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Thema: Morbus Basedow und Wechseljahre - Befinden und Erfahrungen allgemein

  1. #1
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    Lächeln Morbus Basedow und Wechseljahre - Befinden und Erfahrungen allgemein

    Ihr Lieben,


    früher oder später trifft es die meisten von uns, die Wechseljahre. Auch Männer sind nicht frei vom Wechsel. Als Frau lege ich den Fokus mal auf das weibliche Hormonchaos, jedoch freue ich mich auch über die Erfahrungen der männlichen Leidgenossen. Ob Ihr Eure SD noch habt oder nicht, spielt keine Rolle, alle Erfahrungen sind gefragt.

    Mir geht es um das Befinden allgemein und/oder auch damit verbundene Schwierigkeiten mit der Einstellung. Und/oder was nehmt Ihr als Nahrungsergänzungsmittel ein oder auch Mittel, um die Symptome der WJ zu lindern? Was hilft Euch, was nicht?

    Jetzt fange ich einfach mal mit mir an:
    Ü50, sicher in den WJ, habe das erste MB-Rezidiv.
    Von meinen Symptomen kann ich zur Zeit kaum noch zwischen MB und WJ unterscheiden.
    Schwitzattacken sind eindeutig, aber dann habe ich zudem extreme BD-Schwankungen von viel zu niedrig bis viel zu hoch, Gewichtsschwankungen mehr als beim ersten MB-Ausbruch, extreme, bleierne Müdigkeit, schnell k.o., manchmal steife Glieder, Stimmungsschwankungen hier und da.
    Zudem habe ich den Verdacht, dass die WJ bei mir die Einstellung erschweren.

    Nun besorgte ich mir Hilfe aus der Apotheke, kaufte Remifemin ( Traubensilberkerze), diverse Brausetabletten als Multivitamine ohne Jod, weitere Vitamine ohne Jod.
    Bis auf Remifemin habe ich alles probiert und sogar den Eindruck, dass die billigen Brausetabletten den Zustand Haare und Nägel deutlich verbessern.
    An Remifemin traute ich mich wegen MB noch nicht so heran, scheinbar wirkt das Mittel auf die Hormone.
    Hormonpräparate kommen für mich grundsätzlich nicht infrage, aber wer weiß...

    Wie war und ist es bei Euch?
    Ein kleiner Austausch würde mich freuen, trägt vielleicht auch zur Beruhigung vieler ein, wenn Symptpme sich überschlagen

  2. #2
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    Standard AW: Morbus Basedow und Wechseljahre - Befinden und Erfahrungen allgemein

    Hallo Siggi, in den letzten Tagen gab es schon einige Threads dazu, u.a. diesen:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...h-Wechseljahre

    Bis auf Remifemin habe ich alles probiert und sogar den Eindruck, dass die billigen Brausetabletten den Zustand Haare und Nägel deutlich verbessern.
    Vielleicht haben dir die B-Vitamine gut getan?

    Ich persönlich nehme seit Jahren ein wenig Progesteron je nach Symptomen. Mit Hitzewallungen und Co habe ich aber noch nicht zu tun (vielleicht auch ein wenig deshalb).

    Ich kenne eine Frau, die jahrelang dachte, sie hätte Wechseljahressymptome, dabei waren es heiße Knoten ... als sie mit RJT beseitigt wurden, war sie schon 60.

  3. #3
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    Standard AW: Morbus Basedow und Wechseljahre - Befinden und Erfahrungen allgemein

    Liebe Irene,

    Dankeschön für den Link!
    Ob die B-Vitamine in den Brausetabletten gut waren, ich weiß es nicht. Aber auf Nägel und Haar wirkten sie wie Pflanzendünger, unglaublich.
    Allerdings sind sie auch sehr salzig. Jod als Inhaltsstoff steht zwar nicht drauf, trotzdem nehme ich sie seit meinem MB Rezidiv kaum noch ein.

    Ich finde, die Symptome WJ oder MB, das kann man tatsächlich kaum unterscheiden.
    Bei mir fingen die WJ schleichend an, mal Wehwehchen hier, dann dort, dann Gelenke, dann Herzstolpern und alles, was auch zu MB passt.

    In dem Link ist auch von Traubensilberkerze die Rede und dass der Wirkstoff Einfluss auf die Hormone hat. Auch auf die Schilddrüsenhormone?
    Mir wurde in der Apotheke Remifemin empfohlen, da ich etwas ohne Hormone suchte.

    Mich quälen zur Zeit extrem trockene Schleimhäute, Nase, Rachen, Hals..extrem unangenehm. Die Schwitzattacken ( eher leicht) sind erträglicher als der trockene Hals.

    Progesteron, kann man das nach Belieben dosieren?

  4. #4
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    Standard AW: Morbus Basedow und Wechseljahre - Befinden und Erfahrungen allgemein

    Zitat Zitat von siggibien Beitrag anzeigen

    In dem Link ist auch von Traubensilberkerze die Rede und dass der Wirkstoff Einfluss auf die Hormone hat. Auch auf die Schilddrüsenhormone?
    Mir wurde in der Apotheke Remifemin empfohlen, da ich etwas ohne Hormone suchte.
    Falls es den Östrogenspiegel erhöht, dann kann es auch den LT-Bedarf erhöhen (wenn man welches braucht). Eine gesunde Schilddrüse gleicht sowas aus.

    Ich persönlich würde eher direkte, naturidentische Hormone nehmen, möglichst niedrig und flexibel dosiert, weil man dann weiß, was im Körper passiert.

    Mir hat gegen trockene Augen hoch dosiertes Vitamin A geholfen. Ich nehme deutlich mehr, als die Deutsche Ges. für Ernährung empfiehlt, lasse aber auch sporadisch den Retinol-Wert messen, um mich nicht unbemerkt überzudosieren.

    Progesteron, kann man das nach Belieben dosieren?
    Ja. Von Progestogel soll man laut Beipackzettel eine recht große Menge nehmen, lange Streifen des Gels. Man kann also ganz einfach niedrig mit einem Klecks anfangen.
    Geändert von Irene Gronegger (14.01.21 um 14:49 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Morbus Basedow und Wechseljahre - Befinden und Erfahrungen allgemein

    Liebe Irene,

    vielen Dank für die Infos und Tipps!
    Vitamin A könnte ich ja auch einmal probieren.

    Zur Zeit habe ich Eisenmangel und bekomme auch Tabletten dagegen, nehme an das ist auch ein Resultat der WJ. Danach probiere ich mal Vitamin A oder ein gutes Kombipräperat ohne Jod.

    Ich sehe schon, mit Hormonen kenne ich mich absolut nicht aus, da muss ich mich erst einmal einlesen und zum Frauenarzt.
    Bisher hatte ich eher eine Abneigung gegen Hormone in den WJ, wegen der Nebenwirkungen. Aber wenn es so weitergeht, komme ich doch noch darauf zurück.
    Lt nehme ich zur Zeit nicht.
    Aber Remifemin wollte ich mal testen, allerdings kommen mir jetzt Zweifel ob das so sinnvoll ist.

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