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Thema: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

  1. #21
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Naja hier ist der Hase im Pfeffer wenn es stimmt:
    Das war unter den 125 auf die ich während der Schwangerschaft hochgesetzt wurde.
    Es kam wohl keiner auf die Idee Dich wieder runter zu setzen? Dann hättest Du Dir sämtliche Misere vermutlich erspart! Aus Interesse frage ich mal, wie die Vor-SS-Dosis gewesen ist?
    LG

  2. #22
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Ja, das war so. Weder Internist, noch Endokrinologin, noch Hausarzt kamen auf die Idee, wieder auf die 100 von vor der Schwangerschaft zurück zu setzen. Trotz Gewichtsverlust und Allem, hieß es nur: "An der Schilddrüse liegt es nicht". Die 100 hatte ich vorher von 2007 an bis zur Schwangerschaft genommen.

  3. #23
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Traurig, aber nun nicht mehr zu ändern.
    Geht es Dir denn schon ein bißchen besser?
    LG

  4. #24
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Nein, leider kein bisschen... Was in meinem Kopf und Körper abgeht ist die pure Hölle! Aber meine Haut ist sehr viel besser geworden und hat aufgehört sich so extrem abzuschuppen und zu jucken. Auch die Ödeme an/um die Augen sind fast nicht mehr da...

  5. #25
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Im Befundbericht der Endokrinologin von 2015 steht:

    "Die Patientin berichtet über eine chronische Müdigkeit und Adynamie. Sie sei oft unruhig und nervös und habe immer das Gefühl nicht richtig durchatmen zu können. Die Patientin berichtete über Durchschlafstörungen, Episoden von Herzrasen, Schwindel und "Zittern""

    "... permanentes Krankheitsgefühl und fühle sich körperlich matt und adynam. Im Laufe des letzten Jahres hat die Patientin 10Kg an Gewicht verloren."

    "Die Periodenblutungen sind etwas unregelmäßig. Die Zyklusdauer schwankt zwischen 3 und 5 Wochen."

    "Kürzlich war unter der etablierten Thyroxintherapie eine euthyreote Stoffwechsellage dokumentiert worden."

    Erst drei Jahre später hatte sie ja den grandiosen Vorschlag gemacht, dass Thyroxin mal wegzulassen... :-(

  6. #26
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Ich finde es immer fatal sich nur auf die SD-Werte zu konzentrieren.

    In 2017 hattest du schon einen Eisenmangel und B12 war deutlich im Mangel. Sowas kann schon allein für Symptome sorgen. Mit LT verschlimmbessert sich die Situation.

    Von heute haben wir gar keine Eisendiagnostik. Dein TSH ist niedrig in der Norm, aber der kann durch viele Störgrößen falsch niedrig sein. Daher würde ich jetzt erst einmal die üblichen Nebenschauplätze abklären.

    Du erwähntest z. B. die Schwangerschaft. Wurde dir danach für 6 Monate Eisen verschrieben? Das wird gerne fallen gelassen und dann kommt durch den weiblichen Zyklus noch ein Eisenmangel hinzu.

    Von deiner Ernährung wissen wir auch nichts. D. h. nimmst du genügend Eisen aus der Nahrung auf?

    Beim B12 muss der Mangel zumindest eine Ursache haben. Entweder die Ernährung, Medikamente (auch die Pille, Implanon, Hormonspirale, PPIs) oder eine chronische Mangenschleimhaut-Entzündung oder Unverträglichkeit.

    Ich denke solltest du erst einmal diese Baustellen abchecken bevor du irgendwas änderst.

  7. #27
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Danke für deine Antwort! Ich muss da aber einiges richtig stellen, was hier im Kontext wohl schwer zu verstehen ist:

    - Ich hatte schon geschrieben, dass ich nach der Entbindung Eisen verschrieben bekommen habe (morgens nüchtern zum L-Thyroxin laut Entlassungsbrief des KH) und nach einem Monat hat die Hausärztin gesagt, es sei genug

    - Nach dem weglassen laut Endokrinologin der 125 im Frühjahr 2018 sind alle meine Symptome weggegangen, ich konnte wieder Auto fahren, spazieren, sogar in die Disco etc. bis ich nach 6 Monaten in die UF gerutscht bin.

    - Der Arzt, der mich anschließend einstellen wollte, hat mich jetzt hochgepeitscht bis (siehe Profil) vor Kurzem 225 L-Thyroxin, weil er unbedingt den TSH supprimieren und die freien Werte ganz nach oben haben wollte. Ergebnis:225 (nach 8 Wochen am 18.05.2020): TSH: <0,01 (022-4,46); fT4: 2,05ng/dl (0,9-1,6); fT3: 3,76pg/ml (2,3-3,8) und rT3: 249,8pg/ml (90-215). Sein letzter Vorschlag war dann auf 200 zurückzugehen und Thybon dazuzunehmen, weil mein fT3 ja total gedrückt sei. Ich habe die Behandlung bei ihm nun abgebrochen.

    - Ich habe mir mit letzter Kraft hier einen neuen Arzt gesucht, der auch bestätigt hat, dass ich mit 225 total überdosiert sei und dass ich da runter muss. Ich bekomme nun von ihm Eisen-Infusionen, Vitamin D, und Protein- und Aufbaushakes, weil ich mittlerweile nur noch 58Kg bei 1,76m wiege.

    Ich muss Amarillis zustimmen: Ich war wohl einfach immer leicht überdosiert (auch mit 100 Thyronajod war ich nur am Essen und habe nicht zugenommen), nach der Schwangerschaft mit 125 noch mehr und jetzt mit 225 erst so richtig! Ich habe (entgegen der damaligen Diagnose) kein Hashimoto und anscheinend eine kleine, aber funktionstüchtige und gesunde Schilddrüse, wenn man sie denn lässt. Genau da möchte ich wieder hin.

    Ich werde jetzt so lange es geht auf den 100 bleiben, hoffen, dass der TSH zurückkommt, Umwandlung mit Beseitigung der Mängel vernünftig klappt und gegebenenfalls evtl. noch weiter senken. Alles über 100 hat mich kaputt gemacht und von meinem jetzigen Zustand brauchen wir nicht reden... Mein Körper schafft diesen gepushten Stoffwechsel nicht mehr, nur leider wurde das zu lange ignoriert und ich war zu lange zu blöd und ärztehörig.

  8. #28
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Ich denke, solange es einem gut geht, hinterfragt man auch nicht. Wenn es einem schlecht geht, geht man zum Arzt und erwartet, dass der einem hilft. Du bist nicht alleine mit diesem Problem.
    Aber nun bist Du doch auf einem guten Weg und ich glaube nicht, dass Du noch immer alles unreflektiert tust, was Dein Arzt sagt. Auch nicht alles was man Dir hier im Forum rät, im übrigen... Von daher sollte man sich selber lieber mit dem Thema beschäftigen und sich am Ende (hoffentlich) gut auskennen, um zumindest für einen selber das Richtige zu tun.
    Immerhin gehörst Du nicht zu denen, die in Überdosierung massiv zunehmen. Abnehmen ist zwar auch nicht schön, aber das Gegenteil finde ich anstrengender.
    LG

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