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Thema: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

  1. #11
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    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    @Apfelsaft: auch ich möchte hier keine Referenzbereichs- und Assaydiskussion fortführen. Nur eins: die Verfahren, mit den niedrigen Obergrenzen messen auch absolut deutlich niedriger und wie ich oben schrieb: 'üblich' ist nicht mehr, als eine Aussage über Marktanteile. Ein Volvo ist doch kein schlechtes Auto, nur weil der Hersteller auf deutschen Straßen unterrepräsentiert ist.

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Zitat Zitat von Apfelsaft Beitrag anzeigen
    Das Problem ist häufig, wenn der Referenzbereich zu eng ist .
    liebe Apfelsaft, ich glaube, da ist ein Missverständnis. "Zu eng" impliziert, dass du einen Referenzbereich R1 für eine Messmethode M mit irgendwelchen anderen Referenzbereichen R2, R3 ... usw. für andere Messmethoden vergleichst. Denn "zu eng" - für was und im Vergleich zu was?
    Genau das geht nicht, ein gegebener Wert lässt sich nur in dem Referenzbereich interpretieren, der für ihn vom Labor, wo der Wert gemessen wurde, angegeben ist. Du kannst den Wert nicht in irgendeinem "weniger engen" Bereich beliebig interpretieren.

    Und wenn jemand drüber ist, dann ist man mit der allergrößten Wahrscheinlichkeit in der Tat drüber.

    Wenn du das weiter diskutieren willst, such dir doch einen der Beitragsbäume, wo das bereits ausgiebigst diskutiert wurde - das muss nicht bei jemandem sein, der gerade seine Ersteinstellung nach OP sucht.

  3. #13

    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Danke für euren Exkurs zu Referenzbereichen und Messverfahren. Ich wusste um die verschiedenen Referenzbereiche der Labore und auch, dass man deswegen stets zum gleichen Labor gehen sollte, aber der weitere Hintergrund (Marktführer Roche & Co) war mir bislang unbekannt.

    Ich plane zukünftig, wie auch die letzten vier Jahre zu meinem Endo zu gehen und damit weiterhin stets ins gleiche Labor.
    Dass in meinem Profil andere Labore auftauchen, liegt in der Natur der Sache: zum einen war es das Labor vom Krankenhaus und zum anderen das Labor vom Radiologen, der sich eine BE nicht hat nehmen lassen, als ich dort einmalig für das Szinti war. Ich habe die Werte nur vollständigkeitshalber in mein Profil gesetzt, meine Medikation erfolgte immer anhand der Werte meines Endo-Labors (selbe Methode, selber Referenzbereich).

    Mein Endo macht stets alle drei Werte (TSH, ft3 und ft4) und wird in seine Überlegungen (mutmaßlich) alle drei auch zur Einstellung heranziehen. Ich konnte mir während des Telefonats jetzt jedoch nicht alle drei Werte notieren und daher hatte mein Endo mir nur den TSH genannt (weil außerhalb der Norm) und zu den anderen Werten nur gesagt, dass sie innerhalb der Norm sind.

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Ich habe jetzt selbst eine Frage:
    Hat der Chirurg den ersten Schnitt noch einmal geschnitten oder eher in Richtung der verbliebenen SD-Hälfte verlängert?

    Ich frage, weil ich im Juni auch hemithyreoidektomiert wurde, die Narbe ist ganz leicht linkslastig, dem Chirurgen war klar, dass eine zweite OP nicht völlig ausgeschlossen werden kann bei mir. Also neugierdehalber ...

  5. #15
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    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Dass dein Endo dich zeitnah wieder sehen möchte, spricht ja für ihn. Wird er für die Neueinstellung so ein enges Raster beibehalten? Wenn das so ist, und du jetzt die Einstellung nach dem Labor machst, spricht mEn nichts dagegen. Ein Fallstrick ist: 'mir geht es nicht gut, vielleicht liegt es an der SD-Einstellung' und mal eben Werte woanders gemacht und dann geht die Spekulation über Referenzbereiche, Prozente, etc. los. Daher vermute ich pannas Vorschlag, die Werte für die Einstellung über den HA zu machen; dort kommt man einfacher an Zwischenwerte. Aber wenn das mit dem Endo funktioniert und/ oder du einfach Nerven hast, mal etwas zu warten, ist auch der Endo eine gute Lösung.

    Rein gefühlsmäßig würde ich übrigens bei der jetzigen LT-Dosis bleiben und dann Werte im selben Labor.

  6. #16

    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt selbst eine Frage:
    Hat der Chirurg den ersten Schnitt noch einmal geschnitten oder eher in Richtung der verbliebenen SD-Hälfte verlängert?

    Ich frage, weil ich im Juni auch hemithyreoidektomiert wurde, die Narbe ist ganz leicht linkslastig, dem Chirurgen war klar, dass eine zweite OP nicht völlig ausgeschlossen werden kann bei mir. Also neugierdehalber ...
    Ja, der Chirurg hat den gleichen Schnitt noch einmal genommen. Dies war auch seine Aussage, beim Anzeichnen am Morgen der zweiten OP.

    Aber ob der Schnitt vielleicht leicht in Richtung der verbliebenen SD-Hälfte verlängert ist?
    …ich habe mir meine Narbe eine Weile im Spiegel und auf alten Fotos angesehen, und meine Antwort ist nicht eindeutig.

    Der Schnitt ist dies Jahr wie letztes Jahr relativ mittig am Hals. Bereits im letzten Jahr hatten sie ja beide Seite aufgeschnitten, weil beide Seiten geplant waren, wobei rechts der größere Lappen zu entfernen war (13 g), links der kleinere (jetzt waren es 9 g).

    Letztes Jahr war der Schnitt/die Narbe etwas rechtslastiger (optisch auch wegen dem Endknoten). Dies Jahr ist er…auch rechtslastiger. Nur dass links natürlich die Wundheilung noch nicht so fortgeschritten ist wie rechts, weil eben dort tiefer gebuddelt wurde. Deswegen fällt die linke Seite beim Blick in den Spiegel mehr auf, aber rechts ist und bleibt der Schnitt länger.

    Letztes Jahr wurde der Faden auf der rechten Seite vernäht/verknotet, dies Jahr auf der linken Seite (zumindest ist da eine entsprechende Schwellung), sodass ich nun auf beiden Seite einen kleinen ‚Knubbel‘ habe (denn rechts ist er geblieben, also haben sie vielleicht nur knapp bis zum ‚Knubbel‘ wieder aufgeschnitten?).

    Ich kann mir vorstellen, dass sie – wenn die Größe der Schilddrüsenlappen es zulässt – versuchen, aus optischen Gründen den Schnitt immer mittig zu machen und es dann aber aufgrund der Tiefe des Eingriffs und aufgrund des Fadenknotens doch zu optischen Unterschieden kommt.

    Ich hoffe, in meinen Ausführungen ist die Antwort auf deine Frage?

    Das einzig kuriose: Ich bin der Meinung, dass die jetzige Narbe kleiner ist als die Narbe nach der letzten OP. Mein Schnitt/die Narbe ist jetzt süße 5,5 cm. Die letzte Narbe habe ich nie gemessen, aber ich habe den Schnitt ein bisschen länger in Erinnerung. Vielleicht haben sie sich diesmal auch mehr Mühe beim Nähen gegeben, weil dauerhaft.

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Dass dein Endo dich zeitnah wieder sehen möchte, spricht ja für ihn. Wird er für die Neueinstellung so ein enges Raster beibehalten? Wenn das so ist, und du jetzt die Einstellung nach dem Labor machst, spricht mEn nichts dagegen. Ein Fallstrick ist: 'mir geht es nicht gut, vielleicht liegt es an der SD-Einstellung' und mal eben Werte woanders gemacht und dann geht die Spekulation über Referenzbereiche, Prozente, etc. los. Daher vermute ich pannas Vorschlag, die Werte für die Einstellung über den HA zu machen; dort kommt man einfacher an Zwischenwerte. Aber wenn das mit dem Endo funktioniert und/ oder du einfach Nerven hast, mal etwas zu warten, ist auch der Endo eine gute Lösung.

    Rein gefühlsmäßig würde ich übrigens bei der jetzigen LT-Dosis bleiben und dann Werte im selben Labor.
    In der Theorie möchte mein Endo das Raster so engmaschig lassen. Das Problem ist eher die größere Gemeinschaftspraxis drumherum, bei er es nicht immer so leicht ist, einen einfachen BE-Termin zu bekommen… Zum Beispiel sollte ich laut meinen Endo Ende Mai zur BE kommen, aber ich bekam vor Ende Juni keinen BE-Termin, sodass ich einen weiteren Monat mit einer Unterfunktion rumgelaufen und auch in die OP mit UF bin (ich habe mich im Juni aber nicht schlecht gefühlt).

    Ob das bei meinem Hausarzt besser wäre? Ich habe dort noch nie Blut abgenommen bekommen. Mein Hausarzt ist auch kein Internist. Internisten haben meines Wissens nach ein größeres Budget für Laborwerte. Also könnte auch gut sein, dass mein Hausarzt nicht alle drei Werte nimmt. kA
    Per Zufall weiß ich aber, dass mein Hausarzt ins selbe Labor schickt wie mein Endo und wenn die Wartezeit beim Endo auf einen Termin zu unerträglich wird, kann ich zuküftig meinen Hausarzt mal testen oder ich kann auch als Selbstzahler direkt ins selbe Labor gehen.

    Insbesondere für die Einstellung möchte ich jedoch bei meinem Endo bleiben. Ich bin mit seiner Dosierung nicht immer zufrieden, aber er lässt mich (mit Hilfe des Forums) größtenteils mein Ding machen: beispielsweise hat er sich bei meiner zweiten medikamentösen Therapie auf ein langsames Ausschleichen des Thiamazols eingelassen. Und aus Gesprächen weiß ich, dass er sich auch mit Thybon etwas auskennt und und.

    Danke dir, Ness, auch für deine Einschätzung meiner jetzigen LT-Dosis.
    Geändert von Mockingbird (26.07.20 um 23:08 Uhr)

  7. #17
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    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Danke, bei deinen Schnitt-Ausführungen sind keine Fragen mehr offen geblieben :-)

    Noch etwas zum Labor. Es gibt eine weitere theoretische Möglichkeit: Mit einer Labor-Überweisung vom Endo selbst ins Labor (vom Endo oder in ein anderes, je nach Verfügbarkeit und Machbarkeit). Ich habe genau das etliche Jahre praktiziert mit meiner Hausärztin, aus o.g. Gründen (damit Werte aus dem gleichen Labor kommen). Das macht natürlich nicht jeder Arzt mit, aber versuchen könntest du es ja, falls machbar. Oder auch: Bei Dosisänderung sofort einen BE-Termin in 6-8 Wochen ausmachen ... ?

  8. #18
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    Doppelpost
    Geändert von Apfelsaft (27.07.20 um 13:54 Uhr)

  9. #19
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    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    liebe Apfelsaft, ich glaube, da ist ein Missverständnis. "Zu eng" impliziert, dass du einen Referenzbereich R1 für eine Messmethode M mit irgendwelchen anderen Referenzbereichen R2, R3 ... usw. für andere Messmethoden vergleichst. Denn "zu eng" - für was und im Vergleich zu was?
    Genau das geht nicht, ein gegebener Wert lässt sich nur in dem Referenzbereich interpretieren, der für ihn vom Labor, wo der Wert gemessen wurde, angegeben ist. Du kannst den Wert nicht in irgendeinem "weniger engen" Bereich beliebig interpretieren.

    Und wenn jemand drüber ist, dann ist man mit der allergrößten Wahrscheinlichkeit in der Tat drüber.

    Wenn du das weiter diskutieren willst, such dir doch einen der Beitragsbäume, wo das bereits ausgiebigst diskutiert wurde - das muss nicht bei jemandem sein, der gerade seine Ersteinstellung nach OP sucht.
    Ich will keine Diskussion um Referenzbereiche, sondern nur den Hinweis geben. Es kann passieren, das mit dem Referenzbereich, weil er möglicherweise zu eng, weit oder verschoben angegeben wird man keine gute Einstellung hin bekommt.

    Meine Hausarztpraxis hat beispielsweise immernnoch den Fehler auf dem Laborblatt die Zahlen sind für pg/ml angegeben und als Mengeneinhheit ist pmol/l angegeben. Trotz mehrfacher Hinweise auf den Fehler, der sogar bestätigt wurde bis heute keine Berichtigung....

  10. #20

    Standard AW: Einstellung nach Operation - Bitte um Unterstützung

    Ich habe heute meine vollständigen Werte beim Endo abgeholt:

    Juli == 23.07.2020 (ca. 26 h nach LT-Einnahme) == Labor 3
    FT3 3,53 (3,00-5,40) pmol/l
    FT4 13,8 (10,2-17,9) pmol/l
    TSH 4,75 (0,30-4,00) µIU/ml
    Parathormon 41,2 (15,0-65,0) pg/ml
    Calcium 2,36 (2,20-2,65) mmol/l

    Bleibt ihr bei eurer Einschätzung, dass ich bis zur nächsten BE bei 100 µg L-Thyroxin bleiben sollte?

    Die nächste reguläre BE beim Endo habe ich am 27.08, also gute acht Wochen post-OP hätte ich dann. Alternativ kann ich auch in der Woche vom 10.08 (dann 6 Wochen post-OP) bei meinem HA oder direkt im Labor eine BE nehmen lassen.

    Im Vergleich zu meinen Werten vor der OP (am 23.06) ist ja immerhin mein TSH schon etwas gesunken und mein fT4 ist wieder am steigen.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Noch etwas zum Labor. Es gibt eine weitere theoretische Möglichkeit: Mit einer Labor-Überweisung vom Endo selbst ins Labor (vom Endo oder in ein anderes, je nach Verfügbarkeit und Machbarkeit). Ich habe genau das etliche Jahre praktiziert mit meiner Hausärztin, aus o.g. Gründen (damit Werte aus dem gleichen Labor kommen). Das macht natürlich nicht jeder Arzt mit, aber versuchen könntest du es ja, falls machbar.
    Keine Chance. Darauf wird sich die Praxis meines Endos nicht einlassen, vor allem würden sie keinerlei Notwendigkeit sehen...

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