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Thema: Diverse Probleme nach L-Thyroxin Reduktion

  1. #1
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    Standard Diverse Probleme nach L-Thyroxin Reduktion

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin ganz neu hier und habe bereits die Suchfunktion bemüht, aber nicht das Passende gefunden.

    Ich bin 50 Jahre alt und habe außerdem seit 20 Jahren eine Mischkollagenose (Rheuma-Erkrankung).

    Meine Werte vom Februar:

    TSH, basal 0,14 mlU/l (0,27-4,20)
    FT3 3,1 ng/l (1,9-5,1)
    FT4 1,5 ng/dl (0,9-1,7)

    Diagnose: Überkompensierte Hypothyreose unter Medikation L-Thyroxin 175.


    Ich habe HM und war zuletzt im Februar zur Kontroll-Untersuchung bei einem neuen Nuklearmediziner.
    Das Uniklinikum, wo ich vorher seit Jahren war, bietet keine Schilddrüsenambulanz mehr an.

    Über Jahre nahm ich L-Thyroxin 175 ein und fühlte mich immer sehr gut eingestellt. Die einjährigen Kontrolltermine dort waren auch immer okay und die Dosierung blieb bei 175 mg L-Thyroxin.

    Seit Oktober 2019 habe ich mit einer Ernährungsumstellung (WW) bislang 30 kg abgenommen.
    Als im Februar der Kontrolltermin beim neuen NUK war, kam heraus, daß ich lt. Blutergebnissen nun wohl weniger L-Thyroxin benötige. (Wohl bedingt durch die Gewichtsabnahme?!)
    Ich sollte 175/150 mg im tägl. Wechsel einnehmen, was ich auch tat.
    Wegen Corona konnte ich nun erst vor 3 Wochen wieder zur Nachkontrolle zum HA.
    Dort sagte man mir, daß ich ab sofort nur noch L-Thyroxin 150 mg täglich einnehmen soll. Der TSH sei gerade mal im Normbereich angelangt. Werte hierzu habe ich leider nicht vom HA bekommen.

    Doch seit der ersten Reduktion fühlte ich mich schon antriebsärmer und ich leide auch wieder mehr unter Müdigkeit. Meine Haare fallen vermehrt aus, was vorher nicht der Fall war. Ich habe das Gefühl mein Schleimhäute, bes. Mund und meine Augen, wären trockener.

    Nach der zweiten Reduktion auf L-Thyroxin150 habe ich nun auch Schluckbeschwerden. Ich habe beim Essen das Gefühl, daß Nahrungsstücke in Höhe des Kehlkopfes hängen bleiben. Wenn ich etwas trinke hilft das nur bedingt, denn das Gefühl bleibt. Manchmal habe ich dann Angst, daß mir etwas davon in die Luftröhre rutschen könnte. Ich habe auch zäh-flüssigen Schleim im Hals und muß mich öfters räuspern. Auch ist meine Stimme öfters belegt, bzw. heiser. Nun habe ich auch noch vermehrte Schuppenbildung und der Haarausfall besteht weiterhin. Dazu habe ich Nackenschmerzen, als ob er steif wäre und total verspannt.

    Hausärztin meint, das könne nicht von der Reduktion kommen, da die Werte wohl zuletzt immer noch zu hoch waren.
    Und nächste Blutkontrolle ist erst wieder in 8 Wochen mit dem Wert L-Thyroxin 150.

    Was sagt euer Schwarmwissen dazu?

    Lieben Dank für eure Einschätzung! ❤
    Geändert von millivanilli (19.06.20 um 11:32 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Diverse Probleme nach L-Thyroxin Reduktion

    Dort sagte man mir, daß ich ab sofort nur noch L- Thyroxin 150 mg täglich einnehmen soll. Der TSH sei gerade mal im Normbereich angelangt. Werte hierzu habe ich leider nicht vom HA bekommen.
    Da würde ich die Werte mal anfordern. Reicht meist ein Telefonat mit den Sprechstundenhelferinnen und die Werte durchgeben lassen. Wichtig: hat man auch FT3 und FT4 gemacht?

    Nach meinem Gefühl hätte ich von 175 auf 162,5 reduziert und dies eine ganze Weile gehalten. 150 kann auf Dauer vielleicht etwas zu wenig sein. Die Symptome habe ich auch meist, wenn die Dosis nicht passt. Mir reicht dann schon ein klein wenig LT dazu. Bleibe ich allerdings längerfristig in dem Bereich, werden die Beschwerden größer. Da muss man sich ganz genau beobachten.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Diverse Probleme nach L-Thyroxin Reduktion

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Da würde ich die Werte mal anfordern. Reicht meist ein Telefonat mit den Sprechstundenhelferinnen und die Werte durchgeben lassen. Wichtig: hat man auch FT3 und FT4 gemacht?

    Nach meinem Gefühl hätte ich von 175 auf 162,5 reduziert und dies eine ganze Weile gehalten. 150 kann auf Dauer vielleicht etwas zu wenig sein. Die Symptome habe ich auch meist, wenn die Dosis nicht passt. Mir reicht dann schon ein klein wenig LT dazu. Bleibe ich allerdings längerfristig in dem Bereich, werden die Beschwerden größer. Da muss man sich ganz genau beobachten.
    Sie hat ja auf 162,5 im Schnitt reduziert:
    Ich sollte 175/150 mg im tägl. Wechsel einnehmen, was ich auch tat.
    Ich hätte das allerdings noch eine Weile gehalten um zu sehen, ob sich noch was tut.

    Ich finde auch die Zielstellung der Ärzte ein wenig daneben. Ziel sollte m.M. nach gutes Befinden sein, nicht ausschließlich gute Werte.

    @millivanilli
    Dein Name ist im Anhang zu lesen, ich denke nicht, dass es in Deinem Sinn ist, wenn alle Welt das lesen kann

  4. #4
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    Standard AW: Diverse Probleme nach L-Thyroxin Reduktion

    @roxanne
    Das hatte ich gesehen . Problem ist nur: es sollte als Wechseldosis 175/150 genommen werden. Auch Wechseldosierung kann sich auf die Werte anders auswirken, als eine konstante.

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Diverse Probleme nach L-Thyroxin Reduktion

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    @roxanne
    Das hatte ich gesehen .
    Sorry, hatte ich nicht so verstanden
    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Problem ist nur: es sollte als Wechseldosis 175/150 genommen werden. Auch Wechseldosierung kann sich auf die Werte anders auswirken, als eine konstante.
    Das stimmt allerdings. je 1/2 175 + 1/2 150 täglich wäre sicher besser gewesen.
    Das könnte sie ja noch tun

  6. #6
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    Standard AW: Diverse Probleme nach L-Thyroxin Reduktion

    Zitat Zitat von roxanne Beitrag anzeigen
    Sie hat ja auf 162,5 im Schnitt reduziert:

    Ich hätte das allerdings noch eine Weile gehalten um zu sehen, ob sich noch was tut.

    Ich finde auch die Zielstellung der Ärzte ein wenig daneben. Ziel sollte m.M. nach gutes Befinden sein, nicht ausschließlich gute Werte.

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