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Thema: Ich hab so schlimme Angstzustände. Brauche Hilfe.

  1. #11
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Zitat Zitat von Talea Beitrag anzeigen
    Ja Hexal hat sich nicht mehr gemeldet. Muss ich wohl nochmal anrufen. Ersatz ist nicht möglich, da es nicht mehr Lieferbar ist. Ich habe aufgrund des hohen ft4 auf 100 reduziert, mir geht es aber schlechter. Aber auch erst seit 2 Tagen reduziert. Was ist denn bei dir rausgekommen? Wss hattest du für Symptome und hattest du Werte machen lassen? Bin mir unsicher, ob Hexal das auch einfach so zugibt und ob es wirklich so ist. Hätte ich besser auf 106,25 reduzieren sollen?
    Ich hatte nicht angerufen, sondern eine eMail geschrieben.
    Rausgekommen ist nichts, angeblich alles in Ordnung, hatte dann kurzfristig reduziert und danach wieder meine übliche Dosis genommen. Werte hab ich nicht extra machen lassen.

  2. #12
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Zitat Zitat von Talea Beitrag anzeigen
    Hi,

    ich habe ja in meinem anderen Beitrag geschildert wie schlecht es mir geht, seitdem ich eine neue Packung von Hexal 112ern bekam und etwa 14 Tage genommen habe. Werte zeigen nun einen stark angestiegenen ft4 an der Oberkante an und ich habe auf 100 reduziert.

    Ich habe das Gefühl das mit der Packung von Hexal was nicht stimmt. Leider hat Hexal dazu noch keine Stellung bezogen, nur, dass die Rezeptur nicht geändert wurde. Kann man die Tabletten iwo untersuchen lassen? Stell sich mal einer vor, da wäre Jod mit drin gewesen...

    Und was mich eigentlich interessiert, kennt Jemand das Phänomen? Hatte Jemand auch schon mal sowas oder hat davon gelesen?

    Es könnte natürlich auch Zufall sein und dass ich nen Schub habe.

    Freue mich auf Antworten.

    LG
    Hallo Talea,
    Ich denke, du übersiehst das wesentliche Problem. Du findest im Forum Mengen an Berichten, wo User lange Zeit gut mit Überdosierungen klargekommen sind, und dann auf einmal gings nicht mehr. Dann kommt es scheinbar plötzlich zu massivsten Problemen, nur so plötzlich sind die gar nicht. Auch du hattest schon ein Jahr vorher Werte, die beinahe so hoch waren wie die jetzigen. Das zeigt doch klar, es liegt nicht am Medikament. Der Mensch ist keine Maschine, wenn man lange nah am obersten Limit ist, kanns auch zuviel werden, der Stoffwechsel läuft wegen irgendwas geringfügig anders, schon ist es passiert.

    Aus dieser Lage wieder rauszukommen, dauert längere Zeit und ist mühsam. Zwei Tage weniger LT ist gar nichts, und leider ist es bei Thyboneinnahme sowieso wesentlich schwieriger, die Einstellung zu verändern. Wie du überhaupt zum Thybon gekommen bist, warum du bei Verkaufsärzten liest online, wie sicher die Hashimotodiagnose überhaupt ist bei dir, was dein Hausarzt dazu sagt, wissen wir alles nicht. Aber lies dich hier mal durch, du bist nicht die erste, die so einen schlimmen Absturz mit Hochdosierung von Schllddrüsenhormonen erlebt. Das Zeug tut kurzfristig gut und ist anregend, macht fit. Aber oftmals ist das keine Lösung für ein ganzes Leben.

  3. #13
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Ich habe mal hier quer gelesen. Leider finde ich oft Berichte, dass reduziert wurde und monatelang es kaum besser wurde ich suche ja gerade nach mutmachenden Treats. Und als ich 112er der alten Packung nahm, nachdem ich die neue Packung im Verdacht hatte, wurde es besser aber nicht gut. Gehen wir mal davon aus, dass tatsächlich mit den Tabletten was nicht stimmte und es zu viel war. Dann ist es ja ein echt blödes Durcheinander der Dosierungen. Du scheinst nicht viel bon Thybon zu halten oder? Mich hat das damals echt gerettet, aber bin auch offen für Kritik. Du sagst ich war 2019 hoch eingestellt, weil du die Referenz Obernorm zu weit findest. Mir ist neu, dass die zu weit sei. Demnach war ich nur bei 60 Prozent odet du meinst das ft3? Wollte einfach nur mal fragen, ob das schon anderen mit der Packung passiert ist. Ist ja nur eine Theorie und danke für deinen Input

  4. #14
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Und was ich nicht verstehe, weshalb du schreibst, dass meine Werte 2019 beinahe so hoch wären wie die jetzigen? Da ist ja ne klare Werteveränderung und ich denke, dass sowas starke Symptome machen kann.

  5. #15
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Ich lese nicht nur bei Verkaufsärzten, keine Sorge Ich bin bei einem Arzt in Osnabrück in Behandlung. Denke er ist bekannt. Leider aehr lange Wartezeiten. Ich war vorher bei einigen Endos, keiner konnte mir vorher helfen.

  6. #16
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Zitat Zitat von Talea Beitrag anzeigen
    Ich habe mal hier quer gelesen. Leider finde ich oft Berichte, dass reduziert wurde und monatelang es kaum besser wurde ich suche ja gerade nach mutmachenden Treats. Und als ich 112er der alten Packung nahm, nachdem ich die neue Packung im Verdacht hatte, wurde es besser aber nicht gut. Gehen wir mal davon aus, dass tatsächlich mit den Tabletten was nicht stimmte und es zu viel war. Dann ist es ja ein echt blödes Durcheinander der Dosierungen. Du scheinst nicht viel bon Thybon zu halten oder? Mich hat das damals echt gerettet, aber bin auch offen für Kritik. Du sagst ich war 2019 hoch eingestellt, weil du die Referenz Obernorm zu weit findest. Mir ist neu, dass die zu weit sei. Demnach war ich nur bei 60 Prozent odet du meinst das ft3? Wollte einfach nur mal fragen, ob das schon anderen mit der Packung passiert ist. Ist ja nur eine Theorie und danke für deinen Input
    Doch, ich halte sogar sehr viel von Thybon. Wie von allen anderen Medikamenten dieser Welt auch. Das Problem ist ein anderes: T3 hat auch ein Potential, kurzfristig gut zu tun z. B. bei Erschöpfungszuständen. Und es ist auch kein Zufall, das T3 so oft angepriesen wird von Wellnessmedizinern, die mehr von Lifestyle reden als von Krankheiten.
    Das Dumme ist, das Thybon heute sehr oft verordnet wird ohne jede Notwendigkeit, Und dann wird es ein Elend. Die klasssiche Situation ist, der Patient liest online was vom " Oberen Drittel", wo die freien Werte angeblich liegen sollen. Dann wird LT gesteigert bis zum Anschlag. Wenn ft4 aber sehr hoch geht, geht die Umwandlung runter. ein Notmechanismus, um sich zu schützen. Eigentlich. Aber dann liest der Patient von der berühmten Umwandlungsstörung und denkt, die hab ich auch. Also bekommt er Thybon nach Wunsch, das geht heute alles ganz leicht. Dabei hätte er nur das LT senken müssen.
    Wer in dieser Falle sitzt, hat große Mühe, da wieder rauszukommen. T3 wirkt auch antidepressiv, auch das muss man wissen. Man fühlt sich schrecklich und nimmt immer mehr, weil es so aussieht, als bräuchte man es. Das bezahlt man leider sehr oft später bitter. Denn das System bricht irgendwann zusammen, der Körper toleriert nicht lebenslang viel zu hohe Hormonwerte. Aber wer tatsächlich ein Umwandlungsproblem hat, soll doch selbstverständlich T3 nehmen. Du findest natürlich auch User, denen es echt gut geht mit Thybon. Wobei da auffällig ist, das die Dosierungen meist sehr vorsichtig gewählt sind. Du liegst mit 12,5 weder tief noch extrem hoch, aber viele, die langfristig über Wohlbefinden berichten, nehmen doch nur 2, 5 oder 5.

    Also da ist einfach bei dir vieles ganz unklar, wir wissen ja auch nicht, wie du zum T3 gekommen bist, welche Werte dahin führten, wer dich diagnostiziert hat. Was deine Werte angeht, hast du dich allerdings wohl schon etwas täuschen lassen. Bei den Werten von 2019 liegt die Normgrenze beim ft4 bei 2,0. Das ist eine Normgrenze, die für vorherige Ennahme gedacht ist. Du hast aber vorher nicht eingenommen. Ohne Einnahme musst du den oberen Grenzwert tiefer ansetzen, etwa bei 1,7. Und schon ist es nichts mehr mit den 60%. Übrigens sind auch 60% für viele Leute schon zu viel! Ich käm nicht mehr aus dem Bett mit solchen Werten, mittig geht, mehr besser nicht bei mir. Und da bin ich keine Ausnahme. Dazu denk dir nun noch den hohen ft3-Wert nach Thybon-Einnahme, den man ja gar nicht sieht an deinen Werten. Er könnte ziemlich hoch gewesen sein, denn schon ohne das T3 ist er nicht tief.

    Also, was am Ende los ist bei dir, musst du selber herausfinden. Nur eines ist klar, du hast sehr hohe Werte. Die mögen manche Leute brauchen und gut vertragen, die Mehrheit jedoch nicht. Die Theorie mit dem Tablettenfehler würde ich fallen lassen, du warst wirklich letztes Jahr auch nicht viel tiefer.
    PS: Dein Arzt ist äußerst umstritten...frag doch mal deinen Hausarzt dazu.
    Geändert von Larina (13.05.20 um 09:35 Uhr)

  7. #17
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Hallo zusammen, es wurden 2 Posts von mir zusammen gelegt. Also nicht wundern. Gibt es noch andere Meinungen zu meinen Werten? Mich würde interessieren, was du Jutta K. dazu denkst. Ich habe viele Beiträge von dir gelesen und stimme bei vielen mit dir überein.
    Was meinst du? Ich weiß nicht, wie man verlinkt, falls das hier überhaupt geht. Würddäe mich freuen, wenn du dich meldest.
    Geändert von Talea (17.05.20 um 16:38 Uhr)

  8. #18
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Und kann es sein, dass man durch Stress bzw. geschwächte Nebennieren man auf einmal das LT oder Thybon nicht mehr richtig verträgt? Weshalb hilft mir eine heiße Badewanne?
    Geändert von Talea (17.05.20 um 16:44 Uhr)

  9. #19
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Hallo Talea,

    Du bist nicht allein! Mache dir das bitte klar. Das was du gerade durchmachst ist sehr schlimm, und du bist definitiv nicht alleine damit. Es gibt sehr viele hier, die psychische Symptome haben, wenn die Hormone nicht optimal eingestellt sind, warum auch immer. Aber du kommst da wieder raus. Versprochen.
    Ich selbst habe ähnliche Probleme, seitdem beim Euthyrox die Rezeptur verändert worden ist. dieses zweifelhafte Vregnügen habe ich übrigens bei jeder Medikamentenumstellung, oder wenn sich physisch gravierend etwas Verändert (Schwangerschaft, OP, falsches Thyroxinrezept... :-o ).
    Mein momentaner Fahrplan sieht folgendermaßen aus, erwäge, ob davon etwas für dich in Frage kommt:
    1. umfangreichens Blutbild machen lassen: reversesT3 (rT3 - wichtig!), Selen, OH 25, Zink, Eisen, Jod, Aminosäuren, Cortisol usw.
    2. Sofort anfangen evtl. Mängel schnellstmöglich aufzufüllen.
    3. Nebenniere entlasten - regelmäßiger, früher! Schlaf, viel Ruhe, regelmäßige Entspannungübungen(Mediation), viel trinken, ausreichend Salz, Stress runterfahren. Mache dir klar, dass deine Panik zusätzlicher Stress ist und betrachte sie als Möglichkeit deinem Körper zu helfen. Wenn Panik kommt, lass sie kommen, lächle, atme, lass sie durch dich durchgehen, und vergehen. Je öfter du das übst, umso mehr hilfst du deiner Nebenniere. Du verbesserst also deinen Zustand, wenn du der Panik die Macht wegnimmst.
    4. Alles tun, um evtl zu hohes rT3 zu senken.

    Lies dazu das Buch Schlank und schön trotz Hashimoto von Suzy Cohen. Der Titel ist vollkommen irreführend und schwachsinnig, denn es geht hier hauptsächlich um Biochemie, und wie sich ihre Verschiebungen auf unseren Körper und die Psyche auswirken.
    Du bekommst es auch als online Version bei A...zn

    Höre auf deinen Körper! Wenn es die Wanne ist, dann hole sie dir. Alles was dir gut tut ist richtig. Sprich mit deinen Nächsten über deine Schwierigkeiten und hole dir Zuspruch. Du bist weder irre, noch bildest du dir etwas ein, noch bist du selbst schuld an deinem Zustand.

    Du schaffst es, da wieder rauszukommen! Liebe Umarmung,
    leolaus

  10. #20
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    Standard AW: Neue Packung, gleiche Dosis, gleicher Hersteller, plötzlich überdosiert?

    Hallo Talea,
    Meine Antwort war ja ausdrücklich nur gedacht als Notfallhilfe, weil du nicht aus dem Bett kommst vor Panik. Mit dem Zusatz, baldmöglichst zum Arzt zu gehen oder wenigstens anzurufen. Ich nehme an, du bekommst kaum Antworten, weil du nicht einmal die Basics an Infos gibst. Erst dachte ich, sie kann es nicht wegen der Angstzustände, aber nun sieht man ja, du liest wahnsinnig viel online und kannst gut schreiben. Also um überhaupt zu verstehen, müsste man hier wissen,wie deine Schilddrüsenwerte vor Beginn der Therapie waren, welche Probleme du vorher hattest, wer dich diagnostiziert hat, Antikörper, Ultraschall. Und wieso du dann so hochgesteigert hast, wie die Zwischenwerte aussahen.

    Leolaus Antwort finde ich insgesamt okay, aber eines muss man sich schon klarmachen: Hashimoto ist eine ganz normale Erkrankung, die üblicherweise vom Hausarzt betreut wird und keine umfassenden Anstrengungen braucht. Wie man sich von Stress befreit, hat Leolaus schön beschrieben, nur hat das erstmal nichts zu tun damit. Auch "Mängel auffüllen" ist nichts, was direkt mit Hashimoto zu tun hat, das ist eher eine Lebensphilosophie.

    Was Jutta schreibt, ist immer korrekt, nur durch die Länge ihrer Beiträge wird es manchmal falsch verstanden. Und ich hatte dir nur Basisinfo gegeben, die eindeutig ist. Dein Arzt steht ja auch genau für die Hochdosistherapie, also das du dort bist, beweist ja schon, ich hab recht mit deiner extrem hohen Einstellung. Warum du da gelandet bist, wie die Endo-Befunde aussehen, ob du typische Schilddrüsensymptome hattest oder nur allgemeines, was genauso gut Stress, Kummer, Depression oder sogar andere körperliche Erkrankung sein könnten, wir wissen einfach gar nichts. Ich sag nichts mehr dazu und hoffe, andere werden dir schreiben. Fang doch mal an damit, was du bei Jutta wichtig findest, z. B....

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