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Thema: Gesprächstherapie -- wie finde ich einen Therapeuten?

  1. #31
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Andrine
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    Standard AW: Gesprächstherapie -- wie finde ich einen Therapeuten?

    Ness, Du schreibst, Du bist Sternzeichen Widder. Mir kommt dazu nur so spontan die "narzisstische Kränkung" in den Sinn. (ich darf hier keine Arztnamen nennen, offenbar nicht einmal abgekürzt - aber ich höre auf einem Kanal manchmal Videos eines Arztes zu psychologischen/psychiatrischen Themen, der darüber spricht)

    Er spricht immer vom Guten, Wahren und Schönen: von der Transzendenz. Vergebung ist für ihn auch ein wichtiges Thema. Was ich sagen will: Ich könnte mir vorstellen, dass Dein Problem komplexer ist und die Lösung nicht auf der einen Ebene möglich ist auf der Du sie vielleicht suchst.

    Ein Freund des Verdrängens bin ich auch nicht. Es ist klar, wenn ein Mensch erst nach einem gewissen Ereignis in unser Leben tritt (Dein Partner? Meiner..), dass er nach vorne schauen möchte. Er war ja nicht dabei. Andererseits kann es auch wirklich sein, dass man dazu neigt (ich, Du?), aus irgend einem Grund übermässig an Misserfolgen oder Verletzungen fest zu hangen und dabei die Gegenwart zu verpassen. Kein Mensch wird gerne betrogen, ausgenutzt, verliert gerne - die einen noch weniger als andere. Ich bin übrigens selber fast Widder (ok, nur fast) und mein letzter Freund war Widder... was kein gutes Ende nahm und an dieser Verletzung/ Kränkung hing ich auch noch lange fest. Während er selber unter einer Verletzung litt, die ihm eine Frau zugefügt hatte (Scheidung, Betrug) hatte er mich dazu benutzt, um über sie hinweg zu kommen. Immerhin hat er mir am Schluss noch dafür gedankt.

    Ein gutes Buch, das ich letztes Jahr noch gelesen habe ist von Stefanie Stahl: Das Kind in dir muss Heimat finden - Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme. Habe es sogar meiner Mutter gegeben, nach ersten Bedenken und sie schrieb mir diese Woche, sie finde es super! Vielleicht wäre es Dir aber zu simpel.

    Herr der Ringe habe ich gerade kürzlich wieder gesehen, einem inspirierenden Film bin ich auch nicht abgeneigt.
    Ich schaue aber auch Gottesdienste online, wonach mir gerade ist.
    Ich schätze an alledem, dass ich mich von nichts bedrängt fühle und dass Erkenntnisse langsam einsinken können, sofern vonnöten.

    Vergeben habe ich den Menschen, die mir geschadet haben (Wille). Ich denke, alles andere muss nicht meine Sorge sein. Ein Vers in der Bibel, der mir einmal als "Erleuchtung" geblieben ist: Was kümmert dich dieser, folge du mir nach (es geht dabei um einen Jünger, glaube ich, der Jesus fragt, was mit Johannes sein wird). Insofern glaube ich an eine göttliche Gerechtigkeit. Ebenfalls biblisch ist ja: Die Rache ist mein!

    In diesem Jahr möchte ich mich auf meinen Perfektionismus konzentrieren, ich denke, es hängt alles zusammen.... Vieles ist ja auch im Zeitgeist begründet.

    Ich sehe in der Psychologie und in der Spiritualität schon eine Chance, ein glücklicheres Leben zu führen. Letzthin sah ich im Schweizer Fernsehen zudem eine Sendung über Nahtodeserfahrungen, die mich sehr beeindruckte. Ich denke, ob Verstandesmensch oder nicht - es gibt so vieles, das wir mit unserem Verstand einfach nicht begreifen können. Was wir können ist aber, uns darauf einzulassen und nach Antworten zu suchen, auch wenn es bedeutet, manchmal die Komfortzone unseres Funktionierens zu verlassen.

    Das sagt ja schon die Bibel: suchet, so werdet ihr finden. Dies mein kleines Wort zum Wochenende, bin zwar gerade etwas platt, ich hoffe, Du verstehst nichts davon falsch. Es ist einfach als Erfahrungsbericht gemeint und Gedankenanstoss, welcher ja in Deiner wöchentlichen Stunde immer noch erlaubt ist. ;-)

    Danke auch für Deine guten Wünsche, das wünsche ich uns beiden auch.
    Geändert von Andrine (Heute um 12:42 Uhr) Grund: Arztnamen bzw. Abkürzung entfernt

  2. #32
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Sugarhashi
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    Standard AW: Gesprächstherapie -- wie finde ich einen Therapeuten?

    Letztens stand in unserer Lokalzeitung ein Justizbericht über einen Angeklagten, der nach seiner Kündigung arbeitslos zu Hause vorm PC hockte und plötzlich auf einer Plattform Urlaubsfotos vom Chef entdeckte. Während sich der ahnungslose Chef in der südlichen Sonne erholte, kam dem wütenden Ex-Arbeitnehmer die Galle hoch und zusammen mit einem Kumpel räumte er die Wohnung des Chefs aus. Selbst das Sparschwein der Cheftochter wurde eingesackt.
    Der Dieb wurde später gefasst, den Namen des Kumpels hat er (Ganovenehre!) nicht preisgegeben, es gab sogar eine Aussprache mit dem Chef (der auch noch Lohn geschuldet haben soll). Weil der an sich nicht allzu rechtstreue Delinquent eine neue Stelle vorweisen konnte, kam er noch mal mit einer Bewährungsstrafe davon.
    Natürlich geht man nicht beim Chef einbrechen... aber davon träumen darf man schon mal....
    Nur so als Idee.

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