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Thema: Starke Überfunktion - Bitte um Bewertung meiner Werte!

  1. #1

    Standard Starke Überfunktion - Bitte um Bewertung meiner Werte!

    Hallo Ihr Lieben,

    wie immer nach einem halben Jahr nach meinen Geburten (nun meine dritte) bekomme ich eine starke Überfunktion. Ich habe eine diagnostizierte Hashimoto Erkrankung, die nur nach den Geburten ausbricht in Form einer starken Überfunktion und die letzten beiden Male nach einigen (ca. 3-6 Monate) wieder normalisiert war.

    Nun habe ich wieder superstarke Anzeichen gehabt (das schlimmste waren furchtbare Ohrendrücken den halben Tag und Müdigkeit).

    Meine Werte die abnormal sind:

    TSH <0.006 uIU/mL Norm: 0.45-04.500
    T4,free(direct) 4.00 NG/dL Norm: 0.82-1.77
    glucose 126 mg/dL Norm: 65-9
    creatinine 0.43 mg/dL Norm: 0.57-1.00
    BUN/creatinine ratio 28 Norm: 9-23
    calcium 10.3 mg/dL Norm: 8.7-10.2
    ALT (SGPT) 57 IU/L Norm: 0-32
    thyroid peroxidase (tpo) Ab 375 IU/mL Norm: 0-34
    thyroglobulin antibody 11.0 IU/mL Norm: 0.0-0.9

    Mich verwundern auch die anderen abnormalen Werte. Vielleicht könnten ihr auf alle Werte, die ihr kennt, mal eingehen? Ich hoffe, dass es normal ist bei einer Überfunktion. Und ist es eher eine sehr starke Überfunktion?

    Danke euch im Vorraus, ihr helft mir damit sehr!

    Liebe Grüße
    Jasmin

  2. #2
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    Standard AW: Starke Überfunktion - Bitte um Bewertung meiner Werte!

    Hallo Jasmin,
    Das ist eine ordentliche Überfunktion, die sofort in ärztliche Behandlung gehört. Ohne jetzt die Vorgeschichte zu kennen, aber derart hohe Werte bei Hashimoto wären sehr ungewöhnlich. Da wird man nach Basedow gucken müssen meiner Einschätzung nach. Der Arzt hat dich doch hoffentlich damit nicht einfach so nach Hause geschickt?
    Die anderen Werte sind unwichtig, die sind größtenteils aufgrund der starken Hyperthyreose erhöht, so Calcium und Zucker.

  3. #3

    Standard AW: Starke Überfunktion - Bitte um Bewertung meiner Werte!

    Ich sollte mir einen Termin beim Spezialisten zum Ultraschall der Schilddrüse holen. Da warte ich nun auf einen Rückruf.

    Ich zur Zeit auch in den USA, da wir hier seit 6 Wochen für die nächsten drei Jahre sind.

    Was würde man denn jetzt machen? Bzw. was wäre zu empfehlen?

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Starke Überfunktion - Bitte um Bewertung meiner Werte!

    Wurde kein fT3 gemacht, Jasmin? Und wieso alles an Antikörpern, aber keine TRAK? Oder doch?


    Und dann, was ist bitte hieraus geworden, 2015:

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...i-oder-Basedow

    ?

    wie immer nach einem halben Jahr nach meinen Geburten
    Nicht ganz, zumindest die ÜF 2015 kam anderthalb Jahre nach einer Geburt, bei stark durchbluteter Schilddrüse, das war keine postpartale Thyreoiditis:

    Ich habe einen Hashimoto-Schub schon einmal vor 7 Jahren 6 Monate nach meiner ersten Geburt gehabt. Nun habe ich vor 1,5 Jahren meine zweite Geburt gehabt und habe seit ein paar Wochen wieder eine Überfunktion. Der Arzt würde ein "Hashimoto nach der Geburt" ausschließen, da diese zu lange her ist..
    und aber kein "Schub", es dauerte länger.


    Wurden deine TRAK später nochmal kontrolliert, 2015? Dass sich die Werte normalisiert haben, sagt nichts über die Ursache aus. Ich würde jetzt nochmal die TRAK abmehmen lassen und das fT3 auch. Und lieber Szintigrafie als Sonografie.

  5. #5
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    Standard AW: Starke Überfunktion - Bitte um Bewertung meiner Werte!

    Ach jemine, im Ausland. Aber im Prinzip wird das schon richtig sein, jetzt Ultraschall zu machen, dazu unbedingt die TRAK. Und dann vermutlich eine Korrektur der Diagnose Richtung Basedow oder Autonomie und Medikamente, die die Überfunktion senken. Nochmal, das ist sicher auch wichtig jetzt: Deine anderen entgleisten Blutwerte sind bedeutungslos. Bei starker Hyperthyreose kommt es auch zu erhöhtem Blutzucker und Calcium, Kreatinin sinkt herunter, das macht dann auch die zu hohe Ratio. Also da ist nichts beunruhigendes außer die Schilddrüsenwerte, die allerdings sind es schon ein wenig. Hoffentlich kommst du bald zum Arzt.

  6. #6

    Standard AW: Starke Überfunktion - Bitte um Bewertung meiner Werte!

    Das ist letztes Mal nach wenigen Monaten dann auch wieder einfach weggegangen. Stimmt, letztes Mal, war es später (hab ich ganz vergessen). Aber ich habe es jedesmal nur in der Zeit nach den Geburten gehabt und dann nicht mehr - das ist doch komisch.

    Gestern war der einzige Tag der letzten zwei Wochen, wo es mir auf einmal gut ging. Heute hat es aber gleich wieder angefangen. Nach einer Stunde wach sein, totale Müdigkeit, starken Druck auf den Ohren und dann muss ich mich hinlegen. Nach einer halben Stunde geht es dann wieder und kommt dann aber auch wieder. Etwas Oberbauchschmerzen ab und an und bin einfach total ausgelaugt (dann noch starke Verdauung und nach spätestens zwei Stunden muss ich unbedingt etwas essen, sonst geht es mir noch schlechter).

    Weitere Werte wurden abgenommen, aber waren nicht auffällig. TRAK war nicht mit dabei.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Starke Überfunktion - Bitte um Bewertung meiner Werte!

    Zitat Zitat von JasSchild Beitrag anzeigen
    Das ist letztes Mal nach wenigen Monaten dann auch wieder einfach weggegangen. Stimmt, letztes Mal, war es später (hab ich ganz vergessen). Aber ich habe es jedesmal nur in der Zeit nach den Geburten gehabt und dann nicht mehr - das ist doch komisch.
    Nein, das ist nicht komisch, das ist normal, eigentlich auch bei MB, nur lässt man bei MB keine monatelange starke Überfunktion ohne Medikamente einfach so bestehen. Auch ohne MB nicht und du hast wohl auch etwas genommen. Der Unterschied ist, dass man bei MB die Therapie standhaft ein Jahr lang macht, das kann das Rezidivrisiko senken.

    Eine postpartale Thyreoiditis (das hat aber mit Hashimoto nicht direkt zu tun) tritt in der Regel eher nach so ca 3 Monate nach der Geburt auf, MB eher nach einem halbem Jahr. Es kann schon sein, dass bei dir kein diagnostischer Aufwand getrieben wurde ... obwohl der Unterschied wichtig ist.

    Schau bitte nach, ob fT3 dabei ist, das wäre diagnostisch (und auch für eine Therapie) schon entscheidend wichtig, genauso wie die TRAK.

  8. #8

    Standard 2/3 Wochen Thiamazol und nun starke Zahnfleischentzündung - kennt jemand das?

    Hallo,

    Nun nehme ich seit ungefähr 3 Wochen Thiamazol (Methimazole) aufgrund meiner akuten postportalen Schilddrüsenüberfunktion (es ging mir wirklich nicht gut):

    1x täglich abends vorm Schlafengehen 20mg.

    Auf einmal habe ich seit gestern eine starke Zahnfleischentzündung: das ganze obere Zahnfleisch ist total geschwollen, also dick.

    Hat irgendjemand Erfahrung damit und kann mir helfen?

    Zudem habe ich gleichzeitig leichte Halsschmerzen und minimal Kopfschmerzen.

    Danke für eure Hilfe!

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: 2/3 Wochen Thiamazol und nun starke Zahnfleischentzündung - kennt jemand das?

    Erst seit 3 Wochen? Du warst Ende April hier mit stark überfunktionierenden Werten.

    Sei so lieb und stelle deinen bisherigen Werteverlauf mit der (seit wann genau?) genommenen (wie viel?) Dosis ins Profil.

    Hat man bei dir noch keine Kontrolle gemacht? Es wäre höchste Zeit, zusammen mit einem weißen Blutbild und den Leberwerten.

    Halsschmerzen *können* auf sinkende Leukyzyten hindeuten, eine Nebenwirkung von Thiamazol, die nicht ganz ohne ist, wenn der Wert zu niedrig wird - also trete morgen zur Blutkontrolle an, die wäre sowieso fällig. Die Dosis muss angepasst werden und eben auch wegen möglicher Nebenwirkungen (wenn du sonst nicht erkältet bist und mit den Zähnen bis jetzt auch keine Probleme hattest).

    • Insb. in der Eindosierungsphase engmaschige Kontrollen des Differentialblutbildes (wöchentlich, danach vierwöchentlich)
    • CAVE: Eine Agranulozytose tritt plötzlich auf; Patienten sollte daher bei Halsschmerzen, Fieber und Unwohlsein eine umgehende ärztliche Vorstellung angeraten werden

    Gelenkschmerzen bzw. Halsschmerzen und Fieber sind die wichtigsten Warnsignale, auf die Patienten unter Thionamid-Therapie hingewiesen werden müssen!

    https://www.amboss.com/de/wissen/Thyreostatika

    Ob jetzt die Zahnfleischentzündung damit zusammenhängt, muss man sehen, sofern es Aphthen sind, ist es gut möglich, guck dir mal Bilder davon an:
    https://www.google.com/search?q=Apht...en+Zahnfleisch

    Diese sogenannte Agranulozytose kommt jedoch meist nur innerhalb der ersten 10 Wochen der Behandlung vor. Sie kann sich durch Aphthen oder kleinere Geschwüre im Mund und durch Fieber, Schüttelfrost oder Infektionen ankündigen.
    http://www.basedow.ch/?rub=1028

    Bitte geh morgen früh zum Arzt, Schilddrüsenwerte, Differenzialblutbild, Leberwerte sind dringend fällig.

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: 2/3 Wochen Thiamazol und nun starke Zahnfleischentzündung - kennt jemand das?

    PS
    Ich bin noch immer nicht überzeugt, dass das eine postpartale Thyreoiditis ist. Siehe:


    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3642193

    Lass bitte deine TRAK prüfen. Deine ÜF 2015, anderthalb Jahre nach der Geburt, war auch keine postpartale Thyreoiditis.

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