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Thema: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

  1. #1
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    Standard Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Hashimoto-können sich Wohlfühlwerte nach Jahren ändern?

    Hallo liebes Forum,

    bei mir wurde 2009 Hashimoto diagnostiziert. Daraufhin wurde ich auf über Monate LT 200 eingestellt. Damit ging es mir 10 Jahre perfekt in allen Bereichen.
    Leider habe ich dann Juli 2019 auf meinen "Hausarzt" gehört (obwohl ich besser hätte wissen müssen). Er meinte, ich sei viel zu hoch eingestellt und das würde mir irgendwann um die Ohren fliegen (Herz, Osteoporose etc). Er hat mir so Angst gemacht, dass ich um 25 auf 175 runter bin. Nach 3 Wochen ging es dann los: Tachykardien,Schwindel, Panikattacken, Schlaflosigkeit etc... War nur noch krankgeschrieben wegen sämtlichen Symptomen und dazu bei Ärzten (HNO, Gastroenterologe etc), da ich über Monate dann sämtliche "Krankheiten" hatte, wurde aber nie was gefunden.

    Habe nun das Problem, nicht wieder auf meine Wohlfühldosis zu kommen. Egal ob ich steigere oder senke, nach ca. 10-14 Tage kommen folgende Symptome: massive Kopfschmerzen+Schwindel, Tachykardien, Schlafprobleme, absolute Lustlosigkeit etc. Es geht immer ein paar Tage gut, dann denke ich die Dosis passt.

    Mein TSH ist seit 2009 supprimiert, mein Ft3+Ft3 war immer am oberen Referenzbereich, also um die 100%.
    Selbst wenn ich diese erreicht habe in den letzten Monaten ging es mir nie wirklich gut.

    Nun die Frage: Kann es sein, dass die Wohlfühlwerte auf einmal nicht mehr passen? Kennt das jemand?

    Und warum gerate ich in eine Überfunktion, wenn ich LT reduziere? Habe dann das Gefühl, die Schilddrüse spielt wieder irgendwie mit und das bringt dann alles durcheinander...


    Hat jemand einen Rat?

  2. #2
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Hallo Judy,

    ein Werteverlauf im Profil wäre nicht schlecht, so kann man nicht viel sagen. Du machst auch keine weiteren Angaben zu deinem Alter und/oder weiteren Erkrankungen die hereinspielen könnten.

    Bei mir ist es so, dass ich im Alter und nach den Wechseljahren wesentlich niedrigere "Wohlfühlwerte" habe als in jungen Jahren. Alles war am oberen Drittel kratzt macht mich hibbelig und nervös.

    Auch häufen sich im Forum in letzter Zeit die Userinnen, denen es lange gut mit Werten an der Oberkante und supprimiertem TSH gut ging, aber der Körper das irgendwann nicht mehr tolerierte. Eine dauerhafte Senkung nach langer Überdosierung scheint nicht ganz einfach zu sein.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Egal ob ich steigere oder senke, nach ca. 10-14 Tage kommen folgende Symptome: massive Kopfschmerzen+Schwindel, Tachykardien, Schlafprobleme, absolute Lustlosigkeit etc. Es geht immer ein paar Tage gut, dann denke ich die Dosis passt.
    Das geht einfach nicht so schnell. Es gibt, wie Kapsc schreibt, viele solche Fälle - es ist schon machbar, runterzukommen, aber nicht so, dass man binnen 14 Tage Ergebnisse erwartet. Und sicher nicht so, dass du eventuell mal senkst und mal wieder steigerst - zumindest klingt das so (Zitat).

  4. #4
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Vielen Dank für die Antwort. Bin 44 Jahre alt. Habe letztens auch Östrogen/Progestoron testen lassen. Östrogen leicht erhöht, Prog. normal. Allerdings schien das wohl für die Katz, da ich die Pille nehme und diese man dazu absetzen sollte. Da ich aber in einem Hormonchaos stecke, möchte ich dies mir nicht auch noch antun und diese für einen Monat absetzen. Ohne Pille geht leider nicht, da ich von Anfang an sehr starke Zystenbildung und starke Menstruationsbeschwerden habe, mit Pille sind diese auszuhalten. Die Spirale hatte ich auch versucht, aber leider nicht vertragen.

    Hatte auch gelesen, dass die Ersteinstellung einfacher ist als später dann nochmals die passende Einstellung zu finden... Im März/April ging es mir wieder gut, war wieder bei meinen 200 LT angelangt und hatte gedacht, es ist alles überstanden. Leider ging es dann ab Mai wieder los mit ÜF, das haben dann auch die Werte bestätigt / FT 4 war über Referenzbereich.

    Verstehe einfach nicht, warum ich diese Überfunktionssymptome bekommen ,wenn ich reduziere.... ?

  5. #5
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    ..hatte auch Dosen schon 6-12 Wochen gehalten, aber dann geht es eben immer wieder los.... Vor allem mit den Überdosierungssymptomen... und wenn ich senke kommen diese ebenfalls.

  6. #6
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Hallo Panna,

    vielleicht hast du noch einen Rat/Tipp, warum mein Körper mit ÜF reagiert, wenn ich reduziere? Wie ich jetzt dank Forum weiß, sind 25er-Schritte einfach viel zu groß für viele Betroffenen. Leider hatte ich das eben vor gut einem Jahr "probiert" und musste dann nach 5 Wochen gehaltener Dosis (von 200 auf 175) auch ins KH wegen Tachykardien, Panikattacken etc, hatte ich davor nie! Seit eben 14 Monaten hatte ich versucht wieder auf meine Wohlfühlwerte zu kommen, leider vergeblich.
    Im nachhinein denke ich nun, dass ich tatsächlich überdosiert war, da ich in den letzten 3 Jahren vor allem häufig Kopfschmerzen, Migräne hatte und zudem massiv verspannte Muskeln+Faszien, so dass sämtlich Physiotherapeuten an mir verzweifelt sind, keine konnte mir helfen (Physio, manuelle Therapie, Cranio Sacral, Massagen, Akupuktur etc). Wurde auch auf Rheuma+Fibromyalgie untersucht, o.B. Seit ich viel hier im Forum lese, wird mir einiges klar. Das kam vom hochdosierten LT! Habe dies nie damit in Verbindung gebracht, da es mir sonst gut ging (Schlaf, Appetit, Verdauung, Laune etc)

    Vielleicht gibt es noch Tipps , LT nach so langer Zeit zu reduzieren ohne wochenlange ÜF Symtome?? Werde es jetzt mit 6 weniger versuchen (von derzeit 187 auf 181) und vor allem versuchen, diese Dosis zu halten!
    Habe oft Dosis wieder gewechselt, da ich auch längere Zeit ÜF bzw ÜD mit UF Symtomen "verwechselt habe"... Habe dies auch immer mit Absprache mit meiner Ärztin getan.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Hallo Panna,

    vielleicht hast du noch einen Rat/Tipp, warum mein Körper mit ÜF reagiert, wenn ich reduziere? .
    vielleicht, wenn du einen kompletten Werteverlauf dafür ins Profil schreibst ... welche Dosis - wie lange genommen - zu welchen Werten geführt hat.

    Alles andere ist Spekulation, viele Worte, viel Zeit - und dennoch Spökenkiekerei.

  8. #8
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Ja, aber das würde wohl nicht viel bringen, da ich zig Werte habe machen lassen und zig verschiedene Dosen versucht hatte. Der FT 4 war immer über dem Referenzbereich, der FT3 jeweils in Keller, egal bei welcher Dosis, immer ÜF
    Wollte nur fragen: - können die Wohlfühlwerte nach Jahren nicht mehr passen wie man dachte? Hatte diese 1x im letzten Jahr und habe mich auch nicht wohl gefühlt. Dass diese eben doch nach Jahren niedriger ausfallen können als man immer angenommen hat?

    Und warum man in ÜF rutscht, wenn man wochenlang reduziert? Wenn sämtliche Senkungen um 25, dann 12 einfach zu viel waren und man dies eher über einen längeren Zeitraum mit 6 versucht und dann eben wochenlang die ÜF aushalten muss mit Beta Blockern, Schmerzmitteln etc...

    Hat da jemand eben Erfahrung?

  9. #9
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Ja, aber das würde wohl nicht viel bringen, da ich zig Werte habe machen lassen und zig verschiedene Dosen versucht hatte. Der FT 4 war immer über dem Referenzbereich, der FT3 jeweils in Keller, egal bei welcher Dosis, immer ÜF
    Wollte nur fragen: - können die Wohlfühlwerte nach Jahren nicht mehr passen wie man dachte? Hatte diese 1x im letzten Jahr und habe mich auch nicht wohl gefühlt. Dass diese eben doch nach Jahren niedriger ausfallen können als man immer angenommen hat?

    Und warum man in ÜF rutscht, wenn man wochenlang reduziert? Wenn sämtliche Senkungen um 25, dann 12 einfach zu viel waren und man dies eher über einen längeren Zeitraum mit 6 versucht und dann eben wochenlang die ÜF aushalten muss mit Beta Blockern, Schmerzmitteln etc...

    Hat da jemand eben Erfahrung?
    Es wäre noch möglich, dass aus Deine hohe T4 etwas rt3 produziert wird was die ft3 Rezeptoren besetzt, und wenn Du reduzierst könnten einige Rezeptoren frei werden und deshalb fühlst Dich trotzdem in eine ÜF. Es gibt auch noch die möglichkeit dass Jod die SD antreibt, trotz supprimierten TSH. Wenn wir aber keine Blutwerte von Dir bekommen, kann Dir auch niemand helfen. Blutwerte und Wohlbefinden stimmen leider nur selten überein.

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Können sich Wohlfühlwerte nach vielen Jahren ändern?

    Zitat Zitat von Peter. Beitrag anzeigen
    Es wäre noch möglich, dass aus Deine hohe T4 etwas rt3 produziert

    "Besetzen" ist total irreführend und beruht auf einem gern verbreiteten Irrglauben. rT3 ist unter normalen Umständen völlig irrelevant für die Einstellung (aber man kann damit in alternativen Kreisen gut verdienen). Ein hohes fT4 im Verbund mit supprimiertem TSH legt die Dejodasen wie auch die SD-eigene T3-Produktion lahm, das reicht doch, ganz ohne "Besetzung". unbeweisbares Unding. sowieso. .

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Ja, aber das würde wohl nicht viel bringen, da ich zig Werte habe machen lassen und zig verschiedene Dosen versucht hatte. Der FT 4 war immer über dem Referenzbereich, der FT3 jeweils in Keller, egal bei welcher Dosis, immer ÜF
    Naja dass ein Werte- und Dosisverlauf nichts bringt, das sagst du nur so, aber bitteschön - es haben einige schon ihre Überraschungen dabei erlebt, und sei es, dass krause Referenzbereiche aus unterschiedlichen Labors einen jahrelang in die Irre geführt haben. Aber OK - hier deine Frage:

    Wollte nur fragen: - können die Wohlfühlwerte nach Jahren nicht mehr passen wie man dachte?
    Die Antwort lautet Ja.

    Und warum man in ÜF rutscht, wenn man wochenlang reduziert?
    S. oben. Einfach keine Antwort möglich ohne konkreten Werteverlauf.

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