Seite 2 von 11 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 101

Thema: Neue Werte und ratlos!

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    39.277

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von rosa19 Beitrag anzeigen
    Das große Problem ist, dass ich anscheinend auch öfters Unter-/ und Überdosierungssymptome (da diese leider wohl auch identisch sein können?) verwechsle, deshalb lasse ich da schon auch gerne die Blutwerte überprüfen.

    Was sind denn eigentlich zweifelsfreie Unterfunktionssymptome?

    Da steht nämlich überall was Anderes!

    .
    Meiner Meinung nach kommt ein Großteil der Fehlinterpretationen (dieser Symptome) davon, dass sie klassischerweise über- und Unterfunktion als noch nicht behandelte Zustände beschreiben. Und bei solchen Fällen findet man auch eher Eindeutigkeit. Aber in solchen Fällen ist die Unter- oder Überfunktion auch wertetechnisch vielleicht eher eindeutig (obwohl, wie oft sehen wir hier manifest Unterfunktionierende ohne LT? aber OK).

    Wenn aber jemand bereits LT nimmt (und ähnlich: Wenn jemand Schilddrüsenhemmer bekommt), geht es um Symptome, die man bei weitgehend normgerechten Werten verspürt. Und ich glaube, das ist dann nicht mehr *die* klare Unter- oder Überfunktion, sondern eine Mischung oder überhaupt etwas anderes, zum Beispiel auch: Die Folge des klassischen Nichtabwartens/der Ungeduld nach Dosisänderungen (vgl. dazu die Aussage deines Endos, Rose). Disharmonische/irgendwie ungute Werte, die sich noch nicht einmal "gesetzt" haben, kann man nicht immer in eindeutige Schubladen stecken, und warum sollte man es überhaupt tun?

    Nämlich, mich wundert es, dass du (Rose) deinen Zustand bereit wärest, als Unterfunktion einzuordnen - das widerspricht nun wirklich deinen freien Werten und deiner vor kurzem gemachten Erfahrung (besseres Befinden bei etwas mäßigeren freien Werten).

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    30.07.19
    Beiträge
    287

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Nämlich, mich wundert es, dass du (Rose) deinen Zustand bereit wärest, als Unterfunktion einzuordnen - das widerspricht nun wirklich deinen freien Werten und deiner vor kurzem gemachten Erfahrung (besseres Befinden bei etwas mäßigeren freien Werten).
    Nein, panna, da verstehst du mich völlig falsch!
    Ganz im Gegenteil: ich schätze meine Symptome, momentan, eher als Überdosierungssymptome ein.

    Deshalb frage ich auch nach eindeutigen Unterfunktionssymptomen (Müdigkeit?, Verstopfung? = hatte ich vor Hormoneinnahme nämlich nicht! Antriebslos war ich auch nicht, eher das Gegenteil! Keine trockene Haut, etc), weil ich nämlich, mittlerweile, in Frage stelle, ob ich die Hormone überhaupt jemals gebraucht, bzw hätte nehmen sollen/dürfen?!
    Schau, davor war mein TSH, von 4, nämlich nur sehr geringfügig erhöht, freie Werte wurden damals leider keine bestimmt, an denen ich mich jetzt orientieren könnte.
    Befindest du meine freien Werte, nach den 4 Wochen ohne LT (siehe Profil), für normal? Also nix von wegen kompensatorischer Umwandlungssteigerung?
    Anämie und Ähnliches hatte ich auch nie.
    Erst mit den Hormonen ergaben sich nach und nach die zahlreichen, oben aufgeführten Beschwerden und steigerten sich, immer mehr, in den vergangenen Jahren!

    Ich bin ja seit Montag ohne die Hormone, aber bisher bemerke ich noch keine Verbesserung meiner Beschwerden! Und das beunruhigt mich schon etwas, obwohl ich weiß, dass es Zeit braucht!
    Und die momentane Lebenssituation, mit Corona, macht das Ganze auch nicht besser!

    Momentan (seit ca 6 Wochen!) habe ich null Appetit und normalerweise esse ich sehr gerne!
    Etwas essen muss ich aber trotzdem, also zwinge ich mich dazu. Hinterher fühlt es sich an, als lägen Steine in meinem Magen und ich bekomme sofort, nach jedem Essen, Durchfall. Mich würgt es und muss fast brechen!
    Schon morgens, beim Aufwachen wummert mein Herz, mit > 100 Schlägen. Ich würde am Liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben!
    Geschafft bekomme ich sowieso nichts, weil mein Körper sich anfühlt, als läge eine Ritterrüstung um ihn!
    Ich schleppe mich lediglich, Tag für Tag, vom Bett auf das Sofa und umgekehrt ...

    Vor den Hormonen war ich noch sehr leistungsfähig, aber sehr wärmeempfindlich und hatte erhöhten Blutdruck.
    Geändert von rosa19 (02.05.20 um 20:14 Uhr)

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    39.277

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Ein TSH von 4 gilt *alleine für sich* keineswegs als erhöht, es ist dann wohl einfach nur im oberen Bereich der als normal geltenden Werte. Bei jemandem mit Symptomen ist da wohl ein Behandlungsversuch möglich, warum auch nicht, ein Behandlungsversuch ist auch bei 3 möglich. Aber bei Wohlbefinden ist das TSH bei 4 eben nicht nicht krankhaft, vor allem nicht, wenn die freien Werte unauffällig sind. Und unauffällig sind sie vor allem dann, wenn man keine Beschwerden hat, und nicht dann wenn sie sich was weiß ich wo im Referenzbereich befinden. Es gibt keinen allgemein geltenden Wohlfühlbereich.

    Ich glaube, du machst dir zu viele Gedanken über die "Theorie" und über Werte. Dabei könnte es ja doch einfach sein - du probierst entweder mit noch weniger LT oder mit kein LT und guckst, wie es damit geht.

    Ich bin ja seit Montag ohne die Hormone, aber bisher bemerke ich noch keine Verbesserung meiner Beschwerden! Und das beunruhigt mich schon etwas, obwohl ich weiß, dass es Zeit braucht!
    Aaaaber wenn du doch genau weißt, dass es Zeit braucht, wieso machst du dir einen Kopf darüber? Wirklich, Rosa, mache es nicht komplizierter als es ist. Entweder werden deine Beschwerden mit der Zeit weggehen, oder eventuell sind sie gar nicht von der Schilddrüse abhängig oder du brauchst einfach nur sehr wenig LT ... das wird sich doch zeigen, aber eben nicht übermorgen. Muss ja auch nicht, die Lage ist ja nicht wirklich tragisch, habe ich den Eindruck.
    Geändert von panna (02.05.20 um 20:46 Uhr)

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    30.07.19
    Beiträge
    287

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Der größte Irrtum ist, all das grundsätzlich auf die Schilddrüse zu beziehen. Manches passt zu hunderten Erkrankungen, anderes ist noch nicht mal was Krankes.
    Ja, das mag sogar sein!
    Welche Beschwerden würdest du bspw als nicht krank bezeichnen?
    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Blutdruckveränderungen treten überhaupt nur auf bei massiven Fehlfunktionen, und die sieht man im Forum fast nie. Aber jeder Blutdruckausrutscher wird interpretiert, bis es irgendwie passt zum Hashimoto. Wer nach Wohlbefinden geht und nicht nach Laborkosmetik, hat bessere Chancen, sich vernünftig einzustellen. Mit anderen Worten, wenns einem gut geht mit einem TSH von 6, ist doch alles gut.
    Du meinst nur in manifester Unter-/oder Überfunktion?
    Also wenn ich nach Wohlbefinden gehe, dann dürfte ich keine Hormone nehmen, weil ich damit erst zahlreiche Symptome bekam, die davor nicht da waren!

  5. #15
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    30.07.19
    Beiträge
    287

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ein TSH von 4 gilt *alleine für sich* keineswegs als erhöht, es ist dann wohl einfach nur im oberen Bereich der als normal geltenden Werte. Bei jemandem mit Symptomen ist da wohl ein Behandlungsversuch möglich, warum auch nicht, ein Behandlungsversuch ist auch bei 3 möglich. Aber bei Wohlbefinden ist das TSH bei 4 eben nicht nicht krankhaft, vor allem nicht, wenn die freien Werte unauffällig sind. Und unauffällig sind sie vor allem dann, wenn man keine Beschwerden hat, und nicht dann wenn sie sich was weiß ich wo im Referenzbereich befinden. Es gibt keinen allgemein geltenden Wohlfühlbereich.
    Und verändern sich die Werte nicht auch immer wieder mal, oder sind das starre Größen?

    Ich habe jetzt doch noch was in Uraltunterlagen gefunden:

    Empfehlung: 75 L-Thyroxin
    (Werte und Sono im Profil)

    Die ich dann auch > 15 Jahre lang einnahm, bis zum letzten Jahr.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Aaaaber wenn du doch genau weißt, dass es Zeit braucht, wieso machst du dir einen Kopf darüber? Wirklich, Rosa, mache es nicht komplizierter als es ist. Entweder werden deine Beschwerden mit der Zeit weggehen, oder eventuell sind sie gar nicht von der Schilddrüse abhängig oder du brauchst einfach nur sehr wenig LT ... das wird sich doch zeigen, aber eben nicht übermorgen. Muss ja auch nicht, die Lage ist ja nicht wirklich tragisch, habe ich den Eindruck.
    Doch leider schon! Denn in dem momentanen Zustand bin ich in keinster Weise alltagstauglich!
    Geändert von rosa19 (03.05.20 um 23:16 Uhr)

  6. #16
    Gesperrt
    Registriert seit
    28.08.12
    Beiträge
    4.589

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Ich hatte das schon so gelesen, das es dir echt schlecht geht. Panna hat trotzdem recht, jetzt ist es sinnlos, zu grübeln. Bisher war es wohl so, das es dir viel besser ging ohne LT, und genau das testest du nun noch mal. Es geht doch nach einer Woche Auslassen nur noch um Tage, bis du etwas merken solltest. Sag mal, nach 2 bis 3 Wochen wird es klarer sein, denke ich. Wenn sich bis dahin gar nichts bessert, wirst du an ganz andere Ursachen denken müssen. Aber die paar Tage Geduld gib dir jetzt noch!

  7. #17
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    30.07.19
    Beiträge
    287

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Schon Larina, letztes Jahr ging es mir, nach den 4 Wochen ohne auch schon viel besser! Natürlich nicht wie vor der Hormongabe und genau das macht mir Sorgen!
    Hoffentlich habe ich durch die jahrelange Einnahme meinen Hormonregelkreis nicht zerstört?

  8. #18
    Gesperrt
    Registriert seit
    28.08.12
    Beiträge
    4.589

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von rosa19 Beitrag anzeigen
    Schon Larina, letztes Jahr ging es mir, nach den 4 Wochen ohne auch schon viel besser! Natürlich nicht wie vor der Hormongabe und genau das macht mir Sorgen!
    Hoffentlich habe ich durch die jahrelange Einnahme meinen Hormonregelkreis nicht zerstört?
    Aber das ist nun echt sinnlos. Wäre, hätte, könnte.... Du hast die Erfahrung gemacht, das es dir besser ging nach dem Absetzen, und erstmal spricht alles für Wiederholung. Und was in Monaten oder Jahren sein wird? Das Grübeln bringt einfach nix, lenk dich ab, nimm dir was vor.

  9. #19
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    30.07.19
    Beiträge
    287

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Aber das ist nun echt sinnlos. Wäre, hätte, könnte.... Du hast die Erfahrung gemacht, das es dir besser ging nach dem Absetzen, und erstmal spricht alles für Wiederholung. Und was in Monaten oder Jahren sein wird? Das Grübeln bringt einfach nix, lenk dich ab, nimm dir was vor.
    Ist doch sicher verständlich, nach > 15 Jahren Hormoneinnahme!?, dass man sich da jetzt so seine Gedanken macht!
    Na du bist gut, was soll ich denn groß machen und mir vornehmen jetzt, mit den vielen Symptomen (Bsp starke Ohrenschmerzen, Herzrasen, Benommenheit, Schwäche und den Beinen?) und noch dazu Corona?
    Und ich mache mir auch keine Gedanken, was in Monaten, Jahren sein wird, sondern es geht mir JETZT einfach schlecht!
    Anscheinend ist genau diese Grübelei auch eine Folge der Hormone?
    Geändert von rosa19 (03.05.20 um 23:44 Uhr)

  10. #20
    Gesperrt
    Registriert seit
    28.08.12
    Beiträge
    4.589

    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von rosa19 Beitrag anzeigen
    Ist doch sicher verständlich, nach > 15 Jahren Hormoneinnahme!?, dass man sich da jetzt so seine Gedanken macht!
    Na du bist gut, was soll ich denn groß machen und mir vornehmen jetzt, mit den vielen Symptomen (Bsp starke Ohrenschmerzen, Herzrasen, Benommenheit, Schwäche und den Beinen?) und noch dazu Corona?
    Und ich mache mir auch keine Gedanken, was in Monaten, Jahren sein wird, sondern es geht mir JETZT einfach schlecht!
    Anscheinend ist genau diese Grübelei auch eine Folge der Hormone?
    Ja, das Grübeln und Angstzustände eine Folge von zuviel Schilddrüsenhormonen sind, kann man vermuten. Zumindest sieht man das hier oft bei Leuten, die klar überdosiert sind. Genau darum senken die dann nicht, aus Panik, ein echter Teufelskreis.
    Aber ich meinte das mit dem Ablenken etwas anders. Auch einen 1000-Seiten-Roman zu lesen ist eine Aufgabe. Oder eine Sprache lernen, oder selber schreiben, oder Ahnenforschung,und und und. Es gibt viel, was du sogar im Bett liegend tun kannst.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •