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Thema: Neue Werte und ratlos!

  1. #1
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    Frage Neue Werte und ratlos!

    Hallo miteinander,

    meine neuen Werte (im Profil) sorgen, bei mir, für Verwirrung!

    Befinden: schwere, geschwollene, schmerzende Beine (kann kaum laufen ). Jeder Schritt ist mühsam und anstrengend!
    Deshalb wurde letztes Jahr schon von 75 auf 25 umgestellt.
    Atemnot bei kleinster Anstrengung (Eisenmangel wurde ausgeschlossen).
    Herzrasen (schon morgens > 100), bei kleinsten Anstrengungen noch höher und bleibt dann über Stunden !
    Körpertemperatur morgens 36,5, abends 37!
    Permanente Übelkeit! Essen ekelt mich! Bitterer, scharfer Geschmack im Mund! Fühle mich wie vergiftet!
    Abwechselnd Schwitzen und Frösteln.
    Haarausfall, dünne, strähnige Haare, fettige Kopfhautschuppen.
    Konzentration gleich 0!
    Tränende Augen und verschwommenes Sehen!
    Bleiern müde, benommen tagsüber. Aber schlafe trotzdem dann, seit einiger Zeit, nur 4 - 5 Stunden pro Nacht.
    Ohrenrauschen und Schmerzen. Infekt hartnäckig seit Februar.

    Seit fast 6 Wochen bin ich krankgeschrieben und liege entweder im Bett oder auf der Couch, nur leider von Entspannung keine Spur!

    Sonographie ergibt das Gleiche wie im letzen Jahr (siehe Profil).

    Mein behandelnder Arzt möchte einen erneuten Absetzversuch. Diesmal für mindestens 6 - 8 Wochen, um danach erneut Werte zu bestimmen.
    Was sagt ihr?

    Hier wurde nur wieder eingeschlichen wegen erhöhtem TSH:

    Befinden war allerdings damals gut!

    Hätte sich das TSH eventuell später wieder eingerenkt?
    Geändert von rosa19 (01.05.20 um 18:37 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Also das sind dann die letzten Werte?

    TSH: 2,6
    fT 3: 3,78 (2 - 4,4)
    fT 4: 1,40 (0,9 - 1,8)
    anti- TPO: 34 (< 60)
    TRAK (TSH-Rezeptor-Ak): 1,3 (<1)

    Weitere, auffällige Werte:
    Harnsäure: 6,7 (2,3 - 6,1)
    Alkalische Phosphatase: 103 (30 - 105)
    y-GT: 86 (< 45)
    Hämoglobin: 15,6 (12 - 15,5)

    27.4.20, unter LT 25.

    Kann es sein, dass die SD Richtung Basedow geht? Wegen der leicht erhöhten TRAK.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Rose, könntest du die Datumsangabe(+Dosis+seit wann) immer direkt oberhalb der neuen Werte eingeben? Es kann schon sein, dass ich diesbezüglich etwas schwer vom Begriff bin, aber ich habe minutenlang doof auf dein Profil geguckt, weil das April-Datum unten in der Luft hing (und ich nicht sicher war, ob das nun die Ankündigung der nächsten BE ist).

    Also du hattest mal abgesetzt und hattest ein hohes TSH, ja, nach 4 Wochen. Vielleicht wäre es hoch geblieben, vielleicht aber auch nicht. Insofern gebe ich in diesem Fall dem Doc recht, 4 Wochen sind nicht genug. Und wenn du nicht mehr die Allerjüngste bist, würde ich mir schon überlegen (bei Wohlbefinden, wie du sagst, und gar nicht schlechten Werten) , das TSH TSH sein zu lassen, zumal für ältere Semester eigentlich keine Nachteile daraus entstehen, ganz im Gegenteil. Also eine TSH-Rettungsaktion auf Kosten des Befindens, das wäre tatsächlich nicht so gut. Auch in jungen Jahren nicht wirklich.

    Man sieht ja klar, dass diese Vierwochenwerte ohne LT unterhalb der neuen unter 25 sind (von wegen, 25 sei eine Machtnixdosis :-) - mit den niedrigeren ging es dir gut, sagst du, jetzt aber nicht mehr.

    Die TRAK sind nur so ein bisschen da, in den Werten schlagen sie sich nicht nieder.

  4. #4
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    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass die SD Richtung Basedow geht? Wegen der leicht erhöhten TRAK.
    Oh weh, ich hoffe doch nicht!
    In uralten Unterlagen fand ich:
    TRAK (TSH - Rezeptor - Ak): 1,5 (<1)
    Der Nachweis TSH - Rezeptor - blockierender Ak erlaubt die weitgehend sichere Abgrenzung der Immunhyperthyreose (Morbus Basedow) von der durch Schilddrüsenautonomie verursachten Hyperthyreoseform.
    Geändert von rosa19 (01.05.20 um 23:23 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Man sieht ja klar, dass diese Vierwochenwerte ohne LT unterhalb der neuen unter 25 sind (von wegen, 25 sei eine Machtnixdosis :-) - mit den niedrigeren ging es dir gut, sagst du, jetzt aber nicht mehr.
    Ich konnte mich zumindest konzentrieren, gut schlafen und meinen Alltag bewältigen. Nur die Beinschmerzen, die mich seit letztem Jahr begleiten, waren nicht besser, aber vielleicht braucht das auch länger?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Die TRAK sind nur so ein bisschen da, in den Werten schlagen sie sich nicht nieder.
    Leider ist darunter auch ungefähr ein/zwei Wochen mit 50, da ich damals den Rat einiger Mitglieder befolgte, dass 25 eine Kinderdosis sei und ich bestimmt wieder höher müsse, da ich davor auch jahrelang 75 nahm.
    Ich bin aber bald wieder auf 25 zurück, aufgrund starker Überfunktionssymptomen) hatte aber auch den Präparatewechsel von Henning auf ratiopharm und wieder zurück.
    Inwieweit das nun mit hineinspielt?

    Danke panna!

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Geringfügig erhöhte TRAK findet man häufiger bei Hashis, ohne dass das notwendigerweise jemals in MB umschlägt. Manchmal ja, meistens nicht und solange deine sonstigen SD-Werte keinen Hinweis auf MB liefern und die TRAK so niedrig sind, würde ich das nicht weiter beachten. Bei den meisten Hashis werden die TRAK einfach nie gemessen.

    Die Standard-Labor-Anmerkung bedeutet nur, dass wenn jemand eine Überfunktion *und* klar positive (und etwas höhere als du sie hast) TRAK hat, kann man MB auch mit Hilfe der positiven TRAK von einer Hashitoxikose abgrenzen.

    Fortsetzung ...

    Schau, du bist die einzige, die deine Dosis zwischen Null und Wenig herausfinden kann. Bemerkungen wie "Kinderdosis" sind unsachlich, gehen an deinen speziellen Gegebenheiten vorbei - musst du nicht beachten. Nochmal: Nur du kannst es herausfinden, auch das mit den unterschiedlichen Präparaten. Mach einfach mal kein Präparatehopping und finde ganz in Ruhe heraus, ob und was du brauchst.

    Beinschmerzen: Muss das unbedingt mit deinem Hormonstatus zu tun haben? Was heißt überhaupt Beinschmerzen, was tut da weh? Muskelschmerzen können von individuell zu viel kommen. Müssen sie aber nicht. Davon würde ich meine Einstellung nicht abhängig machen.
    Geändert von panna (01.05.20 um 18:53 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Nun ja, ich mache mir einfach Gedanken über meinen fT 3, der irgendwie immer relativ hoch liegt, in der letzten Zeit.
    Das war früher nämlich nicht der Fall!
    Als ich mit Hormonen anfing, vor > 15 Jahren, lag der nämlich < 3 (2,89)!
    Und im Forum liest man eben so Manches: Bsp von kompensatorischer Umwandlungsteigerung.
    Oder müsste dafür mein fT 3 noch höher liegen (über dem Referenzbereich)?
    Bei MB, da steigt fT 3 ja auch zuerst und irgendwas werden sich die Ärzte sicher gedacht haben, wenn sie, bei mir, ausgerechnet die TSH-Ak testen?

    Mit meinen Beinen habe ich schon im Eingangspost näher erläutert:
    Zitat Zitat von rosa19 Beitrag anzeigen
    Befinden: schwere, geschwollene, schmerzende Beine (kann kaum laufen ). Jeder Schritt ist mühsam und anstrengend!
    Deshalb wurde letztes Jahr schon von 75 auf 25 umgestellt.
    Und ergänze:
    Meine Muskeln sind bretthart, irgendwie verkrampft, insbesondere die Oberschenkel und Waden, so dass ich nicht länger Stehen, Sitzen und Laufen kann.
    Wenn ich es dennoch tue, fangen sie an zu zittern. es ist einfach zu anstrengend!
    Ich komme deshalb auch fast nicht mehr aus der Badewanne raus, komme kaum noch die Treppen hoch.
    Das hat alles letztes Jahr so richtig zugenommen, davor hatte ich das auch schon ab und zu mal, aber in abgeschwächterer Form.
    Deshalb liege ich auch momentan die meiste Zeit
    In der 4 wöchigen LT Pause wurde das schon minimal besser und mit Wiedereinstieg von 25, nach ca 14 Tagen, wieder schlechter, und mit 50 ( + verkrampfte Nacken-/Schulter-/Armmuskulatur) noch schlechter, deshalb sehe ich da ganz klar einen Zusammenhang mit der Hormoneinnahme.

    Jetzt muss ich zunächst die 6 - 8 Wochen, ohne Hormoneinnahme, irgendwie hinter mich bringen und hoffe, es ergeben sich in der Zeit nicht allzu dramatische Beschwerden!
    Lt meinem Prof. der Endokrinologie, soll das endgültige Ergebnis gar erst nach 3, 6 oder 9 Monaten ersichtlich sein!
    Und genau so lange bräuchten auch die Hormondosen, bis sie den endgültigen Stand, im Körper, erreichen.

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von rosa19 Beitrag anzeigen
    Und im Forum liest man eben so Manches: Bsp von kompensatorischer Umwandlungsteigerung.
    Oder müsste dafür mein fT 3 noch höher liegen (über dem Referenzbereich)?
    Ja, im Forum liest man manches, was eben auch falsch sein kann. Ich zeige dir jetzt aktuelle Werte eines Mitglieds, bei denen der Gedanke einer kompensatorischen Umwandlungssteigerung aufkommen könnte (und auch aufgekommen ist, wenn auch eine andere Interpretation auch möglich ist, aber das ist jetzt unerheblich):

    BA 27.04.2020
    FT3 5,66 pg/ml (norm. 1,8 - 4,2)
    FT4 0,378 ng/dl (norm. 0,8 - 1,9)
    TSH 7,7 uU/ml ( norm. 0,4 - 3,0)
    Siehst du, was ich meine? von einer wirklichen Kompensatorik kann man reden, wenn es was zu kompensieren gibt, nämlich, wenn fT4 wirklich erniedrigt ist. Hier ist das fT4 wirklich im Keller, das TSH entsprechend erhöht, und auch das fT3. Eine der im konkreten Fall denkbarer Interpretation wäre hier die kompensatorische Erhöhung.

    Aber du hast weder ein unternormiges noch ein auch nur grenzwertig tiefes fT4, noch ein TSH, das auf diesen Umstand hinweisen und die Umwandlung ankurbeln würde (denn das TSH tut unter anderem auch dies). Hier gibt es also gar nichts zu kompensieren durch ein Mehr an T3.

    Was MB angeht: Ja, das fT3 steigt zuerst, aber entsprechend sinkt auch das TSH.

    Ich sehe ja, dass dein fT3 jetzt höher liegt als sonst und du fühlst es ja auch. Aber dein Nüchtern-fT4 ist eben auch nicht gerade niedrig.

    Meine Muskeln sind bretthart, irgendwie verkrampft, insbesondere die Oberschenkel und Waden, so dass ich nicht länger Stehen, Sitzen und Laufen kann.
    Wenn ich es dennoch tue, fangen sie an zu zittern. es ist einfach zu anstrengend!
    Ich kenne das aus Überfunktionszeiten und bin damit nicht alleine. Und jetzt, wo du "bretthart" sagst, erinnert mich das an unser Mitglied B.Anna, die genau dieses Wort unzählige Mal benutzt hat - sie hat einen T3-Überschuss nach eigenem Bekunden (nimmt Schwein). Es ist ein mögliches Zuviel-Symptom, vielleicht eben auch bei dir, zumal du selbst ja sagst, dass es beim Auslassen wegging.

    Lt meinem Prof. der Endokrinologie, soll das endgültige Ergebnis gar erst nach 3, 6 oder 9 Monaten ersichtlich sein!
    Da würde ich ihm recht geben - was ist daran so schlimm? Du bist keine Maschine, eine Umstellung braucht Zeit. Ich würde nach 6-8 Wochen keine Werte machen, wenn es dir zumindest besser geht, als jetzt.
    *******

    PS
    Und wenn es nicht klappen sollte, dann nimmst du eben 12 oder 18 mcg LT, wenn es dir gut tut - warum nicht. Du bist da wirklich frei, genau so viel oder wenig zu nehmen, wie du brauchst (oder auch nicht).
    Geändert von panna (02.05.20 um 00:11 Uhr) Grund: PS hinzu

  9. #9
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    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Das große Problem ist, dass ich anscheinend auch öfters Unter-/ und Überdosierungssymptome (da diese leider wohl auch identisch sein können?) verwechsle, deshalb lasse ich da schon auch gerne die Blutwerte überprüfen.

    Was sind denn eigentlich zweifelsfreie Unterfunktionssymptome?

    Da steht nämlich überall was Anderes!

    Bsp Blutdruck + Puls, wären die nicht in Überfunktion erhöht? Aber anscheinend kann das auch in Unterfunktion vorkommen?
    Selbiges gilt für: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwitzen, Frieren, Übelkeit, Schlafstörungen, Muskelschmerzen-/Krämpfe-/Verhärtungen, trockene, fettige Haut, Wassereinlagerungen, Verstopfung, Durchfall, Angst-/Panikattacken, Antriebslosigkeit, Sehstörungen, taube Gliedmaßen, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, trockene Schleimhäute, usw usf.

  10. #10
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    Standard AW: Neue Werte und ratlos!

    Zitat Zitat von rosa19 Beitrag anzeigen
    Das große Problem ist, dass ich anscheinend auch öfters Unter-/ und Überdosierungssymptome (da diese leider wohl auch identisch sein können?) verwechsle, deshalb lasse ich da schon auch gerne die Blutwerte überprüfen.

    Was sind denn eigentlich zweifelsfreie Unterfunktionssymptome?

    Da steht nämlich überall was Anderes!

    Bsp Blutdruck + Puls, wären die nicht in Überfunktion erhöht? Aber anscheinend kann das auch in Unterfunktion vorkommen?
    Selbiges gilt für: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwitzen, Frieren, Übelkeit, Schlafstörungen, Muskelschmerzen-/Krämpfe-/Verhärtungen, trockene, fettige Haut, Wassereinlagerungen, Verstopfung, Durchfall, Angst-/Panikattacken, Antriebslosigkeit, Sehstörungen, taube Gliedmaßen, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, trockene Schleimhäute, usw usf.
    Der größte Irrtum ist, all das grundsätzlich auf die Schilddrüse zu beziehen. Manches passt zu hunderten Erkrankungen, anderes ist noch nicht mal was Krankes.
    Blutdruckveränderungen treten überhaupt nur auf bei massiven Fehlfunktionen, und die sieht man im Forum fast nie. Aber jeder Blutdruckausrutscher wird interpretiert, bis es irgendwie passt zum Hashimoto. Wer nach Wohlbefinden geht und nicht nach Laborkosmetik, hat bessere Chancen, sich vernünftig einzustellen. Mit anderen Worten, wenns einem gut geht mit einem TSH von 6, ist doch alles gut.

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