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Thema: Hashimoto und PCO - wie weiter vorgehen?

  1. #1
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    Standard Hashimoto und PCO - wie weiter vorgehen?

    Hallo miteinander,

    ich bin neu hier und da ich derzeit komplett überfordert bin, wäre ich für Hilfe dankbar.
    Im Jahre 2015 wurde bei mir zufällig Hashimoto diagnostiziert und da ich schon seit dem Teeniealter unter den typischen PCO-Symptomen litt, nehme ich auch an, dass ich bereits auch dann PCO hatte(die meisten Frauenärzte bei denen ich war, haben das immer ignoriert, bzw. mir nur eine Pille gegen die männlichen Hormone und die starke Behaarung verschrieben, was nicht wirklich half). Beides, sowohl PCO und Hashimoto sind Hormonstörungen, die oft wohl auch miteinander einher gehen.
    Nun muss ich zugeben, dass ich aus mangelndem Vertrauen zu Ärzten und auch vielen privaten Problemen lange nicht mehr beim Arzt war, zum Blut abnehmen etc. Deswegen auch meine veralteten Werte (siehe Profil).
    Dies möchte ich aber nun wieder in Angriff nehmen, auch weil es mir immer noch nicht gut geht. Ich leide unter verschiedenen psychischen Erkrankungen, aber auch körperlich gehts mir oft nicht gut. Derzeit nehme ich noch 75 Mikrogramm L-Thyroxin, allerdings nicht regelmäßig weil es mir auch darunter nicht wirklich besser geht, eher schlechter.

    Nun meine Frage: wie sollte ich als nächstes vorgehen? Ich habe ja zwei Baustellen, das PCO und Hashimoto, welche ich aber nicht beim selben Arzt behandeln kann, anscheinend. Gestern rief ich bei einem Endokrinologen an und da wurde mir tatächlich gesagt, dass Hashimoto ja nichts kompliziertes sei, man da eh nix machen kann außer Hormone verschreiben..jaaa vielen Dank auch..als ich hingegen das PCO erwähnte, bekam ich auf einmal einen Termin..
    Sie sagte ich sollte wegen meinem Hashi zum Nuklearmediziner gehen und bevor ich zu denen (Endo) gehe, müsste ich auf jeden Fall zuerst zur Gyn. Ich bin da ja schon etwas verunsichert, spricht sowas für einen guten Endokrinologen? PCO und Hashimoto gehen doch oft miteinander einher, sollte ein Endo das nicht wissen?
    Naja, hier also mein geplantes weiteres Vorgehen: ich mache einen Termin bei einer Gyn, lasse mir dort eine Überweisung für den Endo ausstellen, vielleicht kann sie ja auch noch das PCO bestätigen und schriftlich geben. Parallel dazu gehe ich zum Nuklearmediziner, mache dort alle erforderlichen Untersuchungen und bespreche das weitere Vorgehen mit meinem Hausarzt, vielleicht hält er ja auch eine Behandlung beim Endo für notwenig.
    Ist dieses Vorgehen sinnvoll? Ich blicke manchmal echt nicht mehr durch bei dem ganzen Ärzte-Dschungel

    Vielen Dank fürs Lesen

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Geisterfahrerin
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    Standard AW: Hashimoto und PCO - wie weiter vorgehen?

    Hallo und herzlich Willkommen!

    Bei mir hat alles 3 der Endo festgestellt. Wobei es sehr schwer ist, einen guten Endo zu finden. Bis die genug Erfahrung haben, sind sie schon in Rente.

    Ich nehme wegen Hashimoto 150 mcg L-Thyroxin, ich habe es seit 2010 und die Schilddrüse ist fast weg. Gegen das PCO mit Insulinresistenz (ich habe einen Zuckerbelastungstest gemacht) nehme ich 2000 mg Metformin.

    Das Gewicht muss unbedingt in Richtung Normalgewicht gehen, ich habe schon abgenommen und es wird viel besser. Mit Metformin geht es viel leichter, das solltest du dir verschreiben lassen.

    Alles Gute und viel Erfolg und verliere nicht den Mut, es kann sein, dass du auf den ersten Versuch nicht den richtigen Arzt erwischt.

    LG Geisterfahrerin

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