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Thema: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

  1. #21
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Zwei Kluge, ein Gedanke

    Wenn du Hormone vaginal oder anderweitig transdermal nimmst, brauchst du jedenfalls weniger davon als wenn du sie einnimmst, weil du dir Umwege sparst.

    Progesteron und Estriol kann man vaginal nehmen, Estradiol womöglich nicht.

  2. #22
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Hier wird allerdings darauf verwiesen, dass Progesteron eben doch Krebs auch begünstigt.
    Wobei ich nicht ganz klar erkennen, ob bereits besehende Tumore verschlimmert werden oder die Krankheit auch ausgelöst werden kann:

    https://www.deutschlandfunk.de/proge...ticle_id=23989

  3. #23
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Das ist wohl der Sonderfall mit dem sog. Brustkrebs-Gen.

    Wenn Brustkrebs in der Familie liegt, sollte man sich sowieso intensiv beraten lassen (und damit meine ich kein Forum).

    Was ich missverständlich formuliert finde (für völlig Ahnungslose und flüchtige Hörer): Hormon-Rezeptoren sind etwas völlig normales, die Frage ist, welche Krebszellen welche Rezeptoren haben.

    Und noch eine allgemeine Überlegung zum Thema Progesteron und Krebsrisiko: Niemand hat so hohe Progesteronspiegel wie Schwangere. Wenn naturidentisches Progesteron allgemein das Krebsrisiko der Brust (oder der Eierstöcke oder sonstwo) erhöht, dann müssten Frauen mit vielen Kindern öfter betroffen sein - aber das ist nicht der Fall.
    Geändert von Irene Gronegger (11.11.20 um 15:18 Uhr)

  4. #24
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Zitat Zitat von Rovana Beitrag anzeigen
    Da stand doch auch irgendwo, dass die vaginale Einnahme ein geringeres bzw. eigentlich gar kein Krebs-Risiko mit sich bringt -
    Geringer, nicht gar keins. Bezieht sich auf Östrogene. Dieser Artikel wird dahingehend zitiert und darin steht es:

    Low-dose vaginal estrogen appears to be an effective strategy for managing women whose symptoms result from vulvovaginal atrophy. These regimens limit but do not completely eliminate systemic absorption. Low-doses regimens should be preferred clinically to intermediate- or high-dose methods.
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25327484/

    Wobei, Östrogen vaginal ist ja doch in erster Linie gegen vaginale Trockenheit, nicht allgemein gegen sonstige Wechselbeschwerden.
    Dazu wären dann höhere Dosierungen notwendig, die dann auch vaginal verabreicht systemische Auswirkung haben. Jede systemische Auswirkung ist nicht ganz ohne Risiko, egal wo verabreicht.

  5. #25
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Wobei, Östrogen vaginal ist ja doch in erster Linie gegen vaginale Trockenheit, nicht allgemein gegen sonstige Wechselbeschwerden.
    Dafür nimmt man Estriol, nicht Estradiol. Das wirkt viel schwächer.

    Wieso man Estradiol überhaupt vaginal nehmen sollte, verstehe ich nicht. Dann ist es ja nah am Uterus ... und zumindest bei der synthetischen HET gibt man zusätzlich zu Östrogenen noch Gestagene, um das Endometriumkrebs-Risiko zu senken ...

  6. #26
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    Zitat Zitat von Rovana Beitrag anzeigen
    Dann fällt das Progesteron für mich gefühlt erstmal raus - zumindest würde ich eine Substitution eher nicht an oberster Stelle verorten und hoffen, dass ich meine Attacken mit den anderen Nebenbaustellen in den Griff bekommen kann.
    Das ist ja auch einfach mit einer BE am 21. Zyklustag zu klären. Vielleicht hast du ja gar keinen Mangel, vielleicht ja aber auch eine ausgeprägte Östrogendominanz.

  7. #27
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    In der Postmenopause gibt es weder einen 21. Zyklustag noch eine Östrogendominanz.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    In der Postmenopause gibt es weder einen 21. Zyklustag noch eine Östrogendominanz.
    Ja, das stimmt. Hatte nicht gesehen, dass die TE schon in der Phase ist.

  9. #29
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    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Das ist wohl der Sonderfall mit dem sog. Brustkrebs-Gen.

    Wenn Brustkrebs in der Familie liegt, sollte man sich sowieso intensiv beraten lassen (und damit meine ich kein Forum).

    Was ich missverständlich formuliert finde (für völlig Ahnungslose und flüchtige Hörer): Hormon-Rezeptoren sind etwas völlig normales, die Frage ist, welche Krebszellen welche Rezeptoren haben.

    Und noch eine allgemeine Überlegung zum Thema Progesteron und Krebsrisiko: Niemand hat so hohe Progesteronspiegel wie Schwangere. Wenn naturidentisches Progesteron allgemein das Krebsrisiko der Brust (oder der Eierstöcke oder sonstwo) erhöht, dann müssten Frauen mit vielen Kindern öfter betroffen sein - aber das ist nicht der Fall.

    Aber das Gegenteil ist der Fall: Frauen die keine Kinder haben oder nie gestillt sind anfälliger.

  10. #30
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    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Geringer, nicht gar keins. Bezieht sich auf Östrogene. Dieser Artikel wird dahingehend zitiert und darin steht es:


    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25327484/

    Wobei, Östrogen vaginal ist ja doch in erster Linie gegen vaginale Trockenheit, nicht allgemein gegen sonstige Wechselbeschwerden.
    Dazu wären dann höhere Dosierungen notwendig, die dann auch vaginal verabreicht systemische Auswirkung haben. Jede systemische Auswirkung ist nicht ganz ohne Risiko, egal wo verabreicht.
    Wird auch gerne im Inkontinenzbereich verwendet und führt zu Brustspannen.

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