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Thema: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Und wenn Du einen Tag pro Woche einfach auslässt? Oder nur ne halbe Tablette nimmst? Das habe ich im offline-Umfeld schon öfter gehört: Man nimmt seine Dosis, und wenn man merkt, dass es zuviel wird, werden ein oder zwei Auslasstage eingelegt und dann wie gewohnt weitergemacht. Das sind allerdings alte Hasen, die tatsächlich nach Gefühl dosieren und nicht alle paar Wochen zur Blutabnahme rennen (ist natürlich total böööse, aber beim Runterdosieren kann körperlich nicht soviel schiefgehen wie beim Hochdosieren).

    Ist natürlich unschön, aber wenigstens fängst Du - wenn Du stur 1x pro Woche reduzierst - erstmal an. 100 mcg pro Woche weniger entspräche einer täglichen Reduzierung um 14 mcg.

  2. #22
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Das hatte ich mir auch überlegt, allerdings hat mir meine Ärztin davon abgeraten, da ich im Moment soooooo ein Sensibelchen bin.... es wurde auch empfohlen, eben 2 Wochen nach Dosisänderung Blutbild zu machen, damit man weiß wo man steht....
    Gehe jetzt erst erstmal nicht zur BE, da es vorerst keinen Sinn macht. Als ich stabil eingestellt war, war das überhaupt kein Problem. Da hatte ich LT bei einem Wochendtrip auch mal vergessen und 2 Tage nix genommen, ging mir gut und dann auch gleich die volle Dosis am Montag eingenommen, war kein Thema. Nur im Moment traue ich mich das nicht.
    vielleicht aber einen Tag mal weniger, das wäre evtl was für mich? .-)

    Man "wartet" ja schon auf Symptome, deshalb auch psychisch im Moment seeehhr sensibel :-) Das war vorher gar nicht so. Mir ging es soweit gut und ich hatte über Jahre meine Schildi/Hashimoto auch komplett deshalb vergessen. Das fällt einem dann mal ein, wenn man irgendwo Gesundheitsdaten mal angeben musste.

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Ich bin mir sicher, dass das alles wieder gut wird Du darfst bloß nicht hektisch werden, sondern stur aussitzen. Wenn Du ein, zwei Monate eine reduzierte Dosis nimmst (und Du um mehr als mickrige 6 mcg reduzierst), dann MUSS ft4 runtergehen. Natürlich wird Dein Organismus das mitkriegen und erstmal rumzicken. Aber das sind Dosisänderungsbeschwerden. Die kann man auch umgekehrt beim Hochdosieren bekommen, ohne dass man auf eine ÜF zusteuert.

    Werte nach 2 Wochen halte ich für kontraproduktiv. Zum einen führst Du weniger ft4 zu, aber andererseits wäre es möglich, dass die Schilddrüse gegenhält. Außerdem verleitet es dazu, die Dosis zu ändern. Deshalb allerfrühestens Werte nach 4 Wochen. Besser nach 6 bis 8 Wochen.

    Augen zu und durch

  4. #24
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    ...diese in ÜF rutschen kann mir eben niemand erklären, das ist ja mein Problem und verstehe dies eben auch nicht ….nach 6 Wochen Reduktion um 25 sollte dies doch am Befinden und Blutwerten bemerkbar sein und nicht genau das Gegenteil beweisen....
    Und eben dann bin ich immer wieder hoch, da die Symptome dann besser wurden, dann aber eben wieder schlimmer und dann wieder versucht zu senken...ein Dilemma...
    Wenn die Blutwerte 6 Wochen nach Reduktion keine Senkung steigen, ist doch klar, dass wenn, dann weiter gesenkt werden muss, nicht wieder gesteigert.

    Dass du durchs Senken in die ÜF geräts, ist nur deine Interpretation des Auftretens von Symptomen, nicht die Realität. Wo man schon vorher war, kann man nicht neu hingeraten.
    Eine vorherige ÜF kann länger hintennach hängen, das Befinden spiegelt da nicht immer den aktuellen Stand. Deswegen ist genug Sitzfleisch auf der neuen Dosis sinnvoll.

  5. #25
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung sagen, senken dauert viiiiiiiel länger als steigern. Was die Werte und das Befinden angeht. Von oben kommen, finde ich viel schwieriger, viel anstrengender. Da muss man wirklich viele Monate warten.

    LG

  6. #26
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Ich bin ehrlich. Nach meiner Überdosierung habe ich die niedrigere Dosis sehr lange gehalten (inzwischen 2,5 Jahre) aber die ersten 6-9 Monate nach Reduzierung waren, ich drück es mal nett aus, durchwachsen. Man muss sich da durchbeißen aber es wird besser.

    LG

  7. #27
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    @sansri

    Sehr lehrreich, deine Schilderungen im Profil.

  8. #28
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Danke Sansri, habe eben dein Profil . Ich hatte Hoffnung, dass ich beim reduzieren wieder in UF gerate, aber sowas hatte ich nie erwartet. Das geht wohl vielen so.....wären ich seit Ende letzten Jahres nicht immer wieder hoch gegangen, wäre ich jetzt etwas weiter, schade...aber nach 10Jahren 200 LT ist das reduzieren einfach die Hölle, physisch und psychisch. was mir aufgefallen in der ganzen Zeit:bei Dosen unter 162 waren meine muskelbeschwerden und verhärtungen komplett weg, diese hatten mich die letzten 3Jahre immer begleitet. Meine Nase war nicht mehr verstopft und meine Augen haben nicht mehr getränt wie all die Jahre!!! Somit würde ich behaupten, dass das einfach zu viel LT war.hatte das aber nie im Zusammenhang gesehen.
    Als ich wiederum hoch ging, war die Psyche besser, aber diese Dinge kamen wieder

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