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Thema: 4 Wochen nach OP - Symptome

  1. #31
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    Danke an Euch beide! Ich habe wieder ein bisschen mehr verstanden. ich bin einfach sehr alleingelassen mit allem und habe furchtbare angst. mich überfordert das alles sehr. ich bekomme nachts todesangst und das macht es halt nicht leichter...

  2. #32
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    Wähle eine Lösung, mit der du dich besser fühlst.

    Und vor allem, komm runter vom "Todesangst"-Ast.

  3. #33
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    leichter gesagt als getan... aber ja, ich arbeite daran.
    ich kann prima mit fakten umgehen, die ich verstehe und zuordnen kann.
    das fällt mir bei dieser angelegenheit wirklich schwer.
    deshalb versuche ich mit der symptomzuordnung klarheit zu gewinnen.
    mir wäre eine lösung am liebsten, die zumindest mal mein herz beruhigt.
    mit den schmerzen komme ich schon klar...

  4. #34
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    noch eine sache. ich habe jetzt mal die blutwerte der letzten 12 jahre durchgesehen. ich habe durchweg einen tsh an der unteren grenze, t3 war immer im unteren drittel der referenz und t4 immer im mittelfeld. demnach macht mein körper ja gerade mit dem hohen tsh doch eine enorme veränderung durch. oder kann ich das nicht miteinander vergleichen?

  5. #35
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    Dein fT4 ist auch jetzt mittig und das fT3 niedrig ... :-)

    Es liegt nicht am TSH ... das TSH ist nur ein Signalhormon. Das TSH spürst du nicht.

    Du hattest eine Autonomie, wohl mit zeitweise leichter Überfunktion. Wenn dein TSH so tief war, bedeutet das, dass fT4 und fT3 schon mal aus der Reihe tanzten und hoch wurden, vorübergehend - nicht gerade, wenn du ins Labor gingst. Zufällig wird ja das TSH nicht tief, sondern nur infolge höherer freier Werte, sei es, dass es nur gelegentlich so ist und so war wohl bei dir.

    Mach dich bitte nicht verrückt. Du bist nicht die erste und nicht die letzte Person, die nach Total-OP durch die Einstellung geht, es droht dir keinerlei Katastrophe. Unterfunktion ist, wenn die freien Werte unternormig sind.

    Deine alten Werte bringen dich nirgendwohin.

  6. #36
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    das war ja auch das was ich meinte - eigentlich hat sich ft3 und ft4 nicht verändert in den letzten jahren. die meisten der BEs waren morgens nüchtern. also dann verstehe ich es richtig, dass ein niedriger tsh nur sein kann, wenn öfters mal die kollegen ft3 und 4 in die luft springen. sonst könnte der tsh nicht niedrig sein. also eine bestätigung für die autonomie mit latenter überfunktion (zumindest zeitweilig). das habe ich jetzt kapiert. dann ist das der grund warum jetzt bei konstanter hormonlage ohne die autonomie der tsh so einen völiig anderen wert hat, weil er nicht mehr das hin und hergespringe abbildet?! der tsh ist also eine momentaufnahme und kein hübscher konstanter mittelwert-abbilder. richtig verstanden?

    so blöd wie es klingt, aber je mehr ich weiss, um so weniger mache ich mich verrückt. hier ist der einzige ort, wo ich infos bekomme und auch mal nachfragen kann. bei den ärzten gibt es einfach keine vernünftigen infos. aber das habt ihr ja alle schon selbst mitgemacht.

    danke panna für deine geduld!

  7. #37
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    Zitat Zitat von babulotta Beitrag anzeigen
    das war ja auch das was ich meinte - eigentlich hat sich ft3 und ft4 nicht verändert in den letzten jahren. die meisten der BEs waren morgens nüchtern. also dann verstehe ich es richtig, dass ein niedriger tsh nur sein kann, wenn öfters mal die kollegen ft3 und 4 in die luft springen. sonst könnte der tsh nicht niedrig sein. also eine bestätigung für die autonomie mit latenter überfunktion (zumindest zeitweilig). das habe ich jetzt kapiert. dann ist das der grund warum jetzt bei konstanter hormonlage ohne die autonomie der tsh so einen völiig anderen wert hat, weil er nicht mehr das hin und hergespringe abbildet?! der tsh ist also eine momentaufnahme und kein hübscher konstanter mittelwert-abbilder. richtig verstanden?

    Das TSH ist eigentlich keine Momentaufnahme, gerade nicht. Da es ja ein Signalgeber ist, also: die Hormonproduktion steuert, wäre es wirklich blöd, wenn das TSH ständig auf und ab hüpfen würde. Das tun ja die freien Werte bei Gesunden eben auch nicht!

    Was bei dir los war, interpretiere ich auch so wie du schreibst, ja, das TSH war niedrig, aber eben nicht hin- und herhüpfend, sondern quasi einen Durchschnitt bildend über größere Zeiträume, und so gesehen, über längere Zeiträume, war deine von der Hypophyse gemessene (vereinfacht beschrieben) Hormonmenge im Blut überdurchschnittlich, darum pendelte sich das TSH mehr oder weniger dauerhaft tiefer ein, damit das Signal "bitte nicht so viel machen" übermittelnd. Autonome Zellen hören nicht hin, darum autonom (nicht vom TSH gesteuert) produzierend.

    Was jetzt los ist - das ist vor allem ein tiefes fT3. Der Grund ist sicher zumindest auch der Wegfall der SD-eigenen T3-Ausschüttung. Das TSH reagiert, das Signal bittet wohl vorrangig um T3. Jetzt kann theoretisch zweierlei passieren, falls du abwartest:

    (1)Die Umwandlungsenzyme im Körper (die ebenfalls zu den TSH-Zuhörern gehören, nicht hundertprozentig, aber auch) könnten das Fehlende vielleicht etwas kompensieren, das Signal dafür ist ja da. Ob sie es tun werden oder nicht, muss man erst sehen. Würde sich dein fT3 noch berappeln, ginge das TSH dadurch natürlich auch wieder etwas tiefer. Wenn du jetzt T4 erhöhst, geht das TSH natürlich so oder so etwas tiefer. Ob das fT3 dadurch besser wird, wissen wir nicht, vielleicht ja, vielleicht nein. Und vor allem: Ob dir ein höheres fT4 bekommt, wissen wir auch nicht, vielleicht ja, vielleicht nein.

    (2) Es bleibt dabei, fT3 tief, fT4 etwa mittig, TSH so wie jetzt oder noch etwas höher, nichts bewegt sich.

    Ob bei dir nach sagen wir mal: 8 Wochen (1) oder (2) passiert - ja genau das kann kein Mensch sagen! Du kannst also jetzt loslegen und was ändern - eben das Erhöhen ausprobieren, wenn du es möchtest - oder abwarten, ob sich noch etwas tut. Die ganze Sache ist komplex, es greifen sehr viele Rädchen ineinander, das geht nicht hopplahopp.

    so blöd wie es klingt, aber je mehr ich weiss, um so weniger mache ich mich verrückt.
    Ich hatte am Anfang selbst das Gefühl, dass Wissen mir Macht über meine doofe Kröte gibt. Das ist nur bedingt wahr, aber nützlich ist das Wissen schon.

  8. #38
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    danke panna.
    ich denke, ich mache folgendes. ich werde noch mal ein langzeit-ekg (mehrere tage) machen, um zu sehen, ob das was ich spüre rythmusstörungen sind, herzrasen, hoher puls oder was auch immer. ich bin ja manchmal schon richtig meschugge... und weiss selbst nicht mehr was ich spüre und was nicht. wenn das lt. kardiologe unproblematisch ist, dann werde ich noch etwas ausharren und in 3 wochen neues blut machen. dann sind es 8 wochen nach op. dann sehen wir weiter. sollte es problematisch sein mit dem herz muss man noch mal neu denken. guter plan?

  9. #39
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    Ich weiß es nicht Anja. Ich kann dein Herz nicht einordnen. Die Beschwerden sind ja nicht neu, plus das Psychische dabei. Dass du versuchst, diese Dinge zu objektivieren, ist wohl nicht falsch.

    Ohne diese Symptome hätte ich wohl eher gesagt: Halte die Füße noch 2-3 Wochen still.

  10. #40
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    Standard AW: 4 Wochen nach OP - Symptome

    mein herz ist durchgecheckt und es ist alles tiptop. selbst meine "gefühlten" nächtlichen attacken sind auf dem ekg nicht sichtbar. mein bd ist ebenfalls in ordnung. von herzseite also komplette entwarnung.

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