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Thema: Symptome bei latenter Unterfunktion Thyroxin ja oder nein?

  1. #1
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    Standard Symptome bei latenter Unterfunktion Thyroxin ja oder nein?

    Hallo zusammen,

    mein TSH lag bei der Blutmessung bei 4,4. Das war allerdings mittags, vormittags ist der TSH ja oft noch etwas höher.
    FT3 5,43 pmol/l FT4 14,71 pmol/l. Also schon noch ich Referenzbereich. MAK TAK TRAK alles unauffällig.
    Auffällig ist allerdings noch die Größe meiner SD mit 5.2 ml (Mann).
    Ich spüre aber schon leichte Unterfunktionssymptome, nicht stark, aber wenn man sich ständig nicht ganz wohl fühlt und irgendwie unvollkommen, wird das auch störend. Andererseits "könnte" dies ja auch von etwas anderes kommen, es passt aber doch gut zu UF.
    Wie beurteilt ihr meine Situation? Letztendlich kann ich nur anhand meine Symptome entscheiden oder?

    Würdet ihr Thyroxin versuchen, obwohl mein Arzt eigentlich auch sagt, Therapie nicht erforderlich mit diesen Werten?
    Und wenn ja milde Dosis 25, 50 oder gleich das ganze Programm 125? Im Einführungsbeitrag las ich, dass Thyroxin den TSH so weit senken kann, dass ich mit Einnahme dann weniger Hormone habe, als ohne Thyroxin.
    Von daher frage ich mich auch, ob ich mit einer Einnahme überhaupt mehr Hormone hätte oder ob ich nur meinen TSH und die T3 Umwandlung senken würde.
    Bitte um Hilfe

    MFG Michi

    PS: Mich würde auch sehr interessieren, wenn jemand einen TSH von 4 bis 6 hatte und starke Unterfunktionssymptome dadurch oder ob das eher unwahrscheinlich ist.
    Geändert von Michi88 (12.07.20 um 21:02 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Symptome bei latenter Unterfunktion Thyroxin ja oder nein?

    OK, wenn man jetzt noch den Referenzwert hätte .

    Es ist schwer zu sagen, ob die SD noch genügend arbeiten kann. Selber hatte ich bei Beginn einen TSH von knapp 7 und einen einmaligen Ausrutscher im Krankenhaus mit 14. Meine Symptome wurden im Krhs mit allem möglichen interpretiert, nur nicht mit dem auffallenden SD-Wert bzw. die Symptome könnten ja nicht davon kommen. FT3 lag bei gut 3,0 und FT4 bei knapp 1 d.h. beide Werte im Referenzbereich. Trotzdem ging es mir ausgesprochen mies. Einzig eine Assistenzärztin machte mich darauf aufmerksam, dass ich meine SD bzgl. meiner Symptome nicht aus den Augen verlieren sollte. Weitergehende Untersuchungen im Krhs wurden nicht gemacht, trotz guter NUK-Abteilung.

    Mein HA 3 Wochen später: "ah, Haare dünn, Haarausfall, trockene Haut usw. usf. - ich mach mal Werte"; Werte ähnlich wie bei der 2. Messung im Krhs, diesmal mit Antikörper-Messung später noch US und ja: Diagnose mehr als eindeutig. Später noch Szinti und letztlich stellte sich heraus: SD arbeitet so gut wie gar nicht mehr, vollkommen zerklüftet und nach dem Aussehen wohl schon sehr lange bestehend.

    D.h. meine Symptome waren jetzt schwarz auf weiß erklärbar. Vermutet hatten einige Ärzte schon lange Jahre vorher schon, dass die SD die Ursache wäre, denn die Symptomatik passte dazu. Nur die Werte nicht. Damals lagen sie ja noch niedriger. Auch meine extreme Hautreaktion war später mit Einnahme von LT auch verschwunden.

    Persönlich finde ich die latente Hashimoto schwieriger zu interpretieren, da die meisten davon ausgehen, dass sie keine Symptome verursachen sollte. Freie Werte sind ja in der Norm und wenn der TSH nicht zu hoch ist, dann ist ja alles ok. Und leider wird immer noch so gehandelt. Ohne zu wissen, wieviel die SD noch arbeitet, ist es in meinen Augen fatal.

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