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Thema: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

  1. #1
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    Standard Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    Hallo Ihr lieben, ich versuchs kurz zu machen.

    Hier kommen meine Werte:

    Euthyrox 125 alt aus 2018: TSH 1,18, FT3 14%, FT4 31% Befinden: Bestens. Hatte mit Euthyrox Alt 10 Jahre keine Probleme. Werte mal oben mal unten. Machte keinen Unterschied.

    Euthyrox 125 neu 18.09.19: TSH 0,07, FT3 45%, FT4 79% Befinden: nur starker Haarausfall, sonst nichts gravierendes. Fühlte mich gut. Wechsel auf Eferox wegen dem Haarausfall.

    Eferox 125 25.10.19: TSH 0,35, FT3 33%, FT4 76% Befinden: fühle mich voll überdosiert, hoher BD, schneller Puls, Zähneklappern, innerlich vibrieren, Kopfweh, Schultern verspannt.

    Euthyrox 100 neu 23.11.19: TSH 0,35, FT3 31%, FT4 70% Befinden: Besser. Überdosierungssymptome taggleich verschwunden. Packe nochmal 6,25 drauf.

    Euthyrox 106,25 14.05.20: TSH 1,09, FT3 23%, FT4 60% Befinden: fühle mich wie in tiefster Unterfunktion, müde, schlapp, schwindelig, frieren, Reflux, niedriger BD.

    So und nun? Die Werteprofis sehen vielleicht eine Tendenz. Ich seh da gar nichts. Man kann jetzt anhand der Werte so finde ich nicht sagen, so oder so ist es besser.

    Mit Ärztin habe ich jetzt vereinbart, auf 112 Euthyrox zu erhöhen um aus der "gefühlten UF" herauszukommen. in 6 Wochen wieder BE um zu schauen.

    Sie schlug mir vor, evtl. auf L-Thyrox von HEXAL umzusteigen. Ich fragte ob es bei ihr mehrere Patienten gäbe, die mit dem neuen Euthyrox Probleme hätten, dann meinte sie "nein nur sehr wenige, aber es gäbe schon welche die gewechselt hätten, bzw. welche wo man die Dosis anpassen musste"

    Was meint ihr?
    Hinsichtlich der Verträglichkeit von HEXAL? Umstieg 1:1? Wie ist es mit der Bioverfügbarkeit bei Hexal?
    Wer hat schon von Euthyrox NF auf HEXAL gewechselt?
    Kommen die Hexal nicht auch aus China?
    Wäre LT von Henning nicht besser? ich kenn mich mit der Bioverfügbarkeit von Henning im Vergleich zu anderen Präparaten nicht aus?

    Vielleicht kann mir jemand helfen.

    liebe Grüße
    Nicki

  2. #2
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    Standard AW: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    Hallo, Bioverfügvarkeit von Eferox soll besser sein als das alte Eutyrox. Hatte von der alten Eutyrox 125 auf Eferox 125 gewechselt, massive Blutdruck Probleme inkl. Notaufnahme und Panikattacken bekommen, reduziert auf nunmehr 75 Eferox. Blutdruck ok. noch arbeite ich an der Feinjustierung, denn ich leide verstärkt an Schlaflosigkeit, einhergehend mit Muskelproblemen wie restless legs. wieso reduzierst du nicht die Eferox ❓

  3. #3
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    Standard AW: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    Zitat Zitat von Peggy1959 Beitrag anzeigen
    Hallo, Bioverfügvarkeit von Eferox soll besser sein als das alte Eutyrox. Hatte von der alten Eutyrox 125 auf Eferox 125 gewechselt, massive Blutdruck Probleme inkl. Notaufnahme und Panikattacken bekommen, reduziert auf nunmehr 75 Eferox. Blutdruck ok. noch arbeite ich an der Feinjustierung, denn ich leide verstärkt an Schlaflosigkeit, einhergehend mit Muskelproblemen wie restless legs. wieso reduzierst du nicht die Eferox ❓
    Huhu Peggy,
    ah ok, Bioverfügbarkeit von Eferox ist also besser als die von Euthyrox Neu. Das erklärt auch die massiven ÜD-Symptome bei mir die ich unter 4 Wöchiger Eferox-Einnahme hatte, ebenfalls bei einem Umstieg von 125 Euthyrox auf 125 Eferox. Musste dann komplett ein paar Tage pausieren, sonst hätte ich Herzkasper bekommen. Hatte so ÜD-Symptome wie zB. hoher BD, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Zähneklappern, alles voll unangenehm. Jedoch meine Blutwerte zeigten diese ÜD oder ÜF nicht an. Die Werte waren toll :-) Aber mein Befinden: Beschissen.
    Bin dann aus Angst zurück zu den Euthyrox (NEU) allerdings in reduzierter Dosis und wieder mit 100 eingestiegen. Dann hab ich kurze Zeit später eigenmächtig erhöht auf 106,25 Euthyrox NF. Seit Dezember lief damit alles gut soweit, bis eben vor 1-2 Wochen da gings sprübar los, daß mir auch die Euthyrox Neu nicht mehr mein gewohntes Wohlbefinden bescherten, diesesmal mit Unterdosierungs-Symptomen. Meine Blutwerte dagegen wieder: TOLL:-) Es ist unerklärlich.

    Zurück auf die Eferox möcht ich nicht mehr. Aber vielen lieben dank, das mit der Bioverfügbarkeit leuchtet mir aufgrund meiner erlebten Symptome ein.
    Eher würde ich dann mal Henning oder Hexal ausprobieren wollen.

    Restless legs kenne ich, hatte ich zuletzt vor 2 Wochen. Kommt auch immer drauf an, wo ich mich im Zyklus befinde, zum Ende hin ist es stärker mit den RL. Dagegen nehme ich dann Progesteron (Utrogrest) und dann wirds taggleich etwas besser.
    lg Nicki

  4. #4
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    Standard AW: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    Ich habe von Euthyrox neu auf Hexal gewechselt. Von 112 auf 100 runter. Jetzt geht es mir wieder so gut wie vor der Rezepturänderung.

  5. #5
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    Standard AW: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    So wie es aussieht bist du ein wenig ungeduldig. Das mit dem neuen Euthyrox viele Probleme haben und ÜF-Symptome haben ist bekannt. Der Wechsel auf ein verträglichers LT oder das Zurückwechseln auf die alte Rezeptur (was ich favorisieren würde) ist die logische Konsequenz.

    Ich hätte mit Eferox mehr gewartet. Ich würde jetzt auch nicht noch einen Hersteller ins Spiel bringen. Sie haben alle eine unterschiedliche Bioverfügbarkeit. Ich würde jetzt eher Eferox in der 125ziger Dosierung den Vorzug geben und mindestens 2 Monate aussitzen.

    Weiter oben liest du ja schon 125 Eythrox neu ist stärker als 125 Eythrox alt und 125 Eferox ist stärker als Euthyrox als und aus den Werten kannst du ablesen, dass es für dich passen könnte. Dein Werte waren nicht gereift, im Prinzip kann man aus dem Wechsel sogar eine Reduierung ablesen und der TSH wäre wohl noch höher gegangen...

  6. #6
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    Standard AW: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    Zitat Zitat von Doozer Beitrag anzeigen
    Ich habe von Euthyrox neu auf Hexal gewechselt. Von 112 auf 100 runter. Jetzt geht es mir wieder so gut wie vor der Rezepturänderung.
    Huhu Doozer, das macht mir Mut. :-) Danke Dir. Meine Schwägerin nimmt schon seit Ihrer Jugend die L-Thyrox von Hexal und sie sagt auch dass sie die gut verträgt und keinerlei Nebenwirkungen hat.

    Was ich auch interssant finde Doozer ist, daß Du auch die alten Euthyrox in der Dosierung 125 genommen hast und gut vertragen hast, so wie ich. Dann bist Du auf die neuen Euthyrox in der Dosierung 112 umgestiegen (da wäre ich jetzt aktuell auch) und dann bist Du auf L-Thyrox Hexal 100 runter. Die Ärztin schlug mir ja heute auch einen Wechsel auf die Hexal vor.
    Ich habe jetzt die Schachteln 100er und 25er von Hexal da. Und werde evtl. morgen mit 100 Hexal starten. Und dann langsam auf 112 steigern. Gott bin ich gespannt ob sich was ändert.
    Ich muß mir mal Deine Threads raussuchen, Du hast bestimmt davon berichtet.

    Ich habe echt so die Schnauze voll von den Euthyrox. Und ich glaube nicht dass man behaupten kann, daß ich den Euthyrox keine Chance gegeben hätte. Ich doktere jetzt mit den EuthyroxNF
    schon seit Monaten rum. Zuletzt habe ich eine konstante Dosis davon von Ende November bis jetzt genommen, mit dem Ergebnis, dass ich seit gut 1 Woche in extremer Schieflage (gefühlte UF) bin. So schlecht ging es mir schon seit Beginn meiner Hashi-Karriere nicht und das war 2009.

    An alle Euthyroxler die mit der NF nicht zurecht kommen. Ich darf Euch mal meine Symptome unter Euthyrox NF sagen von Anfang (Juli19) bis Ende (Mai20):
    Alles begann ganz langsam mit Haarausfall, gefolgt von
    Magen-/Darmproblemen, hier speziell Blähungen, Magenschleimhautentzündung, Reflux, nächtlicher Reflux mit Husten, Speiseröhrenreizung
    übermäßiges Luftaufstossen
    niedriger Blutdruck, Kreislaufprobleme, Puls unter 50, Atemnot, BD-Abfall nach dem Essen, schneller Puls nach dem Essen
    Zahnfleischbluten dauerhaft
    trockene Haut, dunkle Augenringe
    Geräusch-Überempfindlichkeit, Unwirklichkeitsgefühl, verlorenens Zeitgefühl
    Sensibilitätsstörungen Hände, Kribbeln und Ameisenlaufen, Durchblutungsstörungen
    Schwindel, Schwindel und nochmals Schwindel manchmal mit Doppeltsehen, wie betrunken oder high, das Gefühl nach vorne zu kippen, keine Feinmotorik
    Sachen sind mir einfach aus der Hand gefallen, z.B. Marmeladenglas. Bin sehr tollpatschig durch die Euthyrox.
    müde, matt, frieren
    Die Muskulatur in den Beinen war erst bockhart und hatte Muskelkater von Nichts, seit der gefühlten UF hab ich Schlenkerbeine und das Gefühl keine Muskulatur mehr zu haben

    und glaubt mir ich war mit den alten Euthyrox 125 ohne Dosisänderung an die 10 Jahre vollkommen Beschwerdefrei! Da war nichts von alledem was ich oben beschrieb.
    Aber bevor ich die Euthyrox 125 alt vor 10 Jahren bekommen habe, hatte ich die Eferox und da gings mir ähnlich wie mit den Euthyrox NF.

    Neuer Tag neues Glück würd ich sagen.

    Was mich allerdings beunruhigt, die Hexal kommen doch auch wieder aus China oder nicht? Mir gehts da einfach ums Prinzip warum die dort produzieren lassen müssen und warum man das nicht auch in Deutschland machen kann, und auch um die Lieferengpässe, gerade mit dem Corona-Käse jetzt gabs ja diverse Lieferengpässe

    lg Nicki

  7. #7
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    Standard AW: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    Zitat Zitat von Doozer Beitrag anzeigen
    Ich habe von Euthyrox neu auf Hexal gewechselt. Von 112 auf 100 runter. Jetzt geht es mir wieder so gut wie vor der Rezepturänderung.
    Liebe Doozer,
    ich habe gelesen daß Du Dich mit den Hexal wieder von unten langsam an Deine jetzige Dosis herangetastet hast. Bei welcher Dosis bist Du jetzt letztlich angelangt, die Dir wirklich gut tut?
    Warum hast Du es denn so langsam eingeschlichen und bist nicht gleich von Euthyrox auf Hexal mit der vollen Dosis umgestiegen?
    Was denkst Du über die Bioverfügbarkeit von Hexal im Vergleich zu Euthyrox? Die Tabletten sind ja ganz schön bröselig, und im Mund fangen Sie sofort an sich aufzulösen. Das passierte bei den Euthyrox nicht. Bin gespannt wie das mit dem Teilen funktionert, da brauch ich ja fast einen Tablettenteiler.

    Ich hatte mit Euthyrox Alt 125 keine Probleme, war aber ziemlich straff eingestellt, an der oberen Grenze, TSH oftmals supprimiert, ging aber auch mal hoch oder mal runter, hat sich aber nie auf mein Befinden ausgewirkt, denn das war irgendwie an die 10 Jahre immer gleich gut.
    Was mich momentan am meisten kirre macht, ist leider der Schwindel/watte im Kopf Gefühl den/das ich seit 8 Tagen jetzt permanent habe und durch den Wechsel auf Hexal hoffe ich auf Besserung.

    Heute morgen hab ich also das erste mal die Hexal 100 genommen. Jezt warte ich ab, was sich tut. Ist immer spannend so ein Wechsel oder eine Dosisanpassung. :-) Bin trotz des Schwindels guter Dinge, weil schlechter kanns eigentich gar nicht werden!

    lg und einen schönen Tag
    Nicki

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    Vielleicht übersehe ich etwas. Aber:

    Zitat Zitat von sabi88 Beitrag anzeigen

    Eferox 125 25.10.19 ...

    Euthyrox 100 neu 23.11.19: TSH 0,35, FT3 31%, FT4 70% Befinden: Besser. Überdosierungssymptome taggleich verschwunden. Packe nochmal 6,25 drauf.

    Euthyrox 106,25 14.05.20: TSH 1,09, FT3 23%, FT4 60% Befinden: fühle mich wie in tiefster Unterfunktion, müde, schlapp, schwindelig, frieren, Reflux, niedriger BD.

    So und nun? Die Werteprofis sehen vielleicht eine Tendenz. Ich seh da gar nichts.
    Ich antworte mit Einschränkungen, die Prozente sind nicht wirklich informativ. Aber weil du sagst, du "siehst da nichts":

    Ich sehe, dass du Euthyrox neu sicher kürzer als 6 Wochen genommen hast, bevor du neue Werte gemacht und deine Meinung gebildet hast. Es ging dir erstmal besser. Wieso fühltest du dich da veranlasst, gleich zu erhöhen, anstatt erstmal, bei bereits besserem Befinden, einfach abzuwarten?

    Unter Euthyrox 106, ich schätze: Euthyrox neu, das steht dort nicht: "wie in tiefster Unterfunktion" - naja, da vertun sich ordentlich viele.

    Ein Präparatewechsel bringt nochmal Unruhe rein, aus anderer Leute Erfahrungen kann man nicht viel für einen selbst ableiten. Es ist bekannt, dass Euthyrox neu besser bioverfügbar ist, so dass nicht alle, aber viele reduzieren müssen. Warum nach Eferox-Zwischenspiel jetzt auchg noch Hexal, anstatt, dort anzusetzen, wo es dir bereits besser ging - verstehe ich nicht.

    Muss ich auch nicht, es ist dein Weg. Ich wollte nur meinen Eindruck vermitteln.

    **
    Und was China angeht, der Wirkstoff kommt bei jedem Präparat aus China.

  9. #9
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    Standard AW: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    Zitat Zitat von sabi88 Beitrag anzeigen
    Liebe Doozer,
    ich habe gelesen daß Du Dich mit den Hexal wieder von unten langsam an Deine jetzige Dosis herangetastet hast. Bei welcher Dosis bist Du jetzt letztlich angelangt, die Dir wirklich gut tut?
    Nachdem ich es erst mit 112 versucht habe, bin ich jetzt dauerhaft auf 100 runter und auch meine gelegentliche Abendverstimmung ist verflogen.

    Zitat Zitat von sabi88 Beitrag anzeigen
    Warum hast Du es denn so langsam eingeschlichen und bist nicht gleich von Euthyrox auf Hexal mit der vollen Dosis umgestiegen?
    Ich hatte ähnlich wie du krasse neurologische Symptome und war einfach total verängstigt. Alles fing ja an, als ich Mitte Oktober im Urlaub (alleine auf Wangerooge) auf einmal auf dem Fahrrad die Orientierung verloren habe, und dann seitlich weggekippt bin. Nachdem sich das abends wiederholt hat (ich wollte etwas aufheben, und bin aus der Hocke seitlich umgekippt), bin ich am nächsten Morgen abgereist. Die 300km Autobahn habe ich bewältigt, indem ich auf der rechten Spur gekrochen bin, und an jedem Parkplatz eine Pause gemacht habe. In Wilhelmshaven hatte ich überlegt, ins Krankenhaus zu gehen, weil ich dachte, ich schaff es nicht.
    Danach kam Panik, Wahrnehmungsstörungen etc. dazu, dann auch noch Rückenschmerzen, Herzrasen, Kurzatmigkeit, das ganze Programm. Zwischendurch war nicht nur ich überzeugt, dass es entweder MS oder eine schwere psychische Erkrankung ist.
    Rückblickend hätte man das auch sicher wesentlich eleganter machen können mit dem Wechsel auf Hexal, aber andererseits war die Überdosierung nicht mehr zu ertragen und so auch relativ schnell weg.

    Zitat Zitat von sabi88 Beitrag anzeigen
    Was denkst Du über die Bioverfügbarkeit von Hexal im Vergleich zu Euthyrox?
    Ich brauche weniger als Euthyrox alt. Die gleiche Dosis Euthyrox neu wie alt war offensichtlich zu viel. Da ich mit Euthyrox neu ja nie symptomfrei war, kann ich da keinen Vergleich zu Hexal anstellen.

    Zitat Zitat von sabi88 Beitrag anzeigen
    Die Tabletten sind ja ganz schön bröselig, und im Mund fangen Sie sofort an sich aufzulösen. Das passierte bei den Euthyrox nicht. Bin gespannt wie das mit dem Teilen funktionert, da brauch ich ja fast einen Tablettenteiler.
    Ich habe mir verschiedene Dosierungen aufschreiben lassen. Man bekommt rechnerisch mit halben oder viertel Tabletten verschiedener Dosierungen viele kleine Abstufungen hin.

    Zitat Zitat von sabi88 Beitrag anzeigen
    Ich hatte mit Euthyrox Alt 125 keine Probleme, war aber ziemlich straff eingestellt, an der oberen Grenze, TSH oftmals supprimiert, ging aber auch mal hoch oder mal runter, hat sich aber nie auf mein Befinden ausgewirkt, denn das war irgendwie an die 10 Jahre immer gleich gut.
    Was mich momentan am meisten kirre macht, ist leider der Schwindel/watte im Kopf Gefühl den/das ich seit 8 Tagen jetzt permanent habe und durch den Wechsel auf Hexal hoffe ich auf Besserung.
    Das hätte ich fast 1:1 so schreiben können - ich kann dir nur raten, geduldig zu bleiben - die lange Halbwertszeit gilt es leider auszuhalten. Ich habe manchmal allerdings auch eher schnell nachjustiert, weil die Symptome so krass waren. Deutlich besser wurde es so ca. 3-4 Monate nach den ersten Symptomen. Nach ca. einem halben Jahr war alles wieder in Butter. Halte durch

  10. #10
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    Standard AW: Neues Euthyrox - Werteverlauf - erst ÜF, jetzt UF, evtl. Umstieg auf HEXAL

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Vielleicht übersehe ich etwas. Aber:



    Ich antworte mit Einschränkungen, die Prozente sind nicht wirklich informativ. Aber weil du sagst, du "siehst da nichts":

    Ich sehe, dass du Euthyrox neu sicher kürzer als 6 Wochen genommen hast, bevor du neue Werte gemacht und deine Meinung gebildet hast. Es ging dir erstmal besser. Wieso fühltest du dich da veranlasst, gleich zu erhöhen, anstatt erstmal, bei bereits besserem Befinden, einfach abzuwarten?

    Unter Euthyrox 106, ich schätze: Euthyrox neu, das steht dort nicht: "wie in tiefster Unterfunktion" - naja, da vertun sich ordentlich viele.

    Ein Präparatewechsel bringt nochmal Unruhe rein, aus anderer Leute Erfahrungen kann man nicht viel für einen selbst ableiten. Es ist bekannt, dass Euthyrox neu besser bioverfügbar ist, so dass nicht alle, aber viele reduzieren müssen. Warum nach Eferox-Zwischenspiel jetzt auchg noch Hexal, anstatt, dort anzusetzen, wo es dir bereits besser ging - verstehe ich nicht.

    Muss ich auch nicht, es ist dein Weg. Ich wollte nur meinen Eindruck vermitteln.

    **
    Und was China angeht, der Wirkstoff kommt bei jedem Präparat aus China.
    Huhu Panna, Danke für Deine Antwort. Das Euthyrox Neu in der Dosis 100 dann kurz drauf gleich 106 habe ich seit November bis jetzt genommen. Das wären dann ca. 6 Monate in denen sich der TSH leicht erhöht hat. Zuvor hab ich das Euthyrox Neu 125 mindestens 3 Monate bis zur BE genommen. Dazwischen war dann mein Versuch mit Eferox der tatsächlich nur 4 Wochen dauerte. Von daher wären es doch aussagekräftige Blutwerte. Alles bissl kompliziert und durcheinander.

    Warum ich generell nun weg will von Merck? Es ist einfach so, daß ich zwischenzeitlich so eine Antipathie für die Firma Merck entwickelt habe, daß ich denen künftig auch kein Kunde mehr sein will, weil wer so mit seinen jahrelang treuen Kunden umgeht, und einfach Tabletten verändert die vorher gut vertragen wurden, denen gehört es nicht anders. Der Aufstand in Frankreich kommt ja auch nicht von ungefär, sondern weil die Leute plötzlich mit unangenehmen Sympotomen zu kämpfen hatten die teilweise nicht einzuordnen waren sondern eher auf ein Nichtvertragen der Hilfsstoffe zurückzuführen waren.

    Wahrscheinlich habe ich mit dem Präparatwechsel auf Eferox damals den Fehler gemacht gleich 1:1 umzusteigen. Die Überdosis-Symptome waren nach exakt 4 Wochen ziemlich deutlich einzuordnen und mit Tabletten weglassen dann auch taggleich besser. Da hätte ich dann wohl Eferox wieder in reduzierter Dosis einnehmen sollen und langsam bis zur Wohlfühldosis steigern. Bin aber aus Angst, wieder back to basic (Euthyrox NEU) weil ich gerade zu dem Zeitpunkt keine Zeit und keinen Bock auf "Arbeitsausfall aufgrund Schilddrüsensymptomatik" hatte. Hätte auch nicht gedacht beim Wechsel auf die Eferox dass es so schlimm werden könnte. Da bin ich tatsächlich zu ungeduldig gewesen und letztlich aber auch ziemlich geschockt von der Symptomatik.

    Ich habe damals gekämpft dass ich die Alten Euthyrox aus Italien beziehen kann. Ich wäre sogar da hin gefahren. Aber der Arzt und der Apotheker haben mir wenig Hoffnung gemacht und ein Anruf in der Apotheke in Bozen bestätigte dies. Verschicken nicht möglich, nur mit Zwischengeschalteter deutscher Apotheke und die waren wiederum nicht bereit dazu mir zu helfen. Also hatte ich keine Wahl und auch keinen Nerv mehr den alten Euthyrox weiterhin nachzulaufen. Habe auch die Petition unterzeichnet, und meine Nebenwirkungen gemeldet. Getan hat sich ja da bislang auch nichts.

    Eine Frage an Dich Panna? Warum sind die Prozente nicht informativ für Dich? Ich komme da irgendwie besser zurecht wenn ich die Werte in Prozent umrechne.

    Vor zehn Jahren war das hier in diesem Forum total in. Da musste jeder in Prozent umrechnen. Hat sich das zwischenzeitlich denn geändert?

    lg Nicki

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