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Thema: Autonomes Adenom 3cm

  1. #81
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Autonomes Adenom 3cm

    Zitat Zitat von andreas1 Beitrag anzeigen

    Ich habe mir mal alle Schilddrüsenentzündungen angesehen, d.h. die Symptome. Keine passt so zu 100%, aber es passen immer einige Symptome.
    Mit der Methode kann man sich allerdings das halbe medizinische Wörterbuch diagnostisch andichten. Sogar Unter- und Überfunktion der Schilddrüse haben teilweise überlappende Symptome. Aber nehmen wir an, du hast eine Thyreoditis, hattest vielleicht eine kurze ÜF-Phase - es bliebe dir so oder so nichts anderes übrig als abwarten und Werte kontrollieren. Kannst natürlich die Entzündungsparameter noch kontrollieren lassen, die ich oben erwähnte. Am Knotenproblem ändert das alles gar nichts, dass du es als zweitrangig ansiehst, ist nun mal deine Entscheidung, das haben wir genug besprochen.

    Obwohl: Ob und falls du eine SD-Entzündung hast, das wüsstest du auch nach einer OP und der pathologischen Untersuchung.

  2. #82
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    Standard AW: Autonomes Adenom 3cm

    Alles gut. Ich hatte nur gedacht, vielleicht ist dir der Zeitfaktor nicht klar. Bei Krebs ist die frühe Erkennung die mit Abstand beste Chance, zu ueberleben. Ist aber natürlich auch je nach der Art verschieden.

  3. #83

    Standard AW: Autonomes Adenom 3cm

    Am Dienstag habe ich einen Termin zur Punktion.
    Noch eine Frage: ist es eigentlich denkbar, dass durch eine Schilddrüsenentzündung der Zustand der Schilddrüse, und somit auch das Bild (durch Sonographie und Szintigraphie) der Schilddrüse so verändert wird, dass Ärzte den Knoten als Krebsriskoknoten einschätzen, obwohl die Veränderung eigentlich durch die Entzündung kommt? Sozusagen eine Täuschung.

  4. #84
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Autonomes Adenom 3cm

    Zitat Zitat von andreas1 Beitrag anzeigen
    Noch eine Frage: ist es eigentlich denkbar, dass durch eine Schilddrüsenentzündung der Zustand der Schilddrüse, und somit auch das Bild (durch Sonographie und Szintigraphie) der Schilddrüse so verändert wird, dass Ärzte den Knoten als Krebsriskoknoten einschätzen, obwohl die Veränderung eigentlich durch die Entzündung kommt? Sozusagen eine Täuschung.
    Ich zitiere aus deinen Befunden (gut wäre, wenn du sie im Profil hättest, dann hätte ich nicht suchen müssen):

    Rechts zentrokaudal betonte Nuklidspeicherung, rechts kranial hypofunktionelles Areal.

    ... echoarmem Knoten rechts zentrokaudal, szintigrafisch partiell hypofunktionell.

    ... persistierende flaue Anreicherung im Bereich des Knotens rechts zentral ... Hinweis auf partiell gestgeigerte Proliferationsaktivität des hypofunktionellen Knotens rechts zentral.
    Die Szintigrafie sagt klar und deutlich "hypofunktionell(er Anteil)", also Anteil des KNotens kalt, ohne Hormonproduktion, die MIBI-Szinti sagt: ebendort gesteigerte Wachstums-/Vermehrungsaktivität (der Knoten scheint zu wachsen/ist gewachsen, klar, sonst wäre er keine 3 cm groß). Weder das eine, noch das andere ist ein typisches Zeichen für eine Entzündung. Dass du dennoch eine Schilddrüsenentzündung haben könntest, schließe ich ja nicht aus, aber ein hypofunktioneller Knoten mit Wachstumsaktivität ist doch keine missdeutete Entzündung? Zumal die Szinti kein Diagnosewerkzeug für Entzündungen ist.

    Ob eine Entzündung vorliegt, bei Quervain und Silent Thyreoiditis gibt es indirekte Anzeichen. Dein Entzündungsparameter CRP war aber zweimal normal, Blutsenkung auch (? zumindest hast du geschrieben, dass alle übrigen Werte normal sind und wenn der Doc CRP abgenommen hat, dann wohl auch BSG). Bei SD-Entzündungen (Quervain, silent thyreoiditis) werden auch gerne vermehrt Hormone ausgeschüttet aus entzündungsbedingt kaputtgegangenen Zellen - bei dir aber keine Überfunktion, nur ein fT4-Hormonwert im hohen Bereich. Und bei silent Th. sind meist die TPO-AK erhöht, da autoimmun - trifft bei dir nicht zu.

    Wenn es eine Entzündung *im KNotenbereich* gibt, wird sie vielleicht durch die Punktion herauskommen. Was aber die Feststellung "hypofunktioneller Knoten mit Wachstumsaktivität" nicht ungültig oder falsch macht.

    **
    Hat man bei dir seither kein Mal die Schilddrüsenwerte geprüft?

  5. #85

    Standard AW: Autonomes Adenom 3cm

    Danke.
    Nein, ich habe einen neuen Schilddrüsenwertetest erst am 12.8.

  6. #86
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Autonomes Adenom 3cm

    Eigentlich könntest du sie bitten, bei der Punktion (angesichts deiner Symptome etc.) neue SD-Werte zu machen.

  7. #87

    Standard AW: Autonomes Adenom 3cm

    Ja, gute Idee, werde ich mal machen.

  8. #88

    Standard AW: Autonomes Adenom 3cm

    Hallo,

    ich war bei der Punktion diese Woche. Nächste Woche Donnerstag bekomme ich das Ergebnis.
    Die Punktion an sich, war nicht so schlimm. Schlimm war für mich, dass mir gesagt wurde, dass falls ich eine SD-Entzündung hätte, diese durch die Punktion wieder aufflammen könnte. Da meine Symptome in den letzten vier Monaten teils schwer waren, hat mir das im wahrsten Sinne des Wortes starke Magenschmerzen bereitet.
    Aber bisher ist alles wie vorher, also meine Symptome sind nicht schlimmer geworden. Alles in Allem ist meine Symptomatik (vor allem Fehlem der Lebenskraft) besser geworden. Dafür habe ich nun allerlei psychosomatische Symptome, die ich schon mein Leben lang von mir kenne, wenn ich längere Zeit unter Stress stehe. Allein die Punktion, mit der Angst dass meine Symptome nun wieder von Neuem schlimmer werden, hat mich so geängstigt, dass ich seitdem Magenschmerzen/Übelkeit habe.

    Ich habe nun nächste Woche am Donnerstag nicht nur das Punktionsergebnisgespräch, sondern auch ein OP-Aufklärungsgespräch.
    Mein Leben lang leider ich unter psychosomatischen Symptomen, die immer dann auftauchen, wenn ich mich mehrere Wochen/Monate abstresse/sorge/mich ängstige. D.h. ich habe nun dauerhafte Magenschmerzen seit letzter Woche, die nun auch bei geringsten Anforderungen ausgelöst werden (wenn ich z.B. auf Arbeit Aufgaben erledigen muss die mich stressen).

    Nun habe ich seit 5 Monaten einen neuen Job der sehr wichtig für mich ist und ich bin noch in der Probezeit und da sie sehr zufrieden mit mir sind, haben sie mir eine Arbeitszeiterhöhung angeboten und der Vertrag ist schon fertig, nur von mir noch nicht unterschrieben. Ich muss sagen ich bin zur Zeit total überfordert. 1. weil ich nicht weiß woher meine Symptome denn nun wirklich kommen, ich habe das Gefühl, dass da noch etwas anderes im Busch ist, vielleicht irgendwas an meinen Atemwegen, 2. weil ich nicht weiß ob ich mich nun operieren lassen soll oder nicht, 3. weil ich nicht weiß wie ich das mit meinem Job auf die Reihe bekommen soll, da ich durch den ständigen Stress den ich mir über meine Krankheit mache, auch langsam andere Sachen im Alltag nicht mehr hinbekomme, weil ich bei leichtesten Anforderungen sofort Magenschmerzen/Übelkeit bekomme (dieses Psycho-Problem habe ich schon 20 Jahre).

    Zwei meiner Hausärzte und zwei Nuklearmediziner haben mir zur OP geraten, die zwei SD-Chirurgen waren eher abwartend und zeigten mir keine Dringlichkeit und meinten (auf meine Nachfrage) dass die Möglichkeit schon bestünde, dass ich damit (dem Knoten) mein Leben lang
    Leben könnte.
    Nun habe ich ja seit ca. 4-5 Wochen aber auch immer stärker ein Fremdkörpergefühl im Bereich der Schilddrüse und die Heiserkeit/Räuspern wird schlechter. Ich denke aber, dass dies nicht unbedingt von dem Knoten kommen muss, sondern evtl. von den Atemwegen, wo ich ein Problem vermute.
    Es ist alles sehr kompliziert, denn meine Symptome (damit meine ich die Schwäche, Erkältungssymptome) können ja wohl eindeutig nicht vom Knoten kommen, also muss ich ja noch etwas anderes haben und dieses andere scheint genau im Bereich der Schilddrüse zu sein, daher war der Knoten wohl ein Zufallsbefund. Ich habe aber auch so gut wie keine Energie mehr noch etliche Arztbesuche zu machen um herauszufinden was ich nun genau habe, was die Symptome (Schwäche) verursacht. Mein Hausarzt ist auch nicht gerade dabei mich da zu unterstützen.

    Ich bin nervlich so am Ende, dass ich schon wieder Beruhigungsmittel (Proneurin) und teils auch Valium nehme. Seit Monaten gehe ich jetzt zur Arbeit immer am Rande, d.h. das ich meine Arbeit gerade noch schaffe und den Rest der Zeit fühle ich mich schlecht. Wobei ich dazu sagen muss, dass meine "Erkältungssymptome" langsam besser werden. Ich verorte die Ursache dieser Symptome deshalb im Hals, weil ich das genau fühle dass da etwas nicht in Ordnung ist. Ich habe auch mal einen Test gemacht und habe einmal, ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll, über einen Minute lang stark sehr Luft eingeatmet und ausgestoßen (wie man es vielleicht nach einem Sprint macht) und prompt hatte ich die Nacht darauf wieder diese starken ekligen Hitze-Kälte-Schwäche-Gefühle wie eine Grippe.

    Wenn ich nun meine Symptomatik völlig getrennt von der eventuellen OP sehe, dann fällt mir die Entscheidung für oder gegen eine OP sehr schwer. Wenn ich wüsste der Knoten ist schon so groß, dass meine Heiserkeit/Räuspern und das Fremdkörpergefühl daher kommt, dann würde mich das meine Entscheidung erleichtern. Aber wie gesagt, habe ich das Gefühl, das ich auch ein Atemwegsproblem habe, welches vielleicht ebenfalls für diese Symptome verantwortlich sein könnte. Ich war ja schon beim HNO der meinte das alles in Ordnung sei (er hat mit so einer kleinen Stablampe in den Hals geschaut), ein Röntgen von meinen Lungen wurde auch gemacht, das ist wohl auch alles in Ordnung.

    Ich weiß nicht was ich noch machen sollte um die Ursachen meiner Symptome herauszufinden und psychosomatisch sind diese nicht, ich weiß seit 20 Jahren wie sich Psycho-Symptome anfühlen und das hier ist definitiv etwas anderes.

    Am Donnerstag habe ich wie gesagt das OP-Aufkärungsgespräch und am 18. ist der OP-Termin anberaumt.
    Für mich ist der Gedanke an Vollnarkose der absolute Horror, auch dass mir danach ein Teil eines Organs fehlt und ich mein Leben lang Tabletten nehmen soll.

    P.S.: Das mit dem Bluttest hat leider nicht geklappt, da ich an einer anderen Stelle war die nur für Punktionen zuständig waren.

  9. #89
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    Ich sehe nur eines sicher an. Wenn psychosomatische Reaktionen bekannt sind und dann erfährt man von einem Problem im Hals, dann werden die psychosomatischen Erscheinungen auch dahin wandern. Da kannst du nicht argumentieren, es hat sich 20 Jahre lang anders angefühlt.
    Du wirst einsehen müssen, dass die OP-Entscheidung von dem Krebsrisiko abhängt und nicht von diesen Erscheinungen, die klar nach Psyche klingen. Ich würde Hilfe suchen bei einem Therapeuten oder Psychologen, das scheint ja ein ernstes
    Problem zu sein.

  10. #90
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Zitat Zitat von andreas1 Beitrag anzeigen
    Für mich ist der Gedanke an Vollnarkose der absolute Horror, auch dass mir danach ein Teil eines Organs fehlt und ich mein Leben lang Tabletten nehmen soll.
    Das dürfte der Kern des Pudels sein - Angst, und so ein kleines bisschen arrangierst du alles andere um die Angst herum, kann das sein? Meine OP ist jetzt 2 Monate her, und ich erinnere mich gut, ja, vor einer Narkose hat man schon Angst, die man nicht unbedingt überwinden kann - also nimmt man sie an und geht man mit dieser sch ... Angst in die OP. Das mit den Tabletten - erstens, sie sind kein Voll- sondern ein Teilersatz, wenn die halbe Schilddrüse rauskommt, das ist schon ein Unterschied. Und zweitens, man gibt Leuten mit Schilddrüsenknoten auch so mal die Hormontabletten, um Knotenwachstum oder auch das Entstehen neuer KNoten zu verhindern.

    Zitat Zitat von andreas1 Beitrag anzeigen

    Nun habe ich ja seit ca. 4-5 Wochen aber auch immer stärker ein Fremdkörpergefühl im Bereich der Schilddrüse und die Heiserkeit/Räuspern wird schlechter. Ich denke aber, dass dies nicht unbedingt von dem Knoten kommen muss, sondern evtl. von den Atemwegen, wo ich ein Problem vermute. Es ist alles sehr kompliziert, denn meine Symptome (damit meine ich die Schwäche, Erkältungssymptome) können ja wohl eindeutig nicht vom Knoten kommen, also muss ich ja noch etwas anderes haben und dieses andere scheint genau im Bereich der Schilddrüse zu sein, daher war der Knoten wohl ein Zufallsbefund.
    .
    Wenn du trotz HNO-Negativbescheid die Atemwege weiterhin ernsthaft verdächtigst, könntest du zu einem zweiten HNO gehen und um eine Kehlkopfspiegelung bitten. Ich habe dir bereits die Möglichkeit eines stillen Reflux erwähnt, also aufsteigeinde Magensäure, der HNO würde auch so etwas einfach an gereizter Schleimhaut erkennen können. Dass aber Knoten keine solchen Beschwerden verursachen können (du sagst das) und somit deiner nur ein Nebenbefund ist, stimmt nicht ganz, denn sie müssen nicht, aber können ganz genau das machen (Heiserkeit, Räuspern, Kloßgefühl).

    Valium, weißt du, das würde ich wirklich lassen, wenn es irgend geht ...

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