erhöhte Cholesterinwerte trotz keiner entspr. Familiengeschichte und vorwiegend fleischfreier Ernährung

    (Liste wird noch ergänzt, falls mir was einfällt)

    Angefangen hat dies schon vor langer, langer Zeit, sicher schon vor 15 Jahren, aber es ist kein Zustand mehr und ich will endlich wissen, was mich da so ausbremst.

    Natürlich kann viel dazu für die Psyche sprechen, deshalb habe ich - ohne nennenswerte Änderungen - auch schon zwei Mal Antidepressiva genommen (1x Citalopram und 1x Escitalopram). Ich habe auch einen Termin bei einer Psychologin Anfang Februar, um auszuloten, ob es doch von der Psyche kommt.

    Ebenfalls habe ich Ende Februar einen Termin beim Endokrinologen, da mein Hausarzt den Hormonstatus erheben möchte. Daher hier meine erste Frage: Was soll ich am besten alles erheben oder untersuchen lassen? Ich bin
    gewillt, auch Dinge selbst zu bezahlen. Welche Tipps könnt ihr mir geben, dass ich alles angesprochen bekomme?


    Meine Mutter hatte mal heiße Knoten und ihr wurde mitte der 90er die komplette Schilddrüse entfernt.

    Ein SD-Sono beim Hausarzt fand vor mehreren Jahren mal statt, ohne Befund, mein TSH dümpelt immer zwischen 1 und 1,5 rum, andere Werte wurden nie erhoben.

    Da ich mich hier schon ein wenig eingelesen habe, kann ich Euch schon einmal ein paar Werte präsentieren. Diese habe ich selbst mittels Selbsttest ermittelt (gibt eine Seite, die mit "c" anfängt), da ich nicht
    schon wieder beim Arzt aufschlagen wollte. Das aktuelle Ergebnis für TST, fT3, fT4 und Antikörper stehen noch aus, diese werde ich noch nachtragen.

    Die Werte sind alle aus Januar 2021

    Ich teile die Werte so auf: "Art": "Gemesser Wert mit Einheit" "(Referenzbereich)

    Jod im Urin: 56,70 μg/g Kreatinin (100 – 199 μg/g Kreatinin) wird als leicht unterhalb der Norm deklariert (50 - 99 µg/g Kreatinin)

    Vitamin B12 (als Holotranscobalamin): 70 pmol/l (> 50 pmol/l)

    Vitamin D3 (als 25OHD3): 16,03 ng/ml (60 - 90 ng/ml) -> Hier nehme ich jetzt täglich 5.000IE Vitamin D3/K2 als Tropfen

    Ferritin: 128 ng/ml (100 - 310 ng/ml)

    Magnesium: 1,5 mmol/l (1,3 - 1,8 mmol/l)

    Zink: 4,38 mg/l (4,5 - 9 mg/l)

    Selen: 101 ug/l (67 - 135 ug/l)

    Serotonin im Urin: 223,76 μg/g Kreatinin (60 - 450 μg/g Kreatinin)

    Freies Testosteron im Speichel: 111,90 pg/ml (10 - 230,9 pg/ml)

    Cortisol im Speichel:
    Morgenwert: 3,6 ng/ml (1,8 - 14,5 ng/ml)
    nach 2 h: 3,1 ng/ml (1,3 - 10,3 ng/ml)
    nach 5 h: 2,7 ng/ml (0,7 - 5,7 ng/ml)
    nach 8 h: < 2 ng/ml (0,6 - 4,7 ng/ml)
    nach 12 h: < 2 ng/ml (0,3 - 3,3 ng/ml)

    Ich nehme zusätzlich seit vier Tagen noch ein Nahrungsergänzungsmittel ein, in dem u.a. Eisen, Zink, Selen, Jod, Vit. B12 und Vit. A und C drin sind.

    Jetzt bin ich mal gespannt, auf die SD-Werte, dann füge ich die auch ein. Aber meine zweite Frage: Kann es von den Symptomen her Hashimoto sein?

    Es ist so furchtbar, wenn man unter so vielen Dingen leidet, aber einem keiner eine Antwort darauf geben kann, was jetzt Sache ist

    Danke für Eure Antworten und ein schönes (Rest-)Wochenende!

    Stiwie
    Geändert von Stiwie (24.01.21 um 17:43 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    Der Jodwert ist nicht brauchbar, da das nur eine Momentaufnahme ist. Besser wäre eine 24 Stundenmessung... aber auch dann ist das so eine Sache.

    Magnesium hättest du dir auch sparen können.

    Die SD-Diagnostik ist unvollständig, das hat man dir sicherlich schon gesagt. TSH, fT3, fT4 und TPOAG sowie TGAKs fehlen. Ein Schall beim Hausarzt ist sicherlich nicht die beste Wahl um eine Schilddrüsenstörung auszuschließen.

    ADs sind so eine Sache, nimmt man sie vor Therapiebeginn, so können sie eine Therapie verhindern, da sie distanziert und gefühlskalt machen können. Sie wirken auch ehr so, dass die SD-Versorgungslage sich verschlechtert und sind keine gute Wahl ohne SD-Differentialdiagnostik damit anzufangen.

  3. #3
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    Standard AW: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    Hey, danke für deine Antwort!

    Der Magnesium-Wert war Teil eines Kombitests, wollte ihn aber trotzdem nicht unterschlagen. SD-Werte reiche ich (wie gesagt) nach, sobald sie vorliegen.
    Die Sono war vor bestimmt 8-10 Jahren.

    Die ADs nehme ich seit zwei Jahren nicht mehr, da sie wie gesagt keinen Erfolg gezeigt haben. Momentan nehme ich keinerlei Medikamente, außer das Nahrungergänzungsmittel und Vit. D3

    Mir geht es hauptsächlich darum, was ich beim Endo sagen oder wünschen sollte, weil man es ja kennt, dass Ärzte einen immer in eine bestimmte Schublade stecken und vielleicht nicht immer das machen,
    was sinnvoll ist. Vor allem bei einem Facharzt, bei dem man sowieso so lange Wartezeit hat.
    Geändert von Stiwie (23.01.21 um 21:39 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    So, hallo zusammen die SD-Werte sind da:

    TSH: 1,81 mIU/l (0,27 - 4,2 mIU/l)
    fT3: 0,25 ng/dl (0,2 - 0,44 ng/dl) 20,83%
    fT4: 1,2 ng/dl (0,93. - 1,70 ng/dl) 35,06%
    TPO-AK: 53 UI (5 - <50 UI)
    TAK: 13 UI (10 - <100 UI)

    Wie würden die Profis diese Werte bewerten?

    Kann irgendwie meinen Startpost nicht editieren, muss es nachher mal am PC probieren, tippe gerade am Tablet

  5. #5
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    Standard AW: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    Die Werte sind unauffällig. AK im Grunde auch keine vorhanden. Zur Sicherheit würde ich noch einen Ultraschall beim Facharzt (Nuk) machen lassen, aber mir nicht zu viel davon versprechen. Ich würde das Problem eher woanders vermuten.
    Und zu Werten selber veranlassen und bezahlen: was willst Du mit Werten, die Dir hinterher keiner interpretiert und wo vielleicht nötig, auch Medikamente verschreibt? Hier passiert das ja öfters, weil im Forum irgendjemand schreibt, das man dies oder jenes unbedingt braucht. Und dann stehen die Leute da, interpretieren selber was das Zeug hält und machen sich Sorgen ohne Ende. Nur ändern tut es nichts, außer im Geldbeutel, denn den Arzt interessiert das alles meistens nicht.
    Warte mal ab, was der Endo noch für Ideen hat.
    LG

    P.S. Deinen ersten Beitrag kannst Du nicht mehr ändern. Das geht nur bis 48 Stunden nach Erstellung.

  6. #6
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    Standard AW: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    Danke für deine Antwort!

    Dann werde ich den Endo-Termin mal abwarten. Sorgen mache ich mir im Prinzip keine. Meinen „Zustand“ bin ich
    mittlerweile gewohnt und kenne es fast nicht mehr anders. Würde mich natürlich freuen, wenn man wüsste, worans liegt.

    Meine Frage nach bestimmten Werten war so gemeint, dass hier ja viele Profis unterwegs sind, die vielleicht
    den ein oder anderen wert nennen könnten, der nicht zum „Standard-Programm“ bei Endos gehört, die aber
    Eigentlich auch wichtig sind.

    Wie kann ich denn meinen recht niedrigen fT3-Wert erklären? Vor allem dieser Prozentwert ist doch recht nieder, oder täusche ich mich?

  7. #7
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    Standard AW: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    Meine Frage nach bestimmten Werten war so gemeint, dass hier ja viele Profis unterwegs sind, die vielleicht
    den ein oder anderen wert nennen könnten, der nicht zum „Standard-Programm“ bei Endos gehört, die aber
    Eigentlich auch wichtig sind.
    Ich habe Dich schon richtig verstanden. Nur wird der Endo wohl kaum einen Wert nicht machen, der für ihn wichtig wäre, oder?

    Wie kann ich denn meinen recht niedrigen fT3-Wert erklären? Vor allem dieser Prozentwert ist doch recht nieder, oder täusche ich mich?
    Da ist nichts für sich niedrig, sondern passt alles zusammen. Das TSH wäre viel höher, wenn sich die Schilddrüse anstrengen müsste und außerdem wäre der fT3 dann auch sehr viel höher, im Sinne von kompensatorisch erhöht. Alles das trifft bei Dir nicht zu. Ich bleibe bei unauffällig.
    LG

  8. #8
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    Standard AW: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    Für einen 30-jährigen Mann finde ich den fT3-Wert auffällig zu niedrig. Gerade weil der fT4-Wert auch nicht sonderlich hoch ist, finde ich den niedrigen fT3-Wert auffällig. Der TsH-Wert passt wirklich nicht so richtig dazu. Das war ein Selbsttest mit Blut aus der Fingerbeere, oder? Wann hast du das Blut entnommen? Direkt früh morgens? (Ich frage, weil TsH und häufig auch fT3 im Tagesverlauf schwanken.) Arbeitest du im Schichtdienst?

    Der Endokrinologe wird ja auch nochmals Werte machen. Und einen Ultraschall. Auf den niedrigen Zinkwert würde ich ihn ansprechen. Das Blöde ist, dass der Zinkwert im Serum wenig Aussagekraft hat, aber wenn der schon im Mangel liegt, ist das auffällig. Oben schreibst du, du isst kaum Fleisch. Isst du Fisch? Zinkmangel ist klassisch bei Vegetariern, wenn sie nicht extra auf zinkreiche Nahrung achten, eher noch als der oft unterstellte Eisenmangel. Ob deine Schilddrüsenwerte wegen der Schilddrüse nicht sonderlich gut aussehen, wird am ehesten der Ultraschall zeigen.

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    Hattest du vielleicht einen Infekt zu der Zeit, als du die Werte genommen hast? Sowas reicht aus, damit das fT3 ein wenig tiefer ist als sonst - nämlich ohne dauerhaft diese Lage zu haben, denn dann wäre das TSH auch höher, so ist das TSH einfach nur normal (wie deine im Laufe der Jahre vom Hausarzt abgenommenen TSH-Werte ja offensichtlich auch waren, laut deiner Beschreibung). - Das fT4 in dieser Lage könnte für Leute, die Thyroxin nehmen, u.U. niedrig sein (aber auch nicht für alle, mein fT4 liegt genau in der Lage gut), ohne Hormoneinnahme ist diese Lage ziemlich normal, wäre es das eindeutig nicht, ginge das TSH schon höher.

    D.h., auffällig, richtig auffällig (im Sinne eines eindeutigen Hormonmangels und somit: Substitutionsbedarfs) finde ich die Werte so fürs Erste auch nicht. Das Beste wird sein, wenn du eine fachmännische Sonografie machen lässt, denn wenn es nicht deine Schilddrüse ist, wäre es schade, sich darauf zu versteifen.
    Geändert von panna (27.01.21 um 15:50 Uhr)

  10. #10
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    Standard AW: Hashimoto oder doch was anderes? Werte ausstehend / Vorbereitung auf Endo-Termin

    Auch Euch danke für Eure Antworten!

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Für einen 30-jährigen Mann finde ich den fT3-Wert auffällig zu niedrig. Gerade weil der fT4-Wert auch nicht sonderlich hoch ist, finde ich den niedrigen fT3-Wert auffällig. Der TsH-Wert passt wirklich nicht so richtig dazu. Das war ein Selbsttest mit Blut aus der Fingerbeere, oder? Wann hast du das Blut entnommen? Direkt früh morgens? (Ich frage, weil TsH und häufig auch fT3 im Tagesverlauf schwanken.) Arbeitest du im Schichtdienst?

    Der Endokrinologe wird ja auch nochmals Werte machen. Und einen Ultraschall. Auf den niedrigen Zinkwert würde ich ihn ansprechen. Das Blöde ist, dass der Zinkwert im Serum wenig Aussagekraft hat, aber wenn der schon im Mangel liegt, ist das auffällig. Oben schreibst du, du isst kaum Fleisch. Isst du Fisch? Zinkmangel ist klassisch bei Vegetariern, wenn sie nicht extra auf zinkreiche Nahrung achten, eher noch als der oft unterstellte Eisenmangel. Ob deine Schilddrüsenwerte wegen der Schilddrüse nicht sonderlich gut aussehen, wird am ehesten der Ultraschall zeigen.
    Ja, war ein Selbsttest. Abgenommen gegen 11:30 Uhr. Kaum Fleisch bedeutet 1-2 Mal die Woche wirklich ein fleischbasiertes Gericht. Also kaum eher im Vgl. zum Durchschnittsdeutschen. Fisch 1x pro Woche auf jeden Fall. Ich arbeite im Schichtdienst, ja.

    Aber nicht im komplett gemischten Schichtdienst mit tagweiser Abwechslung zwischen Tag und Nacht, sondern bei uns ist es so, dass wir drei Wochen lang nur Tagdienste haben (ca. 12 in drei Kalenderwochen) und dann zwei Wochen lang Nachtdienste (7, verteilt auf zwei Wochen, davon nur 1x3 am Stück). Dann gehts wieder mit Tag weiter. Ist ein recht humander Wechselschichtplan mit ausreichend freien Tagen.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Hattest du vielleicht einen Infekt zu der Zeit, als du die Werte genommen hast? Sowas reicht aus, damit das fT3 ein wenig tiefer ist als sonst - nämlich ohne dauerhaft diese Lage zu haben, denn dann wäre das TSH auch höher, so ist das TSH einfach nur normal (wie deine im Laufe der Jahre vom Hausarzt abgenommenen TSH-Werte ja offensichtlich auch waren, laut deiner Beschreibung). - Das fT4 in dieser Lage könnte für Leute, die Thyroxin nehmen, u.U. niedrig sein (aber auch nicht für alle, mein fT4 liegt genau in der Lage gut), ohne Hormoneinnahme ist diese Lage ziemlich normal, wäre es das eindeutig nicht, ginge das TSH schon höher.

    D.h., auffällig, richtig auffällig (im Sinne eines eindeutigen Hormonmangels und somit: Substitutionsbedarfs) finde ich die Werte so fürs Erste auch nicht. Das Beste wird sein, wenn du eine fachmännische Sonografie machen lässt, denn wenn es nicht deine Schilddrüse ist, wäre es schade, sich darauf zu versteifen.
    Nein, abgesehen vom eingangs erwähnten Infektgefühl (ohne einen zu haben), was ich vergleichsweise oft habe, habe ich im Zeitraum um die Abnahme herum keinen Infekt gehabt.

    Habe mir mal die TSH-Verläufe angeschaut von Blutentnahmen, die ich noch in meinem Ordner hatte, da geht es von 0,89 - 1,76 mE/l durch.
    Geändert von Stiwie (27.01.21 um 16:05 Uhr)

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