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Thema: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

  1. #11
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Ja, das mit dem Eisen und zeitlichen Abstand weiß ich heute auch... Damals wurde mir das so gesagt und ich aus dem KH entlassen.

    Ich habe hier noch mal Werte vom 04.07.2017 unter 125 L-Thyroxin Hexal und auch die wurden irgendwann vormittags/mittags mit Tablette davor gemacht. Damals ging es mir auch schon echt bescheiden. Ich habe zwar noch gelebt, aber ein begonnenes Praktikum musste ich abbrechen. Auch hatte ich da schon diesen ekligen Druck im Hinterkopf.

    TSH: 1,47
    fT4: 1,56 (0,93-1,7)
    fT3: 2,79 (2,0-4,4)

  2. #12
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Auch damals warst Du wohl überdosiert, denn der fT4 ist sehr hoch. Das vertragen nicht alle in dieser Höhe. Der fT3 war unter Umständen deshalb niedriger und dadurch das TSH höher, als es der fT4 vermuten lassen würde. Ob die Werte durch die LT-Einnahme tatsächlich höher anzeigen, hängt von der vergangenen Zeit ab, die zwischen Einnahme und BE lag.
    LG

  3. #13
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Vielen Dank für die Antwort und sorry für die ganzen Fragen, aber mir geht es echt mies und ich weiß nicht weiter... Danke auf jeden Fall!

    Kann es auch sein, dass die Werte damals so waren, weil ich zu dem Zeitpunkt noch die ganzen Mängel hatte? Ich weiß auf jeden Fall, dass mir die Praxis damals B12 gespritzt hat und ich Dekristol genommen habe. Selen-, Eisen-, Zinkmangel wurde von denen nicht behandelt...

  4. #14
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Kann es auch sein, dass die Werte damals so waren, weil ich zu dem Zeitpunkt noch die ganzen Mängel hatte?
    Eisen wird für die Umwandlung von T4 in T3 gebraucht. Das könnte einen Einfluss auf die Werte insb. den fT3 haben. Alles andere wird meiner Meinung nach total überbewertet. Einen zu hohen fT4 bekommt man sicher nicht durch Mängel, sondern durch zu viel T4.
    LG

  5. #15
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Zitat Zitat von flym. Beitrag anzeigen
    Ja, das mit dem Eisen und zeitlichen Abstand weiß ich heute auch... Damals wurde mir das so gesagt und ich aus dem KH entlassen.

    Ich habe hier noch mal Werte vom 04.07.2017 unter 125 L-Thyroxin Hexal und auch die wurden irgendwann vormittags/mittags mit Tablette davor gemacht. Damals ging es mir auch schon echt bescheiden. Ich habe zwar noch gelebt, aber ein begonnenes Praktikum musste ich abbrechen. Auch hatte ich da schon diesen ekligen Druck im Hinterkopf.

    TSH: 1,47
    fT4: 1,56 (0,93-1,7)
    fT3: 2,79 (2,0-4,4)

    Vormittags mit Tablette? Das sieht dann so gar nicht nach zuviel aus. Wohlmöglich war der Peak nicht durch und dein fT4 noch niedriger. Aber die Werte sind nunmal Vergangenheit. Da braucht es kein Spekulieren mehr. Wichtiger ist nun das Jetzt.

  6. #16
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Vormittags mit Tablette? Das sieht dann so gar nicht nach zuviel aus. Wohlmöglich war der Peak nicht durch und dein fT4 noch niedriger. Aber die Werte sind nunmal Vergangenheit. Da braucht es kein Spekulieren mehr. Wichtiger ist nun das Jetzt.
    Zitat von flym:
    Ja, das mit dem Eisen und zeitlichen Abstand weiß ich heute auch... Damals wurde mir das so gesagt und ich aus dem KH entlassen.

    Ich habe hier noch mal Werte vom 04.07.2017 unter 125 L- Thyroxin Hexal und auch die wurden irgendwann vormittags/mittags mit Tablette davor gemacht. Damals ging es mir auch schon echt bescheiden. Ich habe zwar noch gelebt, aber ein begonnenes Praktikum musste ich abbrechen. Auch hatte ich da schon diesen ekligen Druck im Hinterkopf.

    TSH: 1,47
    fT4: 1,56 (0,93-1,7)
    fT3: 2,79 (2,0-4,4)


    Ich denke, viele überschätzen den Peak! Das Gröbste ist nach 4 Stunden schon durch und so hat man wenigstens mal den Einblick mit was man so tagtäglich rumläuft.
    Außerdem ist noch die lange Halbwertszeit von LT zu beachten!
    Aber aktuelle Werte brauchts schon!

  7. #17
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Ich habe gestern in mühevoller Arbeit und unter größter Anstrengung mal meine gesamte Schilddrüsengeschichte zusammengetragen und mit sämtlichen Ärzten telefoniert und dabei folgendes erfahren:

    -2006 wurde bei meiner Hausärztin bei Symptomen von Schlafstörungen, trockener Haut, Übelkeit usw. ein erhöhter TSH und eine Autoimmunthyreoiditis diagnostiziert woraufhin ich 50 Tabl. 100µg Jod-Tabletten (!!!) bekam, was den TSH aber nur minimal gesenkt hat.

    - kurz danach war ich für fünf Wochen in einer ganzheitlichen Kur-Klinik wegen der Haut, welche mich von da an auf 100 Thyronajod setzte. Während des Aufenthalts dort ging es mir auch immer besser und die Haut wurde ganz normal.

    - Nach dem Aufenthalt dort bin ich dann auch ausgezogen und begann erfolgreich mein Studium. Es ging mir gut, ab und zu war ich dann noch mal bei der damaligen Hausärztin in der Heimat und so ging das ganze weiter, bis zur Schwangerschaft 2013. Was totale Schei** ist: meine Hausärztin hat NIE wieder Schilddrüsenwerte gemacht, nicht einmal. Wegen meines, wohl guten, Befindens hielt sie das nicht für nötig. Ich habe mich zugegebenermaßen auch nicht darum gekümmert, mir ging es ja gut, aber nun habe ich nicht mal eine Idee, wo gute Werte und Dosis für mich liegen könnten.

    Ich wurde also in der Schwangerschaft routinemäßig (fT4 ist stark abgesunken) auf 125 L-Thyroxin gesetzt, nur danach leider nicht wieder herunter. Als ich Mitte 2014 (ca. 3/4 Jahre nach der Entbindung) wegen krassen Gewichtsverlust, Migräne, Schlafproblemen etc. beim Hausarzt war wurde ich trotz eines TSH von 0,38 nicht runtergesetzt. Ich habe nun so langsam den Verdacht, dass ich mich tatsächlich seit der Geburt meines Sohnes mit einer ÜD herumquäle.

    Das muss jetzt alles total bescheuert klingen, aber tatsächlich hat auch ein anderer Arzt, den ich zwischendurch aufgesucht habe, bei gleicher Symptombeschreibung und Blutentnahme behauptet, mit der SD sei alles in Ordnung und an der läge es nicht. Er hat mir ein Antidepressivum vorgeschlagen, welches ich aber nicht genommen habe. Erst gestern hat mir die Sprechstundenhilfe am Telefon gesagt: "Also SD-Werte gibt es nicht aus der Zeit, die hat Herr Dr. *** nicht veranlasst".

    Ich muss also alles neu herausfinden, die 100 scheint ja aber zumindest mal eine Basis zu sein, denn damit ging es mir ja Jahre gut, auch wenn ich jetzt wahrscheinlich eine andere Frau als vor der Schwangerschaft bin.

  8. #18
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Stecke doch Deine Kraft lieber ins heute! Das ist alles sehr lange her und hilft Dir jetzt nur noch, indem Du Dir selber in den Hintern treten kannst, denn zu allem braucht es immer zwei. Mache es jetzt besser, schau nach vorne! Ärzte sind im Allgemeinen zufrieden, wenn die Werte innerhalb des Referenzbereiches liegen. Zu allem anderen sollte man sich lieber auf sich selber verlassen. Und warum hätte die Hausärztin Werte machen lassen sollen die ihr Budget belasten, wenn es dem Patienten gut geht? Sie hat doch eigentlich "alles richtig gemacht"... Du erwartest leider zu viel.
    LG

  9. #19
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Wat heisst Überdosierung? Wenn deine Schilddrüse im Grunde gut ist, dann ist die T4 Therapie doch nur ein Vehikel?!

  10. #20
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Habe am Mittwoch vor zwei Wochen auf 100 reduziert.

    Ich habe mir Werte von meinem damaligen Internisten (in Hausarztpraxis als Gemeinschaft) besorgt, als ich nach der Entbindung mit meinen Symptomen wie krassem Gewichtsverlust, Durchfall, Haarausfall, Schlafstörungen, Aggression usw. nicht mehr konnte und bei ihm war... Ergebnis: TSH: 0,36 (0,34 - 4,82) vom 22.07.14. Das war unter den 125 auf die ich während der Schwangerschaft hochgesetzt wurde. Tja, in der Norm, Pech gehabt...

    Auch Werte vom 02.09.16 bei meiner Endokrinologin habe ich gefunden. Zur oben beschriebenen Symptomen kam da dann noch Schwitzen, Hitzewallungen und rotes, trockenes Gesicht, Schwindel und Übelkeit dazu. Das war dann unter 125 Hexal.

    TSH: 0,60 (0,27 - 4,2)
    fT3: 2,40 (2,2 - 4,4)
    fT4 15,8 (9,3 - 17)

    MCHC: 30 (32,2 - 35,5)
    MCV: 96,6 (79,4 - 94,8)
    Ferritin: 19 (15 - 150)
    B12: 191 (197 - 771)
    Geändert von flym. (20.06.20 um 20:55 Uhr)

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