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Thema: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

  1. #31
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Dafür nimmt man Estriol, nicht Estradiol. Das wirkt viel schwächer.

    Wieso man Estradiol überhaupt vaginal nehmen sollte, verstehe ich nicht. Dann ist es ja nah am Uterus ... und zumindest bei der synthetischen HET gibt man zusätzlich zu Östrogenen noch Gestagene, um das Endometriumkrebs-Risiko zu senken ...

    Systemisch ist es dann meist doch und wenn es wie alle Östrogene auf die Brust wirkt muss die Dosis reduziert bzw. auf die Anwendung verzichtet werden.

  2. #32
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Zitat Zitat von Anna M.R. Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch einfach mit einer BE am 21. Zyklustag zu klären. Vielleicht hast du ja gar keinen Mangel, vielleicht ja aber auch eine ausgeprägte Östrogendominanz.
    Das ist der Praxisfall laut Lehrbuch. Allerdings ist es so, dass zunächst Progesteron abfällt und man dieses substituieren sollte. Wenn später dannn auch Östrogen runter geht, kann man hier nachjustiren. Laut Studien ist die Kombinationstherapie weniger krebsfördernd. Inwiefern Modulatoren besser wirken ist umstritten.

  3. #33
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Prototyp
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Zitat Zitat von Rovana Beitrag anzeigen
    Hallo Prototyp,

    Danke Dir für Deine Antwort.
    Einen Hämatologen hab ich hier nicht gefunden - nur Onkologen; da mag ich aber irgendwie nicht hingehen...

    Bei Eisen wurde schon lange kein Mangel mehr gefunden, seitdem ich nicht mehr blute; kommt aber trotzdem auf meine Liste der zu checkenden Werte.
    Hämatologe und Onkologe ist immer das gleiche. Es gibt keine separaten Praxen. Sie gehören auch zum gleichen Bundesverband und die Krankheitsbilder überschneiden sind.

    Zumindest kennen sie sich als Onkologen auch mit Fatigue, Nebenierenschwäche und Ernährungsmangel gut aus. Und dadurch auch mit allen Blutwerten. Da kannst du ruhig hingehen.

  4. #34
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Hallo Ihr Lieben,
    vielen Dank für Eure Unterstützung!

    Ich habe im ersten Schritt einen Termin für Mittwoch bei meinem HA.
    Ggfs. kann er mich bei Bedarf weiter überweisen.

    Mögt Ihr nochmal kurz bestätigen, dass die nachfolgenden Werte für meine Diagnostik die passenden sind?
    Bzw. fehlt noch was?

    Das wäre so meine aktuelle Wunschliste:

    TSH
    FT3
    FT4
    VitD / 25-OH- Vit-D
    mit Calciumbestimmung (isoliertes Calcium)
    Magnesium (aus Vollblut)
    Zink (aus Vollblut)
    VitB12
    HoloTC
    VitB2
    VitB6
    Progesteron
    Niacin
    Tryptophan
    Eisen
    Ferritin
    Selen (aus Vollblut)
    Homocystein
    Folsäure

    Habt einen schönen Abend und bleibt gesund!

    LG Rovana

  5. #35
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Naja, wenn Du meine Meinung haben willst, würde ich die ganze Liste vergessen. Lasse doch einfach mal die Schilddrüsenwerte bestimmen und zwar auch die freien Werte, denn mit denen kannst Du ja wohl nicht aufwarten. Vielleicht bekommst Du auch noch Ferritin, aber alles andere ist entweder keine Kassenleistung oder sinnlos. Im übrigen was nutzen irgendwelche Werte, die Dir dann keiner erklären kann?
    Da Du Schilddrüsenprobleme hast was liegt näher, als erstmal das abzuklären und zu erwarten, dort die Ursache zu finden.
    Die Labore sind doch im Moment sowieso komplett überlastet.
    LG

  6. #36
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Schließ mich Amarillis an und konkretisiere kurz:

    Zitat Zitat von Rovana Beitrag anzeigen

    TSH
    FT3
    FT4
    VitD / 25-OH- Vit-D
    VitB12
    Ferritin
    Obiges erachte ich als sinnvoll und auch im Hausarztrahmen gut machbar. Den Rest siedele ich an zwischen "sicher nicht vorrangig wichtig" und "sicher unwichtig".

    Dann las ich erneut noch einmal deinen Eingangsbeitrag:

    Vor ein paar Jahren dachte ich, dass ich einfach nur meine Hormondosis steigern müsse, wie vor der Schwangerschaft, um mein TSH zu supprimieren.
    Könnte es sein, dass du da etwas falsch verstanden hast mit dem TSH?

    Leider bekam ich schon mit 88 Mikrogram so heftige Extrasystolen, dass meine damalige Hausärztin meinte, ich solle reduzieren, sonst könne es lebensgefährlich werden. Mein Argument, dass das Prä-Kugelzustand ja auch funktionierte,
    Ja dann wird wohl die Steigerung nachweislich falsch gewesen sein.

    Jetzt dümple ich bei 75 µg und einem TSH um die 2 (Ref 0,27-4,2) hier rum
    Ich glaube, es könnte wirklich nützlich sein, wenn du deine Annahmen über eine gute Einstellung/wünschenswerte Werte kritisch überprüfst. Ein TSH um 2 ist keineswegs von Haus aus etwas Schlechtes.

  7. #37
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Die Liste ist eine Zusammenfassung der hier im Forum (u.a. im Beitrag zu den sog. Nebenbaustellen empfohlenen abzuklärenden Werte).
    Wieso empfehlt Ihr das nun gerade nicht?

    Wenn Du, panna, einen Blick in mein Profil wirfst, wird es vielleicht deutlicher; mein TSH-Wohlfühlwert lag viele Jahre bei irgendwas um 0,xy.
    Solange die freien Werte in der Norm blieben, war das mit Arzt und auch hier im Forum immer ok.
    Ich wundere mich ein bisschen über die Sichtweise, gerade.

    Neu ist bei mir jetzt, dass ein niedriger TSH mir nicht mehr bekommt. Wechseljahre womöglich.
    Aber der aktuelle Status bekommt mir ebenfalls nicht.
    Wenn es nicht das TSH (FT3/FT4) ist, was noch zu checken sein wird, dann könnten es die Nebenbaustellen sein.

    Mir fehlt nur der Durchblick, welche der Nährstoffe sich auch untereinander beeinflussen und voneinander abhängen.

  8. #38
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Zitat Zitat von Rovana Beitrag anzeigen
    Die Liste ist eine Zusammenfassung der hier im Forum (u.a. im Beitrag zu den sog. Nebenbaustellen empfohlenen abzuklärenden Werte).
    Wieso empfehlt Ihr das nun gerade nicht?
    Wenn du damit das "Forumswissen" meinst: Wir sind hier keine homogene Masse, das Forumswissen ist kein Konsens-Wissen aller Mitglieder. Dort sind die Einträge von Mitgliedern verfasst, die dazu Lust hatten und das empfehlen wollten, wovon sie überzeugt waren. Das heißt aber nicht, dass alle diese Ansicht teilen und schon gar nicht, dass dahinter immer konsensfähiges, objektivierbares, evidenzbasiertes medizinisches Wissen steckt. Wenn ich morgen auf die Idee komme, dass Schilddrüsenkranke am besten auch den Laborwert XYZ bei ihren Ärzten durchprügeln oder selbst bezahlen sollten, weil der eine "Nebenbaustelle" entlarvt, dann stünde es mir frei, XYZ dort einzutragen.

    Wenn Du, panna, einen Blick in mein Profil wirfst, wird es vielleicht deutlicher; mein TSH-Wohlfühlwert lag viele Jahre bei irgendwas um 0,xy.
    Ich bezweifle nicht, dass das so war, erlaube mir allerdings unten eine Bemerkung dazu**. Aber sowas ändert sich eben, aus vielerlei möglichen Gründen - einer davon sind die Wechseljahre, weil Sexualhormone und Schilddrüsenhormone innig zusammenhängen.

    Mir fehlt nur der Durchblick, welche der Nährstoffe sich auch untereinander beeinflussen und voneinander abhängen.
    Das heißt aber leider noch lange nicht, dass andere diesen Durchblick haben. Zumal gerade solche Zusammenhänge größtenteils überhaupt unbekannt sind .
    Die bei Autoimmunkrankheiten üblichen bekannten Mängel sind endlich - B12, Vitamin D und vor allem bei menstruierenden Frauen Eisen (d.h. Ferritin). Für Dinge, die du aufzählst (Migräne, Blähungen, Magen-Darm wegen Hernie), gibt es Dutzende möglicher Gründe, die mit irgendwelchen "Nebenbaustellen" (genauer: irgendwelchen Mängeln) nichts zu tun haben oder haben müssen.

    ** :
    Es ist häufig der Fall, dass bei der Einstellung zu große Schritte gemacht werden. Man erreicht dann einen Status, bei dem man meint, das ist jetzt gut - lässt allerdings aus Ungeduld Zwischendosierungen aus, bei denen es möglicherweise auch gut/noch besser/nachhaltiger gut hätte sein können. Das "kommen Sie in einem Vierteljahr wieder" der Hausärzte ist nicht *ganz* unbegründet. Kleines Beispiel aus deinem Werdegang:

    Werte vom 17.08.2010:
    TSH 2,9 Ref 0,27-4,2
    FT3 2,9 Ref 2,0-4,4
    FT4 1,3 Ref 0,9-1,7
    Medikation: L-Thyroxin (75 mg)

    Werte vom 27.09.2010
    TSH 0,06 Ref 0,27-4,2
    FT3 3,6 Ref 2,0-4,4
    FT4 1,8 Ref 0,9-1,7
    Medikation: L-Thyroxin (112,5 mg)
    Dir ging es unter 75 mcg wohl noch nicht oder nicht mehr gut. Du hast auf 112 erhöht - man sieht an den Folgewerten, dass das etwas gewaltsam war, wenn Erhöhung, hätte wohl weniger ausgereicht. Du bist dann auf 100 zurückgegangen, aber wie es dir mit 75 --> 81 oder 88 ergangen wäre, und zwar langfristig, das lässt sich einfach nicht mehr sagen.

    Was ich damit andeuten will: Du sagst, du brauchst das niedrige TSH, aber zwischen 2,9 und 0,1-0,2 liegen auch nochmal Welten, die du gar nicht kennengelernt hast, weil du vom Anfang an in viel zu großen Schritten hochgegangen bist - das sieht man an Werten, die plötzlich nach dem 25-er-Sprung in Überfunktion sind. Jedenfalls, du hast ein Niveau erreicht, wo es dir etliche Jahre gut ging - ohne zu wissen, ob und was du übersprungen hast. Egal, das geht auch meist viele-viele Jahre gut, bis es dann irgendwann nicht gut geht, unter anderem im Wechsel.

  9. #39
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Hallo Rovana,

    zu deiner 'Wunschliste' ein paar Anmerkungen.

    Zitat Zitat von Rovana Beitrag anzeigen
    Das wäre so meine aktuelle Wunschliste:

    TSH
    FT3
    FT4
    Auf jeden Fall, sollte auch beim HA auf Kassenleistung gehen.
    Der Rest etwas umsortiert:
    Eisen
    Ferritin
    Kann man machen. Sollte auch vom HA unterstützt werden, eventuell noch CRP dazu, gerade jetzt in de Erkältungszeit. Lieber Ferritin selbst bezahlen, als nur den Eisenwert bekommen.
    VitB12
    HoloTC
    VitB2
    VitB6
    Homocystein
    Folsäure
    Etwas doppelt-gemoppelt aus meiner Sicht. Ich würde mich auf HoloTC und Homocystein beschränken. Der Homocystein-Abbau ist abhängig von B12, B6 und Folsäure. Wenn der Homocysteinwert nicht ok ist, kann man immer noch nachbestimmen lassen oder versuchsweise normaldosierten B-Komplex nehmen und später nachkontrollieren.
    Selen (aus Vollblut)
    Magnesium (aus Vollblut)
    Zink (aus Vollblut)
    Ok, wenn überhaupt, dann aus dem Vollblut. Aber auch da kannst du mit Werten im Referenzbereich keinen Mangel ausschließen. Könntest dich aber durch die Werte absichern, dass du mit einer versuchsweisen Ergänzung nicht überversorgt bist.
    Progesteron
    Niacin
    Tryptophan
    VitD / 25-OH- Vit-D
    mit Calciumbestimmung (isoliertes Calcium)

    Habt einen schönen Abend und bleibt gesund!

    LG Rovana
    Zum Rest keine Ahnung, nur den Verdacht, dass Progesteron allein kaum Aussagekraft hat.

    LG Ness

    Nachtrag: Wenn Verdacht auf Magen-/ Darmprobleme besteht, warum nicht gleich zum Gastroenterologen oder versiertem Internisten und mögliche Ursachen abklären, anstatt das Geld für Werte ausgeben, die einem nur die Folgen zeigen?
    Geändert von Ness (13.11.20 um 01:25 Uhr)

  10. #40
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    Standard AW: Hashi, Wechseljahre (bin 44) und Angst / Panikattacken

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    (Migräne, Blähungen, Magen-Darm wegen Hernie), l.
    plus WJ?
    da reagieren viele auf Histamin - neben sonstigen Unverträglichkeiten...

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