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Thema: Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

  1. #1
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    Standard Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

    Guten Tag, ich habe eine Frage. Ihr kennt das sicher mit Ärzte Odyssee- jeder schlägt was Anderes vor, was die Hormondosis betrifft. Es wurde bisher nur mehrfach der erhöhte TSH gemessen. Was ist jetzt richtig? Niedrige Dosis oder die Aktivität ganz ausschalten, um Schübe zu vermeiden? Schon mal danke!

  2. #2
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    Standard AW: Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

    Nimmst du überhaupt LT oder fragst du nur rein theoretisch?

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

    Mein TSH war immer da, und ich hatte noch nie Schübe. In meinem Umfeld dasselbe - habe etliche Hashis im Kollegenkreis. Insofern kann ich nicht bestätigen, dass TSH Hashimotoschübe fördert. Zudem werden die aller-allermeisten Ärzte ein unterdrücktes TSH bei einer Hashimotoerkrankung nicht so toll finden und so therapieren, dass es messbar bleibt.

    Mal davon abgesehen geht es auch um Wohlbefinden. Eine Kollegin schwört beispielsweise auf ihr 5er TSH. Selbst wennnn es irgendwelche neuen Erkenntnisse gäbe, die Hypophyse auf TSH-tot zu stellen, würde sie das gar nicht mitmachen.

    Ach so: Dass jeder Arzt was anderes vorschlägt, habe ich auch noch nie erlebt. Eigentlich sind sich alle einig, dass unterdrücktes TSH bäh ist

  4. #4
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    Standard AW: Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

    Also mein Arzt findet unterdrücktes TSH in Ordnung, wenn die freien Werte in der Norm sind. Mein NUK ebenfalls.

  5. #5
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    Standard AW: Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

    Selbst beim SD-Krebs kommt man inzwischen eher davon ab, die SD so weit wie möglich zu unterdrücken. Einen supprimierten TSH akzeptieren ist nochmal was anderes als ihn aktiv anzustreben.

    Aber es gibt ja nicht nur die Möglichkeit der 2 Extreme. Vielleicht ist die eigentliche Frage hier eher, ob man den hohen TSH so lassen oder in den Referenzbereich bringen soll? Das hängt von den Umständen ab, v.a. ob Symptome vorhanden sind. Die Werte für die SD-Hormone (fT3, fT4) zu haben kann auch bei der Entscheidungsfindung helfen, v.a. im Verlauf.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

    Zitat Zitat von Rigoletta Beitrag anzeigen
    Also mein Arzt findet unterdrücktes TSH in Ordnung, wenn die freien Werte in der Norm sind. Mein NUK ebenfalls.
    Und hast Du Schübe oder nicht? Der TE fragt, ob TSH Schübe macht.

    Ich habe TSH und keine Schübe. Mein Umfeld auch nicht. Frage beantwortet.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

    Zitat Zitat von xyz20 Beitrag anzeigen
    Niedrige Dosis oder die Aktivität ganz ausschalten, um Schübe zu vermeiden?
    Weder-noch. Eine Dosis, die ausreicht, damit es dir gut geht.

    Die "Aktivität ganz ausschalten" kann man sowieso nicht, und derartige Bestrebungen findest du in keiner der üblichen Behandlungsrichtlinien.

    Außerdem sind Schübe - wenn überhaupt, dann eher für den Anfang der Hashimoto-Erkrankung kennzeichnend.

  8. #8
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    Standard AW: Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

    Zitat Zitat von Schlomis Muddi Beitrag anzeigen

    Ich habe TSH und keine Schübe. Mein Umfeld auch nicht. Frage beantwortet.
    Aha....

  9. #9
    Neuer Benutzer
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    Standard AW: Soll man die Schilddrüsenaktivität ausschalten, mit L-Thyroxin, bei Hashimoto?

    Ich hatte jahrelang einen nicht messbaren TSH unter Therapie. Bei Beginn der Thyroxineinnahme war er bei 1,80, der fT4 sehr hoch bei 1,7 und fT3 bei 3. Ich bekam Thyroxin weil die SD so klein war. Das ist 21 Jahre her. ich hatte nie erhöhte Antikörper.
    Nachdem ich im letzten Jahr die Dosis recht stark reduziert habe durch Weniger Bedarf durch die Wechseljahre, ist mein TSH jetzt bei 1,6. In dem Jahr hatte ich mehrmals erhöhte Antikörper. Ich habe viele UF Symptome und kann nicht erhöhen.

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