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Thema: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

  1. #31
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    Standard AW: Tipps zur Reduzierung

    Panna, wie bereits erwähnt schaffe ich keine größeren Schritte, das hatte ich Monate versucht und es war die Hölle. Deswegen hin ich ja immer wieder etwas hoch.das möchte ich nun auf keinen Fall mehr, deshalb eben der versuch in kleinen Schritten über längere Zeit. Aber das können wohl nur die Hochdosierten evtl verstehen, viele gibt es hier ja nicht. Was ich immer gelesen habe, dass dies eben sehr schwer und mit vielen Beschwerden verbunden ist.
    Die Űberdosierung war mir nie bewusst, da mir die Ärztin damals sehr geholfen hat und ich mich eben die ganzen Jahre so gut gefühlt habe, dass es keinerlei Grund gab, mich mit dem Thema zu beschäftigen.

    Deshalb eben die Frage nach "sanftem Entzug " in sehr kleinen Schritten. Aber wie klein eben und vor allem in welchen Abstand? 6 Wochen oder länger.?

  2. #32
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    Hallo Judy,

    du kannst auch versuchen, erstmal einen Teil der Dosis abends zu nehmen. Und dann schrittweise Senken. Scheint für manche, die das Senken eher im Kopf merken, einfacher zu sein, erstmal von der hohen Einmaldosis weg zu kommen und dann die Gesamtdosis zu reduzieren.

  3. #33
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    Guten Morgen Ness. Danke für deine Antwort. Mit dem splitten hatte ich mir schon vor ein paar Monaten überlegt, allerdings nie gemacht Wenn ich jetzt erstmal bei 175 LT bleibe (nun seit 2 Wochen, davor 181), wie könnte dann die Konstellation mit der Abendeinnahme aussehen? Morgens z.B. 169 und abends 6? Oder eher morgens 163 und abends 12? Bei der Abendeinnahme sollte man auch aufs Essen bzw Abstand zum essen einhalten?

  4. #34
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    Standard AW: Tipps zur Reduzierung

    Eine Überdosierung fördert Ängste und merkwürdige Vorstellungen, vielleicht auch Angst vor einem angeblichen Entzug.

    Wenn man reduziert, sinkt FT4 aber nur sehr langsam, nur das Anfluten wird etwas schwächer.

  5. #35
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    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen Ness. Danke für deine Antwort. Mit dem splitten hatte ich mir schon vor ein paar Monaten überlegt, allerdings nie gemacht Wenn ich jetzt erstmal bei 175 LT bleibe (nun seit 2 Wochen, davor 181), wie könnte dann die Konstellation mit der Abendeinnahme aussehen? Morgens z.B. 169 und abends 6? Oder eher morgens 163 und abends 12? Bei der Abendeinnahme sollte man auch aufs Essen bzw Abstand zum essen einhalten?
    Wenn du die LT-Aufnahme im Vergleich zur Einmaldosis am Morgen verbessern willst, am besten vier Stunden. Aber das willst du ja nicht, du willst ja effektiv senken. Hast du zwischen letztem Essen oder Snack und Schlafengehen normalerweise zwei Stunden Abstand? Dann würde ich die Abenddosis einfach vorm Schlafengehen nehmen.
    150/25 würde ich machen, mit deinen Minischritten verlängerst du nur dein Leiden, um es mal mit den Worten meines letzten Nuklearmediziners zu sagen. Außerdem sparst du dir die Bröselei und bist dadurch weniger mit deiner Dosis beschäftigt.

    Auch ich denke, dass du das geringere Anfluten bisher gemerkt hast, nicht dass du den leicht veränderten fT4-Spiegel merkst. Der bleibt beim Splitten ja erstmal etwa gleich. Du reduzierst nur das Anfluten. Du entziehst sozusagen dein Gehirn von einer kurzfristigen Hormonüberversorgung, die du derzeit vermutlich hast. Das gewöhnt sich aber an den neuen Zustand. Und wenn das vorübergehend unangenehm wird, liegt das eben nicht daran, dass du zu wenig LT nimmst. Trau Dich einfach und dann halt durch!

  6. #36
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    Hallo Irene, die Überdosierung war mir ja nie bewusst, da es ja prächtig ging und ich auch nie das Gefühl hatte, die 200 LT wären zu viel. Es war einfach alles perfekt..... Ich bin eigentlich ein sehr positiver Mensch, der immer seine innere Mitte hatte. Wenn mal was schief gelaufen ist sagte ich mir immer - alles wird gut. Auch vor Hashi/LT Substituion war ich als Kind, Jugendliche etc immer sehr zufrieden mit meinem Leben und habe einfach fröhlich vor mich hingelebt. Erst als ich eben reduziert hatte, ging das Schlamassel los und da habe ich zum allerersten Mal in meinen Leben solche negativen physischen wie auch psychischen Erfahrungen gesammelt. Aber selbst in diesen sehr schlimmen Monaten habe ich irgendwie durchgehalten und immer wieder gesagt -alles wird gut. Hatte davor mein ganzen Leben nie irgendwelche Ängste, Zweifel oder ähnliches. Dachte auch echt nicht, dass ich wegen 25 (kam mir ja damals nicht viel vor, heute sehe ich das natürlich anders von heute auf morgen 25 weniger) in so einem Schlamassel. Dachte eben es passiert bestimmt nix außer müder zu werden....
    Deshalb schließe ich "Angst" bei mir so gut wie aus

    Denke jetzt: juchuuu, bis bei 175, sind schon mal 25 weniger als die 10 Jahre davor.

    Das Anfluten merke ich eigentlich überhaupt nicht....

  7. #37
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    Standard AW: Tipps zur Reduzierung

    Hi Ness. Also zwischen Abendessen und schlafen schaffe ich keine 2 Stunden befürchte ich.... Wir essen in der Regel so 19.30 Uhr und ne Stunde später liege ich schon im Bett. Schlafe zwar dann noch nicht, bissle TV oder lesen.
    Wären 25 am Abend nicht zu viel bzgl einschlafen? Das klappt bei mir zur Zeit Gott sei Dank sehr gut, nur wache ich nach wenigen Stunden hellwach auf, meist klatschnass geschwitzt momentan. Dann ist das erneute einschlafen sehr schwer und ich wache dann meist schon wieder gegen 5 Uhr auf...

    Das Anfluten merke ich nicht (war nur in den allerschlimmsten Phasen der Fall)

  8. #38
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    Standard AW: Tipps zur Reduzierung

    Manche schlafen besser mit LT am Abend und manche stellen sich nachts zu einer Zeit, wo sie ohnehin kurz aufwachen zur Sicherheit einen Wecker, nehmen ihre Gesamtdosis und schlafen weiter. Wenn du gegen 22h einschläfst und um Mitternacht aufwachst, nimm den zweiten Teil doch dann. Ich würde es versuchen.

    Selbst kenn ich das Problem allerdings nur andersherum, da ich wegen Knotenstruma mehr als Wohlfühldosis nehmen sollte.

  9. #39
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    Standard AW: Tipps zur Reduzierung

    Du warst angeblich bei vielen Ärzten. War ein Gyn dabei aktuell und was hat der gesagt? Vom Alter her, könnten das ja nun auch Wechseljahre sein und wenn das mit rein spielt, dann hast Du vielleicht bisher diese Symptome mit LT zugekleistert...
    Für mich sind so extreme Symptome nicht durch eine minimale LT-Reduzierung erklärbar.
    LG

  10. #40
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    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Hallo Irene, die Überdosierung war mir ja nie bewusst, da es ja prächtig ging und ich auch nie das Gefühl hatte, die 200 LT wären zu viel. Es war einfach alles perfekt..... Ich bin eigentlich ein sehr positiver Mensch, der immer seine innere Mitte hatte. Wenn mal was schief gelaufen ist sagte ich mir immer - alles wird gut. Auch vor Hashi/LT Substituion war ich als Kind, Jugendliche etc immer sehr zufrieden mit meinem Leben und habe einfach fröhlich vor mich hingelebt. Erst als ich eben reduziert hatte, ging das Schlamassel los und da habe ich zum allerersten Mal in meinen Leben solche negativen physischen wie auch psychischen Erfahrungen gesammelt. Aber selbst in diesen sehr schlimmen Monaten habe ich irgendwie durchgehalten und immer wieder gesagt -alles wird gut. Hatte davor mein ganzen Leben nie irgendwelche Ängste, Zweifel oder ähnliches. Dachte auch echt nicht, dass ich wegen 25 (kam mir ja damals nicht viel vor, heute sehe ich das natürlich anders von heute auf morgen 25 weniger) in so einem Schlamassel. Dachte eben es passiert bestimmt nix außer müder zu werden....
    Deshalb schließe ich "Angst" bei mir so gut wie aus
    Eine Überdosierung verändert auch bei Menschen mit positiver Einstellung die Gehirnchemie, das kann immer Einfluss auf die Gedanken haben.

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