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Thema: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

  1. #1
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    Standard Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Hallo 😊
    Ich habe über die Suchfunktion nach Beiträgen gesucht, die meine Fragen beanrworten, konnte aber nichts finden.

    Ich schildere kurz meine Situation:
    Probleme mit der Schilddrüse hatte ich vermutlich ab Anfang 20, Mit Mitte 20 wurde Hashimoto mit einer starken Unterfunktion und hohen Antikörperwerten diagnostiziert. Es dauerte über ein Jahr mit der Einstellung, es musste immer wieder nachjustiert werden bis ich mit etwa Anfang 30 für längere Zeit stabil war und meine Entzündung nicht mehr sichtbar aktiv war. Zu dem Zeitpunkt nahm ich nur noch L-Thyroxin 100 und ging damit in die Familienplanung.

    Anfang der Schwangerschaft musste ich früh mit der Dosis hoch auf 125, es wurde regelmäßig Blut abgenommen und konnte bei der Dosis bis zur Geburt bleiben.

    Dann begann mein Fehler, auf die Ärzte zu hören und meine Dosis nicht sofort zu reduzieren, sondern erst gegen Ende des Wochenbetts, nachdem beim Check rauskam, dass ich in einer ziemlichen Überfunktion war, was diverse Symptome erklärte, ich aber auf das Wochenbett schob (Schlaflosigkeit - lag über Stunden wach -, Schwitzen, usw).
    Also Dosis auf 100 reduziert, keine Besserung, nach 3-4 Wochen noch mehr in der Überfunktion.

    Daraufhin setzte ich mit Rücksprache der Ärztin die Medikamente für eine Woche komplett ab und bin jetzt wieder auf 50 eingestiegen, um in zwei Wochen zu sehen, ob man von dort aus wieder vernünftig einstellen kann. Laut ihrer Erklärung wäre es eben typisch, dass Autoimmunkrankheit nach der Entbindung wieder aufflammen und die hohen Werte von freigesetzten Hormonen durch den neuen Schub erklärbar sind. Klingt für mich plausibel.

    So, Jetzt weiß ich natürlich, dass das Einstellen schwierig ist und ich Geduld mitbringen muss. Mir geht es grundsätzlich nicht schlecht, versuche auch wenig zu deuten, da sich meine Hormone auf allen Ebenen eben erst einstellen müssen.

    Nur macht mir eine Sache großen Frust und das ist das Stillen.

    Die ersten vier Wochen konnte ich voll stillen, mein Baby war zufrieden, hin und wieder gab es typische Clusterphasen. Nur kam es dann langsam zu Schwierigkeiten, Aus Clustern wurde ewiges Stillen und ein unzufriedenes Kind, das sehr unruhig war. Ich muss nicht rechtfertigen wieso ich denke, dass ich womöglich zu wenig Milch gebildet hatte, denn ich hatte auch eine Stillberatung, die genau das bestätigte und alle anderen Ursachen ausschloss. Stillmanagement, Anlegetechnik, Zungenbändchen, usw usf alles ideal. Nur die Milchmenge eben nicht (mein Baby hat klar Hunger angezeigt). Deshalb bitte hierzu keine nett gemeinten Tipps, denn ich habe alles durch, was machbar ist - von extrem häufigem Anlegen, Wechselseitigem Stillen, Abpumpen, Powerpumpen, viel Wasser trinken, Stilltee, Bockshornklee - einfach das volle Programm. Einzig Domperidon habe ich noch nicht ausprobiert.

    Weil ich aber die ersten vier Wochen voll stillen konnte und plötzlich ein Cut kam, muss da wohl eine Ursache gewesen sein, und ihrer Meinung nach ist das ganz klar die Schilddrüse.

    Wenn man auf diversen guten Still-Ratgeberseiten sucht (auch hier verlinkt), steht zwar auch, dass die Schilddrüse Probleme beim Stillen verursachen kann. Aber hier im Forum hat offenbar niemand jemals solche Probleme gehabt?

    Jetzt frage ich mich mehrere Sachen:

    1) Wie lief bei euch die Einstellung nach der Geburt? Ähnlich problematisch? Trotzdem keine Auswirkung auf die Milchmenge?
    2) Hat vielleicht doch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat Tipps für mich?
    3) Hat jemand zugefüttert oder sowieso mit der Flasche gefüttert (egal ob Pre oder mit abgepumpter Milch) und kann mir verraten, wie aussichtsreich mein Plan ist bis zur Beikost (mein Baby ist aktuell 3,5 Monate alt) durchzuhalten um meine schwankend bis zu 200ml Pre pro Tag zu ersetzen?

    Ich hatte bereits relativ gute Tage, an denen ich nur noch wenig (0-70ml am Tag) zufüttern musste. Aber das war wohl in dem kleinen Fenster, in dem ich vielleicht gerade zufällig ok-e Werte hatte durchs Absetzen. Jetzt vermute ich, in einer Unterfunktion zu sein. Die Maßnahmen (Stillen, Abpumpen und alles andere oben genannte) mache ich immer konstant seit ca. acht Wochen.

    Langsam geht mir aber echt die Puste aus und ich frage mich, ob es den ganzen Terz wert ist.
    Sehe aber gleichzeitig nicht ein, meinem Kind wertvolle Muttermilch vorenthalten, nur weil meine Schilddrüse kaum zu bändigen ist.

    Vielleicht hat hier jemand doch ähnliche Erfahrungen, Ideen und/oder motivierende Worte zum Thema Einstellen nach der Entbindung.

  2. #2
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    Standard AW: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Also ich hatte keinerlei Probleme mit dem Stillen und auch mit der SD-Hormoneinstellung nach der Geburt - soweit ich mich erinnere bin ich irgendwann im Wochenbett auf die Vor-SS-Dosis gegangen. Ist aber schon über 20 Jahre her......

    Aber eine post-partum Thyreoiditis kann jede Frau treffen, auch ansonsten SD-Gesunde. Oft manifestieren sich auch SD-Erkrankungen erst nach einer Entbindung, hat wahrscheinlich mit der enormen Hormonumstellung zu tun.

    Die klassischen Tipps hast du ja schon alle durch. Wäre ich an deiner Stelle würde ich mich für die paar Wochen nicht mehr allzu sehr unter Druck setzen, vor allem wenn das Baby zufrieden ist. Stille was geht und den Rest fütterst du eben zu. du konntest ja in der so wichtigen Anfangszeit voll stillen. Dein Kind braucht auch eine Mutter, die nicht zu sehr ausgelaugt und verunsichert ist.

    Mein Sohn hat ab ca. 4 Monaten so gierig auf unser Essen geschaut, dass ich mit Karottenbrei angefangen habe, danach Kartoffel etc. Ich habe die Lebensmittel im Wochenabstand der Reihe nach eingeführt, da er erblich bez. Allergien vorbelastet ist. Immer zuerst Essen gegeben und danach noch gestillt. Er hat gut und gerne gegessen und im Laufe der Zeit immer weniger Muttermilch gebraucht. Als er mit ca. 7 Monaten dann bei Leberknödeln angelangt war, war es vorbei mit dem Stillen - hat er auch nicht mehr verlangt.

    P.S.: Sobald du die 50-er Dosis 6 bis 8 Wochen gehalten hast, solltest du natürlich Werte machen lassen und ggf. die Dosis anpassen.
    Geändert von KapscII (29.10.20 um 12:30 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Von 125 auf 50 ist def. eine zu starke Dosisänderung gewesen. Ab zum Arzt und neue Werte machen.

    Hatte übrigens keine Probleme mit dem Stillen, ab und an kam ein Wachstumsschub und dann musste häufiger gestillt werden, das wars. Abpumpen, etc. habe ich nicht müssen.

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Von 125 auf 50 ist def. eine zu starke Dosisänderung gewesen. Ab zum Arzt und neue Werte machen..
    Das war anders:

    Also Dosis auf 100 reduziert, keine Besserung, nach 3-4 Wochen noch mehr in der Überfunktion.

  5. #5
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    Standard AW: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das war anders:

    Bleibt immer noch eine Fahrstuhldosierung

  6. #6
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    Standard AW: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Also ich hatte keinerlei Probleme mit dem Stillen und auch mit der SD-Hormoneinstellung nach der Geburt - soweit ich mich erinnere bin ich irgendwann im Wochenbett auf die Vor-SS-Dosis gegangen. Ist aber schon über 20 Jahre her......

    Aber eine post-partum Thyreoiditis kann jede Frau treffen, auch ansonsten SD-Gesunde. Oft manifestieren sich auch SD-Erkrankungen erst nach einer Entbindung, hat wahrscheinlich mit der enormen Hormonumstellung zu tun.

    Die klassischen Tipps hast du ja schon alle durch. Wäre ich an deiner Stelle würde ich mich für die paar Wochen nicht mehr allzu sehr unter Druck setzen, vor allem wenn das Baby zufrieden ist. Stille was geht und den Rest fütterst du eben zu. du konntest ja in der so wichtigen Anfangszeit voll stillen. Dein Kind braucht auch eine Mutter, die nicht zu sehr ausgelaugt und verunsichert ist.

    Mein Sohn hat ab ca. 4 Monaten so gierig auf unser Essen geschaut, dass ich mit Karottenbrei angefangen habe, danach Kartoffel etc. Ich habe die Lebensmittel im Wochenabstand der Reihe nach eingeführt, da er erblich bez. Allergien vorbelastet ist. Immer zuerst Essen gegeben und danach noch gestillt. Er hat gut und gerne gegessen und im Laufe der Zeit immer weniger Muttermilch gebraucht. Als er mit ca. 7 Monaten dann bei Leberknödeln angelangt war, war es vorbei mit dem Stillen - hat er auch nicht mehr verlangt.

    P.S.: Sobald du die 50-er Dosis 6 bis 8 Wochen gehalten hast, solltest du natürlich Werte machen lassen und ggf. die Dosis anpassen.
    Das sind tatsächlich motivierende Worte, danke
    Ich möchte zum Einführen des Breis auch warten bis die Kleine erste Zeichen gibt. Aber die Zeit vergeht so schnell, dass man schon sagen kann, dass es nicht mehr lange hin ist, selbst wenn sie sich etwas länger Zeit lassen sollte.
    Mein Glück ist zumindest, dass sie keine Probleme damit hat, zwischen Brust und Flasche hin-und herzuwechseln und vermutlich sehe ich das nach der Zeit dann sowieso alles entspannter.
    Dass ich die Werte baldmöglichst wieder checken lasse, versteht sich von selbst. Jetzt gibt es noch keinen Sinn.

  7. #7
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    Standard AW: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Von 125 auf 50 ist def. eine zu starke Dosisänderung gewesen. Ab zum Arzt und neue Werte machen.

    Hatte übrigens keine Probleme mit dem Stillen, ab und an kam ein Wachstumsschub und dann musste häufiger gestillt werden, das wars. Abpumpen, etc. habe ich nicht müssen.
    Das finde ich gerade so erstaunlich, dass mir von allen Seiten her gesagt wird und auch zu lesen ist, dass so Probleme normal wären, aber das ja hier anscheinend auf niemanden zutrifft... Grundsätzlich könnte ich mir schon vorstellen, dass wie immer nicht die Schilddrüse dran Schuld sein muss und auch andere Ursachen in Frage kommen. Aber so viele bekannte Ursachen gibt es dann auch nicht und andere mögliche körperliche Ursachen kann ich definitiv ausschließen. Genauso wie eben die üblichen verdächtigen Ursachen, die nur das Stillmanagement betreffen. Allein gestern habe ich neun Mal angelegt innerhalb 24 Stunden, Wechwelstillen gar nicht berücksichtigt (also auch mal vier Mal hintereinander).
    Versuche das momentan einfach mehr als intensive Beschäftigung mit meiner Kleinen zu werten, damit es nicht ganz so frustrierend ist Und sie mag es auch gern an der Brust einzuschlafen...

    Die Dosisreduzierung ist natürlich krass, aber Intervention, um die Überfunktion zu stoppen. Dass es bei der Dosis nicht bleiben wird, ist sowohl mir als auch der Ärztin klar. Sehr mühsam alles, erinnert mich sehr an die Anfangszeit. Die nächste Kontrolle findet in zwei Wochen statt, außer ich merke starke Unterfunktionssymptome. Wobei ich zugeben muss, dass das mit so einem kleinen Säugling gar nicht so leicht ist, weil ich z.B. keine Ahnung habe was noch eine normale Müdigkeit ist. Selbst mein Mann, der mich sonst lieber zu früh schickt, meint, dass ich jetzt vielleicht einfach normal müde bin, was man bei den Nächten auch sein müsste (anders als vorher als ich trotz wenig Schlaf praktisch ständig wach war).

    Finde ihr alle 3-4 Wochen zu wenig? Mehr halte ich spontan für zu oft, aber was meint ihr?

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Rechne es mal so: Du hast zwar die "noch stärkere Überfunktion" nach Reduktion auf 100 nicht genauer angegeben, insgesamt ist also der Durchblick nicht ganz gegeben, wann - wie viel - mit welchem Ergebnis. Aber : Wenn du wenn du auch 3-4 Wochen nach Reduktion bzw. Rückgang auf deine ursprüngliche Dosis (100 mcg) eine starke Überfunktion hattest, dann rechnen wir eine Woche Absetzen dazu und ab jetzt 50 - dann:

    Es scheint, dass du also vor einer Woche noch in starker Überfunktion warst, stimmt das so (und ja, bitte, Datum, Werte, Genauigkeit sind Trumpf :-) ?

    Wenn das nämlich stimmt, dann bist du jetzt nicht in Unterfunktion, würde ich mal sagen. Was du spürst, ist, sofern überhaupt schilddrüsenbedingt, das ist das Durcheinander, sofern die ÜF überhaupt vorbei ist. Das Absetzen ist bei starker Überfunktion schon normal, zumal man sich ja bei dir vergewissert hat, dass die Vor-Schwangerschafts-Dosis die ÜF weiterbesteht. Falls du das mit "Finde ihr alle 3-4 Wochen zu wenig?" meinst, nämlich ob diese Zeit nach Reduktion ausreicht: Für das komplette Ankommen einer neuen Dosis nicht ganz, das ist richtig, aber wenn 3-4 Wochen nach Reduktion auf 100 die ÜF noch stärker als unter 125 vorher ist, dann ist das eine ziemlich klare Sache. Und 3 Monate für eine postpartale Thyreoiditis ist die typische Zeit - wobei ich doch neugierig wäre, ob deine TRAK negativ sind, ich möchte meinen, dass deine Ärzte bei ÜF doch nachgesehen haben? (MB passiert zwar eher etwas später, aber man weiß ja nie).

    Meine Meinung zum Still-Problem ist, dass du dich nicht mit anderen vergleichen und nicht verrückt machen sollst. Alles, was dein Kleines bis jetzt bekommen hat, ist gut und ein Neugeborenes ist es ja nicht mehr. Ich glaube (rein subjektiv) eher weniger, dass das Problem schilddrüsenbedingt ist, nämlich: Man hört von Stillproblemen bei UF, vielleicht insgesamt etwas weniger bei ÜF.

    Ob du mit 50 in Unterfunktion kommst, das muss man tatsächlich erstmal sehen, nämlich, ob die PPT-bedingte ÜF überhaupt vollständig abgeklungen ist. Da kann man nicht viel anders machen als häufige Kontrollen.
    Geändert von panna (30.10.20 um 09:41 Uhr) Grund: umfangreiche Wortsalate begradigt

  9. #9

    Standard AW: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Ich hatte auch gar keine Probleme mit der Milchbildung.
    Ganz im Gegenteil: Davon hatte ich sogar sehr viel.
    So viel, dass ich einen Milchstau mit Fieber bekam und zusätzlich abpumpen musste.

  10. #10
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    Standard AW: Zu geringe Milchbildung bei Hashimoto

    Zitat Zitat von Sonnenblume87 Beitrag anzeigen
    Hallo 😊
    Ich habe über die Suchfunktion nach Beiträgen gesucht, die meine Fragen beanrworten, konnte aber nichts finden.

    Ich schildere kurz meine Situation:
    Probleme mit der Schilddrüse hatte ich vermutlich ab Anfang 20, Mit Mitte 20 wurde Hashimoto mit einer starken Unterfunktion und hohen Antikörperwerten diagnostiziert. Es dauerte über ein Jahr mit der Einstellung, es musste immer wieder nachjustiert werden bis ich mit etwa Anfang 30 für längere Zeit stabil war und meine Entzündung nicht mehr sichtbar aktiv war. Zu dem Zeitpunkt nahm ich nur noch L-Thyroxin 100 und ging damit in die Familienplanung.

    Anfang der Schwangerschaft musste ich früh mit der Dosis hoch auf 125, es wurde regelmäßig Blut abgenommen und konnte bei der Dosis bis zur Geburt bleiben.
    ...

    Liebe Sonnenblume87,

    Mir ging es genauso wie dir!!!
    Ich kann es direkt nachempfinden, wie es Dir geht. Bei mir wurde auf den Wechsel von Über- zu Unterfunktion und wieder zurück nach der Entbindung null geachtet, in der Schwangerschaft schien alles gut und die Dosis konnte auch beibehalten werden.
    Ich wollte unbedingt stillen und habe auch alles ausprobiert, was Du beschrieben hast (und noch viel, viel mehr… ) und letztendlich hat es erst mit Domperidon geklappt. Meine Hebamme hat über die Klinik, wo ich entbunden habe das Erstrezept besorgt und dann konnte ich meinen Hausarzt überzeugen, nachdem der Gynäkologe sich geweigert hat. Ich habe es ca. 3-4 Wochen eingenommen (alle 8 Stunden eine Tablette) und dann sehr, sehr langsam ausgeschlichen. Bei mir hat es gut funktioniert und ich habe erst Ende des 6. Monats als mein Kind soweit war, mit der Beikost angefangen. Gestillt habe ich letztendlich bis zum 14. Monat, aber zuletzt nicht mehr voll.

    Was mir neben Domperidon auch geholfen hat, war, immer während dem Stillen nach 10 Minuten die Seite zu wechseln und die erste Seite dann noch für weitere 10 Minuten abzupumpen. Dann bei der nächsten Runde die 2. Seite angefangen und auch danach wieder abgepumpt. Damit ist die Brust wirklich immer voll entleert worden (weil nach einiger Zeit die Kleinen weniger Ziehen) und die abgepumpte Milch konnte ich dann immer zum füttern verwenden, so dass ich letztendlich kaum zufüttern musste. Und - auch wenn es schwer fällt: vor allem die Stunden nachts zwischen 0 und 5 Uhr morgens sind für die Milchbildung super wichtig. Also wenn Du dich aufraffen kannst da nicht gleich wieder einzuschlafen, sondern vielleicht mal abzupumen, kann das helfen den Still-Kreislauf noch mehr anzukurbeln...

    Ich hoffe, ich konnte Dir, wenn auch mit einiger Verspätung auf Deine Frage 2 und 3 antworten

    Ich möchte Dir Mut machen, es ist möglich und du bist mit dieser Problematik nicht allein da draußen. Ich drück die Daumen. Bleib dran!

    LG, karukera

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