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Thema: von MB Diagnose völlig überrascht, brauche Erfahrungen von Euch "alten Hasen"

  1. #21
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    Standard AW: von MB Diagnose völlig überrascht, brauche Erfahrungen von Euch "alten Hasen"

    Panna, Du bist der Hammer!
    Vielen vielen Dank für Deine reiche Erfahrung und Hilfe!
    Toll!

  2. #22
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    Standard AW: von MB Diagnose völlig überrascht, brauche Erfahrungen von Euch "alten Hasen"

    Hallo ihr Lieben,
    ich bin es wieder mit neuen, meinen ersten, Kontrollwerten (siehe Profil)
    Kurz zusammengefasst:
    -Leukozytenwert ist leicht gesunken
    - Leberwerte sind gestiegen
    beises ja nicht so schön, aber noch im Rahmen unter Thiamaol, oder???
    - T3 und T4 ca. halbiert, aber immer noch nicht in der Norm
    - TRAK sogar höher gegangen
    - TSH ca. unverändert

    Was sagt ihr Werteexperten zu diesem Verlauf unter 20 mg Thiamazol seit dem 11.11.20...
    - Ich verstehe nicht, warum der TRAK wert gestiegen ist, wenn die beiden anderen gefallen sind...
    - Sollte ich weiter bei 20 mg Thiamazol täglich bleiben, oder kann ich bei den Werten schon etwas reduzieren auf 15 mg oder so?
    - Wie lange habt ihr 20 mg täglich genommen? Ich würde so gerne reduzieren... da die Leber und Leukozytenwerte ja nicht mehr im Normbereich sind...

    Jetzt schon vorab 1000 Dank für Eure Einschätzungen ...
    und viele Grüße

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: von MB Diagnose völlig überrascht, brauche Erfahrungen von Euch "alten Hasen"

    Könnten wir bitte im Profil den genauen Referenzbereich (von-bis) zu den Anfangswerten haben?
    Hier:

    T3 18,1 ( max. 4)
    T4 4,0 (max. 1,6)

  4. #24
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    Oh, ja, habe ich gerade geändert!

  5. #25
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: von MB Diagnose völlig überrascht, brauche Erfahrungen von Euch "alten Hasen"

    Ich hole sie mal her, erklärbär-halber:

    Blutwerte 11.11.2020 ohne Medikation
    TSH 0,01 (0,3 - 3,0)
    T3 18,1 (2,0 - 4,2)
    T4 4,0 (0,8 - 1,7)
    Trak 11,7 (< 1.8)
    TPO 16 (<34)

    Blutwerte 19.11.20
    MCH 27,0 (28,0 - 33,0)
    MCV 79,5 (80,0 - 96,0)
    GOT 34 (<31)
    GPT 39 (<34)


    Blutwerte 22.11.20 unter 20 mg Thiamazol ab 11.11.20

    FT3 9,8 (2,0 - 4,2)
    FT4 2,6 (0,9 - 1,6)
    TSH <0,01 (0,35 - 5,00)
    TRAK 13,1 (<1,8)
    Wegen des Referenzbereichs - aber auch sonst: bei unterschiedlichen Labors sind Direktvergleiche nicht wirklich möglich. Zum Glück sind sie wenigstens grob ähnlich.

    Was die TRAK angeht; In dieser Größenordnung sind das eher Schwankungen (und: unterschiedliche Labors). Aber grundsätzlich, die TRAK-Entwicklung hat mit der Aktivität des Autoimmunprozesses zu tun, die Schilddrüsenhormonwerte hingegen eben auch mit der Aktivität von Thiamazol. Also gehen sie keineswegs synchron, die TRAK treiben an, die Hemmer bremsen. Aber sie bremsen nicht die TRAK.

    Vielleicht erinnerst du dich, ich schrieb dir voriges Mal:
    Deine Hormonwerte (fT3, fT4) sind schon hoch, also - ich würde nicht "leicht erhöht" dazu sagen. Ich muss gestehen, dass ich 20 mg für etwas zu wenig dafür halte.
    So ist es. Bei 30 mg Thiamazol wärest du vielleicht bereits in der Norm oder grenzwertig. Aber das ist nun mal nicht, also sind deine Werte schon sehr viel besser, aber eigentlich scheinen sie mir noch hoch genug für 20 mg, zumindest habe ich diesen Eindruck. Aber da du gut auf Thiamazol ansprichst, könnte man vielleicht auf eine Wechseldosis 20/15 gehen, für 12 Tage/zwei Wochen (nicht länger) ?

    Das rote Blutbild, M-Werte: nächstes Mal vielleicht Ferritin, B12 bestimmen lassen, hat jetzt mit MB nichts zu tun. Leberwerte: Ist im Rahmen.

    Leukozyten? Wie hoch/tief?

  6. #26
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    Standard AW: von MB Diagnose völlig überrascht, brauche Erfahrungen von Euch "alten Hasen"

    Liebe Panna,
    erstmal wiedervielen vielen lieben Dank für Deine schnelle Antwort!

    - Zu den Laboren.... komischerweise muss das das gleiche Labor sein, weil die Werte von dem gleichen Arzt stammen, komisch...
    - TRAK als Schwankung zu sehen, beruhigt mich schon mal
    - wenn die Hemmer nicht den TRAK bremsen, wer dann? Wie pendelt der sich ein?
    - Findest Du, das ich gut auf das Thiamazol anspreche? Bzw. gibt es auch Leute, bei denen die Werte sich nicht so rasch nach unten entwicklen?

    Ja, das stimmt, das hattes Du gesagt, dass Du 20 mg für zu wenig hälst ... das habe ich auch die ganze Zeit im Ohr :-)
    Der Arzt meinte auch, bis zur nächsten BE solle ich die Dosis beibehalten. Die wäre aber erst in 3(!) Wochen, weil die Praxis Urlaub hat.
    Was meinst Du mit Wechseldosis 20/15? Einen Tag 20, den aneren 15 und das im Wechsel?

    Ferritin, B12 frage ich beim nächsten mal an... warum?

    Sorry, die Leukozyten waren wir folgt, hatte ich vergessen anzugeben:
    26.10.2020 / 7,12 (4,40 - 11,30)
    19.11.2020 / 5,41 (4,40 - 11,30) gesunken aber noch in der Norm

    DANKE!

  7. #27
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    Standard AW: von MB Diagnose völlig überrascht, brauche Erfahrungen von Euch "alten Hasen"

    Zitat Zitat von filikalo Beitrag anzeigen
    - Zu den Laboren.... komischerweise muss das das gleiche Labor sein, weil die Werte von dem gleichen Arzt stammen, komisch...
    Bitte kläre das unbedingt. Gleiches Labor, andere Referenzbereiche, das geht nicht wirklich, bitte Originalbefunde anschauen und nachfragen. Von den Referenzbereichen hängt die ganze Beurteilung ab.


    - wenn die Hemmer nicht den TRAK bremsen, wer dann? Wie pendelt der sich ein?
    4
    Autoimmunerkrankungen kommen in Schüben. Sie kommen, sie gehen auch wieder, wenn sie sich genug verlustiert haben. Nur sollte man in der Zwischenzeit nicht wegen Stoffwechselentgleisung (ÜF) ins Gras beißen, darum das Hemmen.

    - Findest Du, das ich gut auf das Thiamazol anspreche? Bzw. gibt es auch Leute, bei denen die Werte sich nicht so rasch nach unten entwicklen?
    Das ist individuell, kommt auf die Heftigkeit und Beharrungsvermögen des individuellen Autoimmunprozesses an. Wenn es 10 mg gewesen wäre, hätte es sein können, dass die Werte weiter nach oben gehen.

    Ja, das stimmt, das hattes Du gesagt, dass Du 20 mg für zu wenig hälst ... das habe ich auch die ganze Zeit im Ohr :-)
    Der Arzt meinte auch, bis zur nächsten BE solle ich die Dosis beibehalten. Die wäre aber erst in 3(!) Wochen, weil die Praxis Urlaub hat.
    Was meinst Du mit Wechseldosis 20/15? Einen Tag 20, den aneren 15 und das im Wechsel?
    3 Wochen in dieser Phase ist etwas heikel ... da traue ich mich nicht, meine Kristallkugel ist für die Anfangsphase der Hemmung mit hoher Dosis für zwei Wochen geeicht ... weiß nicht. Meinte 20/15 im Wechsel, aber eben nur für zwei Wochen - da kann man dann noch gut eingreifen, egal in welche Richtung.
    Hmpf. Kannst natürlich auch die 20 nehmen - auch da meine ich: 2 Wochen wären sicherer ...

    Ferritin, B12 frage ich beim nächsten mal an... warum?
    Die M-Werte könnten evtl. auf Eisenmangel hindeuten, also evtl. checken, wie Ferritin und B12 stehen. Und Vitamin D. Autoimmunkranke sind da eher mangelig. Und da Überfunktion (auch) an den Knochen zerrt, sollte auf einen guten D-Stand geachtet werden.

    .....

    Fortsetzung ...

    Kompromiss:
    anderthalb Wochen 20, anderthalb Wochen Wechseldosis?

  8. #28
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    Danke für die reichen Infos!

    Mir sind die 3 Wochen auch viel zu lang.
    Das Problem ist, der Nuklearmediziner hat halt Urlaub und mein Hausarzt, der mir auch die Werte abnehmen würde (schon nach 2 Wochen) braucht leider 5(!) Tage bis die Ergebnisse da sind.
    Aber da kommt mir gerade eine Idee... "5 Tage nach 2 Wochen" sind ja auf jeden Fall kürzer als "3 Wochen"... allerdings dann in einem anderen Labor mit evtl. anderen Referenzwerten....

    Dein Kopromiss klingt gut : anderthalb Wochen 20 dann Wechseldosis.
    Aber, bitte sag mir nochmal, wie genau die Wechseldosis gemeint ist.... Mo 20, Di 15, Mi 20, Do 15 und so weiter?

  9. #29
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    Immer andere Referenzbereiche sind nicht so prickelnd. Der Hausdoc braucht vielleicht 5 Tage zum Administrieren, im Labor sind die Ergebnisse in der Regel am gleichen Tag, spätestens am Tag darauf fertig und heutzutage werden sie elektronisch übermittelt. 4 Tage braucht vielleicht die Assistentin zum Einsortieren oder so :-)

    Bitte erkundige dich nochmal wegen "gleicher Arzt, unterschiedliche Referenzbereiche" - was dahinter ist. Hol dir die Original-Befunde in Kopie.

    2 Wochen + 5 Tage ... das ist kein wirklich großer Unterschied. Wenn du wüsstest, in welches Labor der Nuk das Blut schickt, könntest du dort als Selbstzahler nach zwei Wochen ein fT4 machen.

    Mo 20, Di 15, Mi 20, Do 15 und so weiter?
    Ja, genau so.

  10. #30
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    Das der Hausarzt so lange braucht, ist echt sehr ärgerlich.... den kenne ich ziemlich gut und es wäre gar kein Problem, alle 2 Wochen eine BE zu machen. Aber was hilft mir das, wenn ich erst 5 Tage später reagieren kann....
    Ja, das Labor weiss ich in der Tat, steht auf der Auswertung :-)
    Das ist eine gute Idee! Aber warum nur ft4? Sind die anderen nicht so wichtig?

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