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Thema: Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

  1. #1
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    Standard Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

    Hallo Zusammen,
    Es geht darum das mein Papa letztes Jahr eine radiojodtherapie hatte. Mein Sohn war damals 10 Monate alt. Die Ärzte meinten, nachdem ein Grenzwert unterschritten war und er nach Hause durfte, er seine Enkelkinder sehen dürfe, aber die ersten 2/3 Tage aber auf intensives kuscheln verzichten solle. Sowie in einem Bett schlafen. Haben wir auch soweit natürlich gemacht. Waren 3 Tage nach Entlassung kurz zum Hallo sagen dort und 5 Tage später etwas länger, aber ohne kuscheln oder so. Der Kleine war zunächst nur auf meinem Arm oder eben auf der Krabbeldecke.
    Jetzt war der Kleine ca 2 Wochen später im Bett meiner Eltern am toben.
    Vielleicht eine seltsame Frage, aber kann das irgendwie schädlich gewesen sein? Die ganzen Klamotten damals auf dem KH wurden ja weggeschmissen wegen der Verstrahlung. Ist das Bett dann quasi später auch noch verstrahlt?!
    Sorry für diese kuriose Frage. Ich habe eine diagnostizierte Angststörung und genau dieses Thema hat mich plötzlich eingeholt...
    Bin mittlerweile auch in Therapie.

    Habe hier aber vielleicht noch mehr Erfahrungen mit der Therapie gemacht? Habt ihr das vielleicht selber machen müssen und Kinder zuhause gehabt?

    Mein Papa und der Kleine haben ein sehr enges Verhältnis und wir waren nach den 2 Wochen auch viel dort. Er darf halt auch mal von Apfel abbeißen oder so. Irgendwie lässt mich die Angst nicht los.
    Würde mich freuen wenn hier jemand seine Erfahrungen teilen kann ☺️.
    Lg

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von helleborus63
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    Standard AW: Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

    Hallo Dini,

    verstehe ich dich richtig? Du möchtest wissen ob dein Sohn vor etwa einem Jahr eine schädliche Strahlendosis aus dem Bett seiner Großeltern mitgenommen habe könnte?

    Ich leide ebenfalls an Angststörungen. Es hilft mir sehr wenn ich in jeder Situation genau auf Anweisungen achte und deshalb jederzeit sicher bin daß ich die maximalen Sicherheitsvorkehrungen eingehalten habe.

    In deinem Fall heißt das du hast in der riskanten Zeit alle gefährlichen Aktionen unterlassen. Du hast deinen Sohn keinem Risiko ausgesetzt. Du hast erfolgreich alles getan um deinem Sohn eine Strahlenbelastung zu ersparen. Du bist eine gute und gewissenhafte Mutter die alles für die Sicherheit ihres Kindes getan hat. Sei stolz auf dich und freue dich an deinem gesunden Sohn! Alles richtig gemacht

  3. #3
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    Standard AW: Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

    Zitat Zitat von helleborus63 Beitrag anzeigen
    Hallo Dini,

    verstehe ich dich richtig? Du möchtest wissen ob dein Sohn vor etwa einem Jahr eine schädliche Strahlendosis aus dem Bett seiner Großeltern mitgenommen habe könnte?

    Ich leide ebenfalls an Angststörungen. Es hilft mir sehr wenn ich in jeder Situation genau auf Anweisungen achte und deshalb jederzeit sicher bin daß ich die maximalen Sicherheitsvorkehrungen eingehalten habe.

    In deinem Fall heißt das du hast in der riskanten Zeit alle gefährlichen Aktionen unterlassen. Du hast deinen Sohn keinem Risiko ausgesetzt. Du hast erfolgreich alles getan um deinem Sohn eine Strahlenbelastung zu ersparen. Du bist eine gute und gewissenhafte Mutter die alles für die Sicherheit ihres Kindes getan hat. Sei stolz auf dich und freue dich an deinem gesunden Sohn! Alles richtig gemacht
    Guten Morgen,
    Erstmal vielen, lieben Dank für deine Nachricht. Habe mich gerade sehr gefreut.
    Diese Angststörungen sind wirklich schrecklich. Es kommt immer ein neues Thema welches mich total aus der Bahn wirft und mir total Angst macht. Leider bin ich da noch nicht so weit wie du...

    Aber genau.. ich habe nun Angst, dass in dem Bett/Bettwäsche Strahlung war, weil mein Papa ja sicher geschwitzt hat. Ich weiß nicht wie groß die Gefahr da noch war. Im Krankenhaus wurde ja alles dagelassen an Klamotten usw.
    ich weiß halt nicht wie hoch die Gefahr für Kleinkinder/Babys noch nicht nach so einer Behandlung.
    Mache mich total fertig deswegen

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von ottilie55
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    Standard AW: Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

    Hallole,
    ich hatte auch in 2005 ne RJT.. damals hiess es alte sachen mitbringen..weil diese dann in einen sack und in
    eine tonne weggestellt 3 monate zuhause sein sollen..danach wegwerfen also entsorgen. meine Kinder waren gross und enkel hab ich keine gehabt.. aber es hiess -man wird entlassen wenn der Wert -so oder so niedrig- dann kontakt also engen körperkontakt vermeiden für paar tage mit kids..
    Heute hört man dass es da gar nicht mehr soo streng mit den klamotten und sowas zugeht.. Echt es iss ja jetzt so oder soo zu spät Dir jetzt noch den Kopp zu zerbrechen.. Dein Kind scheint doch gesund zu sein ..also alles gut.

  5. #5
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    Standard AW: Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

    Zitat Zitat von ottilie55 Beitrag anzeigen
    Hallole,
    ich hatte auch in 2005 ne RJT.. damals hiess es alte sachen mitbringen..weil diese dann in einen sack und in
    eine tonne weggestellt 3 monate zuhause sein sollen..danach wegwerfen also entsorgen. meine Kinder waren gross und enkel hab ich keine gehabt.. aber es hiess -man wird entlassen wenn der Wert -so oder so niedrig- dann kontakt also engen körperkontakt vermeiden für paar tage mit kids..
    Heute hört man dass es da gar nicht mehr soo streng mit den klamotten und sowas zugeht.. Echt es iss ja jetzt so oder soo zu spät Dir jetzt noch den Kopp zu zerbrechen.. Dein Kind scheint doch gesund zu sein ..also alles gut.

    Hey. Danke dir. Das haben wir ja auch gemacht.
    Mein Papa ist montags abends aus dem Krankenhaus raus und Donnerstag späten Nachmittag/ frühen Abend waren wir da. Die erste Woche habe ich auch drauf geachtet, dass er nicht auf dem Schoß war oder Ähnlcihes.
    Hatte halt nur Panik wegen dem Toben 12 Tage nach Entlassung im Bett. Und der Kleine dürfte halt auch Wochen später mal vom Apfel abbeißen oder so. Weiß ja nicht wie lange sowas strahlend ist.
    Ja, es ist Vergangenheit und ich kann es nicht mehr ändern. Aber diese Angststörung lässt es immer wieder hochkommen und macht mich fertig. Das kann man leider nicht einfach so abstellen

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

    Das kann man leider nicht einfach so abstellen
    Das leider nicht. Aber man kann sich richtig gut objektiv informieren.

    Zitat Zitat von Dini87 Beitrag anzeigen
    Weiß ja nicht wie lange sowas strahlend ist.
    Dafür gab es für ihn garantiert Handlungsanweisungen, aber diese stehen auch zahlreich im Netz, jederzeit nachlesbar: 1-2 Wochen lang mit Kindern und Schwangeren aufpassen, d.h. nicht richtig knuddeln, einen Abstand von ca. 2 Metern einhalten. Das habt ihr doch genauso gemacht.

    Die Strahlung ist zwar erst später vollständig abgebaut, aber die Person strahlt nicht mehr über seinen eigenen Körper hinausgehend.

  7. #7
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    Standard AW: Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das leider nicht. Aber man kann sich richtig gut objektiv informieren.



    Dafür gab es für ihn garantiert Handlungsanweisungen, aber diese stehen auch zahlreich im Netz, jederzeit nachlesbar: 1-2 Wochen lang mit Kindern und Schwangeren aufpassen, d.h. nicht richtig knuddeln, einen Abstand von ca. 2 Metern einhalten. Das habt ihr doch genauso gemacht.

    Die Strahlung ist zwar erst später vollständig abgebaut, aber die Person strahlt nicht mehr über seinen eigenen Körper hinausgehend.
    Hey ,
    Das rationale Denken wird bei einer Angststörung laut Psychologen leider teilweise ausgeschaltet. Das ist halt mein Problem.
    Der Professor von meinem Papa meinte halt er baue die Strahlung richtig gut und schnell ab und er dürfte nach Entlassung seine Enkelkindern sehen, aber eben die ersten 2/3 Tage auf intensives kuscheln verzichten.
    Die erste Woche waren wir halt zweimal nur kurz da und ich habe auch drauf geachtet.
    Nach 1,5 Wochen hat er meinen Sohn dann auch mal wieder kurz auf den Arm genommen oder er saß neben ihm am Tisch.
    Ich hoffe einfach, dass wir alles richtig gemacht haben ...

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

    Zitat Zitat von Dini87 Beitrag anzeigen
    Hey ,
    Das rationale Denken wird bei einer Angststörung laut Psychologen leider teilweise ausgeschaltet. Das ist halt mein Problem.
    Ich würde dir vorschlagen, dass du dann denjenigen Teil deines rationalen Denkens stärker beanspruchst, der nicht ausgeschaltet wurde. "Angststörung" ist ein Sammelbecken - ich nehme aber an, du funktionierst dennoch weiter als Mutter und Familienmitglied, zumal du ja auch entsprechend gehandelt hast damals. Lege das Gewicht nicht auf den Anteil Angststörung sondern auf alles andere.

    Denn sonst können wir dir weder mit Erfahrungen, noch mit objektivem Hindergrund helfen.

  9. #9
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    Standard AW: Radiojodtherapie des Opas / Kontakt Sohn

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ich würde dir vorschlagen, dass du dann denjenigen Teil deines rationalen Denkens stärker beanspruchst, der nicht ausgeschaltet wurde. "Angststörung" ist ein Sammelbecken - ich nehme aber an, du funktionierst dennoch weiter als Mutter und Familienmitglied, zumal du ja auch entsprechend gehandelt hast damals. Lege das Gewicht nicht auf den Anteil Angststörung sondern auf alles andere.

    Denn sonst können wir dir weder mit Erfahrungen, noch mit objektivem Hindergrund helfen.

    Hallo, also am Mama und im Alltag ansich „funktioniere“ ich aufjedenfall soweit. Wenn dann aber mal so ein Anfall meiner Angststörung kommt, kreisen meine Gedanken nur noch um ein Thema. Wie halt in dem Fall.
    Mache mir nun plötzlich unendliche Sorgen, aber mein Sohn Strahlungen angekommen hat

  10. #10
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    Dini, ich verstehe dich. Ich weiß auch daß man nicht sagen kann "jetzt habe ich keine Angst mehr" und sie ist ab da weg.

    Aber du kannst dir sagen "meine Angst ist unbegründet. ich habe alles in meiner Macht stehende getan um Risiken auszuschließen. ich füttere meine Angst nicht länger". Das verinnerlicht sich ein wenig mit der Zeit und zumindest raubt dir die Angst nicht mehr die Ruhe und den Atem.

    Du wirst die Ängste nicht verlieren, aber du wirst dich stark genug fühlen dich gegen sie zu stellen.

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