Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 28

Thema: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

  1. #11
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    11.08.20
    Beiträge
    12

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    2 pg/ml 2.3 - 4.2
    Vorwerte: Tagesnummer Eingangsdatum Ergebnis
    70864325 23.06.20 3.0
    00017562 26.05.20 3.4
    70849820 28.02.20 3.9
    70842117 12.12.19 4.2
    Freies Thyroxin FT4 1.50 ng/dl 0.89 - 1.76
    Vorwerte: Tagesnummer Eingangsdatum Ergebnis
    70864325 23.06.20 2.07

    00017562 26.05.20 1.93
    70849820 28.02.20 1.70
    70842117 12.12.19 2.22
    IMMUNOLOGIE

    Habe mal versucht, die Werte rein zu kopieren.
    LT war von 150 - 200

    Die davor waren auch zu hoch, obwohl ich ja reduziert hatte....

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    40.131

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    LT war von 150 - 200
    Liebe Judy, das ist nun nicht das, was wir hier "Verlauf" nennen. Dazu gehört leider nun mal das, was ich oben schrieb - bei jeder BE zu den Werten selbst die genaue Angabe der Dosis und wie lange sie genommen wurde. So kann man doch genau das nicht sehen, was du behauptest: "ich senke und die Werte werden höher".

    Man sieht so nur das, was du bereits geschrieben hast: Die Werte sind hoch. Summarisch kann man da nur sagen: Dann eben senken, 150 wird eben auch zu viel sein.

  3. #13
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    11.08.20
    Beiträge
    12

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    … bin weiterhin der Meinung, dass der konkrete Werteverlauf in diesem Fall mal "ausnahmsweise" nicht viel bringt... Wenn ich dazu schreibe - 14 Tage 181, 3 Wochen 186, dann wieder für 3 Wochen runter auf 175 etc.....

    Mir ist auch klar, dass der ständige Wechsel großes Chaos verursacht und man so nicht auf einen grünen Zweig kommt. War über 3 Monate wieder auf LT 200 und damit ging es mir 2 Monate wunderbar! Bis es dann eben wieder zu viel war.

    Ich wollte hier eigentlich Hilfestellung zum senken allgemein und warum mein Körper mit ÜF reagiert, wenn ich reduziere und das dann eben über Wochen. Ob da jemand einen Tipp hat? Hatte z. B. 175 über 6 Wochen und weiterhin ÜF und das zeigte dann auch immer die BE und der FT4 war immer über Referenz.
    Dauert das eben nach 10 Jahren "Höchstdosis" und meine Körper reagiert wie auf "Entzug"?

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    40.131

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    … bin weiterhin der Meinung, dass der konkrete Werteverlauf in diesem Fall mal "ausnahmsweise" nicht viel bringt... Wenn ich dazu schreibe - 14 Tage 181, 3 Wochen 186, dann wieder für 3 Wochen runter auf 175 etc.....
    Da hast du Recht, da bringt der Werteverlauf nichts, weil die Wertekontrollen nichts bringen in diesen Zeitabständen und beim Rauf und Runter - das schreibst du ja selbst:

    Mir ist auch klar, dass der ständige Wechsel großes Chaos verursacht
    UNd hierzu:

    Hatte z. B. 175 über 6 Wochen und weiterhin ÜF und das zeigte dann auch immer die BE und der FT4 war immer über Referenz.
    Bei folgenden fT4-Werten (vorausgesetzt gleiches Labor, keine Referenzbereich-Änderung und gleiche T4-Karenzzeit):
    12.12.19 2.22
    28.02.20 1.70
    26.05.20 1.93
    23.06.20 2.07

    LT war von 150 - 200
    würde ich den Unterschied zwischen ca. 1,7 und 1,9 bzw. zwischen 2,0 und 2,2 würde ich nicht als bedeutsam ansehen. Ein-zwei Zehntel, das ist ganz normale Messschwankung, denn diese Werte beruhen auf winzigsten freien Anteilen der Hormone und sind, messmethodenbedingt, eine Schätzung, keine direkte Zählung.

    Wenn du jetzt die Schwankungen wegen viel zu früher Kontrollen mit zu den messmethodenbedingten dazu rechnest, dann ist deine Frage durch diese beiden Faktoren ausreichend beantwortet.

    Auch mal 6 Wochen Wartezeit bewirkt keinen Wunder inmitten des Durcheinanders mit mehrfachem Dosiswechsel binnen weniger Monate. Das läuft einfach nicht so. Geh auf 125 und bleib darauf 3-4 Monate sitzen, bevor du eine Kontrolle machen lässt.

  5. #15
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    11.08.20
    Beiträge
    12

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    ...aber wenn ich nicht mal um 12 reduzieren kann ohne in die ÜF zu rutschen, wie soll ich dann um 55 reduzieren?? Das hatte ich ganz am Anfang schon versucht (mit 125 + 100) und da stand ich kurz vor der "Einweisung" , da die ÜF immer stärker wurde!
    War nächtelang wach (nicht nur Schlafstörungen, sondern absolute Schlaflosigkeit!), so dass ich dann von Schlafmitteln abhängig war. Bin da durch wochenlanges krankschreiben zum Glück wieder rechtzeitig von weggekommen. Auch tagelang nichts gegessen und habe mich noch schlechter als jemals in meinem ganzen Leben gefühlt. War eigentlich ein sehr zufriedener und glücklicher Mensch, der immer positiv gedacht hat.

    Hoffe halt nun, dass ich mit den 6er-Schritten über viele Monate dann langsam runter komme. Bei einer Dosierung unter 175 waren auch meine massiven Verspannung und Muskelverhärtungen ein paar Monate komplett weg, leider konnte ich die Dosen darunter wegen den oben beschriebenen Probleme nicht halten und bin dann wieder hoch, da es mir dann psychisch auch besser ging.

    Leider habe ich keine Antwort -> Dauert das eben nach 10 Jahren "Höchstdosis" und meine Körper reagiert wie auf "Entzug"?

    Kann die Schilddrüse sich bei niedrigeren Dosen dann wieder dazuschalten und selbst produzieren und das ist mit höheren Dosen dann "unterdrückt", gibt es sowas? Habe dazu noch nichts im Forum gefunden...

    Hatte mir auch schon überlegt, die SD entfernen zu lassen und somit eine Einstellung mit weniger LT leichter wäre, da die SD nicht mehr mitmischen kann? Wäre so was möglich?
    Da meine sehr klein ist (jeweils 2ml), wäre laut Ärztin eine OP viel zu gefährlich (Verletzung Stimmbänder etc)… ?

  6. #16
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    40.131

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Entschuldige Judy, ich würde dir ja, wie du siehst, gerne helfen, aber ich kann dieses "in die ÜF rutschen" einfach nicht nachvollziehen ohne konkrete Details (Du hast um 12 mcg gesenkt - was waren die Ausgangswerte - was war das Ergebnis der Senkung nach wie langer Einnahme der gesenkten Dosis).

    Kann die Schilddrüse sich bei niedrigeren Dosen dann wieder dazuschalten und selbst produzieren
    Natürlich, wenn diese niedrigere Dosen ein vorhandenes TSH bewirken. Aber 2ml Schilddrüse (wer hat gemessen? Facharzt?) und vor allem ohne TSH machen keine Überfunktion. Sorry, das geht so nicht, das ist alles Prosa ohne konkrete Angaben.

    Da meine sehr klein ist (jeweils 2ml), wäre laut Ärztin eine OP viel zu gefährlich
    Die OP-Risiken haben mit der Größe nicht das Geringste zu tun und eine kleine Schilddrüse zu entfernen ist viel risikoärmer als dies bei einer großen der Fall ist. Es kommt einzig auf die Erfahrung des Chirurgen an.

    Dauert das eben nach 10 Jahren "Höchstdosis" und meine Körper reagiert wie auf "Entzug"?
    Kein Entzug bei derart hoher Dosis und bei hohen Werten auch nach Senkung. Jahrelange Hochdosis hinterlässt allerdings Spuren (im Sinne von Gewöhnung und je nach dem auch gewöhnungsbedingter Schäden (Herz, KNochen)), und das Herunterkommen von einer solchen Hochdosis kann etwas mühsam sein. Aber wer ausreichend senkt und dann ausreichend lange abwartet, bekommt niedrigere Werte.

  7. #17
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    06.03.13
    Ort
    anderswo - siehe Profil
    Beiträge
    5.697

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Wenn man jahrelang geglaubt hat, dass man hohe freie Werte braucht, man sich sogar gut damit gefühlt hat, und dann aus Vernunft reduziert, dann erwartet man nicht nur eine Besserung.

    Nocebo-Effekte können genauso mächtig sein wie Placebo-Effekte.

    Die Fakten: Wenn man z.B. von 200 auf 188 reduziert, dann dauert es, bis sich das überhaupt in den Werten auswirkt. Senken ist kein umgekehrtes Steigern und verläuft von Natur aus viel sanfter. Das einzige, was sofort wirkt: Das Anfluten / der Peak ist mit einer reduzierten Dosis ein wenig schwächer. Aber das sollte keine Symptome machen. Wenn man die Tablette mal drei Stunden später nimmt als sonst, kriegt man ja auch keine Symptome durch fehlendes Thyroxin oder gar "Entzug".

    Wenn man auf eine mäßige Senkung schon nach kurzer Zeit mit Symptomen reagiert, liegt es möglicherweise an der Erwartungshaltung, dass es jetzt schlechter wird. Das nur als zusätzliche Sichtweise, beurteilen kann und will ich die Symptome damit nicht.
    Geändert von Irene Gronegger (16.09.20 um 11:18 Uhr)

  8. #18
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    40.131

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Noch ein letztes Wörtchen:

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Bei einer Dosierung unter 175 waren auch meine massiven Verspannung und Muskelverhärtungen ein paar Monate komplett weg, leider konnte ich die Dosen darunter wegen den oben beschriebenen Probleme nicht halten und bin dann wieder hoch, da es mir dann psychisch auch besser ging.
    Da hast du es ja, genau das, was Irene schrieb:

    Wenn man jahrelang geglaubt hat, dass man hohe freie Werte braucht, man sich sogar gut damit gefühlt hat, und dann aus Vernunft reduziert, dann erwartet man nicht nur eine Besserung.
    ... und erhöht wieder, statt weiter zu senken. Deine 6-er-Schritte halte ich für sehr abwegig.

  9. #19
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    11.08.20
    Beiträge
    12

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    ...diese in ÜF rutschen kann mir eben niemand erklären, das ist ja mein Problem und verstehe dies eben auch nicht ….nach 6 Wochen Reduktion um 25 sollte dies doch am Befinden und Blutwerten bemerkbar sein und nicht genau das Gegenteil beweisen....
    Und eben dann bin ich immer wieder hoch, da die Symptome dann besser wurden, dann aber eben wieder schlimmer und dann wieder versucht zu senken...ein Dilemma...

    Den US haben 3 Ärzte gemacht (HA,Endo,NUK), alle das gleiche Ergebnis. AK waren immer ok, nicht erhöht übrigens. Mit den 6 Schritten werde ich wohl bis zur Rente dann beschäftigt sein, ist mir klar.. Weiß halt keinen anderen Weg, da alles andere eben nicht passte.

    Wäre eine Einstellung ohne SD leichter? da liest man hier auch verschiedenes.....

  10. #20
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    40.131

    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    ...diese in ÜF rutschen kann mir eben niemand erklären,

    Also wirklich das allerallerletze Mal *helfersyndrom beschwichtig*:

    Du rutschst nicht in ÜF, sondern

    1. du wartest die nötige Zeit für eine neue Dosis nicht ab und

    2. du senkst nicht genug und bleibst in ÜF.

    Es ist, als würde ich reden und du mich einfach nicht hören (wollen :-).

    Alles Gute trotzdem.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •