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Thema: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

  1. #21
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Zitat Zitat von Thursday Next Beitrag anzeigen
    Dito, bei mir hat das auch rein gar nichts mit der Schilddrüse zu tun - möglicherweise (!) mit anderen Entzündungsvorgängen im Körper (Rheuma).

    Möchte nur darauf hinweisen, dass frei verkäufliche Stützstrümpfe etwas anderes sind als Kompressionsstrümpfe, die es i. d. R. auf Rezept gibt. Ich trage regelmäßig letztere und bekomme dann auch bei langem Sitzen oder Stehen keine "dicken Beine". Die Kompression sorgt dafür, dass das venöse Blut besser zurückfließt: https://flexikon.doccheck.com/de/Kompressionstherapie. Stützstrümpfe haben eine viel schwächere Wirkung.
    Das ist sehr gut zu wissen, danke!
    War mir bislang nicht bewusst. Noch dazu habe ich recht dünne Beine, weshalb mir die meisten frei verkäuflichen Socken gar nicht eng genug anliegen. Ich werde beim Termin beim Venenarzt nachfragen, ob ich dafür ein Rezept haben kann.

  2. #22
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Wäre die Herzleistung tatsächlich ausreichend, würden die untere Extremitäten nicht anschwellen.
    Eigentlich müsste es sonnenklar sein, ich vermerke es bloß der Ordnung halber:

    Die unteren Extremitäten können infolge zahlreicher Ursachen anschwellen.

  3. #23
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Ich habe immer Elefantenfüße und Waden wenn Eiweißmangel im Blut vorliegt. Das kann auch bei eiweißreicher Ernährung aber zu wenig Enzymen passieren. Frag mal um eine "Eiweiß Elektrophorese" Blutuntersuchung nach (bei Ödemen durchaus Kassenleistung).
    Geändert von Prototyp (02.10.20 um 22:13 Uhr)

  4. #24
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Wäre die Herzleistung tatsächlich ausreichend, würden die untere Extremitäten nicht anschwellen.

    Daß die kardiovaskuläre Mortalität auch in einer Hypothyreose - manifesten, wie subklinischen - erhöht ist, kann man doch nicht jahrelang, trotz Sudien, immer wieder und immer wieder ignorieren. Eben wegen mangelnder Kontraktbilität und Volumenelastizität, was, u.a. durch Ablagerungen der Glykosaminglykane im Herzmuskel, vorkommt. Abgesehen davon, ist eine Hypothyreose nicht mehr subklinisch, wenn UF-Symptome vorhanden sind. Damit ist sie klinisch.

    Und noch mal: gut eingestellt ist man erst dann, wenn keine UF- und keine ÜF-Symptome vorhanden sind. Egal, an welchem Organ.
    *Mal einmisch*
    Da gibt es soviele andere Moeglichkeiten. Ich habe ganz schlechtes Bindegewebe und eine Fehlsteuerung der autonomen Nerven. Wenn ich aufstehe, eine Treppe hochgehe, oder nur ueber Kopf arbeite dann schickt mein Hirn ein Signal an die Venen damit diese weiter werden, und gleichzeitig ein Signal ans Herz um ruhig zu bleiben. Resultat? Ein Wasserfall von Blut das nach unten rauscht und erstmal dort bleibt. Durch das lockere Bindegewebe sammelt sich dort auch massenweise Feuchtigkeit an. Das ist kein typisches Oeden, da nicht eindrueckbar. Das Wasser haengt dann irgendwie zwischen den Muskelfasern fest und befreit sich teilweise in der Nacht wieder. Teilweise auch nicht. Das einzige was wirklich zeitweise hilft sind dann regelmaessige Unterschenkelmassagen um die chronisch verkrampfen Beinmuskeln zu entspannen und die Feuchtigkeit loszuwerden. Die Beinmuskeln sind chronisch verkrampft wegen instabilen Knoecheln.

    Das ist vielleicht etwas extrem, aber auch zum Beispiel zuwenig Eiweiss im Blut kann zu Feuchtigkeitsansammlungen fuehren. Die Pille. Oder eine schlecht eingestellte Schilddruese.

  5. #25
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Ich würde bevor ich wild herumspekuliere erst einmal die Diagnose des Phlebologen abwarten. Der Termin ist ja bald. Danach kann man immer noch weiterschauen.

  6. #26
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Naja, da ein Phlebologe aber auch keine Blutuntersuchungen macht und die SD ihn meist nicht besonders interessiert, würde ich trotzdem in der Zwischenzeit mal ein Blutbild machen lassen und mit dem Hausarzt darüber reden. Der Phlebologe gibt ja erst ein Rezept für Kompressionstrümpfe oder für Lymphdrainiage und sagt "wir warten ab was in 6 Monaten ist" Das wirkt aber evt. auch nicht ursächlich.

  7. #27
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Da habe ich andere Erfahrungen. Schon die Erstuntersuchung dauerte ca. 1,5 Stunden.

  8. #28
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Da hattest du einen tollen Arzt erwischt. Meine Untersuchungen waren immer so max. 10 Min. (bei 2 Stunden Wartezimmer) Und das schon im großen Gefäßzentrum!

  9. #29
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Ich hatte eine Schwäche der Venenklappen in den Beinen und wenn dazu die SDHormone schwanken, waren meine Beine oft sehr Geschwollen und schmerzten.

    Hier ist ein ausgesprochen gutes Venenzentrum mit Klinik, die Termine straff kalkuliert mit ausgiebiger Diagnostik. Diese Voruntersuchungen haben einige STD gebraucht.Es gab sofort die Empfehlung zur OP, Nur Strümpfe war keine Option.

    Im Januar 2019 hatte ich dort ein Venenstripping und habe es nicht bereut. Meine Schuhe kaufe ich eine Nr kleiner und meine Beine sind lange nicht mehr so angeschwollen.

  10. #30
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    Standard AW: Ödeme in den Waden - was könnte der Grund sein?

    Da die Venen und Venenklappen eine Muskulatur besitzen, könnte man vieleicht die Schwäche der Muskulatur mit der Unterversorgung mit den SD-Hormonen in Zusammenhang bringen. Wenn man nach möglichen Ursachen suchen würde...

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