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Thema: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

  1. #61
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Habe heute noch den Nachtrag zur letzten BE bekommen: das rT3 ist stark gefallen auf 80,8pg/ml (90 - 215).

  2. #62
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Zitat Zitat von flym. Beitrag anzeigen
    Habe heute noch den Nachtrag zur letzten BE bekommen: das rT3 ist stark gefallen auf 80,8pg/ml (90 - 215).
    Du kannst das rT3 getrost lassen, es ist überflüssig, für uns Normalsterbliche irrelevant und so genau weiß keiner, wie der Wert interpretiert werden könnte, außer bei Non-thyroidal Illness.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Für Normalsterbliche mit Hashimoto unter Hormontherapie ist das m.E. Humbug.

    Hier stehen auch Argumente, warum es unnötig/irreführend ist, das rT3 zu bestimmen:
    https://www.frontiersin.org/articles...019.00856/full

    Ich werde das jetzt aber nicht übersetzen, sorry. Aber ich zitiere und übersetze einen Satz, der sich jetzt nicht auf das rT3 bezieht - der aber ein Thema berührt, das ich zumindest für sehr wichtig halte:

    'Allerdings sollte man Vorsicht walten lassen bei der Interpretation von Laborwerten angesichts der beachtlichen Ungenauigkeit der fT3-Messverfahren'.

    Ich glaube, viel Unglück und Unsicherheit bliebe vielen Leuten erspart, wenn sie den fT3-Wert wesentlich weniger wörtlich nehmen würden. Zusammen mit der Einsicht, dass fT3 in den Zellen "arbeitet", man aber jenes fT3 in den Zellen nicht messen kann, könnte es manchen Irrwege bei den "Hormonärzten" (die hier offenbar noch immer empfohlen werden, womöglich "hintenrum" und ohne Trara) ersparen.

  3. #63
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Ich war vorgestern noch mal beim Internisten für weitere Blutuntersuchungen und er hat auch noch mal SD-Werte mitgemacht. Die Blutentnahme war dieses Mal nachmittags um 17 Uhr mit morgendlicher Tabletteneinnahme.
    Ergebnis: TSH: 1,27 (0,5 - 3,5): fT4: 1,0 (0,8 - 2,3); fT3: 2,0 (1,9 - 5,0).
    Befinden weiterhin im Abwärtstrend :-(
    Geändert von flym. (06.08.20 um 11:13 Uhr)

  4. #64
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Wie ich schon vermutet habe: TSH wird weiter steigern. Langsam, aber kontinuierlich. Im Gegensatz dazu steigen die freien Werte nicht signifikant. Mein Bauchgefühl sagt: die SD wird nicht großartig mitarbeiten. Dann müsste da langsam eine Tendenz nach oben kommen, wie beim TSH auch. Persönlich würde ich eine kleine Schippe, wie schon vorgeschlagen, drauf packen (6,25) und dann weiter abwarten. Nicht das man nachher zu sehr in UD oder womöglich UF gerät.

  5. #65
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Ich habe weiter ausgehalten und mich gestern früh noch ein Mal (nüchtern) zur BE gequält, obwohl die Praxis gleich nebenan ist, Ergebnis (nach nun 11 Wochen auf 100): TSH: 2,81 (0,4 - 4,2); fT4: 1,09 (0,93 - 1,7); fT3: 2,14(2,0 - 4,4).

    Mir geht es weiterhin einfach nur schlimm! Ich verstehe aber auch einfach nicht, warum die Werte und das Befinden immer noch schlechter sind, als auf der gleichen Dosis vor ca. einem Jahr. Auch damals lief das "einschleichen" ja einfach schon falsch ab und war viel zu schnell und ungeduldig (war ja so gewünscht vom Arzt), aber das Befinden und die freien Werte waren ja zumindest ein klein wenig besser...

    Mein Internist hat auch noch mal die Schilddrüse geschallt und ebenfalls festgestellt, dass sie mit ca. 6ml ein wenig klein ist, aber ansonsten keinerlei Auffälligkeiten zeige und nicht verstehe, warum die nicht mitarbeiten sollte.

    Kann ich mir die so zerschossen haben durch die krasse Überdosierung? Meldet die sich noch Mal zurück? 125 waren ja damals nach der Geburt meines Sohnes und in den Jahren danach wohl einfach zu viel, das haben die Werte und die Symptome ja auch angezeigt und nun sollen 100 zu wenig sein? Oder kommt das Befinden durch die starke Senkung und den 50 Dosisänderungen in den zwei Jahren davor?

    Könnte es auch sein, dass sich meine eigene SD längst dazugeschaltet hat, mein Körper aber alles, was er kriegen kann direkt "in die Zellen Jagt", weil er noch versucht, den Überdosierungs-Stoffwechsel aufrecht zu erhalten? Ich weiß einfach nicht, ob ich so dran bin, weil ich noch länger halten müsste nach dem ganzen Chaos, oder ob eine kleine Steigerung jetzt das richtige wäre, ich will einfach nicht schon wieder alles falsch machen bzw. das alles falsch gemacht wird.

    Ich hatte jetzt wohl auch gerade wieder meinen Eisprung und die Körpertemperatur liegt auch wieder bei +- 37,5°C, in der ersten Zyklus-Hälfte war die aber auch selten geringer als 36,8°C. Mein BD ist 138/84 bei einem Puls von 94 im Liegen. Durchfall habe ich auch wieder vermehrt.

    Für jede Hilfe oder Idee wäre ich sehr dankbar!
    Geändert von flym. (18.08.20 um 12:21 Uhr)

  6. #66
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Wie ich schon vermutet habe: TSH wird weiter steigern. Langsam, aber kontinuierlich. Im Gegensatz dazu steigen die freien Werte nicht signifikant. Mein Bauchgefühl sagt: die SD wird nicht großartig mitarbeiten. Dann müsste da langsam eine Tendenz nach oben kommen, wie beim TSH auch. Persönlich würde ich eine kleine Schippe, wie schon vorgeschlagen, drauf packen (6,25) und dann weiter abwarten. Nicht das man nachher zu sehr in UD oder womöglich UF gerät.

    Die Tendenz ist da, aber ich glaube nicht, dass du mit der Dosis weiter machen solltest.

  7. #67
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Ich habe echt Angst vor'm Steigern... Als ich 2019 in KH gelandet bin, nachdem ich die Aktivkohle weggelassen habe, hatte ich folgende Werte (habe die heute nach langem Hin und Her bekommen, laut Entlassungsbrief war ja alles in Ordnung):

    BE vom 26.03.2019 morgens nüchtern unter 100 L-Thyroxin:

    TSH: 0,73
    fT4: 1,9 (0,93 - 1,7) +
    fT3: 3,0 (2,0 - 4,4)

    HDL-Cholesterin: 44 (45 - 65) -

    Lymphozyten: 14 (25 - 45) -

    Glukose: 117 (60 - 100) +

    Harnstoff: 13 (17 - 48) -

  8. #68
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Das ist auch nur verständlich. Nur darfst Du nicht vergessen, dass Du auch extrem gesenkt hast. Und die Werte die damals 2019 unter 100 LT entstanden sind, sind eine Sache. Der jetzige Werteverlauf ist da interessanter. Ich selbst hatte mal mit 100 LT einen TSH von 0,25 und Werten hoch im Wert. Hatte reduziert auf 88, nach 2 Wochen habe ich schon wieder raufdosiert auf 94 und mit einem TSH von 0,98 nach 8 Wochen. Nach 12 Wochen lag er schon bei 1,3 wieder. Heute liege ich bei ca. 109 LT und TSH um 1,1.

    Wichtig ist nur: nicht zu viel zu steigern, sondern langsam und bedachtsam. Wenn jetzt 6,25 LT dazu kommen, sollten die Werte nicht über das Ziel hinausschießen.

  9. #69
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Wobei da nur dein fT4 übernormig war. Der HDL hat was mit der körperlichen Aktivität zu tun und der hohe NBZ deutet auf Süßes vorher gegessen oder IR hin, die Lymphozyten auf einen möglichen Infekt. Gut möglich, dass hier aufgrund des fT4 gleich auf ÜF geschlossen wurde, obwohl unter T4-Only es nichts Ungewöhnliches ist, wenn der fT4 übernormig ist.

  10. #70
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    Standard AW: Ärztliche Willkür, eigene Dummheit, wie schnell reduzieren?

    Hallo, danke erst mal für die ganzen Antworten!!

    Ich habe keine Angst um 6,25 zu erhöhen weil ich denke, dass meine Werte damit überschießen werden, aber all meine Symptome (Bettlägerigkeit, die Sachen "im Kopf" usw.) kenne ich bereits vom Steigern und Thybon und ich meine auch mal gelesen zu haben, dass so viele Dosiswechsel auch Symptome machen können. Und zu dem stehen meine Symptome, die mit jedem Wechsel schlimmer geworden sind, ja auch in keinerlei Relation mehr zu meinen Werten...

    50 Dosisänderungen in 2 Jahren + zweimaliges Weglassen der Dosis mit danach schnellem Wiedereinstieg bis auf 125+Thybon (eine solche Dosis hatte ich bis dahin nie genommen. Jahrelang immer 100 bis dann in der Schwangerschaft 125 womit es mir nie gut ging und die Probleme begannen). Anschließend wurde alles wieder "herausgebunden" dank der Aktivkohle, ich bin direkt mit 100 wieder eingestiegen (damit dann die Werte aus dem KH - siehe Profil). Ich hatte da nächtelang nicht geschlafen, geschwitzt, gezittert, Herzrasen (Puls im KH 180), Körpertemperatur von 39°C, noch 58Kg bei 1,76m Körpergröße und musste mich nur übergeben. Hat dann nur keinen interessiert, weil ja auch dort schon die Werte in keinerlei Relation zu meinem Befinden standen. Dass ich aber vorher so krasse Wechsel hatte und 4 Wochen zuvor wegen Aktivkohle-Desaster noch einen TSH von fast 4 hatte, hat niemanden interessiert. Es wurde immer nur auf die Ist-Werte geguckt.

    Anschließend wurde ich von dem Arzt in 25er Schritten bis auf 225 gesteigert. Auf jedes Befinden wurde sofort reagiert: mit jeder Steigerung ging es mir schlechter bis wir dahinter kamen, dass das alles viel zu viel ist und ich nicht wegen Unterfunktion so fertig bin und die schlimmsten Kopfsymptome hatte, sondern Wegen zu vielen Wechseln und 2 maligem Weglassen der gesamten Dosis mit anschließender Überdosierung. Der Arzt hat immer gesagt: "TSH egal, freie Werte möglichst an die obere Normgrenze."

    Daraufhin völlig verzweifelt hier geschrieben und mir wurde geraten auf 100 zurück zu gehen und endlich eine Dosis mal lange zu halten, das ist auch mein Gefühl, dass mich diese ganzen Wechsel immer fertiger gemacht haben. Mir geht es gerade nicht darum perfekt eingestellt zu sein, oder aus einer leichten Unterfunktion zu kommen, sondern nur darum, meine Symptome wieder ertragen und endlich aufstehen zu können.

    Daher meine ganzen Fragen oben. Für zahlreiche Antworten wäre ich sehr dankbar, da ich endlich Ruhe in mein System bringen möchte.

    Was ich bisher auch noch nicht erwähnt habe ist, dass ich nach der Schwangerschaft zu der Erhöhung auf 125 wegen meiner Hautprobleme (verquollende Augenlieder, trockene Hauut) über ein Jahr lang hochdosiert Cortison bekommen habe (bis zu 60mg Prednisolon), dieses wurde zügig ausgeschlichen. Dann wurde mir zwei Mal SSRI's gegeben, weil man alles auf die Psyche schob.

    Das Hormonchaos ging dann auch jetzt im Steigerungsprozess noch weiter, da ich ab 150 L-Thyroxin dann auch noch Progesteron-Creme und Hydrocortison für die NN bekommen habe. Auch das wurde jetzt beides abgesetzt, als ich die 125 weggelassen habe.

    Das alles ist jetzt 11 Wochen her, mein TSH kommt seit 5 Wochen zurück und meine Frage ist, ob ich meinem Körper nicht einfach noch mehr Zeit geben muss bzw. wie lange ich maximal warten sollte, bevor ich wieder was ändern muss. Ich möchte jede weitere Veränderung irgendwie vermeiden, wenn es nicht zwingend erforderlich ist.

    Vielen Dank für's Lesen

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