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Thema: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

  1. #21
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    Du hast völlig recht und so habe ich es auch gar nicht gemeint. Erhöht ist es im Vergleich zu den anderen, morgendlichen Nüchternwerten. Richtigerweise sollte es heißen, das fT4 ist hochgegangen, was es auch soll nach T4 Zufuhr am morgen.

  2. #22
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    David, mir wäre es den Versuch wert, ob mehr LT alleine reicht. Bei jungen Männern steigt der ft3-Wert auch gerne mit. Die Option mit T3 zusätzlich bleibt ja offen und wenn man jung ist, die Hoffnung, dass es Retardprodukte oder zumindest kleine Dosierungen auf dem Markt gibt, wenn man es dann braucht.

    Zu meinen Überlegungen zum fT3 gehört auch, dass bei alters- und geschlechtspezifischen Referenzbereichen solche Internetbinsenweisheiten wie 'unteres Drittel ist schlecht' nicht mehr gelten. Denn man vergleicht seine Werte dann ja mit schilddrüsengesunden gleicher Gruppe. Allerdings sind auch die Altersspannen von 20 Jahren viel zu groß. Nach einigen Studien sinkt das fT3 bei Männern ab etwa 15 kontinuierlich ab. Der Referenzbereich bildet aber den Durchschnitt von 20 bis 40-Jährigen ab. (Und es gibt natürlich auch junge Männer, bei denen ein fT3 bei 10% des Referenzbereichs ganz normal ist.)

    Bei dir passt sich verkleinernde Schilddrüse, sinkende Werte und schlechteres Befinden halt zusammen. Sonst hätte ich auch gesagt, bleib bei deiner Dosis.

    Eine Frage noch: wie waren deine Werte bei Diagnose bzw. ohne LT?
    Geändert von Ness (20.09.20 um 12:26 Uhr)

  3. #23
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    Ness, Danke für deine Einschätzung. Ich denke das ist einen Versuch wert.

    Mein Werte bei Diagnose 2016 waren TSH: 4,56 (0,3 - 3,18) / FT4: 14,8 (13,4 - 21,3) / FT3: 5.2 (4,1 - 6,7).
    Wie vorher erwähnt, war aufgrund dieser Werte niemand groß besorgt. Mir ging es damals aber wirklich schlecht. Der Ultraschall hat dann ein eindeutiges Hashimoto Bild gezeigt, die Antikörper waren auch stark erhöht, so dass wir mit LT angefangen haben. Knapp ein Jahr später war ich bei LT125 und hatte dann die Jahre darauf keine Beschwerden mehr.

  4. #24
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    OK. Hast du vor den 125 mal länger eine niedrigere Dosis versucht? Die andere Richtung wäre ja auch möglich (senken). Meine Theorie wäre allerdings, dass wenn die SD nicht mehr richtig tut, einfach im Restkörper das Substrat für die Umwandlung fehlt, daher der Versuch mit mehr LT. Letztendlich ist es halt ein Selbstexperiment, dessen Ausgang du erst in einem Vierteljahr beurteilen kannst. Ein Fallstrick ist noch, dass es dir erst besser geht, dann wieder schlechter und du ständig höher dosierst, obwohl es von vorneherein der falsche Weg war. Ein junger gesunder Körper steckt auch zuviel weg, aber irgendwann kommen die Probleme ... Das nur für den Hinterkopf. Und Geduld!

  5. #25
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    @Ness,

    falls du eine Quelle zu den Werten junger Männer hast, täte es mich interessieren, danke.

  6. #26
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    Panna, hier mal eine Studie direkt zum Thema an großer chinesischer Population. Ich hatte es aus einer anderen Kohortenstudie mit Jugendlichen bis 25, glaub ich, mal schauen ob ich die wieder finde. Den negativen Zusammenhang mit zunehmendem Alter findet man oft auch am Rande erwähnt, den Geschlechtsunterschied in großen Jugendstudien. Blöderweise wird Schwangerschaft und hormonelle Verhütung meist nicht ausgeschlossen.

    Den Unterschied sieht man auch in den Regerenzbereichen nach Altersgruppe und Geschlecht in der oben verlinkten Roche-Broschüre.
    Die chinesische Studie:
    https://www.scielo.br/scielo.php?scr...rm=iso&tlng=en

  7. #27
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    Dankeschön Ness. Ich gebe zu, ich dachte, da sei etwas ganz Spezielles zu jungen Männern. Da wird man natürlich neugierig

    Aber chinesische Studie wie auch die Roche-Tabelle nehme ich wahr als das, was bekannt ist und auch mir bekannt war, sie bestätigen das Kontinuum zwischen Geburt und Tod, sozusagen, die Altersabhängigkeit allgemein, diese feine Abstufung. Bei Roche hab ich kurz reingeguckt - der arme David wäre da ganz am Ende der "jungen Männer" angelangt, mit seinen 39 Jahren (Spaß).

    Und da es sich um ein statistisch nachweisbares altersbedingtes Kontinuum handelt, behalte ich meine Zweifel, dass sich Statistik auf diese konkrete Weise auf Individuen beziehen lässt (noch dazu unter Substitution).

    Die andere Sache ist, dass für mich verdächtiges Befinden dann zur Dosisänderung führen sollte, wenn der Werteverlauf dahinter stimmig mitspricht, was bei David wegen Labordiskrepanzen nicht zuverlässig der Fall ist.

    Aber da er ja jetzt im Bild ist, welche Attitüden und Möglichkeiten es gibt, wird er besser beurteilen können, wie er seine nächsten Schritte zu gestalten hat, wenn eine T4-Erhöhung nichts bringt.
    Geändert von panna (21.09.20 um 10:50 Uhr)

  8. #28
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    Panna, natürlich sind Mittelwerte Mittelwerte und irgendwer ist auch immer an den Rändern der Verteilung. Auch in den meisten Flüssen mit ein Meter mittlerer Wassertiefe kann man in der Mitte nicht mehr stehen.
    Trotzdem ist es wahrscheinlicher, dass ein 40-Jähriger keine Werte am unteren Rand eines Bereichs für 20 bis 70-Jährige hat.

    David, waren denn die Werte anfangs im einen und später in einem anderen Labor oder bunt gemischt?

  9. #29
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    Ness, die Werte sind fast alle aus dem gleichen Labor seit 2016 immer morgens immer nüchtern. Das lässt den Verlauf recht genau nachvollziehen. Nur die letzten beiden Werte sind aus einem anderen Labor.

    panna, ich bin gerade erst 36 geworden und nicht 39, nur am Rande ;-) Ich sehe außerdem auch keine Labordiskrepanz sondern höchstens eine Referenzwertediskrepanz.

  10. #30
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    Standard AW: Stetig sinkendes FT3 - Handlungsbedarf?

    Zitat Zitat von davidbayern Beitrag anzeigen
    Ness, die Werte sind fast alle aus dem gleichen Labor seit 2016 immer morgens immer nüchtern. Das lässt den Verlauf recht genau nachvollziehen. Nur die letzten beiden Werte sind aus einem anderen Labor.

    panna, ich bin gerade erst 36 geworden und nicht 39, nur am Rande ;-) Ich sehe außerdem auch keine Labordiskrepanz sondern höchstens eine Referenzwertediskrepanz.
    Na dann. Wenn der Endokrinologe, wie du eingangs schreibst, über Thybon zumindest diskutieren würde, ist das ja auch noch eine Option. Ich persönlich wäre zu faul, mir zum Einstieg 2,5 mcg zurecht zu bröseln und sonst zu wenig adherent, um zwei bis dreimal am Tag an die Tab zu denken; daher auch der Vorschlag, es erstmal mit mehr T4 zu versuchen. (Das LT leicht erhöhen und einen Teil abends nehmen wäre auch noch eine Idee; wenn der Endo grundsätzlich auch Thybon verschreibt, kannst du ihn ja auch mal bzgl. seiner Erfahrungen interviewen, ich finde dei Sicht erfahrener Ärzte teilweise aufschlussreicher, als Forumswahrheiten .)

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