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Thema: Hashimoto UND Morbus Basedow? Bitte um Hilfe

  1. #21
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    Standard AW: Hashimoto UND Morbus Basedow? Bitte um Hilfe

    Zitat Zitat von Susawest Beitrag anzeigen
    Meine Frauenärztin meinte kürzlich zu mir, Wechseljahre ist noch nichts bei mir, da ich viele Follikel hatte. Und meine Periode kam zwar seit Monaten eher immer nach 3 als nach 4 Wochen (was auch untypisch bei mir ist), aber ich glaub nicht, dass da ein Zusammenhang besteht.
    Sowas *könnte* durchaus in Richtung Wechseljahre gehen. Was ich dazu weiß und praktisch wichtig finde, steht auf meiner Website unter Sexualhormone.

    Übrigens fehlt typischerweise erst Progesteron und erst in späteren Jahren Östrogen. Das ist auch insofern wichtig, als eine Behandlung mit Progesteron viel unkomplizierter ist.

  2. #22
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Hashimoto UND Morbus Basedow? Bitte um Hilfe

    Zitat Zitat von Susawest Beitrag anzeigen

    Danke Panna, den Tipp werde ich beherzigen, auch wenn es dem entspricht, was bei mir los ist.
    Ich sag nicht, dass du deine zyklisch wiederkehrenden Beschwerden nicht erzählen kannst, sondern nur, dass du sie lieber nicht "Schilddrüsenschübe" nennen sollst.

  3. #23
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    Standard AW: Hashimoto UND Morbus Basedow? Bitte um Hilfe

    Danke für eure Nachrichten.
    Also ein Wechsel zwischen generell Unterfunktionssymptomen mit Verstopfung und zeitweisen Überfunktionen mit Durchfall, Herzrasen, Augenproblemen etc. wäre also durchaus aufgrund von Zyklusstörungen möglich, wenn auch nicht die Regel. ...in diesem Fall kann der TSH wie in meinem Fall eine leichte Überfunktion anzeigen, obwohl vielleicht dauerhaft gar keine besteht, richtig?

    Die Frage ist nur, wenn das ständig switched, wie man dann jeweils das L-Thyorxin richtig eingestellt bekommt. Ich stelle mir gerade das Gesicht meines Hausarztes oder meine Endokrinologens vor, wenn ich ihm sage, dass ich die nächsten Wochen alle 2 Wochen zur Blutabnahme/Kontrolle komme...ich melde mich wieder mit neuen Werten, sobald ich diese habe...

  4. #24
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Hashimoto UND Morbus Basedow? Bitte um Hilfe

    Zitat Zitat von Susawest Beitrag anzeigen
    Danke für eure Nachrichten.
    Also ein Wechsel zwischen generell Unterfunktionssymptomen mit Verstopfung und zeitweisen Überfunktionen mit Durchfall, Herzrasen, Augenproblemen etc. wäre also durchaus aufgrund von Zyklusstörungen möglich, wenn auch nicht die Regel. ...in diesem Fall kann der TSH wie in meinem Fall eine leichte Überfunktion anzeigen, obwohl vielleicht dauerhaft gar keine besteht, richtig?

    Die Frage ist nur, wenn das ständig switched, wie man dann jeweils das L-Thyorxin richtig eingestellt bekommt. Ich stelle mir gerade das Gesicht meines Hausarztes oder meine Endokrinologens vor, wenn ich ihm sage, dass ich die nächsten Wochen alle 2 Wochen zur Blutabnahme/Kontrolle komme...ich melde mich wieder mit neuen Werten, sobald ich diese habe...
    Das ist so nicht wirklich richtig. Du bist etwas zu sehr fixiert darauf, deine körperlichen Symptome unbedingt den Schilddrüsenwerten zuzuordnen. Wenn dein TSH eine latente Überfunktion anzeigt, dann hast du genau das: eine latente Überfunktion, und dies nicht ab und an, sondern eben so lange, wie das TSH dies anzeigt. Wenn die Dosis für dich zu hoch ist bzw. wurde, dann beendest du die latente ÜF, indem du die Dosis reduzierst. Wird dein fT4 niedriger durch die Reduktion, wird das TSH reagieren und wieder in die Norm kommen. - Bei der latenten ÜF verspüren manche Leute nichts, wie Muddi vorhin sagte, manche aber deutliche Überfunktionssymptome - aber wenn dies der Fall ist, dann nicht wirklich in 3-Wochen-Rhythmus, sondern eben so lange, wie die latente ÜF besteht. Die Zyklizität kommt anderswoher.

    Finde jetzt eine reduzierte Dosis, mit der deine Werte wieder normal werden und dann mal weitersehen. Aber komm weg bitte von der Vorstellung, dass deine momentan noch bestehende latente ÜF nur alle drei Wochen etwas macht, so ist das absurd.

    Und kein Arzt wird deine Werte alle 2-3 Wochen nehmen, wozu sollte er das auch tun. Jede neue Dosis braucht im Mindestfall 6, aber lieber 8 und mehr Wochen, um voll anzukommen, nämlich auch im Befinden. Es ist sinnfrei, öfter Kontrolle zu machen.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Susawest Beitrag anzeigen
    Danke für eure Nachrichten.
    Also ein Wechsel zwischen generell Unterfunktionssymptomen mit Verstopfung und zeitweisen Überfunktionen mit Durchfall, Herzrasen, Augenproblemen etc. wäre also durchaus aufgrund von Zyklusstörungen möglich, wenn auch nicht die Regel. ...
    Ich meinte keine zyklusgesteuerte Mischform.

    Das Hin und Her bei einer Mischform käme von schwankenden TRAK und hätte keinen festen Rhythmus.

    Der Zyklus kann den LT-Bedarf nur leicht verändern (und muss nicht), aber ein Progesteronmangel kann Histaminprobleme verstärken, wenn man dazu neigt.

    Zu deiner PN: Einen guten Endo in München kenne ich nicht. Der, bei dem ich zuletzt war, war nicht gut und ich finde Endos v.a. praktisch, um zusätzliche Laborwerte und mal einen Ultraschall zu bekommen.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht wirklich richtig. Du bist etwas zu sehr fixiert darauf, deine körperlichen Symptome unbedingt den Schilddrüsenwerten zuzuordnen. Wenn dein TSH eine latente Überfunktion anzeigt, dann hast du genau das: eine latente Überfunktion, und dies nicht ab und an, sondern eben so lange, wie das TSH dies anzeigt. Wenn die Dosis für dich zu hoch ist bzw. wurde, dann beendest du die latente ÜF, indem du die Dosis reduzierst. Wird dein fT4 niedriger durch die Reduktion, wird das TSH reagieren und wieder in die Norm kommen. - Bei der latenten ÜF verspüren manche Leute nichts, wie Muddi vorhin sagte, manche aber deutliche Überfunktionssymptome - aber wenn dies der Fall ist, dann nicht wirklich in 3-Wochen-Rhythmus, sondern eben so lange, wie die latente ÜF besteht.
    Wobei das alles nur stimmt, wenn sie keine TRAK hat. Dann müsste man nach FT4 gehen beim Dosieren.
    Geändert von Irene Gronegger (24.01.21 um 14:07 Uhr)

  6. #26
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    Standard AW: Hashimoto UND Morbus Basedow? Bitte um Hilfe

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht wirklich richtig. Du bist etwas zu sehr fixiert darauf, deine körperlichen Symptome unbedingt den Schilddrüsenwerten zuzuordnen. Wenn dein TSH eine latente Überfunktion anzeigt, dann hast du genau das: eine latente Überfunktion, und dies nicht ab und an, sondern eben so lange, wie das TSH dies anzeigt. Wenn die Dosis für dich zu hoch ist bzw. wurde, dann beendest du die latente ÜF, indem du die Dosis reduzierst. Wird dein fT4 niedriger durch die Reduktion, wird das TSH reagieren und wieder in die Norm kommen. - Bei der latenten ÜF verspüren manche Leute nichts, wie Muddi vorhin sagte, manche aber deutliche Überfunktionssymptome - aber wenn dies der Fall ist, dann nicht wirklich in 3-Wochen-Rhythmus, sondern eben so lange, wie die latente ÜF besteht. Die Zyklizität kommt anderswoher.

    Finde jetzt eine reduzierte Dosis, mit der deine Werte wieder normal werden und dann mal weitersehen. Aber komm weg bitte von der Vorstellung, dass deine momentan noch bestehende latente ÜF nur alle drei Wochen etwas macht, so ist das absurd.

    Und kein Arzt wird deine Werte alle 2-3 Wochen nehmen, wozu sollte er das auch tun. Jede neue Dosis braucht im Mindestfall 6, aber lieber 8 und mehr Wochen, um voll anzukommen, nämlich auch im Befinden. Es ist sinnfrei, öfter Kontrolle zu machen.
    Genau so würde ich es auch machen: Die neue Hormondosis 6 Wochen nehmen, Werte machen lassen und auswerten, dann schauen, ob noch Symptome bestehen. Bleibt es so, dass TSH zu niedrig und ft3 ebenfalls zu niedrig ist, würde ich einen Termin beim Facharzt machen. Ich persönlich gehe zum Endo, andere zum NUK.

    ——-

    Eine Behandlung mit Immunsuppressiva ist bei Hashi völlig unüblich. Insofern denke ich, dass Du noch mehr Baustellen hast, von denen Hashi vielleicht die geringste ist. Aber da wirst Du Deinen Arzt ansprechen müssen, was er vermutet.

    Mit Hashimoto als Autoimmunkrankheit ist man immer anfällig für weitere Autoimmunerkrankungen, die dann auch mal mit Immunsuppressiva behandelt werden müssen. Vielleicht geht es bei Dir um sowas.

    Du hattest eingangs geschrieben, dass Du schon sehr lange Magen-/Darmproblene hast. Könnte hier etwas aus dem Ruder gelaufen sein? Oder umgekehrt ist irgendwas besser geworden? So dass die Aufnahme der Hormontabletten nun anders ist als noch im Sommer? Andere Medikamente? Anderes Gewicht? Anderer Aktivitätsgrad? Das kann alles in die Hormoneinstellung hineinspielen. Da sind mögliche beginnende Wechseljahre nur ein Einflussfaktor von vielen.

    By the way: Du hast nicht zufällig den Tablettenhersteller gewechselt? Auch sowas kann - trotz gleicher Dosierung - die Werte durcheinander bringen.
    Und die Hormontablette nimmst Du hoffentlich nach der Blutabnahme

  7. #27
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    Standard AW: Hashimoto UND Morbus Basedow? Bitte um Hilfe

    Nein, die Tablette nehme ich schon in der Früh, bis jetzt wurde ich darauf nie hingewiesen, bzw. in meiner früheren Praxis war das so...aber dann achte ich darauf - danke!
    Den Tabelettenhersteller habe ich nicht gewechselt.
    Ja, mein Gewicht hat sich verändert und zwar von 80kg auf 65kg, aber die Werte waren schon im Oktober so, da hatte ich noch nicht soviel abgenommen, nur ein paar Kilo.

    Ich soll Immunsupressiva nehmen, da der Hämtologe vermutet, dass mein Körper, aufgrund der vielen Infekte, die ich hatte, dass Immunsystem viel zu sehr schießt, obwohl es das gar nicht mehr müsste. Ich hatte vor 20 Jahren einen EBV (Pfeiffisches Drüsenfieber), das war sehr schlimm damals und hat ganz viel durcheinander gebracht, danach kam auch die Diagn. Hashimoto.

    Ich habe chronische Oberbauchbeschwerden und normalerweise schlimme Verstopfung (nur im Moment eben nicht), essen/vertragen tue ich kaum was (nur Reis, Kartoffeln, Fisch, Fleisch, bissi Suppe, ganz wenig Gemüse). Hunger hätt ich schon, aber Essen kann nicht nicht.
    Die Magen-Darm Geschichte kommt auch immer in Schüben, ABER: diesen Sommer kam zuerst das zu Beginn geschilderte Problem: Durst/Schlappheit/vernebeltes Hirn/komische Augen, zuerst dachte ich an einen Infekt (Hatte eine Zecke zuvor), aber ich hatte NIE ein erhöhtes CRP und auch keine Borrelien. Auf die Überfunktion der Schilddrüse bin ich erst gekommen, als sich die Blutwerte im Oktober dahingehend verändert hatten. Aber seit dieser Zeit im Sommer, die mit den Probleme begann, geht es mir eben massiv schlechter.

    Ich bekomme, wie gesagt, die nächsten Tage, die neuen Werte.

    Der Hämatologe wird mir aufgrund der Immunsuppressiva vermutlich eh sagen, dass man die Schilddrüsenwerte unter der Einnahme von den Dingern häufig kontrollieren muss, denke ich...

    Wie macht ihr das mit "schlechten" Endos? Häufig hat man ja nicht unendlich viel Auswahl und wenn man sich so gut auskennt, wie viele von euch, das wollen ja die meisten Ärzte gar nicht hören, oder?

  8. #28
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    Zitat Zitat von Susawest Beitrag anzeigen
    Nein, die Tablette nehme ich schon in der Früh,
    Und wann ist die Kontrolle?

    Wenn nachmittags, kannst du die Tablette morgens nehmen. Nur nicht, wenn die Kontrolle innerhalb der ca. 6-8 Stunden nach Einnahme erfolgt.

  9. #29
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    Diverse Viruserkrankungen können auch die SD angreifen, da passiert dann dasselbe, wie bei einem autoimmunen Schub: SD-Gewebe wird zerstört, fTs steigen und in der Folge können dann auch die Antikörper hoch gehen. Von Masern, Mumps, Pfeifferschen Drüsenfieber ist das bekannt, bei Covid-19 recht sicher, weil auch die SD ACE2 exprimiert, woran Coronaviren andocken. Vielleicht war bei deinen ganzen Infektionen etwas virales dabei, dass die SD angegriffen hat?

  10. #30
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    Wie macht ihr das mit "schlechten" Endos? Häufig hat man ja nicht unendlich viel Auswahl und wenn man sich so gut auskennt, wie viele von euch, das wollen ja die meisten Ärzte gar nicht hören, oder?
    Das ist ja kein Problem. Ich gehe nicht zum Diskutieren zum Arzt. Ich sage aber ehrlich, welche Dosis ich nehme.

    Außerdem gibt es auch Hausärzte, die die freien Werte messen. Dann muss man nur wegen Ultraschall und speziellerer Wünsche (Vitamin D ...) zum Facharzt.

    Aber halte bitte auch die Augen offen, was sonst noch reinspielt bei dir.

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