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Thema: Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

  1. #1
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    Standard Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

    Lange Zeit ging es mir unter LT 88 (Hexal) mehr oder weniger gut, mit Müdigkeit hatte ich nur selten zu kämpfen, seit Ende März/Anfang April aber haben meine Beschwerden massiv zugenommen und ich finde auch keine befriedigende Hormoneinstellung mehr. Den Werteverlauf seht ihr in meinem Profil.

    Hier zunächst meine vor zwei Wochen beim Endo gemessenen Werte:

    31.8.20 mit LT 99 (gebröckelt) von Hexal.
    TSH 0,010 (0,4-4,0)
    FT3 2,58 (2,2-5,0) = 13,57%
    FT4 1,58 (0,9-1,8) = 75,56%
    TPO-AK 73,8 (>50)
    TRAK 0,10 (0,55)
    DHEA-S 21,50 (35-430)
    Cortisol 5,19 (5,0-25,00)

    Ferritin i. Serum 44,00 (25-150)
    C-reakt. Protein 0,34 (0,1-11,0)
    ACTH 25,40 (5,00-46,00)
    1-84 Biointakt PTH 17,9 (11,5-78,4)
    25-OH-Vit.D3 54,40 (30-100)
    BZ 109 (ca. 55 Minuten nach dem Mittagessen)
    Natrium 143 (133-146)
    Kalium 4,4 (3,6-5,5)
    Calcium 2,39 (2,15-2,55)
    Phosphat, anorganisch 2,9 (2,5-4,5)
    Größe rechts 2,2ml; links 1,4 ml

    Mein Verlauf seit April:

    Ich hatte mit Hitzewallungen plus Frieren, Schwindel und Schlafstörungen zu tun und schob diese Probleme auf deutlich reduzierte Bewegung infolge des Lockdowns, reduzierte also von LT 88 auf 75, weil ich noch eine halbe Packung davon zu Hause hatte. Der Hormonbedarf war aber offensichtlich doch nicht reduziert, denn es wurde nichts besser, nur schlimmer:

    Geschwollene Nasenschleimhäute, Hustenreiz, vermehrter Schleim im Rachenraum, Globusgefühl, extrem verspannte Muskulatur, Parästhesien, Einschlafstörungen, Wortfindungsstörungen, Frieren, Nachtschweiß, entzündete Augenlider., Herzstolpern (bum, bum, Pause, bum bum Pause -Herzfrequenz unter 50)... sind bei mir sichere Unterfunktionssymptome. Hinzu gesellte sich Tagesmüdigkeit, was ich bisher nur selten und dann immer nur für ein paar Tage hatte.

    Nach sechs Wochen also wieder hoch auf LT 88 und mit Ausnahme des Augenproblems verschwanden diese Symptome schon wenige Tage nach Erhöhung auf LT 88 nach und nach, bis Parästhesien, -Tagesmüdigkeit und Muskelverspannungen/Muskelschmerzen nach ca. drei/vier Wochen erneut auftraten. Habe dann auf 99 erhöht, was sich eigentlich zunächst richtig anfühlte, denn meine Muskeln funktionierten wieder, die Tagesmüdigkeit ließ nach, verschwand aber nicht -es gab diesbezüglich schlechte und weniger schlechte Tage, darunter auch ein paar einzelne sehr gute Tage. Ich habe es sieben Wochen bis zur Blutentnahme so belassen, vermutete aber schon, dass 99 zu viel sind, denn momentan - eine Woche nach Reduktion auf LT88 -habe ich folgende Beschwerden:

    - Tagesmüdigkeit, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. An den ganz wenigen Tagen ohne Tagesmüdigkeit geht es mir zur Zeit gut, an diesen Tagen spinnt auch der Kreislauf (Schwindel, Herzklopfen...) nicht.
    - spürbares Herzklopfen, aber immerhin ohne Aussetzer
    - leichtes Schwindelgefühl, ähnlich wie bei Fieber - Temperatur 36,8 (habe sonst eher 36,3)
    - blendempfindliche Augen, trockene, entzündete Augenlider
    - komme morgens schwer aus dem Bett
    - leichtes inneres Unruhegefühl, streßanfällig
    - Hitzewallungen, was acht Jahre nach der Menopause aber auch mit den Wechseljahren zusammenhängen kann.

    Das könnten Überfunktionssymptome sein, trotz FT3 im unteren Normbereich? Am wohlsten fühlte ich mich bisher bei FT3-Werten ab 2,9. Ich hoffe, dass das FT3 steigt, wenn FT4 durch die Reduktion sinkt? Was aber mache ich, wenn die oben beschriebenen Symptome, vor allem an den Muskeln wieder auftreten? Kann vielleicht eine Umwandlungsstörung vorliegen oder eine NN-Schwäche bei gemessenen sehr niedrigen DHEA-S und Cortisolwerten? Wegen dieser Blutwerte möchte ich morgen einen Termin beim HA machen, aber wie fange ich dort am besten an? Hat jemand von euch ebenfalls solche Werte und wurde behandelt?

  2. #2
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    Standard AW: Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

    Hallo Karin,

    ehrlich gesagt würde ich nie die LT-Dosis nach Befinden hoch- und runterschrauben. UF und ÜF-Symptome können sehr ähnlich sein und darum kann das eigentlich nur schief gehen.. Die Dosis solltest Du nach Möglichkeit mindestens 6 Wochen halten und erst dann zur BE.

    Ich kenne mich bei den NN-Werten leider nicht aus, aber "altersgemäß" scheint Dein Wert normal zu sein: http://www.gesundheits-lexikon.com/L...at-DHEAS-.html

    Mir fällt auf, dass Dein Ferritin-Wert ruhig über 50 sein könnte und Dein Vitamin-D3 könnte auch höher sein: https://www.ht-mb.de/forum/vbglossar...howentry&id=81

    Interessant wäre noch dein Vitamin B12-Wert: https://www.ht-mb.de/forum/vbglossar...owentry&id=165

    Dazu passen auch einige Deiner Symptome.

    Viele Grüße!

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

    Ich habe es sieben Wochen bis zur Blutentnahme so belassen, vermutete aber schon, dass 99 zu viel sind, denn momentan - eine Woche nach Reduktion auf LT88 -
    Wenn du am 31.8. BE hattest und vor einer Woche, am 27.8.? erneut reduziert hattest, dann sind das Werte für die Tonne?

    Ich würde Ferritin und Vitamin D nicht höher schrauben, bei Vitamin D weiß man, dass die wünschenswerte Auswirkungen mit höheren Werten keineswegs zunehmen und ich glaube auch nicht an der Behauptung der Eiseninfusionsinstituten, dass man Ferritin über 50 haben muss.

    Deine Symptome passen zur Überdosierung - bei dem fT4 (und der Wert ist offenbar bereits einige Tage nach Reduktion, aber auch sonst hoch bei der fT4-Obergrenze um 2) und deinem TSH kann man sowieso schlecht eine Unterdosierung annehmen. Und genau hiervon würde ich ausgehen, statt von den DHEA- und Cortisol-Werten, die sich bei normalen Stoffwechsel-, d.h. Schilddrüsenwerten auch normalisieren könnten. Warum kompliziert, wenn es auch einfach ginge?

    Mehr als 75 mcg würde ich an deiner Stelle nicht nehmen, siehe deine Annahme hier:

    Mein FT3 ist im Verhältnis zum FT4 zu gering, oder? Hier meine Werte vom 3.7.19:
    TSH 1,25 (0,30-4,50)
    FT3 2,63 (2,0 - 4,4) = 26,25%
    FT4 1,70 (0,90 - 2,00) = 72,73%

    Werte unter 75 Hexal, nehme seit ein paar Tagen Hexal 88 und hoffe, dass das T3 mitzieht, wenn das TSH wieder supprimiert wird.
    Im Gegenteil. Je höher du dein fT4 schraubst und je mehr das TSH supprimiert ist, umso mehr leidet deine Umwandlung.

  4. #4
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    Standard AW: Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

    Hallo Beamuc,

    vielen Dank für Deinen Link zu DHEA, der dann doch etwas beruhigt, denn das Labor des Endo gibt als Normwert pauschal 35-430 an und hat daher meinen Wert von 21,50 als zu niedrig gekennzeichnet. Bin gespannt, was die HA nächste Woche dazu sagt.
    Ich hatte vergessen, im Text zu erwähnen, dass ich die Dosis von LT 75 sechs Wochen durchgehalten habe, und dann nicht nur wegen meines Befinden sondern auch wegen meiner Werte wieder auf LT 88 hochgegangen bin. Auch diese Dosis hatte ich sechs Wochen gehalten, aber keine nochmaligen Werte machen lassen, da ich diese hätte selbst bezahlen müssen. Mich irritiert jetzt, dass das FT3 unter LT99 trotz zusätzlicher Seleneinnahme kaum gestiegen ist und natürlich passen meine freien Werte mal wieder überhaupt nicht zu meinem supprimierten TSH, bei dem die Ärzte immer in Panik geraten.

    Mein Ferritinwert war schon niedriger, mit Müdigkeit hatte ich bisher aber nicht zu kämpfen. Trotzdem zeigt mein aktueller Wert, dass noch Luft nach oben ist und ich werde das Eisen wieder regelmäßiger nehmen.
    Was VitaminD betrifft, streiten sich ja die Geister, denn Studien hatten gezeigt, dass Personen, die sich ganzjährig ungeschützt der Sonne aussetzen (Fischer z.B.), im Schnitt auf einen Wert von 50-60 ng/dl kommen. Ich bin mir daher nicht sicher, ob es wirklich gut ist, diesen natürlichen Wert dauerhaft zu überschreiten. Ich nehme 50T Einheiten/Woche statt den von meiner HA verschriebenen 20T. Zumindest Mangelerscheinungen dürfte ich mit einem Wert von 54,40ng nicht mehr haben, oder?

  5. #5
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    Standard AW: Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

    Bei Ferritin und Vit. D sehe ich es etwas anders als panna (sorry panna ) . Ferritin über 50 zu bringen ist nicht verkehrt. Allerdings würde ich das nicht über Eiseninfusionen machen, sondern ganz normal mir Eisen-NEMs besorgen (niedrig dosiert) und kurmäßig mal 1-2 Monate einnehmen.

    Bei Vit. D ist entscheidend, ob der Referenzbereich hier pmol oder ng ist. Ich vermute schon fast pmol und dann ist ein Wert mit um die 50-60 relativ niedrig. In diesem Fall würde ich auch Vit. D nehmen. Aber bitte auch keine Hammerdosierung sondern um die 1500 i.E. .

    LT würde ich erstmal so reduzieren, dass der FT4 Wert um die 1,4 liegt.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

    Zitat Zitat von Karin59 Beitrag anzeigen
    Zumindest Mangelerscheinungen dürfte ich mit einem Wert von 54,40ng nicht mehr haben, oder?
    Natürlich nicht, übrigens würde dein Parathormon-Wert einen Mangel relativ zuverlässig anzeigen (vorausgesetzt, du warst bei der BE seit ca. 10-12 Stunden nüchtern, das sollte man bei Parathormon sein), , was es nicht tut. Also immer auch auf Calcium und PTH gucken.

    Mehr hilft keineswegs unbedingt mehr, hier nur eine der konkreten möglichen Folgen:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1277048-(zu-viel)-Vitamin-D-und-Hyperkalz%E4mie&highlight=Vitamin+D

    PS
    Die Sache mit pmol vs ng ist absolut richtig, natürlich, Myrrdin. Ich ging bei Untergrenze 30 von ng/dl aus. Sehe gerade nachträglich bei Karin (#4) ng/dl, wäre natürlich besser, die Einheit gleich bei den Werten anzugeben.

    LT würde ich erstmal so reduzieren, dass der FT4 Wert um die 1,4 liegt.
    Auch das sehe ich ähnlich, bei Obergrenze 2,0 ...
    Geändert von panna (03.09.20 um 09:35 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

    Liebe Karin,
    wann wurde das Cortisol denn gemessen? Am besten wird es um 8h morgens, nach ca 10 min liegen, liegend das Blut abgenommen.
    Wenn die werte zb am späten Vormittag gemessen wurden, dann kann der Wert auch niedrig sein.

    Ich hatte so ähnliche SD Werte wie Du Anfang des Jahres und auch noch später , ft3 fiel immer mehr.. , ich war in tiefster UF. (aber mein TSH ist schon immer supprimiert, wenn er bei Dir zum ersten mal supprimiert ist, ist das natürlich was anderes) das Herzstolpern, kenn ich nur aus UF.
    Jetzt nehm ich Thybon dazu und zumindest die SYmtpome die die SD betrafen sind weg.

    Ich wandelte plötzlich nicht mehr um. Ob wegen anhaltendem Stress oder Entzündungen im Magen , weiß nicht.

    Gute Besserung!!

  8. #8
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    Standard AW: Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

    Liebe Ellen und alle anderen,

    nüchtern war ich bei Blutabnahme um 13.00 Uhr nicht mehr, nur das LT hatte ich weggelassen und zudem sämtliche Nems 10 Tage zuvor abgesetzt, wobei ich diese mit Ausnahme von Magnesium und Vit. D auch nicht sonderlich regelmäßig nehme. Die Ärztin war auch sehr kurz angebunden und auf meine Frage, welche Werte sie denn bestimmen werde, meinte sie nur, dass ich das dann in ca. 4 Wochen vom HA erfahren werde.

    Die Frage zu B12 hatte ich vorhin noch vergessen zu beantworten: Hier lag der Wert letzten Sommer nach dem Auffüllen eines Mangels bei 1050, weshalb ich zur Zeit lediglich alle 3-4 Wochen eine B-Komplex-Kapsel nehme und ansonsten Nüsse in meinen Speiseplan aufgenommen habe. Fleisch esse ich sehr selten. Ich war übrigens letztes Jahr mit bereits gutem b12-Wert wegen Geschmacksstörungen und Parästhesien beim Neurologen, der mich nach den üblichen Untersuchungen (EEG) kurz ansah und fragte, ob ich eine Schilddrüsenunterfunktion und vielleicht Hashimoto hätte. Neurologisch könne er nichts finden, aber er würde mir empfehlen, es mit einer höheren LT-Dosis zu versuchen. Er schien sich mit Hashi auch beschäftigt zu haben.

    Mein TSH zeigt schon immer kaum an, ist tendenziell niedrig, auch bei deutlichen Unterfunktionssymptomen. Tybon hatte ich vor ein paar Jahren auch kurzfristig getest, aber selbst ein winziges Bröckchen war zu viel, machte ÜD-Beschwerden über das Anfluten hinaus. Tybon ist also eher nichts für mich.

    LT 75 geht gar nicht mehr, ich bin unter dieser Dosierung absolut nicht arbeitsfähig und ich hatte großes Glück, dass es dieses Mal in die Zeit des Lockdowns fiel. Die Muskulatur war damit im Frühjahr u.a. so hart, dass ich mir bei einer ganz normalen und langsam ausgeführten Kniebeuge einen Anriß der Patellasehne zugezogen habe. Auch Herzstolpern (nicht das harte Klopfen!), niedrige Temperatur, Blutdruck um die 90:60, Parästhesien, Muskelschmerzen, Trägheit, trockene Haut, Globusgefühl, Abends anschwellende Nasenschleimhäute, verschleimter Rachen, entzündete, geschwollene Augenränder, Wortfindungsstörungen (ganz doof für eine Lehrerin, ebenso wie Husten und Heiserkeit!) sind für mich Zeichen der Unterdosierung. Es kommt nicht genügend FT3 in den Zellen an, der Körper funktioniert nur auf Sparflamme, was ganz sicher auch nicht gesund ist.
    Neu waren vor der Senkung Müdigkeit, verbunden mit Schwindel und Herzstolpern und da Schwindel und Müdigkeit auch in ÜF vorkommen, hatte ich gesenkt. Sie wurden unter LT75 noch schlimmer, gingen dann unter LT88 kurzzeitig weg, bis sie wieder auftauchten. Daher der erneute Versuch, zu erhöhen. Die 99 hatte ich auch bis zur aktuellen Blutabnahme beibehalten und erst danch wieder auf 88 reduziert.

    Alle Symptome zusammengenommen, vermute ich, dass 99 zu viel ist, und 88 vielleicht ein Tick zu wenig und dass aber irgendein weiteres Problem hinzugekommen ist. Sämtliche Sexualhormone sind z.B. unter der Norm, was auch zu spüren und zu sehen ist. Meine Gyn meinte, zumindest periodisch könne ich ein wenig substituieren, zumindest in lokaler Anwendung, aber ich bin mir unschlüssig, ob ich es wagen soll, da es Fälle von Brustkrebs in der Familie gibt.
    Geändert von Karin59 (03.09.20 um 12:20 Uhr)

  9. #9
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    Standard AW: Cortisol und DHEA-S sehr niedrig, viele Beschwerden

    Zitat Zitat von Karin59 Beitrag anzeigen
    Mich irritiert jetzt, dass das FT3 unter LT99 trotz zusätzlicher Seleneinnahme kaum gestiegen ist und natürlich passen meine freien Werte mal wieder überhaupt nicht zu meinem supprimierten TSH, bei dem die Ärzte immer in Panik geraten.
    Hallo Karin,

    wieviel und wie lange nimmst Du schon Selen? Ich hab tatsächlich gute Erfahrung mit 200 µg/Tag gemacht, vorausgesetzt du verträgst es..
    Ich finde Deine Beschreibung deiner UF-Symptome echt spannend! In vielen habe ich mich selbst wiederentdeckt! Das mit den abends anschwellenden Nasenschleimhäuten und den geschwollenen Lidrändern kenne ich schon ewig, aber ich habe es halt immer so hingenommen...
    Richtig gut es mir tatsächlich erst bei einem Ferritin-Wert von >50. Ich schlafe besser, kann mich besser konzentrieren und bin nicht so kurzatmig bei Belastung..Leider kriege ich das trotz Spritzen langfristig nicht hin..Aber zumindest kenne ich den Unterschied..

    Viele Grüße!

  10. #10
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    Zitat Zitat von Beamuc Beitrag anzeigen
    Hallo Karin,

    wieviel und wie lange nimmst Du schon Selen? Ich hab tatsächlich gute Erfahrung mit 200 µg/Tag gemacht, vorausgesetzt du verträgst es..
    Ich finde Deine Beschreibung deiner UF-Symptome echt spannend! (...)
    Richtig gut es mir tatsächlich erst bei einem Ferritin-Wert von >50.



    Viele Grüße!
    Hallo Beamuc,

    Selen habe ich im Frühjahr auf Anraten meiner Zahnärztin genommen, da sie mich von meiner letzten Amalgamfüllung befreit hatte. In der Packung waren 100 Stück á 100µg, eine höhere Dosis vertrage ich leider nicht. Verbessert hat sich damit aber gar nichts, aber vielleicht muss ich es länger nehmen? Ferritin über 50 kann ich auch mal austesten, was kurzfristig klappen sollte, denn meine Nährstoffaufnahmefähigkeit scheint recht gut zu sein, zumindest konnte ich in letzter Zeit Ferritin, Vitamin D und B12 trotz vorsichtiger Dosierung schnell auffüllen.

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