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Thema: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

  1. #81
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    Standard AW: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

    Ach so...du meintest „unter uns hier“ und ich bezog es auf die Ärzte. Na wenn das so ist...... :-)

  2. #82
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    Standard AW: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

    Ihr Lieben,
    da ich mich tatsächlich schwer entscheiden konnte, tat ich folgendes:
    Statt 25mg LT nahm ich 12,5mg ein, aber nur an 2 Tagen. Die geteilte Dosis war ein überängstlicher Kompromiss.

    Erst fand ich es toll und fühlte mich auch gleich fitter. Dann aber stolperte das Herz den ganzen Tag sehr unangenehm. Vermutlich kann so schnell kaum eine Reaktion von so wenig LT kommen. Vielleicht bin ich bin fitter, weil ich ja zudem noch Eisen einnehmen muss.

    Da es jetzt noch 12 Tage bis zur nächste BE sind, lasse ich das LT lieber doch weg. Dann bekomme ich bestimmt noch halbwegs unverfälschte Werte der Hemmer.
    Sollte ich dann noch weiter in UF gerutscht sein, werde ich mit LT beginnen müssen.
    Mein Manöver war bestimmt nicht sehr schlau, ich hatte das Gefühl aufgrund der UF müsste ich wenigstens ein bisschen was tun..
    Bleibt gesund

  3. #83
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    Standard AW: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

    Ihr Lieben,
    endlich wieder neue Werte - und wieder bin ich verblüfft. Nach einer ordentlichen UF nun wieder in ÜF:

    BE 22.12.2020
    Ft3: 5,1. - 2,0-4,4
    Ft4: 1,44. - 0,90-1,70
    TSH:0,07 - 0,30-4,2

    Wie oben beschrieben, fühlte ich mich mit dem LT nicht so recht wohl und wollte auch die Hemmerdosis nicht verwässern.
    Diese Werte entstanden nach Senkung von 10mg Thiamazol auf 5mg. Dazu nahm ich nur an 2 Tagen 12,5mg LT und ließ es dann ganz weg.
    So kann man also sagen, dass diese Werte unter 5mg Thiamazol entstanden sind.

    Diese krassen Wertesprünge, kennt ihr das von anderen? Mal in ÜF, dann UF...es fühlt sich so anders an, als beim ersten Mal.
    Nicht jeder glaubt an Stress, ich ein wenig schon. Habe eine Menge davon ( wie viele natürlich...), dann kommt noch ein Unfall meiner Tochter dazu.

    Meine Fragen an euch Erfahrenen:
    Kennt ihr auch solche Wertesprünge?
    Denkt ihr, diese ÜF kommt nur durch die Senkung von 10 auf 5 mg Thiamazol zustande? Oder kam ein neuer „Schub“?

    Vielleicht sind 5mg einfach nur zu wenig gewesen. Allerdings hatte ich mich wenige Wochen zuvor mit 10mg in UF geschossen.
    Was ratet ihr?
    7,5mg?
    10mg?
    10 und 7,5 mg im Wechsel?
    Natürlich weiß ich, ihr könnt es auch nicht genau sagen. Aber auf euer Wissen, eure Erfahrung und Bauchgefühl vertraue ich trotzdem sehr.
    Dankeschön schonmal für eure Tipps

  4. #84
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

    Ich glaube nicht an einen Stress-Effekt. Der Unfall der Tochter tut mir natürlich trotzdem Leid, hoffe, es ist nichts Schlimmes.

    Der Basedow hat nun mal seinen eigenen Verlauf, was dein ureigener Autoimmunprozess macht, da guckt keiner rein. Beim erhöhten TSH hätte man denken können, jetzt ist Ruhe, wenn man eben nicht wüsste, dass ein bei normalen freien Werten stabil und deutlich messbar gewordenes TSH eher eine gewisse Ruhe ankündigt, aber nicht unbedingt ein durch Niederhemmung erzwungen höheres.

    Und ja, solche Sprünge sieht man öfter.

    Vielleicht 7,5 probieren? oder Wechseldosis 10/7,5 eine Woche, 7,5 zweite Woche? *im Trüben fisch*

  5. #85
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    Standard AW: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

    Liebe Panna,
    vielen Dank für deine Einschätzung!
    Der Unfall ist nicht soooo schlimm, allerdings kann sie sich kaum begwegen, nichts tun, sehr komplizierter Kreuzband Komplettriss, Krücken usw...Abi, Führerschein auf Eis für mindestens Wochen, eher Monate, zudem konnte sie mich (Ü18) gut unterstützen als Alleinerziehende, aber jammern hilft nicht..

    Wird so sein, wie du sagst: Habe den TSH mit Hemmern hochgepuscht. Natürlich hatte ich gehofft, es kehrt Ruhe ein, aber dem war wohl nicht so.
    Vor lauter Schreck habe ich gleich 10 heute genommen.

    Da der TSH doch sehr deutlich gefallen ist, sind vielleicht 10/7,5 besser als nur 7,5. Hatte sogar an 10mg gedacht, aber es ist ja bisher nur eine relativ leichte ÜF plus damit geriet ich zuvor in UF. Ja, es ist im Trüben fischen, trotzdem helfen deine/eure Tipps beim Einstellen sehr!

    Es wundert mich auch, dass es mir einerseits recht gut geht. Andererseits der BD dermaßen schwankt, schnell sehr hoch, dann unter 100 - also liege ich auf der Couch, bin ich sofort bleiern müde und komme kaum noch hoch.
    Hier und da denke ich auch, wie es wäre, das kleine Luder los zu sein, dann wieder nicht. Den Augen geht es gut, dafür bin ich sehr dankbar! Hoffentlich bleibt es dabei

  6. #86
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    Standard AW: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

    Ihr Lieben,
    inzwischen habe ich neue Werte, trage sie erst jetzt ein, die Zeit rast einfach so, Homeschooling, Job, ihr kennt das ja.

    Zunächst: Gefühsmäßig blieb ich von 22.12. bis 07.01. bei 10/7,5 mg Thiamazol im täglichen Wechsel. Hatte überlegt nach einer Woche auf 7,5 zu gehen, ließ es dann aber.
    Grund waren ein stark schwankender BD, mal hoch, mal tief und ein seltsames Körpergefühl. Dummerweise bin ich auch sehr sicher in den WJ, die Symptome ähneln da schnell einer ÜF. Habe auch diese BE privat gemacht, gehe ungern in überfüllte Arztpraxen zur Zeit wegen Corona. Dort bekomme ich ohnehin nur alle 4 Wochen eine BE.

    Aus Kostengründen und da ich nach Fts einstelle, nahm ich nur diese, ohne TSH. Dieser war zuvor von sehr hoch auf extrem tief gefallen war (Profil).
    Inzwischen denke ich, dass die Senkung zu dieser Zeit auf 5mg einfach zu stark war.
    Oder kann es während der Hemmertherapie einen frischen Schub geben?


    BE 22.12.2020
    Ft3: 3,9 - 2,0-4,4
    Ft4: 1,0 - 0,90-1,70
    Entstanden unter 7,5/10mg im Wechsel.

    Nun erwäge ich, auf 7,5mg/ Tag zu gehen.
    Oder aber die Wechseldosis noch eine Woche beizubehalten. Ft3 ist ja im oberen Normbereich, Ft4 eher im unteren.
    Nach einer Woche auf 7,5 und ab dieser Dosis dann nach ca 2 Wochen zur BE um zu sehen, ob 7,5mg reichen.
    Oder aber 7,5-7,5-10 im Wechsel. Was würdet ihr tun?

    Hoffe sehr, Ihr seid gut ins neue Jahr gekommen

  7. #87
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    Standard AW: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

    Zitat Zitat von siggibien Beitrag anzeigen
    Aus Kostengründen und da ich nach Fts einstelle, nahm ich nur diese, ohne TSH.
    Hm, bei hohem TSH könnte fT3es kompensatorisch erhöht sein, bei niedrigem TSH aus MB-Gründen. Ich gehe nicht von Kompensatorik aus, allein schon weil das fT4 auch nicht unternormig ist.

    Ja, vielleicht Wechseldosis 7,5/7,5/10 10 Tage, gucken, wie es dir geht und dann 7,5?

  8. #88
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    Standard AW: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

    Liebe Panna,
    das tue ich auch nicht, allein schon weil der TSH so massiv gefallen war, von 6 auf 0,07 unter nur 5mg.
    Denke, der MB ist noch ordentlich aktiv. Alle drei Werte zu haben wäre natürlich optimaler, aber ich muss leider rechnen. Dein Tipp hört sich gut an, ich denke so werde ich es mal versuchen und die nächste BE macht dann der Doc.
    Dass es mit Corona immer schlimmer wird, ist ein Dilemma und die Wartezimmer sind wirklich voll. Da hat man schnell Angst sich anzustecken.

    Meine extremen BD-Schwankungen hatte ich in einem Extra-Fred beschrieben, werde das Gefühl nicht los, dass die WJ zudem einiges durcheinander bringen...

  9. #89
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    Standard AW: Leider Rezidiv MB - Bitte um Hilfe beim Einstellen

    Zitat Zitat von siggibien Beitrag anzeigen
    Meine extremen BD-Schwankungen hatte ich in einem Extra-Fred beschrieben, werde das Gefühl nicht los, dass die WJ zudem einiges durcheinander bringen...
    Ich habe gesehen, Siggi. Habe aber eher das Gefühl, dass es nur bedingt sinnvoll ist, ausgerechnet jetzt differenzieren zu wollen, ob die BD-Schwankungen von den Wechseljahren oder von MB kommen. Es dauert ja nicht mehr ewig, dass deine Werte besser werden.

    (Ob "normale" Wechseljahre Blutdruckfolgen haben - warum sollten sie eigentlich? dass sich aber eine schiefe Stoffwechsellage bei unausgeglichenen SD-Werten auswirken kann, davon kann man ausgehen.)

  10. #90
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    Liebe Panna,
    eigentlich wollte ich gar nicht differenzieren, wo die BD- Schwankungen herkommen.
    Beim Googeln stößt man damit automatisch auf WJ Symptome. Plus bei mir fühlt es sich so anders an als beim ersten MB-Ausbruch. Da war in ÜF der BD hoch, in UF eher niedrig, schwankte aber nicht so umher wie jetzt. Oder ich habe es vergessen, das kann auch sein.

    Mal ist er viel zu hoch und ich fit wie ein Turnschuh. Mache ich eine Couch Pause, sinkt er massiv ab, begleitet von bleierner Müdigket. Ich nutze allerdings nur ein Handmessgerät, die sollen ja nicht so genau sein.

    Zu meiner Dosis: Überlege 7,5mg -7,5mg -7,5 mg -10mg zu nehmen anstatt nur 2x7,5 und dann 10mg. Es ist kaum ein Unterschied, aber eben doch ein kleiner. Der Grund ist, dass der BD im Liegen unter 100 fällt. Mein Verdacht ist ja, wie du auch sagst, es liegt mehr an der SD, MB und hemmerbedingt. Ft4 ist zwar noch in der Norm, aber trotzdem recht tief.

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