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Thema: Macht Thybon müde?

  1. #1
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    Standard Macht Thybon müde?

    Hallo ihr Lieben,

    auf Anraten meiner Endokrinologin nehme ich seit vier Tagen morgens Thybon ein (eine Viertel Thybon-20 von Henning).

    Nun bin ich seit der ersten Einnahme nachmittags immer total müde, als ob ich in eine tiefe Unterfunktion stürzen würde.

    Ist das normal?

    Sollte ich mittags nochmal 5 mg substituieren?

    Da bin ich allerdings vorsichtig, da ich jahrelang unter massiven Schlafproblemen litt, diese aber momentan gut im Griff habe.

    Ich wäre euch für einen Rat dankbar!

    Viele Grüße und einen schönen ruhigen Silvesterabend!

    Mia

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Macht Thybon müde?

    Ich antworte mal mit einer Frage auf ein Zitat von dir:

    Zitat Zitat von Mia Beitrag anzeigen

    Mein fT4 liegt seit Jahren über dem Referenzbereich. Ich habe mehrmals über einen längeren Zeitraum versucht, die Dosis zu senken. Da ich dann aber wieder todmüde bin und sich das auch nach längerer Zeit nicht ändert, habe ich wieder auf 125 bzw. zwischendurch 112,5 erhöht.

    Nun empfiehlt mir meine Endokrinologin folgendes, um eine Osteoporose zu vermeiden, aber trotzdem wach und fit zu sein:

    50 L-Thyroxin
    UND
    10 Thybon
    Hast du etwas unternommen in Sachen LT-Senkung, bevor du Thybon dazu genommen hast?


    3. Die Endokrinologin meint, das Thybon wäre auch ein Glückshormon. Könnt ihr das bestätigen?
    Nein.

    Ich würde die Osteoporose-Vermeidung erstmal dadurch betreiben, dass ich die Überdosierung mit LT beende und dann überhaupt mal gucke, ob Thybon notwendig ist. Gerade Thybon supprimiert das TSH noch stärker als LT, d.h., um Thybon so nehmen zu können, dass dein TSH erhalten bleibt, müsste das LT sehr stark reduziert werden - das Ergebnis ist nicht unbedingt Friede, Freude und Fröhlichkeit.

    Um ehrlich zu sein, halte ich das Vorgehen der Endo für eine Schnapsidee. T3 sollte nehmen, wer es braucht - denn nein, es ist kein Glückshormon.

  3. #3
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    Standard AW: Macht Thybon müde?

    Hallo Panna,

    danke für deine Antwort.

    Ich habe das LT schrittweise auf 100 und dann auf 87,5 gesenkt. Nun habe ich Urlaub und dachte, das wäre der perfekte Zeitpunkt, um die Thyboneinnahme vorsichtig zu starten.

    Die Endo hat es mir empfohlen, da ich auf niedrigere Dosen LT auch nach längerer Zeit mit starker Müdigkeit reagiere.

    Nun passiert aber genau das Gegenteil von dem, was sie dachte: Ich werde nicht fitter sondern nachmittags sehr müde (wie beschrieben). Vormittags geht es mir gut.

    Deshalb war meine Frage, ob ich mittags nochmal eine 5er-Dosis Thybon einnehmen sollte.

    Aber das senkt das TSH dann wohl noch mehr, oder? Was natürlich auch nicht gut ist.

    Was würdest du nun machen?

    Danke für deine Mühe und alles Gute fürs Neue Jahr!

    Mia

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Macht Thybon müde?

    Mia, wenn es dir nicht gut geht, geht es tendenziell immer um deine Gesamtdosis. Es wäre wichtig zu wissen, wo du mit 88 mcg LT stehst, um die Gesamtdosis und ihre Auswirkung richtig einschätzen zu können. T3 ist nicht irgendwas Zusätzliches, sondern Teil der Gesamtdosis, mit beträchtloichen Auswirkungen nicht einfach nur aufs TSH, sondern auch auf dein fT4-Wert. Deswegen: Es ist nicht wirklich sachdienlich und nicht wirklich nützlich für dich, wenn wir die Frage auf T3 einschränken. Und auch nicht, wenn du deine Werte ohne T3 aber mit reduzierter T4-Dosis nicht kennst.

    Ich kann dir nur sagen: Keinesfalls einfach mal die T3-Dosis verdoppeln. T3 wirkt ungleich und auch ungleich stärker aus T4. Versuche bitte deine 5 mcg auf 2 gleiche Teildosierungen aufzuteilen, mit gleichen Abständen zwischen den Einnahmen, also morgens und zur Nacht. Die abendliche Teildosis bitte keinesfalls weglassen vor der nächsten BE.

    Bisschen Material zum Lesen findest du hier:
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...on-%DCbersicht
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...3-Substitution

  5. #5
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    Standard AW: Macht Thybon müde?

    Zitat Zitat von Mia Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    auf Anraten meiner Endokrinologin nehme ich seit vier Tagen morgens Thybon ein (eine Viertel Thybon-20 von Henning).

    Nun bin ich seit der ersten Einnahme nachmittags immer total müde, als ob ich in eine tiefe Unterfunktion stürzen würde.

    Ist das normal?

    Sollte ich mittags nochmal 5 mg substituieren?

    Da bin ich allerdings vorsichtig, da ich jahrelang unter massiven Schlafproblemen litt, diese aber momentan gut im Griff habe.

    Ich wäre euch für einen Rat dankbar!

    Viele Grüße und einen schönen ruhigen Silvesterabend!

    Mia
    Zu deiner Frage in der Überschrift: Kommt drauf an. Es gibt viele Einflussfaktoren. Bei dir ist dein Profil leider nicht aktuell. D. h. so richtig kann man nichts sagen und in den einzelnen Threads mir die Infos zu sammen zu suchen mag ich nicht.

    Ob du mehr brauchst ist also nicht nachvollziehbar. Auch ob überhaupt eine Überdosierung vorliegt und der Kram mit einer möglichen Osteoporose... Hier ist die Studienlage nicht so eindeutig wie machen es gerne hätten. Am Ende zählt eigentlich nur, wie es dir bei welcher Dosis geht und deine Lebensqualität. Das ist nat. kein Freibrief die Dosis hoch zu jubeln. Es sollte ein reflektiertes Vorgehen sein.

    Sich nur mit den SD-Werten zu beschäftigen und diese zu Trimmen kann der falsche Weg sein. Eben aus den obigen Gründen und manchmal braucht es auch Hochdosen. Evt. für kurze Zeit oder auch dauerhaft. Das Thema SD ist nun mal mehrdimensional.

    Ich selbst bin übrigens auf eine hohe T3-Dosis eingestellt und habe keine Osteoporose und das trotz Zöliakie!!! Was mir allerdings neben Diättreue noch geholfen hat ist das Thema Bionom und Fermente. D. h. ich konnte meine T3-Dosis etwas runterschrauben. Mal schauen wo die Reise hingeht wenn ich nicht mehr nur im Heimtraining bin.

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