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Thema: Es kann auch wieder gut gehen

  1. #11
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    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    Ja aber...
    Gewichtsabnahme ist ein Faktor, den die allermeisten unterschätzen, ich auch, bis ich 20kg weniger hätte. Eigentlich muss man vielen sagen, ihr Problem ist Essen und nicht Schilddrüse. So weit ist auch klar, dass man sich stabil besser fühlt nach Abnahme. Aber das ist ja nicht von der Erkrankung her. Meine Erfahrung mit Hashimoto ist doch eher die einer chronischen Erkrankung, die nicht immer reibungslos abläuft. Mal paar Jahre prima, dann Wechseljahre, Dosis passt nicht mehr, alles schwankt.Dann erste Zeichen von Osteoporose, Vorsicht mit den Medis, abwaegen gegen die Knochen. Oder ganz normale Herzveraendeungen. Oder., was ich hier oft gelesen habe, hohe Dosierungen gehen Jahre gut
    und dann aus die Maus, der Koerper wehrt sich. In meinem Fall sind auch nach 30 Jahren Krankheit immer noch knapp 5stellige Tpo Antikörper da, die machen schon etwas. Oder Coerkrankungen wie Diabetes, schon bricht das System erstmal wieder zusammen.

    Ich seh es wie Schloss Muddi, Gelassenheit, jeden Rat prüfen, nicht ständig alles verändern. Offline gucken, wie andere damit leben, vorsichtig sein mit Hormon Spezialisten. Aber Sicherheit, dass es einem immer gut geht, gibt es nicht. Ein gesunder und aktiver Mensch kann nicht jeder sein. Also bitte nicht so tun, als ob Kranke Menschen ihr Leben nicht im Griff hätten.
    PS guckte in dein Profil, du hast aber auch sehr viel gewagt mit soviel LT und Thybon und Betablocker. Also da ergänze ich, dass man sich auch keinen Gefallen tut mit Experimenten. Ruhe und nicht alles immer nur auf Hormonmangel zurück führen ist auch wichtig fuer Stabilität.
    Geändert von Beppo (24.12.20 um 11:46 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    Zitat Zitat von Beppo Beitrag anzeigen
    Ja aber...
    Gewichtsabnahme ist ein Faktor, den die allermeisten unterschätzen, ich auch, bis ich 20kg weniger hätte. Eigentlich muss man vielen sagen, ihr Problem ist Essen und nicht Schilddrüse. So weit ist auch klar, dass man sich stabil besser fühlt nach Abnahme. Aber das ist ja nicht von der Erkrankung her. Meine Erfahrung mit Hashimoto ist doch eher die einer chronischen Erkrankung, die nicht immer reibungslos abläuft. Mal paar Jahre prima, dann Wechseljahre, Dosis passt nicht mehr, alles schwankt.Dann erste Zeichen von Osteoporose, Vorsicht mit den Medis, abwaegen gegen die Knochen. Oder ganz normale Herzveraendeungen. Oder., was ich hier oft gelesen habe, hohe Dosierungen gehen Jahre gut
    und dann aus die Maus, der Koerper wehrt sich. In meinem Fall sind auch nach 30 Jahren Krankheit immer noch knapp 5stellige Tpo Antikörper da, die machen schon etwas. Oder Coerkrankungen wie Diabetes, schon bricht das System erstmal wieder zusammen.

    Ich seh es wie Schloss Muddi, Gelassenheit, jeden Rat prüfen, nicht ständig alles verändern. Offline gucken, wie andere damit leben, vorsichtig sein mit Hormon Spezialisten. Aber Sicherheit, dass es einem immer gut geht, gibt es nicht. Ein gesunder und aktiver Mensch kann nicht jeder sein. Also bitte nicht so tun, als ob Kranke Menschen ihr Leben nicht im Griff hätten.
    PS guckte in dein Profil, du hast aber auch sehr viel gewagt mit soviel LT und Thybon und Betablocker. Also da ergänze ich, dass man sich auch keinen Gefallen tut mit Experimenten. Ruhe und nicht alles immer nur auf Hormonmangel zurück führen ist auch wichtig fuer Stabilität.
    Ich gebe dir mit vielem Recht was du schreibst aber mit welcher Aussage habe ich behauptet das Kranke ihr Leben nicht im Griff haben?
    Welche Aussage kam so an bei dir?

    Ich bin ja selbst betroffen, habe zwei Kinder mit Hashi und einer weiteren Autoimmunerkrankungen, wer wäre ich kranken Menschen irgendwas abzusprechen. Ich habe einfach entschieden das mein Ziel für mich und meine Familie ein gesundes und aktives Leben ist (funktionale Gesundheit also) und das gelingt uns aktuell wunderbar.


    Was ich deiner Aussage nach "gewagt" habe war für mich genau der richtige Weg, obwohl hier einige davon abgeraten haben. Nämlich endlich die Hormonmenge nehmen zu können die ich brauch, damit alle Symptome, vor allem die heftigen Herzsymptome, wegzubekommen. Und das Mittelweile ohne BB Das waren nämlich nichts anderes als UD Erscheinungen eines Körpers der jahrelang aus den Fugen geraten war. Dort habe ich glücklicherweise meinen Ärzten vertraut und nicht einigen Meinungen hier.
    Wie ihr dies sehr treffend scheibt, gut prüfen und dann jeder für sich selbst entscheiden.



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  3. #13
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    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    @Beppo
    Sicher ist Gewichtsabnahme ein Faktor. Aber ein Faktor der durchaus mit Hashimoto zusammenhängen kann siehe dazu auch https://www.planet-wissen.de/video-s...organ-100.html . Und da ist das Problem halt eben nicht Essen. (Irgendwoher kenne ich doch dieses Beharren auf Essen ). Da sollte man eher auch auf Unterstützung der Leber schauen und nicht nur das Essen. Viele nehmen gar nicht diese Kalorienanzahl zu sich.

    Und wenn ich lese, da sind bei Dir immer noch Antikörper im 5stelligem Bereich vorhanden - warum? Antikörper kann man durchaus auch runterfahren. Dauert zwar, aber funktioniert.

  4. #14
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    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    Entschuldige, falls das bei mir falsch ankam. Ich hatte es schon so verstanden, dass du von Leuten, die nicht funktional gesund sind, denkst, sie haben keine Ahnung. Aber das stimmt eben nicht. Hashimoto ist schon eine chronische Erkrankung. Bei manchem mag das alles einfach sein, bei anderen nicht. Ich war schon Pflegefall, als es erkannt wurde. Nie wieder werde ich funktional gesund sein können, aber Rat für andere mit Neuroproblemen kann ich eher geben als du. Aber alles gut.
    Darf ich fragen, welche Meds nimmst du denn jetzt. Nur weil ich das vorhin gelesen habe, Thybon und Betablocker da kan schon was kaputt gehen am Herz. Sieh mir das Wort Experiment bitte nach. Aber es geht dir jetzt damit also gut, das ist doch die Hauptsache.

  5. #15
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    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    @Beppo
    Sicher ist Gewichtsabnahme ein Faktor. Aber ein Faktor der durchaus mit Hashimoto zusammenhängen kann siehe dazu auch https://www.planet-wissen.de/video-s...organ-100.html . Und da ist das Problem halt eben nicht Essen. (Irgendwoher kenne ich doch dieses Beharren auf Essen ). Da sollte man eher auch auf Unterstützung der Leber schauen und nicht nur das Essen. Viele nehmen gar nicht diese Kalorienanzahl zu sich.

    Und wenn ich lese, da sind bei Dir immer noch Antikörper im 5stelligem Bereich vorhanden - warum? Antikörper kann man durchaus auch runterfahren. Dauert zwar, aber funktioniert.
    Nein, Das bringt nichts. Das Problem ist die hohe Aktivität der Autoimmunerkrankung bei mir. Ich bin die mit Enzephalopathie, bekomme Blutwaesche dagegen.

  6. #16
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    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    Zitat Zitat von Beppo Beitrag anzeigen
    Entschuldige, falls das bei mir falsch ankam. Ich hatte es schon so verstanden, dass du von Leuten, die nicht funktional gesund sind, denkst, sie haben keine Ahnung. Aber das stimmt eben nicht. Hashimoto ist schon eine chronische Erkrankung. Bei manchem mag das alles einfach sein, bei anderen nicht. Ich war schon Pflegefall, als es erkannt wurde. Nie wieder werde ich funktional gesund sein können, aber Rat für andere mit Neuroproblemen kann ich eher geben als du. Aber alles gut.
    Darf ich fragen, welche Meds nimmst du denn jetzt. Nur weil ich das vorhin gelesen habe, Thybon und Betablocker da kan schon was kaputt gehen am Herz. Sieh mir das Wort Experiment bitte nach. Aber es geht dir jetzt damit also gut, das ist doch die Hauptsache.
    Kein Problem, aber das hatte ich in die Richtung nie so gemeint. Wobei ich denke wir haben auch eine unterschiedliche Definition von funktionaler Gesundheit, bzw. Ich benutze die tatsächliche Definition davon, weil ich auch aus dem Fachgebiet komme. Und nach dieser Definition kann jeder funktionale Gesundheit erreichen, unabhängig von Gesundheit oder vom Grad der Beeinträchtigung.

    Ich finde es bemerkenswert das du denkst du kannst eher Rat geben als ich. Scheinbar machst du dies vom Leidensgrad oder Krankenstand abhängig. Also wenn das dein Maßstab ist, bin ich wahrscheinlich nicht so weit hinten an. Du hast ja mein Profil gesichtet, mein Start waren 5 Tage Intensivstation. Klar hab ich mich schnell zurück ins Leben gekämpft und nach 4 Wochen Klinik und Krankschreibung, seither keinem Tag mehr im Bett verbracht aber glaube mir, auch ich hatte harte Jahre. Aber das macht glaube ich den Unterschied, für mich ist nicht der beste Ratgeber wer am schlechtesten dran war oder ist, sondern der, der am ehesten die Krankheit und alles andere besiegen konnte. Und ich behaupte nicht das eine, oder mehrere Autoimmunerkrankungen für immer besiegt werden können oder sich nicht auch wieder verschlechtern werden.
    Aber jeder der nach solchen Erfahrungen und nach solchen Leidensgeschichten behaupten kann ihm geht es gut hat gesiegt.

    Ich nehme aktuell nur 125 LT,
    Tybon nur dazu wenn ich das Gefühl habe es zu brauchen aber auch das war schon viele Monate nicht mehr der Fall. Mein Kardiologe unvd meine SD Spezialistin haben beide darauf beharrt das mir 75 nicht reichen (soviel konnte ich höchstens nehmen bis mein Herz massiv angefangen hat zu spinnen, damit hatte ich aber sonstige UD Symptome weiterhin ) und mir geholfen da durchzugehen und sie haben so recht behalten. Also war es auch kein wirkliches Experiment da ich wunderbar ärztlich dabei begleitet wurde und sie mir dies auch sehr gut nachvollziehbar erklären konnten.

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  7. #17
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    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    Nur ein Missverständnis, du hast das Wort Neuroproblem nicht gesehen. Ich bin sogar allgemein gar kein Ratgeber, da ich nie was anders als LT brauchte. Deine Definition ist für mich nur soweit schwierig, als ich natürlich niemals sagen kann, es geht mir gut oder ich haette die Krankheit besiegt.Wenn ich es positiv formulieren, sage ich, es gibt nur wenige wie mich, die in einen halbwegs normalen Alltag zurück gefunden haben. Ich werde ab 2021 keine Pflegestufe mehr haben nach 16 Jahren. Doch irgendwie auch ein Sieg, aber nicht so, wie andere sich das vorstellen. Und wie Sieg fühlt es sich leider auch nicht an, zu viel für immer verloren.

  8. #18
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    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    Zitat Zitat von Beppo Beitrag anzeigen
    Nur ein Missverständnis, du hast das Wort Neuroproblem nicht gesehen. Ich bin sogar allgemein gar kein Ratgeber, da ich nie was anders als LT brauchte. Deine Definition ist für mich nur soweit schwierig, als ich natürlich niemals sagen kann, es geht mir gut oder ich haette die Krankheit besiegt.Wenn ich es positiv formulieren, sage ich, es gibt nur wenige wie mich, die in einen halbwegs normalen Alltag zurück gefunden haben. Ich werde ab 2021 keine Pflegestufe mehr haben nach 16 Jahren. Doch irgendwie auch ein Sieg, aber nicht so, wie andere sich das vorstellen. Und wie Sieg fühlt es sich leider auch nicht an, zu viel für immer verloren.
    Klingt nach sehr viel was du da erreicht hast - ich wünsche dir schöne Feiertage und alles Gute!

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  9. #19

    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    Hey Tanja,

    freut mich zu hören dass es dir jetzt gut geht.

    Wie sehen denn deine aktuellen Werte aus?

    lG

  10. #20
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    Standard AW: Es kann auch wieder gut gehen

    Zitat Zitat von Lebensfroh Beitrag anzeigen
    Hey Tanja,

    freut mich zu hören dass es dir jetzt gut geht.

    Wie sehen denn deine aktuellen Werte aus?

    lG
    Danke Lebensfroh - also im September war mein TSH bei 0.2, FT4 bei 1.3 (0.9-1.7) und Ft3 bei 3.1 (2.0-4.4).


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