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Thema: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Also die 4-Wochen-BE ist sicherlich gut geeignet, die Richtung zu sehen und gröberes Unheil abzuwenden bei abartigen Werten. Abartig sind deine Werte nicht.

    Was man unmöglich voraussagen kann: Ob nun das TSH unterwegs nach unten oder doch unterwegs nach oben ist (auch wenn es jetzt etwas tiefer ist als präoperativ). Das gilt auch für die freien Werte.

    Die BE am 10.8. würde ich machen, auch wenn wir uns vermutlich ärgern werden, weil man ja Werte aus unterschiedlichen Labors nicht vergleichen kann ... aber einfach zur Beruhigung, dass weiterhin nichts Gröberes passiert ist?

    PTH, Calcium sind sehr hübsch.

  2. #22

    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Wenn auch bereits ein gutes Wochenende her: vielen Dank für deine Rückmeldung, panna. Auch zum Calcium und PTH.
    Ich werde versuchen, nächste Woche eine BE zwischenzuschieben und auf jeden Fall werde ich bis zur nächsten BE bei den 100 mcg bleiben, um nicht am Ende die für mich womöglich richtige Dosis vorschnell verlassen zu haben.

  3. #23

    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Hallo liebes Forum,

    meine Schilddrüsen-OP ist nun fast neun Wochen her.

    Seitdem nehme ich 100 mcg L-Thyroxin und diese Woche war meine zweite Blutentnahme:

    August == 27.08.2020 (ca. 26 h nach LT-Einnahme)
    TSH 2,59 (0,30-4,00) µIU/ml

    Und ja, nur der TSH, denn mein Endo hat tatsächlich nur diesen genommen.
    Ich bin gestern fast aus allen Wolken gefallen, als ich zum Abschluss des kurzen Telefonats darum bat, mir doch noch schnell die freien Werte mitzuteilen (sodass ich nicht auf den Ausdruck warten muss) und mein Endo meinte: „Die habe ich nicht genommen. Die brauchen wir für die Einstellung nicht mehr, nur für die Einstellung unter Basedow haben wir die gebraucht.“

    Erst letzten Monat habe ich hier voller Überzeugung geschrieben, dass mein Endo ‚stets‘ alle drei Werte macht. Und jetzt so was.
    Denn leider habe ich nicht in der Woche vom 10. August mein Hausarzt mal ausprobiert oder bin direkt als Selbstzahler ins Labor gestiefelt (viele Grüße an meinen inneren Schweinehund ), sodass ich erst jetzt über einen Arztwechsel nachdenke.

    Aber zurück zu meinen TSH-Wert: Da ich mich die Wochen leichter erschöpft fühle, mein Appetit besser sein könnte (und mein Gewicht niedriger) und der TSH noch Luft nach unten hat, habe ich mich mit meinem Endo darauf verständigt, ab jetzt 112,5 mcg zu nehmen. (übrigens nehme ich Henning, wenn die Info relevant ist)

    Wären 12,5 mcg-Schritte auch eure Empfehlung?
    25 mcg Tabletten habe ich daheim und dank Sollbruchstelle ich das Teilen ja einfach. Bei kleineren Schritten stelle ich mir das Gebrösel als schwerer vor.

    Die nächste BE würde ich dann in 4-6 Wochen planen und dann vielleicht schon bei einem anderen Arzt (mit demselben Labor).

  4. #24
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Zitat Zitat von Mockingbird Beitrag anzeigen
    Wären 12,5 mcg-Schritte auch eure Empfehlung?
    Das käme ganz auf die Werte an, es gibt auch kleinere und auch größere Schritte - in Abhängigkeit von den Werten, die du leider nicht hast.

    Ich würde jetzt die Dosis nicht ändern, sondern eine neue Blutentnahme unter der bisherigen Dosis anstreben, mit kompletten Werten, nicht in 4-6 Wochen, sondern nächste oder übernächste Woche. Du kannst mit nur einem TSH nicht wissen, wo deine freien Werte liegen.

    PS
    Und 10 Wochen unter der alten Dosis ist aussagefähiger als 4-6 Wochen unter einer neuen Dosis.
    Auch hielte ich es für wichtig, dass du deine Werte unter 100 mcg kennst - wer weiß, wohin dich die Einstellung noch führt.

  5. #25

    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    ...wie ärgerlich, aber du hast - wie so ziemlich immer - recht.

    Ich bin heute bei meiner 100 mcg-Dosis geblieben und werde Dienstag oder Donnerstag direkt ins Labor fahren und alle drei Werte nehmen lassen. Die Werte sollte ich dann noch am selben Tag telefonisch bekommen.

  6. #26

    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    So, knapp 50 Euro ärmer, aber dafür um 3 Werte reicher.

    September = 01.09.2020 (ca. 26 h nach LT-Einnahme) == Labor 3 als Selbstzahler
    FT3 3,25 (3,00-5,40) pmol/l
    FT4 14,1 (10,2-17,9) pmol/l
    TSH 2,54 (0,30-4,00) µIU/ml

    Eure Einschätzung?

    Ich würd' gerne mit dem LT hochgehen. Wenn es nach mir ginge, könnte heute Freitagabend sein, so müde bin ich.

  7. #27
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Typische schilddrüsenlose Konstellation: fT3 kränkelt (Anteil der Schilddrüse an der T3-Produktion ist nicht groß, aber vorhanden, dieser Anteil ist jetzt nicht da). Folge: TSH höher als es eigentlich bei diesem Nüchtern-fT4 sein könnte und würde bei einem etwas besseren fT3. Guck dir deine fT3-Werte bei halber Schilddrüse an.


    Wenn du jetzt mit LT (fT4) höher gehst, kann es folgende Szenarien geben:

    1. fT4 wird höher, fT3 ein wenig höher - Befinden?
    2. fT4 wird höher, fT3 bewegt sich nicht/wird niedriger - Befinden?

    Bei beiden Szenarien ist der Einfluss aufs Befinden ungewiss.

    Eine dritte Möglichkeit ist, gleich bei 100 mcg LT etwas T3 dazu zu nehmen. Wenn du jetzt erst die LT-Erhöhung probierst und diese nicht funktioniert, solltest du bei einem späteren T3-Versuch das LT wieder senken.

    Ich schätze, du wirst dazu neigen, den T4-Weg zu probieren. Obiges habe ich dennoch geschrieben, damit du Bescheid weißt: Mehr T4 resultiert nicht unbedingt in einem besseren fT3-Wert bzw. wenn, dann ist man dabei evtl. bereits überdosiert und der verhübschte fT3-Wert nützt einem nichts.

    ****

    PS
    Dein fT4 ist leicht übermittig, d.h. kein wirklicher Grund für zu wenig fT3. Der Grund ist sehr wahrscheinlich der Wegfall des Schilddrüsenanteils an T3. Probieren kannst du den T4-Weg dennoch, aber vorsichtig.
    Geändert von panna (01.09.20 um 20:39 Uhr)

  8. #28

    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Lieben, lieben Dank dir, panna.

    Ich ärgere mich über meinen Endo. Ich verstehe nicht, warum er der Meinung ist, er könne mich nur per TSH einstellen?! Er hat sehr wohl Patienten, die T3 extra nehmen, die ganze Thematik ist ihm nicht unbekannt.

    Allein aus der Tatsache, dass ich auf die Schnelle kein T3 bekomme, möchte ich zunächst den Weg des höheren LT gehen. Und ich hoffe arg, dass das eine Besserung bringt und die 6 Wochen, die dann zur nächsten BE verstreichen, nicht für die Katz sind.

    Ich werde versuchen, einen baldigen Termin für ein Gespräch mit meinem Endo auszumachen. Die Laborsprechstunden-Telefonate sind immer so verdammt kurz. In einem Gespräch kann ich ihn eher davon überzeugen, für die Einstellung weiterhin alle drei Werte zu nehmen (bei der ersten BE post-OP wurden auch alle gemacht?) und kann eine mögliche T3-Gabe durchsprechen (...und für letztere ist er vermutlich offener, wenn ich den T4-Weg gegangen bin).

    Wäre eine Erhöhung auf 112,5 mcg vorsichtig genug?

  9. #29
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    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Vorsichtig wäre eigentlich 106,25 mcg .... Du kannst natürlich trotzdem 112 probieren.

  10. #30

    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Ich nehme jetzt seit Mittwoch 112.5 mcg LT. Ich bin gespannt, wie sich dadurch die Werte entwickeln.

    Wie ist es zu erklären, dass das fT3 sogar weiter sinken kann, wenn das fT4 steigt?
    Sollte es zu einer derartigen, gegensätzlichen Entwicklung kommen, wäre das doch der 'Beweis' für meinen Endo, dass meinen Werten und Befinden mit T4 allein nicht beizukommen ist, oder?
    Ich hab gestern versucht, mich etwas durchs Forumswissen ('Thybon' und 'Umwandlungsstörung') zu lesen, aber meine Aufnahmekapazität war am Abend nicht mehr so gegeben.

    Werden vier Wochen mit der neuen Dosis ausreichen, um eine klare Tendenz auszumachen?
    Ich würde dann versuchen, in der Woche vom 5. Oktober einen Termin zur BE und tagsdrauf einen Termin beim Endo auszumachen.

    Was wäre der Vorschlag gewesen, wenn ich auf die Schnelle an Thybon gekommen wäre? Bei 100 mcg LT bleiben und zusätzlich einmal am Tag 5 mcg bzw. zweimal am Tag 2,5 mcg Thybon dazunehmen?


    ...vielleicht reicht das erhöhte T4 ja aus? Die Einnahme von Thybon scheint die Abhängigkeit von Ärzten und von festen Einnahmezeiten doch nochmal zu erhöhen.
    Hoffen kann ich ja, auch wenn mein fT4 bereits leicht übermittig ist.


    Edit:
    Könnte es sein, dass mein fT3 so niedrig ist, weil ich bereits jetzt zu viel LT nehme?

    Du, @panna, hattest du glaub ich 88 mcg LT als Einstiegsdosis vorgeschlagen. (Das Krankenhaus 75 mcg - wobei darauf nichts zu geben ist.) Mein Endo meinte 100 mcg und ich wollte auch lieber höher einsteigen.
    Mein Gewicht war bei der Berechnung der Einstiegsdosis 57/58 kg, jetzt 60 kg.


    P.S.: Sorry für die ganzen Fragen.
    Geändert von Mockingbird (03.09.20 um 22:53 Uhr)

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