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Thema: Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

  1. #1
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    Standard Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

    Guten Morgen!

    Ich habe seit einiger Zeit (vermeintlich) mit meiner Schilddrüse zu tun und habe die Erfahrung gemacht, dass sich das, was die Ärzte so über Hashimoto denken, oft überhaupt nicht mit den Erfahrungsberichten deckt, die man so im Internet findet.

    Kurzer Abriss: Es begann alles mit einem „Kloß-im-Hals-Gefühl“, meine HNO-Ärztin schickte mich 12/18 zum Nuklearmediziner, weil meine Schwester seit einigen Jahren Hashimoto hat.

    Dort nahm man Blut ab, schallte die Schilddrüse (die Ärztin sagte damals, es sähe so aus, als wäre da mal eine Entzündung gewesen), machte eine Szintigraphie.
    Der Brief kam, die Werte waren wohl alle im Normbereich (vor allem der TSH unter 2, keine AK), trotzdem stand als Diagnose drauf: Autoimmunthyreoiditis.

    Werte 12/18:

    fT3 3,23 (1,8-4,5)
    fT4 1,14 (0,7-1,9)
    TSH basal 1,90 (0,3-2,5)
    Anti-TG <15,00 (0-60)
    Anti-TPO 31,60 (0-60)
    TRAK <0,10 (<1,0)
    Thyreoglobulin 11,00 (0,0-70,0)
    TG-Wiederfindung 126,00 (70-130)
    Calcitonin y2,00 (0-11,5)
    Intaktes Parathormon 42,00 (11-75)
    Vitamin D 10.71 (Mangel)

    Ich war irritiert, fragte beim 2. Besuch 04/19 nach, woher diese Diagnose kommt. Meine Schilddrüse zeigte wohl bei der Szintigraphie einen deutlich über dem Grenzwert liegenden Uptake und der Arzt meinte, die verbliebenen Zellen würden massiv arbeiten um sie am laufen zu halten und deshalb wäre der Uptake so hoch. Das würde auf eine beginnende HT hinweisen. Da die Stoffwechsellage aber euthyreot sei, keine Medikation, außer Vitamin D.

    Mittlerweile hatten sich neben dem Kloß-im-Hals, der zwischendurch wieder besser geworden war, Kribbeln und Taubwerden in den Zehen dazugesellt, Muskelschmerzen ohne Ende, vor allem in den Beinen, Gelenkschmerzen und Unbeweglichkeit (vor allem bei Kälte), zum Teil konnte ich kaum noch was auf dem Handy tippen, weil meine Finger nicht so wollten wie ich… Dazu bin ich unfassbar antriebslos und müde, bräuchte eigentlich jeden Tag einen Mittagsschlaf, obwohl ich nachts sehr gut schlafe, immer 7-8 Stunden.

    Wegen der zunehmenden Kribbelbeschwerden (zwischendurch auch mal Hände und Knie) suchte ich einen Neurologen auf, der ein MRT machen ließ und die Nervenleitgeschwindigkeit maß um MS auszuschließen. Alles o.B. Er empfahl eine Zweitmeinung einzuholen, ob ich evtl. von einer Medikation profitieren könnte.

    Der zweite Arzt konnte weder beim Ultraschall noch in den Blutwerden eine HT feststellen. Ich bat dennoch um Medikation und nehme seit 12/19 37,5 mg L-Thyroxin. Das Befinden hat sich etwas gebessert, ist aber auf keinen Fall weg. Gerade kämpfe ich wieder extrem mit Beinmuskelschmerzen und Hüftschmerzen, als sei ich einen Marathon gelaufen und einem Kloß im Hals.

    Die Werte in 12/19 (VOR Medikation):

    fT3 2,88 (2,1-4,3)
    fT4 0,97 (0,8-1,8)
    TSH 1,94 (0,35-2,5)
    TRAK <0,1
    TPO-AK <28
    TG-AK <15
    TG 5,8 (<70)
    Wiederfindung 84% (70-130)
    Vitamin D 21,9


    Seit der Medikation wurden die Werte 2 Mal überprüft:

    02/20
    fT3 3,2 (2,1-4,3)
    fT4 1,19 (0,8-1,8)
    TSH 1,47 (0,35-2,5)

    05/20
    fT3 3,4 (2,1-4,3)
    fT4 1,42 (0,8-1,8)
    TSH 1,95 (0,35-2,5)

    Im letzten Brief stand da dabei, dass ich die Medikation auch absetzen könne (obwohl der TSH unter 37,5 mg L-Thyroxin wieder bei 1,95 liegt...). Es deute nach wie vor nichts (auch Ultraschall nicht, SD ist echonormal, homogen strukturiert, knotenfrei, normal groß, nur unspezifische Lymphknoten zervikal beidseits) auf eine HT hin. Nun bin ich total unsicher:

    1. Habe ich überhaupt eine HT??? Seit 1,5 Jahren scheint sich da überhaupt nichts zu ändern. Vielleicht rühren die Symptome ja doch woanders her? (HT würde aber so gut passen...) Die Diagnose scheint ja nur auf der Szintigraphie von vor 1,5 Jahren zu beruhen.

    2. Medikation behalten oder absetzen? Ich hatte nach der Medikation schon erstmal ein gutes Gefühl (Besserung), aber seit kurzem eben wieder massive muskuläre Probleme.


    Lieben Dank fürs Lesen und für eure Meinungen.

    Myo
    Geändert von myosotis (11.07.20 um 10:55 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

    Mich wundert es, dass der Neurologe weder B12 (Holotranscobolamin) noch Ferritin hat bestimmen lassen. Allein das könnte deine Symptoem verursachen.

    Der 1. Arzt war sehr gründlich. Dein HT konnte er mittels Szinti diagnostizieren. Ganz oft kann man die Veränderungen nicht im US sehen, oder sie werden entsprechend unterschiedlich bei den Ärzten interpretiert.

    Dein D3 ist noch sehr niedrig, da würde ich weiter sublementieren und auch Magnesium dazu nehmen. Sonst könnte es Muskelprobleme geben.

    Taube Finger und Füße können HT geschuldet sein, aber auch ganz andere Ursachen haben wie B12-Mangel, Alkohol, Diabetes etc. Hat der Neuro auch nicht den HbA1c nicht gemacht?

    Absetzen würde ich übrigens LT nicht. Ich würde bei den Werten auf 50 µg gehen.

  3. #3
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    Standard AW: Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

    Lieben Dank für deine Antwort

    D3 versuche ich einmal wöchentlich in der 20.000er Dosis zu nehmen, aber ich vergesse es hin und wieder. Zwischenzeitlich (04/19) hatte ich den Spiegel so schonmal auf 33,5 hoch, bei der letzten Untersuchung 02/20 lag er aber wieder nur bei 15,8. Magnesium nehme ich sporadisch, manchmal scheint es gegen die Muskelschmerzen zu helfen, manchmal nicht.

    Alkohol trinke ich sehr selten, über Diabetes hatte ich auch schonmal nachgedacht, aber die anderen Symptome passen überhaupt nicht (Durst, Harndrang etc). Ich bin auch normalgewichtig (auch wenn das bei Typ I ja nicht ausschlaggebend ist). Der HbA1c wurde nicht getestet und Diabetes auch nicht mal vom Arzt angesprochen.

    B12-Mangel sprach der Neuro an, ich hatte das allerdings vorher schon irgendwo gehört und hatte vor meinem Neuro-Besuch bereits ein paar Wochen lang B12 hochdosiert genommen (keine Ahnung, wie lange es dauert, bis es anschlägt). Habe ich danach wieder abgesetzt und seit 10/19 nicht mehr genommen. Es wurde dann der B12-Gesamtwert bestimmt, aber der Neuro meinte schon, dass das ja jetzt keine Aussagekraft hätte, weil ich ja B12 genommen hab. Der Wert lag bei 627 ng/l (160-970).
    Passen würde es aber schon, denn also Risikofaktor für einen B12-Mangel steht speziell Omeprazol dabei, das ich von 2009 bis 2013 täglich genommen hab und danach immer wieder phasenweise über Wochen täglich (habe eine Hiatushernie und "damals" war es Mittel der Wahl). Außerdem ernähre ich mich vegetarisch (seit 20 Jahren schon).

    Deshalb habe ich auch einen chronischen Eisenmangel. Nach der Geburt meines Sohnes Ende 2016 war der Wert so niedrig, dass ich eine Eiseninfusion bekommen hatte und seitdem ging es mir ziemlich gut, der Wert war auch top. Bei der letzten Ferritin-Überprüfung 10/19 lag der Ferritinwert bei 21 (15-142). Die Transferrinsättigung war etwas erniedrigt mit 13,4% (16-45%). Ich versuche, regelmäßig Eisen zu nehmen, kämpfe aber mit den Nebenwirkungen... bei mir nicht wie üblich Verstopfung, sondern Durchfall.

    Ich wurde letztes Mal beim 2. Nuklearmediziner auch relativ unwirsch behandelt, weil es mir nicht gut ging (hatte stark mit Belastungsatemnot zu kämpfen, kam kaum noch eine Treppe hoch) und dann wieder geschallt wurde und da eben einfach nichts zu sehen ist. Würde gern wieder zum 1. wechseln, komme mir da aber irgendwie auch blöd vor und habe überlegt, die L-Thyroxin abzusetzen und ihm gar nichts von meinem kleinen "Seitensprung" zu erzählen... Hab aber auch Angst, dass mein Körper dann völlig schlapp macht. An sich hat er das L-Thyroxin gut verkraftet, wenn ich hier lese, dass selbst so Minimengen eigentlich eingeschlichen werden sollte... Mir wurde gesagt, ich soll die halbe 75er nehmen und gut ist. Hat gottseidank auch funktioniert, aber scheint ja keine Selbstverständlichkeit zu sein.

  4. #4
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    Standard AW: Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

    Zu D3, B12 und Eisen bitte nochmals im Forumswissen nachschauen.

    Du nimmst vermutlich zu wenig D3. Im Forumswissen gibt es einen Rechner.

    B12 mit Tabletten hoch zu bringen ist schwierig. Wenn dann gehen nur Lutschtabletten, ansonsten ist es nur teuer bezahlt.

    Ferritin ist nicht wirklich gut. Wenn du Eisen nicht verträgst, dann könnte hier eine Magen-Darm-Problematik vorliegen. Durchfall deutet schon darauf hin.

    Frauen neigen eher dazu ihre Ernährung anzupassen als den Arzt aufzusuchen. Bitte unterschätze das nicht! Gehe bitte zum Arzt besser Gastroenterologen. Es ist wichtig erst eine Diagnose zu haben und dann die Ernährung anzupassen. So hat man es später einfacher.

    Wie hälst du es mit Jodsalz? Das brauchen wir in Deutschland nicht mehr. Wir haben keine jodarmen Böden hier in Deutschland mehr. Stichwort: Tierfutterjodierung und Gülleverordnung. Einige hier klagen bei Jodsalz über Herzrasen, Darmbluten und Durchfall.

    HTler haben übrigens meist durch Unterdosierung bzw. Unterfunktion eher Diabetes II. Da sind dann die Symptome ein wenig anders. Gewichtszunahme, Heißhunger, trockene Haut, Müdigkeit ...

    Das mit dem Seitensprung ist doch egal. Der Arzt ist der Handwerker für die Gesundheit. Wenn er dich richtig behandelt hat bist du gut aufgehoben, ansonsten lohnt es sich einfach mal auch einen längeren Weg in Kauf zu nehmen um richtig behandelt zu werden.

  5. #5
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    Standard AW: Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

    Vielen Dank, ich setze mich gleich mal ran und rechne die benötigte Menge D3 aus. Hatte noch gar nicht entdeckt, dass es hier eine richtige Forumswissenkategorie gibt. Dass meine Werte überall nicht richtig gut sind, ist auch mein Gefühl, allerdings sagt meine Hausärztin immer: "Die Werte sind alle ok, Sie haben nichts. Die Beschwerden kommen sicher nicht daher." - Ja, auch ich wurde schon in die psychosomatische Schublade gesteckt...

    Beim Gastroenterologen bin ich in Behandlung wegen der Hiatushernie. Die letzte Magenspiegelung war in 01/19, da war alles ok. Er hat auch speziell im Enddarm (glaube ich) geschaut, ob da irgendwelche Veränderungen sind, die auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hindeuten. Es war (wie gefühlt immer) alles prima. Blöd bloß, dass das überhaupt nicht mit meinem Befinden zusammenpasst.

    Ich habe des Öfteren mit Gastritis zu tun, wobei ich dann in der Regel weiß, woran das liegt (zu viel Cola, Süßes, etc über längeren Zeitraum). Das mit dem Eisen ist auch nicht neu, ich hatte auch in meinen Schwangerschaften immer Durchfall und keine Verstopfung. Ansonsten kann ich mich über meine Verdauung nicht beschweren, bis auf gelegentlich Durchfall (meine Ärztin sagt, per Definition ist es kein Durchfall, weil es dafür mind. 3 mal am Tag kommen müsste).

    Jodsalz habe ich auf Anraten meiner Schwester nach der HT Diagnose gegen unjodiertes Salz getauscht. Ich esse allerdings gern Fisch.

    Ich denke, ich sollte wohl erstmal an den bekannten Baustellen D3 und Eisen arbeiten und das mal konsequenter nehmen. Ich war da wohl doch in der Vergangenheit etwas nachlässig. Werde mir jetzt gleich mal das Forumswissen darüber zu Gemüte führen.

  6. #6
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    Standard AW: Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

    Wenn du öfter Gastritis hast, dann solltest du auch Holotranscobolamin machen lassen. Der ist häufig in diesem Fall zu niedrig. Und für Eisen braucht es auch B-Vitamine.

    Durchfälle sprechen für ein gestörtes Bionom. Vlt. da mal ansetzen und Probiotika verzehren. Kann man gut selbst machen, muss man nicht teuer kaufen.

  7. #7
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    Standard AW: Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

    Vielleicht hilft die auch Ferrotone eisenhaltiges Wasser. Da hat man so gut wie nie Nebenwirkungen. Mir hat es auch vom Wert 21 auf 70 geholfen.

    Und Durchfall hatte ich die letzten Monate auch. War früher auch vegetarisch und seit ein paar Jahren Veganer. Bis ich jetzt gemerkt habe, daß ich zuviele Ballaststoffe esse. Ich habe die reduziert und siehe, die Durchfälle sind verschwunden.

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

    obwohl der TSH unter 37,5 mg L-Thyroxin wieder bei 1,95 liegt...
    Das darf es ruhig. Die TSH-Lage ist individuell und die Höhe genetisch mit-bestimmt.


    Habe ich überhaupt eine HT???
    Ob du sie nicht oder noch nicht oder gar nicht hast, kann ich dir nicht sagen. Bloß, ob du Thyroxin-Substitution brauchst, hängt aber nicht davon ab, ob jemand Hashimoto hat oder nicht. Hashimoto ist nicht gleichbedeutend mit Substitutionspflicht.

    Ob du absetzen sollst, kann ich dir auch nicht sagen. Eigentlich kannst nur du das entscheiden, die Werte davor waren nicht so, dass man daraus eine Substitution zwingend ableiten müsste. Aber dass ich bei deinen freien Werten (falls die letzte Kontrolle vor Tabletteneinnahme war) nicht erhöhen würde, das kann ich dir schon sagen.

  9. #9
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    Standard AW: Hashimoto: 2 Ärzte, 2 Meinungen...

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das darf es ruhig. Die TSH-Lage ist individuell und die Höhe genetisch mit-bestimmt.

    Ob du sie nicht oder noch nicht oder gar nicht hast, kann ich dir nicht sagen. Bloß, ob du Thyroxin-Substitution brauchst, hängt aber nicht davon ab, ob jemand Hashimoto hat oder nicht. Hashimoto ist nicht gleichbedeutend mit Substitutionspflicht.
    Ich meinte eher, dass ich ja mit einem TSH von 1,90 gestartet bin im Dezember '18 und es wunderte mich, dass der TSH nun wieder auf 1,95 ist, obwohl ich jetzt 37,5 mg L-Thyroxin tgl. nehme. Wie hoch wäre der wohl ohne Medikation?!

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ob du absetzen sollst, kann ich dir auch nicht sagen. Eigentlich kannst nur du das entscheiden, die Werte davor waren nicht so, dass man daraus eine Substitution zwingend ableiten müsste. Aber dass ich bei deinen freien Werten (falls die letzte Kontrolle vor Tabletteneinnahme war) nicht erhöhen würde, das kann ich dir schon sagen.
    Die letzte Blutentnahme fand ca. 8 Uhr statt, ich habe extra gefragt, ob ich meine Tabletten vorher nehmen soll und das wurde bejaht. Habe meine Dosis also ca. 6 Uhr genommen. Sollte man das nicht tun?

    Ich hatte irgendwo gelesen, dass es nicht gut ist, wenn die fT-Werte im unteren Drittel der Normbereiches liegen. Sie lagen beide im unteren Drittel vor der Medikation und wurden auch mit jeder Kontrolle schlechter.



    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Durchfälle sprechen für ein gestörtes Bionom. Vlt. da mal ansetzen und Probiotika verzehren. Kann man gut selbst machen, muss man nicht teuer kaufen.
    Das hatte mir meine Osteopathin auch schon geraten. Habe mir da mal was besorgt.



    Zitat Zitat von Prototyp Beitrag anzeigen
    Vielleicht hilft die auch Ferrotone eisenhaltiges Wasser. Da hat man so gut wie nie Nebenwirkungen. Mir hat es auch vom Wert 21 auf 70 geholfen.

    Und Durchfall hatte ich die letzten Monate auch. War früher auch vegetarisch und seit ein paar Jahren Veganer. Bis ich jetzt gemerkt habe, daß ich zuviele Ballaststoffe esse. Ich habe die reduziert und siehe, die Durchfälle sind verschwunden.
    Danke, probiere ich mal aus. Habe früher ein herkömmliches Eisenpräparat genommen, dann Kräuterblut, beides ging nicht so gut. Jetzt probiere ich gerade Eisenbisglycinat und der Durchfall hält sich in Grenzen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von myosotis Beitrag anzeigen
    Ich meinte eher, dass ich ja mit einem TSH von 1,90 gestartet bin im Dezember '18 und es wunderte mich, dass der TSH nun wieder auf 1,95 ist, obwohl ich jetzt 37,5 mg L-Thyroxin tgl. nehme. Wie hoch wäre der wohl ohne Medikation?!...
    Ungefähr bei 2-3? Wahrscheinlich hat deine SD die Eigenprduktion um genau das gedrosselt, was von 37,5LT im Blut ankommt. (80% ca. werden aufgenommen)

    Zu Vitamin D: Bei mir war es so: Hatte noch keinen Mangel, aber nah dran (VitD3=25). Mit täglicher Einnahme steigerte sich das Wohlbefinden. Auf der Verpackung stand damals: "Das gute Laune Vitamin". In meinem Fall war das tatsächlich so.

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